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Stoppt den Terror gegen Tierhalter
7 Themen, Moderator: Susanne1, Matthias, Manu
Forum: Stoppt den Terror gegen Tierhalter

Tierschutz geht uns alle an, und alle geht es was an, wie man mit Tierhaltern umspringt

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Beitrag bearbeitet von Detlef am 24.09.10 um 15:00 Uhr.
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Tierschutz geht uns alle an, und alle geht es was an, wie man mit Tierhaltern umspringt
Liebe Landlive-Nutzer,
parallel zu der Mitmach-Aktion unter "www.stoppt-den-terror-gegen-unsere-tierhalter.de" möchten wir mit Euch über das Thema diskutieren. Darüber, welche Erfahrungen ihr gemacht habt mit militanten Tierrechtlern, aber auch darüber, wie man es schafft, das hochgradig emotionale Thema Tierschutz sachlich und überzeugend aus Sicht der Tierhalter darzustellen. Diskutiert mit! Denn nach wie vor bestreiten die deutschen Landwirte einen großen Teil ihrer Einkünfte aus der Tierhaltung, ob mit Rind, Schwein, Geflügel oder anderen Tieren.
Das Forum ist offen für alle Facetten zu dem Thema. Nur einen Punkt sollten alle Nutzer bitte beherzigen: Schlagabtausch ist willkommen, aber bitte konsturktiv und mit dem nötigen Respekt vor Meinungen anderer.

Viele Grüße
Detlef Steinert vom dlz agrarmagazin

Schlagwörter dieses Themas: tierhaltung, tierschutz, hinzufügen »

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Nun,
wer radikal ist, den werden Worte nicht abschrecken. Wer allerdings aufgeschlossen und interessiert ist, mit dem kann man diskutieren. Gerade wir Landwirte sollten uns aktiv in Diskussionen rund um Tierschutz einbringen, da wir in dieser Richtung schon viel bewegt haben. Dem Verbraucher muß aber auch klar sein, das wir als Unternehmer das produzieren, was er haben möchte. Dies zeigt sich am steigenden Verbrauch von Geflügelfleisch, dementsprechend müssen natürlich auch Ställe gebaut werden. Wir sollten dabei klarstellen, das wir hier die mitunter höchsten Produktionsstandards der Welt haben, aber immer offen für Veränderungen sind, wenn sie Tiergerecht und Unternehmerisch möglich sind.

Gruß M.
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Vollste Zustimmung
Man sollte auch mal so Sachen von Peta betrachten [www.augsburger-allgemeine.de] . Aber wie schon beschrieben, gegen sinnvollen Tierschutz kann kein vernünftig und wirtschaftlich denkender Tierhalter etwas haben. Was mich persönlich bei solchen Diskussionen immer stört ist, daß Nutztiere in ihren Bedürfnissen immer vermenschlicht werden.
Wenn´s Leben nicht so schön wär, wär´s echt nicht schön.
Beleidigungen zwecklos, ich bin schmerzfrei!
Ich Chef du nix. Niemandes Herr, niemandes Knecht
Rechne mit dem Schlimmsten und hoffe das Beste!
Die Glocke ist laut, weil sie leer ist!
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Das Problem ist vielleicht auch in der 'Vermenschlichung' von Nutztieren zu sehen... sowohl die Filmindustrie macht da munter mit (Schweinchen namens Babe), wie auch die Tierhalter in den Wohnsilos... z.T. wird auch bereits in den Schulen sehr ideologisch unterrichtet... so wurde bei uns ein Schweinezüchter mit 60 Muttersauen von einem Lehrer als Massentierhalter beschimpft (vor der Klasse).

Dies wiederum ist die Quelle der Macht für die (öko)terroristischen Vereinigungen wie z.B.: Peta, Greenpeace....

in relation zu den Haltungsbedingungen großer Hunde in kleinen Wohnungen mitten in der Stadt, geht es unsern Nutztieren doch richtig gut, oder nicht?
oder ist eine Schleife auf dem Kopf von nem kleinen Hund artgerecht? oder gar Kleidung?

Die Nutztierhalter in Deutschland sind zu weit über 90% sehr gut ausgebildet... Ihr Arbeiten wird aber von Leuten beurteilt, welche nicht den Hauch vom Schimmer einer Ahnung haben... und Landwirtschaft nur vom Bilderbuch oder bestenfalls vom Urlaub auf einem Streichelbauernhof kennen...
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@ Rottalboy #
Rottalboy schrieb:

Vollste Zustimmung
Man sollte auch mal so Sachen von Peta betrachten [www.augsburger-allgemeine.de] . Aber wie schon beschrieben, gegen sinnvollen Tierschutz kann kein vernünftig und wirtschaftlich denkender Tierhalter etwas haben. Was mich persönlich bei solchen Diskussionen immer stört ist, daß Nutztiere in ihren Bedürfnissen immer vermenschlicht werden.



hab zu lange gebrauch für meinen Beitrag... wurde unterbrochen (Telefon) darum die Thesenüberschneidung....
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@ Notill #
Notill schrieb:

in relation zu den Haltungsbedingungen großer Hunde in kleinen Wohnungen mitten in der Stadt, geht es unsern Nutztieren doch richtig gut, oder nicht?
oder ist eine Schleife auf dem Kopf von nem kleinen Hund artgerecht? oder gar Kleidung?


