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dlzUNTERWEGS: Niederlande

Schweinehaltung in den Niederlanden (3 Einträge)

Exkursion in die Niederlande Bart Jannink erklärt Pro Dromi Jungsauenstall
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06.10.2015, 07.19 Uhr

Tag 1: Mit Céline Dion in die Niederlande

Das (abgespeckte) primus Schwein-Team (Uwe Bräunig hält derweil die Stellung in Berlin) reist mit neun Schweinehaltern nach Holland! Also machten wir (Martina Hungerkamp und Anne-Maria Grave) uns heute Morgen mit vollgepacktem Auto von Hannover aus erst einmal auf den Weg nach Dortmund. Hier trafen wir uns mit den neun Gewinnern unserer dlz primus Schwein-Umfrage zum Thema Tierwohl-Initiative. Nachdem wir eine rasante Parkplatzsuche hinter uns gebracht und den Bäcker am Dortmunder Hauptbahnhof „leergekauft“ hatten, kam auch schon unser Busfahrer Heinz, um uns in die Niederlande zu fahren.
Knapp zwei Stunden Fahrt lagen nun vor uns – und die wollen gut überbrückt sein! Zum Beispiel mit Hits wie „These boots are made for walking“ oder „Funky town“. Selbst Cèline Dion gab noch ihr „My heart will go on“ zum Besten.
Die Klänge von „Way to Amarillo“ noch in den Ohren, kamen wir wohlbehalten auf dem ersten Betrieb an. Dann ging es ruckzuck: Overall und Überziehstiefel anziehen und rein in den Stall! In diesem Fall war es der schöne Betrieb von Familie Eelting in Ambt Delden, die 470 Sauen hält und 6.000 Mastplätze bewirtschaftet. Der Schweinehalter hat zusammen mit seinem Mitarbeiter Bart Jannik die Pro Dromi-Buchten mitentwickelt. Sie zeigten uns eindrucksvoll, dass Bewegungsbuchten mithilfe von einem super Management und der richtigen Sau, beziehungsweise Genetik, funktionieren. Allerdings bleiben die Sauen hier noch bis zum dritten/vierten Tag nach der Geburt ihrer Ferkel fixiert.
Gerade testet Familie Eelting überarbeitete Pro Dromi-Buchten, die anders strukturiert und damit alltagstauglicher für den Landwirt sein sollen. So sind sie mit einer Fläche von 6,5 qm pro Sau etwas kleiner als die Ursprungsbuchten. Außerdem wird sehr viel wert auf das Mikroklima im Ferkelbereich gesetzt. Mehr dazu berichten wir euch in der kommenden primus Schwein-Ausgabe!
Zum Schluss ließen unsere Schweinehalter es sich nicht nehmen, noch einen kurzen Blick in den Kälberstall zu werfen – kann ja nie schaden. Denn hier mästet Familie Eeltink Rosé-Kälber. Mit einem Lebendgewicht von 320 bis 380 kg werden die Tiere geschlachtet. Ihr Fleisch ist zarter als jenes von Bullen und allem voran ihr Fett deutlich heller (fast weiß) – das liegt unter anderem daran, dass die Kälber im letzten Mastabschnitt kein carotinhaltiges Futter aufnehmen - Grassilage kommt für sie somit nicht in Frage.
Nach einem Schlummertrunk an der Hotelbar fallen wir kaputt in unsere Hotelbetten. Morgen müssen wir früh raus, um pünktlich in Beers und damit beim nächsten Landwirt anzukommen. Dazu erfahrt ihr später mehr!
Bis dahin: Viele Grüße!
Eure Anne Grave
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