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Pflanzenbau
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Forum: Pflanzenbau
Bodenbearbeitung, Düngung, Pflanzenschutz...

Bio und konventionelles Getreide

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Bio und konventionelles Getreide
Hallo
Ich möchte meine Abschlusspräsentation in der Schule über bio- und konventionelles Getreide halten, also praktisch ein Vergleich.
Meine fragen sind jetzt:

>Gibt es Felder die nicht für Bio genutzt werden können?

>Wie lange sind die Übergangsfristen wenn ich von konventionell auf Bio umstellen will?

>Gibt es Feldfrüchte die es nicht als Bio gibt?

>Wo macht es Sinn mit Bio zu arbieten?

>Was ist eigentlich Bio?

>Fahren Biobauern mit Biodiesel?


Vielen Dank im vorraus für die Antworten.

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@ alex2314 #
alex2314 schrieb:

Hallo
Ich möchte meine Abschlusspräsentation in der Schule über bio- und konventionelles Getreide halten, also praktisch ein Vergleich.
Meine fragen sind jetzt:

>Gibt es Felder die nicht für Bio genutzt werden können?

>Wie lange sind die Übergangsfristen wenn ich von konventionell auf Bio umstellen will?

>Gibt es Feldfrüchte die es nicht als Bio gibt?

>Wo macht es Sinn mit Bio zu arbieten?

>Was ist eigentlich Bio?

>Fahren Biobauern mit Biodiesel?


Vielen Dank im vorraus für die Antworten.



Hallo alex2314,

zur Frage 1) nach EU-Bio Verordnung, können alle ldw. Nutzflächen ökologisch bewirtschaftet werden.
Bei den Bio-Verbänden wird bei der Aufnahme der Flächen schon nach der vorherigen
Bewirtschaftung gefragt. Bei z.B Gärtnereien kann es wegen des hohen PSM-Einsatzes,
in der vergangenen konvi-Zeit, zu verlängerten Umstellungszeiten kommen.
zur Frage 2) die Umstellung auf die ökologische Bewirtschaftung dauert i.d.R. 2 Jahre und gliedert
sich auf in das Nulljahr, mit konventioneller Vermarktung und das U-Jahr mit Vermarktung
als U-Ware. Danach wird die Fläche als anerkannte Ökofläche registriert.
zur Frage3) alle gentechnisch veränderten Früchte gibt es nicht in Öko-Qualität.
zur Frage4) es gibt nicht grundsätzlich andere Voraussetzungen bei Bio.- bzw. Konvi-Erzeugung.
zur Frage5) diese Antwort wäre sehr umfangreich, deshalb rate ich Dir, schau Dir die Web-Seite
der Verbände an.
zur Frage6) ich weiss nicht wie es meine Kollegen handhaben, ich fahre keinen "Bio"-Diese,l weil daran
nichts bio ist. Wenn Du Dir die Energiebilanz der "Bio"-Dieselherstellung anschaust, musst
Du feststellen, das das gesamte Verfahren absurd ist. Ich fahre mineralischen Diesel und
Pflanzenöl.

