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Stoppt den Terror gegen Tierhalter
7 Themen, Moderator: Susanne1, Matthias, Manu
Forum: Stoppt den Terror gegen Tierhalter

Tierschutz geht uns alle an, und alle geht es was an, wie man mit Tierhaltern umspringt

@ vicki79 #
vicki79 schrieb:

Das geht mir persömlich noch nicht zu weit! landwirtschaft, urproduktion, Lebensmittelerzeugung... gehört eigentlich schon, als Fach, in den Unterricht! Mein Sohn wurde schon verprügelt, weil er erzählt hatte das Papa Kaninchen geschlachtet hat. Das kann man doch im Supermarkt kaufen.....

das peinlichste daran ist, es handelt sich um eine Dorfschule Selbst auf dem Lande ist man schon soweit weg von der Realität!!!!

Aber in einigen Bundesländern gibt's ja nicht mal das Fach Heimat und Sachkunde, vom Schulgarten ganz zu schweigen

Was noch weg muss ist die ganze blöde Werbung! Auf eine Milchpackung gehört keine weidende Kuh, wenn es keine Weidemilch ist! etc.pp

Ja, auf dem Land ist es bald nicht besser wie in der Großstadt. Im Kindergarten ,in der Schule müssten die Grundlagen einer gesunden Ernährung und Wertschätzung von Nahrungsmitteln und deren Produktion vermittelt werden. Aber hier fehlt es schon an den Lehrern die das richtig,sachgerecht und objektiv vermitteln können.-Also, keine Besserung in Sicht! Statt zu lernen was um uns herum vorgeht,lebt und wächst,sind die Schulbücher voll über die Probleme des Regenwaldes usw. .
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Was soll man erwarten, nachdem unter Kühnast der Lehrplan ideologisch verseucht wurde und von der Realität abgekoppelt...
Eine Lehrerin aus dem Dorf hat geklagt, das seitdem die Schulbücher absolut realitätsfern zum Thema Landwirtschaft und Ernährung sind.

Zudem... so wie es oft als Ideal dargestellt wird, ist eine Tierhaltung weder wirtschaftlich möglich, noch vom Gesetzgeber so ohne weiteres erlaubt (Hygieneverordnung, Wasserschutz, usw.)

In dieser Hinsicht, hat der Bauernverband total versagt! Anstatt sich um die belange der ehealigen Landwirte zu kümmern, wäre es sicher besser gewesen er hätte sich um die Zukunftswirksame Öffentlichkeitsarbeit an Schulen gekümmert.

Als die JU in Bayern ein solches Projekt in Gang bringen wollte (Die Interessensgruppe Landwirtschaft), war das Problem, das politische Gruppierungen nicht an Schulen Unterrichten oder Vortragen dürfen...
darum wurde zum Bauernverband gegangen, mit einem kompletten konzept... aber da gab es nur hohn und gelächter, aber kein interesse.... O.Ton.: was haben wir davon? .... stellt sich noch die Frage, wer da konkret als 'WIR' bezeichnet wurde....
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@ Notill #
Notill schrieb:

In dieser Hinsicht, hat der Bauernverband total versagt! Anstatt sich um die belange der ehealigen Landwirte zu kümmern, wäre es sicher besser gewesen er hätte sich um die Zukunftswirksame Öffentlichkeitsarbeit an Schulen gekümmert.

Als die JU in Bayern ein solches Projekt in Gang bringen wollte (Die Interessensgruppe Landwirtschaft), war das Problem, das politische Gruppierungen nicht an Schulen Unterrichten oder Vortragen dürfen...
darum wurde zum Bauernverband gegangen, mit einem kompletten konzept... aber da gab es nur hohn und gelächter, aber kein interesse.... O.Ton.: was haben wir davon? .... stellt sich noch die Frage, wer da konkret als 'WIR' bezeichnet wurde....

Moin,
ihr habt aber auch Leute in Bayern, ts, ts.
Bin auch kein Freund von Sonni, aber hier haben wir ne gute Verbandsvertretung unter Möllers. Auch Schul oder Kindergartenmaterial mit moderner Tierhaltung. Aber am besten zieht der Tag des offenen Hofes, oder einladungen an Schulklassen Betriebe zu besichtigen. Gab sogar mal Aktionen, Betriebsführungen nur für Lehrer.

