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Der gruuna-Blog

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Social Media
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02.07.2015, 08.50 Uhr

Bio boomt in sozialen Netzwerken

Eine Studie zeigt, dass Facebook und Co. mehr als Spielerei ist. Die Interaktion mit den Nutzern wird immer wichtiger, ob für Bio oder konventionelle Agrarthemen.

Bio spricht offenbar Nutzer von sozialen Netzwerken an. Zumindest gilt dies für Bio-Handelsmarken. Das hat eine Studie der Hamburger Kommunikationsagentur JOM ergeben. Die größte Rolle dabei spielen Facebook und Youtube. Twitter, Google+ oder Instagram nehmen nur eine untergeordnete Rolle ein. Die meisten Facebook-Fans und Youtube-Abonnenten haben die großen Marken wie beispielsweise Alnatura und Sonnentor.

Die aktivsten und engagiertesten Facebook-Fans, die häufig mit einer Seite interagieren, besitzen TV-Köchin und Biofreak Sarah Wiener, Barnhouse und Sonnentor. „Hier schaffen es die Unternehmen, gute Inhalte zu posten, die die Fans interessieren und zu Interaktionen anregen“, so eine JOM-Sprecherin. Am häufigsten kämen relevantes Bildmaterial zum Einsatz. Den aktuellen Trend, in der Kommunikation stärker auf digitales Bewegtbild zu setzen, vernachlässigten fast alle Unternehmen, heißt es weiter aus der Agentur.

Social Media-Kanäle lassen sich nicht nur für Produktinformationen nutzen, sondern es besteht die Möglichkeit des Kundensupports und des In-Kontakt-Tretens mit den Facebook-Fans. Dies nutzen laut der Untersuchung jedoch nicht alle Unternehmen. Alnatura, Andechser, Byodo, Sarah Wiener, Bauckhof und Pukka Herbs reagieren schnell und kompetent auf Fragen, die Facebook-Nutzer ihnen stellen. Bei allen anderen Anbietern sei der Support verbesserbar, so die Autoren der Studie.

Fast unendliche Möglichkeiten
Die Studie zeigt, dass sich Verbraucher nicht nur im Internet informieren, sondern mit den Anbietern ständig in Kontakt sein wollen und auch Antworten erwarten. Soziale Netzwerke bieten eine Plattform, in der man sich zum Nulltarif bewegen und sich mit den Konsumenten über seine Sache austauschen, diskutieren oder „live“ etwa Unklarheiten beseitigen kann. JOM hat zwar Bio-Marken untersucht, die Erkenntnisse können aber auf alle Agrar- und Foodbereiche angewendet werden. Was allgemeine Agrarthemen betrifft, haben zum Beispiel MyKuhTube oder fragdenlandwirt.de, initiiert von Landwirten selbst, ihren Weg gefunden.

Foto: Geralt/pixabay.com; Composing
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