Gruss, DWEWT

Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
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@ alex2314 #
alex2314 schrieb: Hallo
Ich möchte meine Abschlusspräsentation in der Schule über bio- und konventionelles Getreide halten, also praktisch ein Vergleich.
Hallo Alex,
auch wenn meine Antwort wieder als die eines nicht Praktikers dargestellt und deshalb angegriffen werden, schreibe ich Dir zu Deinen Fragen ein paar Antworten.
Dennoch wäre es wichtig zu wissen, ob Du Deinen Vortrag an einer landwirtschaftlichen Berufsschule oder an einer "normalen" Schule halten wirst. Schätze mal letzters, da dies in etwa Deine Fragestellung suggeriert.
Da Du aus der Landwirtschaft kommst musst Du Dir bei diesem Vortrag im klaren sein was Deine Mitschüler über Landwirtschaft wissen können (und dies ist meistens nicht sehr viel). Deshalb musst Du Deine Mitschüler Dinge wie Erträge etc immer mit verständlichen Beispielen verdeutlichen (ha in Fussballfelder, Kornerträge in Kegelgröße usw.)
Auf eines solltest Du deutlich machen dass konventionelles Getreide nicht giftiger oder ungesünder als "Biogetreide" ist. Wie Du sicherlich an meine Antworten sehen kannst, halte ich nichts vom Bioanbau. Nun zu Deinen Fragen:
>Gibt es Felder die nicht für Bio genutzt werden können?
Hier würde ich ganz klar garnicht Antworten. Prinzipiell wachsen alle Pflanzen (egal ob "bio" oder konventionell angebaut) biologisch. Auch ist überall Chemie drin (einfach mal auf die eigentliche Wortbedeutung eingehen und nicht auf irgendwelche Marketing-Gags)
Die Frage ist aber, ob es sinnvoll erscheint Fläche "biologisch" zu bewirtschaften. Hier muss beachtet werden dass im Durchschnitt die Erträge 50% geringer sind als im konventionellen Landbau (das bedeutet das man einen 100% höheren Flächenverbrauch hat). Häufig wird auch noch die angeblich bessere "Biodiversität" aufgeführt. Doch dies Argument zieht mE nicht, da diese vornehmlich vom Management und Ackerfrucht abhängen als vom Anbausystem. Ein Feld, auch ein Biofeld bleibt ein Feld und ist keine Natur! Deshalb wäre es sogar sinnvoller die Fläche nur normal zu bewirtschaften und den Rest der Natur "zurückzugeben".
>Wie lange sind die Übergangsfristen wenn ich von konventionell auf Bio umstellen will?
Hierzu kann ich nichts sagen, doch meine Meinung ist, dass diese Fristen aufgrund irgendwelcher ideologischer Faktoren eingeführt wurden und nicht Aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse (ich bin nun mal Wissenschaftler und stehe deshalb auf solche Dinge wie ordentliche Studien) Denn nach meinem Wissen wurden diese Fristen eingeführt als es noch zu teuer war dies richtig zu untersuchen.
>Gibt es Feldfrüchte die es nicht als Bio gibt?
Die Bios haben was aus religösen Gründen gegen Gentechnik. Doch da in Bioläden auch Produkte aus Australien, Neuseeland, Kanada, USA, Südamerika, Indien, Ägypten etc. verkauft werden, in diesen Ländern überall GV-Pflanzen angebaut werden, sind sicherlich auch Spuren dieser BioTeufelspflanzen darin enthalten. Auch werden immer wieder GV-Baumwolle in "Biokleidung" entdeckt, denn witzigerweise verdienen z.B. indischen oder chinesische Bauern mit GV-Baumwolle und der Verkauf unter normalen Preisen mehr, als wenn sie für ein paar europäische LOHAS Biobaumwolle anbauen. Deshalb haben ein paar schlaue Bauern einfach das böse Saatgut verwendet. Übrigens min 50% Deiner neunen Jeans besteht aus GV-Baumwolle. (Frage mich eigentlich was Frauen machen die etwas gegen GV-Produkte haben. Ich meine gibt es Tampons im Bioladen, aus 100% GV-freiem Baumwolle? Oder auch die anderen Bios wenn sie Wunden haben, verzichten sie dann auf Verbandsmaterial und verbluten lieber nur weil es aus GV-Baumwolle hergestellt wurde? Wobei dies nicht das Thema ist)
>Wo macht es Sinn mit Bio zu arbieten?
Sinn macht es dann, wenn man seine Produkte ein paar LOHAS (besonders viele z.B. in Berlin/Prenzlauer Berg oder in München) teuer verkaufen kann. Sonst macht es keine Sinn. Denn:
Die Schadstoffbelastung ist bei beiden Produkten die gleiche bzw. meistens etwas höher bei Bioprodukten.
Hierbei muss man bedenken, Schadstoffe sind auch Gifte die aufgrund von Pilzerkrankungen oder sonstigen Pflanzenerkrankungen entstehen. Dies ist gerade bei Bioprodukten häufiger (durch Insektenfrass oder Unkräuter sogar begünstigt) Es gibt zwar ein paar Cranks die behaupten die letzt genannten Schadstoffe seinen ungefährlich da diese natürlich seine, doch dem ist nicht so. Für alles Stoffe wurden und werden Grenzwerte eingeführt und dies nicht nur zum Spass. Hierbei erwähne ich gerne, das Sokrates auch am Schilingstrunk starb obwohl der Gefleckten Schierling damals sicherlich ohne PSM angebaut wurde.
Desweitern sind sehr wohl auch Pflanzenschutzmittel im Biobereich zugelassen.
Kupfer (wobei dies bei Getreide keinen Einsatz findet, jedoch bei Gemüse, Obst, Weintrauben und Kartoffeln) ist nicht wirklich gesund. Auch wenn die Bios gerne behaupte das dies ein Spurenelement ist und essentiell für den Körper. Doch alleine das Wort Spurenelement sagt aus, dass es nicht in hohen Konzentrationen benötigt wird!
Desweitern gibt es noch ein paar nette andere Gifte die die Bios so ausbringen dürfen.Hierzu kam kürzlich eine Studie raus mit dem netten Titel: Organic pesticides aren’t necessarily more sustainable than synthetic (nachzulesen hier).
>Was ist eigentlich Bio?
nette Definition von mir: Es ist eine Religonsgemeinschaft die glauben, das Nahrungsmittel mittels deren Regeln produziert gesünder seien oder besser schmecken würden oder nachhaltiger wäre als konventionell erzeugte Produkte. (All dies stimmt nicht, selbst der Geschmackstest konnte noch nie mittels Blindstudien nachgewisen werden) Manche dieser Gläubigen sind bereit ein höheren Preis zu bezahlen (was ich auch in Ordnung finde), doch durch den höheren Anteil an "Biofood" bei Aldi, Lidl etc. sinkt auch immer mehr die Bereitschaft der LOHAS hierfür mehr zu bezahlen. Dennoch sind diese Menschen vom Gedanken beseelt das früher alles besser war und vergessen dabei das in der guten alten Zeit viele Menschen jämmerlich verhungerten oder an Lebensmittelvergiftungen starben. Deshalb stieg die Lebenserwartung auch erst dann richtig an, als moderne Medizin und moderen Lebensmittelproduktionen Einzug gehalten haben (Dank richtiger wissenschaftlicher Methoden). Auch vergessen sie, dass früher viel mehr Menschen in der Landwirtschaft arbeiten mussten und nicht an einem schönen Sommertag den Astralkörper im Schwimmbad oder gar im Urlaub am Meer präsentieren konnten. Auch vergessen vorallem diese Frauen das sie heute mehr Schuhe besitzen als ihre Urgroßeltern (8 Personen) im ganzen Leben. (Dir fallen sicherlich noch viele andere Dinge ein) Meine Definition von Bio verbietet die Netiquette.
>Fahren Biobauern mit Biodiesel?
Dies ist eine böse Frage, denn "Biobauern" sind erbost darüber dass dies Biodiesel heisen darf. Auch gegen den Begriff Biogas haben sie etwas. Denn sie denken das der Begriff Bio den Verbänden und die nach deren Richtlinien arbeiten gehört. Auch denken sie, das dies nicht bio sei, wobei falls sie ihre Religion richtig ernst nehmen würden auch der Raps für Biotreibstoff angebaut werden müsste (dann wäre der Flächenertrag noch bescheidener).
Dabei vergessen die Bios immer das es auch Biowaffen, Biotechnik, Bioplastik, Biochemie, Biodiversität, Biodegradation, Bioinformatik, Biomedizin, Biopestizid etc. gibt