Gruß M.
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@ Muensterlaendler #
Muensterlaendler schrieb:

Moin,
ihr habt aber auch Leute in Bayern, ts, ts.
Bin auch kein Freund von Sonni, aber hier haben wir ne gute Verbandsvertretung unter Möllers. Auch Schul oder Kindergartenmaterial mit moderner Tierhaltung. Aber am besten zieht der Tag des offenen Hofes, oder einladungen an Schulklassen Betriebe zu besichtigen. Gab sogar mal Aktionen, Betriebsführungen nur für Lehrer.

Gruß M.


das wurde bei uns von einigen Bauern (von nem anderen Verband) versucht... ging leider Schief.... war grad bei der Ideologischen Umerziehung unter Kühnast... und da Lehrer eh immer alles besser wissen, ging es daruf hinaus, das die den Bauern erklärt haben, wie sie ihren Betrieb zu führen haben...

Seitdem haben die meisten die Nase voll...

Beim Tag des offenen Hofes, machen vor allem die Streichelbauernhöfe mit Gästebetten mit...
Die größeren Betriebe hab da auch die Nase voll, ging von Sabotage bis Diebstahl, die Erfahrungspallette...
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@ Notill #
Notill schrieb:

das wurde bei uns von einigen Bauern (von nem anderen Verband) versucht... ging leider Schief.... war grad bei der Ideologischen Umerziehung unter Kühnast... und da Lehrer eh immer alles besser wissen, ging es daruf hinaus, das die den Bauern erklärt haben, wie sie ihren Betrieb zu führen haben...

Seitdem haben die meisten die Nase voll...

Beim Tag des offenen Hofes, machen vor allem die Streichelbauernhöfe mit Gästebetten mit...
Die größeren Betriebe hab da auch die Nase voll, ging von Sabotage bis Diebstahl, die Erfahrungspallette...


Also,ich hab bisher nur positive Erfahrungen gemacht. Ich hab übers Jahr verteilt bis zu 20 Schulklassen aufm Hof. Lehrer,wie Schüler(trotz50-60%Migrationshintergrund) sind bis jetzt nur angenehm aufgefallen....keine Spur von deinen Negativberichten. Wir freuen uns auf jeden Fall wieder auf die nächsten 2 Klassen nächste Woche.
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@ Freisinger #
Freisinger schrieb:

Also,ich hab bisher nur positive Erfahrungen gemacht. Ich hab übers Jahr verteilt bis zu 20 Schulklassen aufm Hof. Lehrer,wie Schüler(trotz50-60%Migrationshintergrund) sind bis jetzt nur angenehm aufgefallen....keine Spur von deinen Negativberichten. Wir freuen uns auf jeden Fall wieder auf die nächsten 2 Klassen nächste Woche.


Das Problem ist bei den großen veranstalltungen, das viele Eltern mit Kindern kommen, welche entweder keine Erziehung haben, oder die Eltern den Bauernhof für einen Spielplatz halten....
Wenn du dann siehst, das kinder in die Bullenboxen klettern um die zu streicheln, wird dir ganz flau....
Schulklassen sind da viel einfacher... vorausgesetzt der Leherer ist gut.
Ein Kollege hatte nach einem Tag des offenen Hoftors fast keinen Splint mehr an irgend einer Maschine... Werkzeug fehlte in den Werkzeugkisten an den Schleppern... usw...

Ist eben immer eine frage dessen wie es organisiert ist... Schulklassen, hat man besser im Blick, als ein paar hundert leute bei einem Hoffest...
Ich vermute auch, das es bei den Lehrern verschiedene Lager gibt...
Es soll ja auch Lehrer geben die selber noch was lernen wollen... und nicht nur ihre Sicht der Welt verbreiten...
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@ Notill #
Notill schrieb:

Das Problem ist bei den großen veranstalltungen, das viele Eltern mit Kindern kommen, welche entweder keine Erziehung haben, oder die Eltern den Bauernhof für einen Spielplatz halten....
Wenn du dann siehst, das kinder in die Bullenboxen klettern um die zu streicheln, wird dir ganz flau....
Schulklassen sind da viel einfacher... vorausgesetzt der Leherer ist gut.
Ein Kollege hatte nach einem Tag des offenen Hoftors fast keinen Splint mehr an irgend einer Maschine... Werkzeug fehlte in den Werkzeugkisten an den Schleppern... usw...

