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Seltene Nutztierrassen

(21 Einträge)

Tiroler Grauvieh Thüringer Wald Ziege Spitz in Orange
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28.12.2017, 20.48 Uhr

Tag der alten Haustierrassen in Bad Windsheim

Mittlerweile ist es schon eine kleine Tradition geworden, dass das Freilichtmuseum in Bad Windsheim (Mittelfranken) jährlich im Frühjahr/Frühsommer einen „Tag der alten Haustierrassen“ durchführt. Auch dieses Jahr fand er am Sonntag, dem 21. Mai 2017 statt und bot einiges an Programm. Groß in Szene setzten konnten sich, wie schon letztes Jahr, die Fleischrinderrassen und die Spitze. Aber auch andere Tierarten und Rassen waren geboten: Thüringer Waldziegen, Ouessant-Schafe und die Tiere des Museums, wie Ansbach-Triesdorfer, Mangalitza-Schwein, Schwäbisch-Hällisches Schwein oder Ramesloher Huhn, um nur einige zu nennen.
Das Wetter war dem Tag auch hold, so dass man trocken und bei Sonnenschein durch das Museum wandern konnte.
Die Museumsleitung hatte gemeinsam mit dem Fleischrinderverband Bayern, der GEH und dem VEN (Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt e. V.) einiges aufgeboten, um den Tag für die Besucher attraktiv und informativ zu gestalten. So wurde etwa auch das Wolle verspinnen gezeigt und über alte Nutzpflanzen informiert. Um 14 Uhr fand ebenfalls eine Führung durch die ganze Schau statt.
Für das leibliche Wohl gab es im Schaubereich Bio-Lammbratwürste und Bio-Apfelsaft direkt vom Erzeuger.

Programm

Einen wesentlichen Teil des Tages machte die Präsentation der Fleischrinder durch den Fleischrinderzuchtverband um 10 und 13 Uhr aus. Gekonnt wurden die ausgestellten Rassen Simmentaler, Murnau-Werdenfelser, Gelbvieh, Pinzgauer, Pustertaler, Rotes Höhenvieh und dieses Jahr erstmals Tiroler Grauvieh durch die Vorsitzende Erika Sauer im Ring vorgestellt und erläutert. Simmentaler (Fleckvieh) ist zwar keine gefährdete Rasse, war aber als Beispiel für eine weit verbreitete Rasse sehr gut geeignet, die Unterschiede zwischen den einzelnen Rassen nochmals herauszustellen. Da man sich für die Erläuterung einzelner Rassen ausführlich Zeit genommen hatte und auch Mutterkuhhaltung und Fleischerzeugung gebührend erklärte, dauerte eine Präsentation aller Rassen ca. 1 Stunde. Bis auf Pustertaler und Tiroler Grauvieh sind alle Rinderrassen als einheimisch in Bayern anzusprechen. Auch die Pustertaler sind fast eine einheimische Rasse, da deren Zucht in Deutschland bereits um 1985 wieder aufgenommen wurde, während man sich in Südtirol erst viel später wieder auf diese bodenständigen Rinder besonnen hat. Tiroler Grauvieh ist neu in Deutschland in der Mutterkuhhaltung, ist aber in Österreich eine durchaus verbreitete, ebenfalls aber als gefährdet eingestufte Rasse. In Österreich und Südtirol züchtet man diese Rasse in der Doppelnutzung (Milch und Fleisch), aber auch als reines Fleischrind.
Nach den Rindern wurden die Spitze dem Publikum vorgestellt. Diese Hunderasse wird unterteilt in Kleinspitz, Mittelspitz, Großspitz und Wolfsspitz, die ausser dem Kleinspitz alle als gefährdet geführt werden. Meist hat man den weissen Spitz vor Augen, es gibt auch andere Fellfarben, wie schwarz oder braun, doch hier wurde auch die ansprechende Farbe „Orange“ vorgestellt.
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