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Preise, Verbraucher, Handel und Politik
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Forum: Preise, Verbraucher, Handel und Politik
Wichtige Fragen, Daten und Fakten auch für Nicht-Landwirte.

Banken holen sich Ackerland. Wann kommt der neue Feudalismus in Deutschland an?

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Beitrag vom Autor bearbeitet am 08.03.19 um 23:24 Uhr.
@ altilla #
altilla schrieb:

Das ist ja noch gar nichts. In vielen Industriebereichen kontrollieren 3 bis 5 Konzerne 50 % oder mehr des Marktes. Trotzdem ist die Welt noch nicht untergegangen und im Gegenteil, die Politik hofiert die Unternehmen noch.


So ist es im Lebensmittelgroß und Einzelhandel, den Preisdruck kriegen allerdings vornehmlich wir Bauern ab.
Bin mir aber nicht sicher, ob man solche Themen bei LL überhaupt noch diskutieren darf...
Ich vertret hier meine Meinung.....Deine mußt Du Dir selbst bilden
Freiwirtschaft: [userpage.fu-berlin.de]

Armut schafft Demut, Demut schafft Fleiß, Fleiß schafft Reichtum,
Reichtum schafft Übermut, Übermut schafft Krieg, Krieg schafft Armut.

So ist es brauch seit alters her, wer Sorgen hat, hat auch Likör..
Doch wer zufrieden und vergnügt, sieht zu, daß er auch welchen kriegt.
(W. Busch)

Nimm das Recht weg - was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?
(Augustinus von Hippo)
1
 
@ tyr #
So ist es im Lebensmittelgroß und Einzelhandel, den Preisdruck kriegen allerdings vornehmlich wir Bauern ab.
Bin mir aber nicht sicher, ob man solche Themen bei LL überhaupt noch diskutieren darf...

Diskutieren darfst du es hier und auch überall.
Aber davon wird sich nichts ändern!
0
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 11.03.19 um 20:14 Uhr.
@ tyr #
tyr schrieb:

So ist es im Lebensmittelgroß und Einzelhandel, den Preisdruck kriegen allerdings vornehmlich wir Bauern ab.
Bin mir aber nicht sicher, ob man solche Themen bei LL überhaupt noch diskutieren darf...


Das ist doch Überall so, das man den Druck nach unten weiter gibt. Das Problem der Bauern ist nur, das sie den Preisdruck nicht weitergeben (können), nein, sie bekommen auf der einen Seite den Preisdruck von den Abnehmern, und graben sich am pachtmarkt auch noch gegenseitig das Wasser ab. Weil manche meinen den Verdrängungskampft am längsten durch zu halten.
0
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 12.03.19 um 08:29 Uhr.
@ nurich #
nurich schrieb:

Das ist doch Überall so, das man den Druck nach unten weiter gibt. Das Problem der Bauern ist nur, das sie den Preisdruck nicht weitergeben (können), nein, sie bekommen auf der einen Seite den Preisdruck von den Abnehmern, und graben sich am pachtmarkt auch noch gegenseitig das Wasser ab. Weil manche meinen den Verdrängungskampft am längsten durch zu halten.


Nein, das ist prinzipell nicht überall so, ein funktionierender Markt ist so gestaltet, das keine Seite die Macht hat, einseitig Druck auszuüben.
das heißt, wir haben keinen funktionierenden Markt, sondern eine Art "Marktfeudalismus". Am oberen Ende steht ein Konglomerat, das beliebig die Preise und Standards, sogar das Produkt, festlegen kann, nach denen der Rest produzieren muss, und das Konglomerat möglicht hohe Renditen generiert. Damit die Produzenten dabei nicht alle eingehen, wird dieses System, durch den Rest der Bewohner, durch Abschöpfung eines Teils ihrer geleisteten Arbeit, in Form von zu zahlender Steuern udn Abgaben, subventioniert. Letztlich subventinioeren sie damit die überzogenen Renditen des Konglomerats, bzw konkret des Handelsoligopols.
So gesehen sind die Endverbraucherpreise in Europa gar nicht niedrig, ihre reale Höhe wird nur durch eine UMverteilung von Steuern udn Abgaben verdeckt.

Der Pachtmarkt ist dagegen Tatsache eine Markt, wenn auch ein Spezieller, hier wirkt nochj das Verhältnis von Nachfrage und Angebot. Speziell deswegen weil es sich hierbei um ein nichtvermehrbares Gut handelt, das den Eigentümer dadurch automatisch in eine besondere Machtposition bringt.
Aus, u.a., diesem Grund ist Bodeneigentum hierzulande auch nur ein beschränktes Eigentum, bei dem viele Eigentumsrechte nicht greifen.
Ich vertret hier meine Meinung.....Deine mußt Du Dir selbst bilden
Freiwirtschaft: [userpage.fu-berlin.de]

Armut schafft Demut, Demut schafft Fleiß, Fleiß schafft Reichtum,
Reichtum schafft Übermut, Übermut schafft Krieg, Krieg schafft Armut.

So ist es brauch seit alters her, wer Sorgen hat, hat auch Likör..
Doch wer zufrieden und vergnügt, sieht zu, daß er auch welchen kriegt.
(W. Busch)

Nimm das Recht weg - was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?
(Augustinus von Hippo)
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@ altilla #
altilla schrieb:

Diskutieren darfst du es hier und auch überall.
Aber davon wird sich nichts ändern!


Naja, meine Posts werden neuerdings hier gern gelöscht
Ich vertret hier meine Meinung.....Deine mußt Du Dir selbst bilden
Freiwirtschaft: [userpage.fu-berlin.de]

Armut schafft Demut, Demut schafft Fleiß, Fleiß schafft Reichtum,
Reichtum schafft Übermut, Übermut schafft Krieg, Krieg schafft Armut.

So ist es brauch seit alters her, wer Sorgen hat, hat auch Likör..
Doch wer zufrieden und vergnügt, sieht zu, daß er auch welchen kriegt.
(W. Busch)

Nimm das Recht weg - was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?
(Augustinus von Hippo)
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@ nurich #
Das ist doch Überall so, das man den Druck nach unten weiter gibt. Das Problem der Bauern ist nur, das sie den Preisdruck nicht weitergeben (können), nein, sie bekommen auf der einen Seite den Preisdruck von den Abnehmern, und graben sich am pachtmarkt auch noch gegenseitig das Wasser ab. Weil manche meinen den Verdrängungskampft am längsten durch zu halten.

Auch der Landwirt kann sich einen günstigen Anbieter aussuchen und tut es in der Regel auch. Beim Verkauf sieht es etwas anders aus: es gibt kaum Konkurrenz unter den Abnehmern.
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@ tyr #
Naja, meine Posts werden neuerdings hier gern gelöscht

Das trifft jeden einmal
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