Oder ein überfüllter Bus, Zug. Ohne Klimaanlage!!. Würde in der Landwirtschaft sofort Strafe nach sich ziehen.
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Beitrag bearbeitet von Notill am 24.09.10 um 18:38 Uhr.
@ Muensterlaendler #
Muensterlaendler schrieb:

Oder ein überfüllter Bus, Zug. Ohne Klimaanlage!!. Würde in der Landwirtschaft sofort Strafe nach sich ziehen.


Nun ja... Die Bahn muss ja auch für die ICE-Sache bluten...
aber wenn das ein Bauer im Stall so gehabt hätte wäre es ein größerer Skandal gewesen...

Scheinbar hatte keiner sein Haustier dabei...
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@ Notill #
Notill schrieb:

Das Problem ist vielleicht auch in der 'Vermenschlichung' von Nutztieren zu sehen... sowohl die Filmindustrie macht da munter mit (Schweinchen namens Babe), wie auch die Tierhalter in den Wohnsilos... z.T. wird auch bereits in den Schulen sehr ideologisch unterrichtet... so wurde bei uns ein Schweinezüchter mit 60 Muttersauen von einem Lehrer als Massentierhalter beschimpft (vor der Klasse).

Dies wiederum ist die Quelle der Macht für die (öko)terroristischen Vereinigungen wie z.B.: Peta, Greenpeace....

in relation zu den Haltungsbedingungen großer Hunde in kleinen Wohnungen mitten in der Stadt, geht es unsern Nutztieren doch richtig gut, oder nicht?
oder ist eine Schleife auf dem Kopf von nem kleinen Hund artgerecht? oder gar Kleidung?

Die Nutztierhalter in Deutschland sind zu weit über 90% sehr gut ausgebildet... Ihr Arbeiten wird aber von Leuten beurteilt, welche nicht den Hauch vom Schimmer einer Ahnung haben... und Landwirtschaft nur vom Bilderbuch oder bestenfalls vom Urlaub auf einem Streichelbauernhof kennen...


Hallo Notill,

hat sich der o.g. Schweinezüchter wenigstens über diese Aussage beschwert? Schließlich muß man sich auch von Lehrern nicht alles gefallen lassen.
Ich finde es nach wie vor bedauerlich daß die Arbeit der Landwirte so wenig wahrgenommen wird, ich denke aber daß das an der Öffentlichkeitsarbeit Eurer Verbände liegt. Ich komme nicht aus der Landwirtschaft und bin in einer Stadt aufgewachsen: Es gibt einfach viele Dinge in der Landwirtschaft die man nicht bedenkt wenn man nichts damit zu tun hat. Aufklärung ist da sicher sehr wichtig.

Herzliche Grüße
Ute
DAS SIND die Weisen,
die durch Irrtum zur Wahrheit reisen.
Die bei dem Irrtum verharren,
das sind die Narren.
(F. Rückert)
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hallo liebe leser,
ich habe heute den artikel "stoppt den terror!"zu dem thema im dlz agrarmagazin gelesen und feststellen müssen, dass solche radikalen übergriffe auf tierhaltungsbetriebe seit 2004 immer wieder vorkommen. ich selbst habe neulich an einem neu angelegten schweinestall auf der schwäbischen alb protest in form von sprayereien mit tierschutzparolen gesehen. diese maßnahme gegen die massenhaltung von tieren,in diesem fall von schweinen, ist noch ziemlich mild im gegensatz zu dem brandanschlag der sich zum beispiel in sprötze in dem hähnchenmaststall ereignet hat.

zwei interessengruppen stehen sich hier gegenüber: die der landwirte und die der tierschutzorganisationen.
es ist natürlich nicht in ordnung wenn ein betrieb,der sich praktisch schon jahrelang nach dem tierschutzgesetz richtet, plötzlich opfer von so einer zerstörungstat wird, die von einer tierschutzorganisation ausgeht...andererseits muss man auch die tierschützer verstehen, die mehr transparenz von den großbetrieben fordern und auch in der öffentlichkeit mit schockierenden bildern zeigen, wie täglich tiere nur für den profit getötet werden.
so manchen radikalen tierrechtlern würde ich aber raten nicht gleich zu spinnen anzufangen und alles in brand zu setzen. damit ist den tieren auch nicht geholfen.

viele grüße,
sonne1234
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Das geht mir persömlich noch nicht zu weit! landwirtschaft, urproduktion, Lebensmittelerzeugung... gehört eigentlich schon, als Fach, in den Unterricht! Mein Sohn wurde schon verprügelt, weil er erzählt hatte das Papa Kaninchen geschlachtet hat. Das kann man doch im Supermarkt kaufen.....

das peinlichste daran ist, es handelt sich um eine Dorfschule Selbst auf dem Lande ist man schon soweit weg von der Realität!!!!

Aber in einigen Bundesländern gibt's ja nicht mal das Fach Heimat und Sachkunde, vom Schulgarten ganz zu schweigen

Was noch weg muss ist die ganze blöde Werbung! Auf eine Milchpackung gehört keine weidende Kuh, wenn es keine Weidemilch ist! etc.pp
Grüße aus Thüringen!

[www.vieh-ev.de]
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