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Pflanzenbau
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Forum: Pflanzenbau
Bodenbearbeitung, Düngung, Pflanzenschutz...

Kartoffellegen: 3 phasiges Legeverfahren vs. All-in-One

 
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Kartoffellegen: 3 phasiges Legeverfahren vs. All-in-One
Hallo Leute,
Ich bin neu hier im Forum und hab mir gedacht ich stelle gleich mal ein interessantes Thema in den Raum. Und zwar hab ich seit einigen Tagen den Kopf voll mit der Legebestellung der Kartoffeln.
Mal kurz zu den Fakten:
Wir selbst haben ca. 35 ha Kartoffeln (95% Stärke)
Wir haben außerdem schon seit einigen Jahren jetzt einen großen Kundenstamm, für die wir die Frühjahrsbestellung der Kartoffeln durchführen.
Die Fläche die wir im Lohn durchführen beträgt ca. 100ha
Wir verwenden eine Grimme GL34Z mit Beizeinrichtung und einen Fendt 712.
Mehrere unserer Kunden wünschen sich für kommendes Jahr eine All-in-One Lösung.
Wir möchten jedoch nicht komplett auf eine All-in-One Maschine umsteigen da die Kosten enorm hoch sind, und wir sie auf unseren eigenen Flächen nicht verwenden können, da unsere Böden zu Lehmhaltig dafür sind.
Außerdem sehe ich den Zeitaufwand als großes Problem denn wir müssten bei unseren Böden ca. 1-2 Wochen länger warten bis wir mit den Legearbeiten beginnen können.
Ich hab mir auf der AgriTechnica die Kombilösungen von Grimme angeschaut und die würden mir schon zusprechen.

So jetz an die Spezialisten:
Wer von euch hat Ideen wie man das am besten Lösen könnte, welche Lösungen bieten sich an wer hat Erfahrungen mit solchen "Kombi-Lösungen".
m.f.g Johannes

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Guten Abend!

Also der Betrieb, auf dem ich helfe, hält am 3-phasigen Legeverfahren fest. Man spielte zwar kurzzeitig mit dem Gedanken an ein All-in-One-Gerät, aber es gab zu viele Dinge, die dagegensprachen. Wie du bereits angedeutet hast, gibt es auch bei uns hier am Niederrhein sehr viele verschiedene Bodenarten und damit kann man mit einem All-in-One-Gerät gar nicht alle Kunden bedienen. Außerdem fällt dadurch die Möglichkeit weg durch das Anfräsen der Kartoffeln die erste Unkrautbekämpfungsmaßnahme zu sparen, indem man den Dreck 4-5 Wochen nach dem Legen "kaputtfräst". Auch verschiedene Kunstdüngerarten lassen sich zwischen Legen und Fräsen bzw. Häufeln nicht mehr ausbringen und auch die Flexibilität sinkt mit so einem Gerät natürlich erheblich, da man nicht bei mehreren Leuten gleichzeitig arbeiten kann.
Hoffe ein wenig geholfen zu haben.

Gruß Martin!
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Unser bisheriges Gespann bei der Legebestellung
Servus,
ja dein Beitrag hilft mir sehr wohl, denn es bestätigt meine Zweifel am All-in-One. Möchte aber doch noch hören was Leute für Erfahrungen mit dem All-in-One haben die damit bereits Arbeiten.
m.f.g Johannes
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Servus,
das all-in-one Verfahren hat auf schwereren Böden bei nicht optimalen Feuchtigskeitsbedinngungen keine Chance die Dämme sind wie betoniert. Lieber entwas zu trocken Legen als zu Feucht. Vorschicht mit der Legetiefe die Knolle liegt immer tiefer als man denkt. Das weiß ich von meinen Freund, denn sie haben seit letzter Saison eine all-in-one. Wir selber legen unsere Kartoffellen noch 3-phasig.

mfg Johannes
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hallo,
habe selbst kein All in One, da zu wenig Kartoffel, sehe es aber beim Erfinder, Herrn Heiß aus Pförring seit einigen Jahren und bin begeistert!
Die Ersparnis durch die einmalige Überfahrt ist enorm, das Fräsen ist auf unseren schweren Böden sehr zeit und kraftstoffraubend.
Ich glaube, dass es langfristig sich durchsetzen wird.
Die Knollentiefe ist m.E. Einstellungssache.
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Servus,
Die Knollenablage und Position gefällt mir bei der A-i-O sehr sehr gut. Natürlich ist dass Verfahren Bodenschonender und verbraucht weniger Kraftstoff. Dass sind Vorteile die ich zu schätzen wüsste. Allerdings hat Herr Heiß auch noch keine Erfahrungen mit einem extrem feuchten Frühjahr wo ich mit der 3phasigen eher beginnen kann zu legen.
m.f.g Johannes
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kartoffel feucht legen ist immer schlecht.
Das hat sich auch heuer wieder gezeigt.
Wer warten konnte, hatte heuer die schöneren Knollen.
Na ja, muß natürlich nicht jedes Jahr so sein.
auf jeden Fall kann mit all in one nicht so früh ins Feld fahren wie mit dem 3phasigen Verfahren.
Das sehe ich aber nicht grundsätzlich als Nachteil

Grüße aus Ingolstadt
SB
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Servus,
Bei eigner Auslastung vielleicht kein Problem. Jedoch im Lohn schon, denn wir können nicht die letzten Kunden bis fast Ende Mai schieben. Außerdem nächstes Jahr sinds fast 150ha insgesamt zu legen, ich glaub nicht dass wir da um die Runden kommen. Aber ich denke am besten wärs mal sowas auszuprobieren als Vorführmaschine, denn dann haben wir ja immer noch den zweiten Leger wenns hart auf hart kommt.
Aber ich seh schon so direkte Aussagen wie ha-Leistung, L/ha, L/h kann wohl noch keiner direkt machen.
m.f.g Johannes
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