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Der gruuna-Blog

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02.05.2015, 09.41 Uhr

Ausländische Arbeitskräfte gegen Nachwuchsmangel

Den Nachwuchsmangel in der Landwirtschaft soll die Integration ausländischer und fachfremder Arbeitskräfte stoppen. Der aid-Infodienst zeigt in zwei Ausgaben seiner B&B Agrar-Hefte, wie es geht, das Bildungsministerium fördert.

Der Einsatz fachfremder Arbeitskräfte oder ausländischer Fachkräfte könne die Lösung für den Fachkräftemangel in der Landwirtschaft sein, schreibt aid in einer aktuellen Presseaussendung und liefert gleichzeitig das Beispiel Sachsen-Anhalt. In dem Bundesland würden zwischen 2010 und 2020 etwa 30 Prozent der Beschäftigten das rentenfähige Alter erreichen. Somit entstehe ein Ersatzbedarf von etwa 5.000 Beschäftigten.

Bisher setzten landwirtschaftliche Betriebe, bis auf Saisonarbeiter, ausländische Fachkräfte eher selten ein, viele könnten sich dies aber durchaus vorstellen, heißt es weiter. Für die Betriebe seien vor allem Arbeitskräfte aus dem osteuropäischen EU-Ausland, etwa aus Polen und Rumänien, denkbar. Als optimales Profil der neuen Mitarbeiter sieht aid die Identifikation mit dem ländlichen Leben und realistische Vorstellungen über das Arbeiten in der Landwirtschaft.

Der Einsatz ausländischer Fachkräfte erfordere aber nicht nur die Integration in den Betrieb, sondern auch die Integration im sozialen Bereich. Beispielsweise sei eine Unterstützung bei der Wohnungssuche oder bei Behördengängen wie der Krankenkassensuche von großer Bedeutung.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Forschungsprojekt „Alfa Agrar“ (Kompetenzmanagement zum Aufbau ausländischer Arbeitskräfte zu Fachkräften in der Landwirtschaft) will die Betriebe bei diesen Herausforderungen unterstützen. Das Ziel des Projektes ist, Wissen über Prozesse der betrieblichen und sozialen Integration ausländischer Arbeitskräfte bereitzustellen und den Unternehmen entsprechende Instrumente an die Hand zu geben.

Weitere Informationen:
www.alfa-agrar.de
www.aid.de

Bild: Derzeit werden ausländische Kräfte vor allem als Saisonarbeiter eingesetzt. Foto: Jai79/pixabay.com
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Kommentare

02.05.2015 10:25 nurich
Wäre es nicht sinnvoller erst mal bei der Ursachenforschung anzufangen?
warum haben wir in der Landwirtschaft einen Fachkräftemangel? viele Antworten darauf kann man doch aus den Fäden und Beiträgen hier im Landlive rauslesen.
ob wir das problem wirklich sinnvoll mit Mindestlohnfachkräften aus dem Ausland lösen?
Auch der Osteuropäer, der hier lebt und sich integriert, wird irgendwann einen Lebensstandart wie gleichgestellte Deutsche erwarten, und dieser sollte ihm auch zustehen. gleiches Geld für gleiche Arbeit oder zumindest ähnliches Geld für ähnliche Arbeit. das ist m.M. nicht mit dem Saisonarbeiter zu vergleichen, der hierherkommt um eine Saison Geld zu verdienen, aber dann wieder in seinem Heimatland lebt, indem er einen Vorteil durch sein deutsches einkommen hat.
schaffen wir hier wieder nur etwas mehr luft zum jammern?
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