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Preise, Verbraucher, Handel und Politik
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Forum: Preise, Verbraucher, Handel und Politik
Wichtige Fragen, Daten und Fakten auch für Nicht-Landwirte.

Hausfriedensbruch von "Tierschützern" in ldw. Betriebe legitim!

@ Freisinger #
Freisinger schrieb:

Ist doch kein Problem.


Bei unserem Dorf hat einer seine Teichanlage durch einen Zaun geschützt.
Begründung: daß keine Kinder in das Wasser fallen können...

Musste wieder abgebaut werden, da im Außenberiech keine Zäune geduldet werden.
Begründung: Das Wild und die Spaziergänger werden in der Bewegungsfreiheit beeinträchtigt.... Frechheit sowas.
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@ Stahlpferd #
Stahlpferd schrieb:

Irgendwie passt die Antwort nicht zum ursprünglichen Beitrag. Ich hatte "Hausfriedensbruch" geschrieben, nicht "Einbruch". Einbruch setzt zumindest beabsichtigten Diebstahl voraus und davon war hier nie die Rede.



Schau mal nach, wie "Hausfriedensbruch" definiert ist. Da geht es um den Verstoß gegen den Willen
des Besitzers/Eigentümers und gegen seine Aufforderung zum Rückzug. Was ist denn, wenn der
Besitzer/Eigentümer gar nicht vor Ort ist?
Die Entwendung/der Diebstahl ist zwar i.d.R. die Motivation für einen Einbruch, der Einbruchtatbestand
ist jedoch auch ohne Diebstahl erfüllt.

Gruss, DWEWT
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
Religionsfreiheit ist ein schönes Ziel; so ganz frei von Religion.
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@ DWEWT #
DWEWT schrieb:

Schau mal nach, wie "Hausfriedensbruch" definiert ist. Da geht es um den Verstoß gegen den Willen
des Besitzers/Eigentümers und gegen seine Aufforderung zum Rückzug. Was ist denn, wenn der
Besitzer/Eigentümer gar nicht vor Ort ist?
Die Entwendung/der Diebstahl ist zwar i.d.R. die Motivation für einen Einbruch, der Einbruchtatbestand
ist jedoch auch ohne Diebstahl erfüllt.

Gruss, DWEWT


Den Einbuchtatbestand gibt es als solches gar nicht. Oder kennst Du einen eintsprechenden Paragraphen? Seinen Willen tut der Eigentümer durch die Einfriedung kund. Daher ist es auch so entscheidend, ob das Grundstück oder Gebäude im juristischen Sinne befriedet ist.
Stirbt der Bauer im Oktober, braucht er im Winter kein' Pullover
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@ Stahlpferd #
Eine so ins Detail gehende Betrachtung, geht über meinen Kenntnisstand hinaus. Deshalb ziehe
ich mich aus dieser Diskussion zurück.

Gruss, DWEWT
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
Religionsfreiheit ist ein schönes Ziel; so ganz frei von Religion.
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@ rocknrolldirk #
rocknrolldirk schrieb:

Wie man mit Einbrechern umgeht, das entscheidet man unabhängig von der Rechtslage selbst. Wenn hier welche reinkommen fühle ich mich bedroht-das ist mein Recht. Damit habe ich auch das Recht diese Bedrohung (ob vermeintlich oder nicht) effektiv abzustellen. Ich habe hier meine Sicherheit, die meiner Familie und die meiner Tiere zu verantworten-es könnte ja sein dass solche Vollidioten zum Feuerlegen kommen. Die Zeit zu fragen werde ich mir nicht nehmen, um dann mit Pfefferspray kaltgestellt zu werden! Anders denken ist erlaubt, aber einbrechen ist nach meinem Kenntnisstand immer noch verboten! Wenn Einbrechern bei ihrer Tätigkeit was passiert so handelt es sich um ihr eigenes Berufsrisiko. Können sie ja ihrer BG melden!