Ist eben immer eine frage dessen wie es organisiert ist... Schulklassen, hat man besser im Blick, als ein paar hundert leute bei einem Hoffest...
Ich vermute auch, das es bei den Lehrern verschiedene Lager gibt...
Es soll ja auch Lehrer geben die selber noch was lernen wollen... und nicht nur ihre Sicht der Welt verbreiten...


Wer bei mir Sabotage trieb und gestohlen hat......das waren die.......Landwirtschaftsschüler und Meisteranwärter.
Die sind seitdem für Betriebsbesichtigungen gesperrt.
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@ Freisinger #
Freisinger schrieb:

Wer bei mir Sabotage trieb und gestohlen hat......das waren die.......Landwirtschaftsschüler und Meisteranwärter.
Die sind seitdem für Betriebsbesichtigungen gesperrt.


immer traurig, was für Kollegen wir haben.... aber leider ist das auch meine Erfahrung
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@ Notill #
Notill schrieb:

das wurde bei uns von einigen Bauern (von nem anderen Verband) versucht... ging leider Schief.... war grad bei der Ideologischen Umerziehung unter Kühnast... und da Lehrer eh immer alles besser wissen, ging es daruf hinaus, das die den Bauern erklärt haben, wie sie ihren Betrieb zu führen haben...

Seitdem haben die meisten die Nase voll...

Beim Tag des offenen Hofes, machen vor allem die Streichelbauernhöfe mit Gästebetten mit...
Die größeren Betriebe hab da auch die Nase voll, ging von Sabotage bis Diebstahl, die Erfahrungspallette...



kommt mir sehr bekannt vor........... ich kann SEHR GUT verstehen, dass die Betrieb die Nase voll haben!
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Moin


Ich denke, es wird sehr schwer werden, zwischen den Parteien zu vermitteln.
Die sogenannten Tierschützer sind der festen Überzeugung, dass sie das richtige tun, und alle anderen führen ein indiskutables Leben gegenüber Tieren.

Dass in Deutschland und der EU strenge Vorschriften zur Tierhaltung herrschen, wird da gerne mal außen vor gelassen.

Und kaum fällt mal ein Betrieb negativ auf, so wird daraus eine regelrechte Propaganda gesponnen.

So nach dem Motto: "Seht ihr Gesellschaft, so wird eure Milch, so wird euer Fleisch produziert! Wie könnt ihr das nur zulassen?!?"
Und da der "gemeine" Stadtmensch sich in der Regel nicht für das wirkliche Leben in der Landwirtschaft zu interessieren scheint, glauben die dann, was solche Organisationen verbreiten.

Ein gutes Beispiel hierfür findet gerade in Niedersachsen statt. Da ich nicht weiß, inwiefern das in den anderen Bundesländern bekannt ist, werde ich das Problem kurz schildern:

Die Landwirtschaftsministerin von Niedersachsen heiß Astrid Grotelüschen, wohnhaft in der Gemeinde Großenkneten nahe Oldenburg (Oldb.).
Ihr Mann bewirtschaftet in Gemeinschaft mit anderen Betrieben eine Mastkükenbrüterei.
Nun hat die Tierschutzorganisation PETA mehrere Strafanzeigen gestellt, in erster Linie soll es um Verstöße gegen das Tierschutzgesetz gehen. Als "Beweise" dienen heimlich aufgenommene Videos von Betrieben, welche nach Angaben der Organisation die Küken vom Betrieb Grotelüschen beziehen.
Die Anschuldigung der Kläger bezieht sich somit lediglich darauf, dass ein Brüterei-Betrieb zulässt, dass "seine" Küken in kurzer Zeit gemästet werden.

Des Weiteren sei wohl in den Videos zu sehen, wie Tiere verenden. Dass dies aber bei jeder Haltungsform vorkommt, wird großzügig verschwiegen.

Und dass ist es, was mich in erster Linie stört. Ich habe nichts dagegen, wenn man Kritik an Haltungsformen übt, solange dies auf sachlicher Ebene geschieht. Aber PETA, GREENPEACE und wie sie alle heißen, lassen ja eigentlich gar keine Diskussionen zu. Sie wollen ihre Ansichten als die einzig richtigen darstellen. Das hat dann auch nichts mehr mit Kritik zu tun. Denn Kritik heißt nicht nur die negativen Aspekte aufzuzeigen, nein, eine Kritik ist vielmehr eine Bewertung positiver und negativer Aspekte.
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