In den USA würde man solch ökofaschistisches Pack einfach mit Blei vollpumpen.
Zurecht wie ich finde!
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@ Mett #
Mett schrieb:

In den USA würde man solch ökofaschistisches Pack einfach mit Blei vollpumpen.
Zurecht wie ich finde!


Die Konsequenzen, das hat ja wohl der Garagenmord gezeigt, sind heute in den USA auch andere
als noch vor einigen Jahren. "Zurecht wie ich finde"!

Gruss, DWEWT
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
Religionsfreiheit ist ein schönes Ziel; so ganz frei von Religion.
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@ Stahlpferd #
Hausfriedensbruch ist eindeutug eine Straftat, die aber nicht von Amts wegen verfolgt wird. Ohne Strafantrag wird also nichts geschehen.

Die meisten Staatanwaltschaften werden aber so was nicht verfolgen, wenn nicht zumindest die Absicht, einen Diebstahl zu begehen, dahinter steckt.
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@ altilla #
altilla schrieb:

Die meisten Staatanwaltschaften werden aber so was nicht verfolgen, wenn nicht zumindest die Absicht, einen Diebstahl zu begehen, dahinter steckt.


Hausfriedensbruch ist ein sogenanntes Privatklagedelikt. Sofern die Staatsanwaltschaft keine Anklage erhebt, weil sie ein öffentliches Interesse für nicht gegeben hält, kann der Geschädigte seine Interessen trotzdem im Wege der Privatklage durchsetzen. Gerade in einem Fall wie dem hier beschriebenen, könnte ich mir aber sehr wohl vorstellen, daß ein öffentliches Interesse besteht. Wie dem auch sei, es ist nicht unbedingt erforderlich, die Staatsanwaltschaft hinzuzuziehen.
Stirbt der Bauer im Oktober, braucht er im Winter kein' Pullover
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@ Stahlpferd #
Das mag sein, aber wenn eine Staatsanwaltschaft ermittelt und dann vielleicht sogar eine Strafe ausgesprochen wird, dann hat das wesentlich mehr Wirkung, als wenn man eine Privatklage macht.
Zumal von den meisten "Tierschützern" eh nix zu holen ist...
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Unten eine kurzen Ausschnitt eines Merkur Artikels von einem Fall in Oettingen.
Besonders möchte ich auf das Verhalten der Behörden gegenüber dem Landwirt aufmerksam machen.
Sogar die Tierschützer haben es kapiert das man mit dieser Vorgehensweise den Tieren nicht helfen kann bzw. noch schlimmer wird.
Mit den Auflagen wird höchstens das grausame Ende beschleunigt, aber den Tieren helfen tut das nicht !
Und eine Antwort von seitens des Amtes bekommt man nur wenn man Druck macht !

Die Zustände auf dem Oettinger Hof haben sich trotz der Kontrolle des Veterinäramts verschlimmert.“

Animals United veröffentlichte nach dem Besuch des Veterinäramts erneut Aufnahmen, die den „Horror-Hof“ aktuell zeigen sollen. Eine Besserung sei weder sichtbar noch in Aussicht gewesen, die allgemeine Situation soll sich sogar verschlimmert haben. Viktor Gebhart, Geschäftsführer von Animals United e.V., teilt in der Pressemitteilung mit: „Es liegen klare Verstöße gegen das Tierschutzgesetz vor, wie eine akute Verletzungsgefahr.“ Zudem sei es menschlich fragwürdig, einem völlig überforderten Bauern Mitte 70, der offenkundig selbst dringend Hilfe benötige, weitere Auflagen zu machen.
Tierschützer hoffen auf ein „Weihnachtswunder für die Tiere“

Die Tierschützer haben deshalb erneut Anzeige erstattet und die Stadt sowie die Bürgermeisterin über die unveränderte Lage informiert. „Wir haben klare Missstände gemeldet, haben hierzu bis dato jedoch nie eine Antwort bekommen, weder von der Stadt noch dem Veterinäramt.“ Sie hoffen auf ein „Weihnachtswunder für die Tiere“ und würden „den Tieren und dem sichtlich überforderten Bauern“ gerne helfen, indem sie die Kühe und Katzen vermitteln.
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