Zu guter letzt noch ein wichtiger Punkt. Die Bios meinen immer das es möglich wäre Deutschland nur mit "Bioware" zu versorgen. Studien zeigen aber, dass dies nur zu max 80% möglich wäre. Es wird dann immer agrumentiert ja aber die Tierhaltung verbaucht ja soviel....
Komsicherweise findet man aber immer wieder das als N-Dünger der Dung in den "Bio-Studien" aufgeführt wird. Wie sie das hinbekommen wollen, Dung zu erzeugen ohne Tiere zu füttern.....
Ein weitere Punkt wird auch immer vergessen. Heute sind ie Erträge der Biobauern reltiv hoch weil es die konventionellen Landwirte gibt. Denn durch PSM werden vorallem Schadinsekten und Pflanzenkrankheiten unterdrückt. Diese herd immunity (ein Begriff aus der Impfung der auch hier angewandt wird) sorgt zum einen dafür das die Ansteckungsgefahr (der Anteil an Schadinskten oder vorallem in D die Pilzkrankheiten) nicht eine kritsche Menge überschreitet. Würden diese immunen Felder der konventionellen LW nicht mehr zw. den bios sein dann wäre der Krankheitsdruck höher, die Erträge würden fallen und vorallem die Menschen würden noch mehr Gifte aufnehmen.

Zu guter letzt ein paar Tips für Deinen Vortrag. Ich denke Du wirst power point od. ähnliches verwenden (hoffe ich zumindest das dies in der Schule der Stand ist). Man rechnet 2 min pro Folie. Kürzer und die zuhöher kommen nicht mit, länger und sie schlafen ein da es uninteressant wird.
Nicht zu viele Effekt. Nichts was die Leute selbst lesen könnten Vorlesen, deshalb keine lange Texte auf den Folien - nur Stichworte bzw. Sätze. Für alle Infos immer Deine Quellenangabe. Für alles was ich hier schrieb kann ich Dir die Quellen senden (sind ordentliche wissentschaftliche Studien oder Metastudien)
Mache auch ein handout, entweder Deine Folien oder ein extra.
Hier noch ein nettes Filmchen über Bio-Argumente [www.youtube.com]

Mit freundlichen GenGrüßen
HorstHuber

Some of the environmental lobbyists of the Western nations are the salt of the earth, but many of them are elitists. They’ve never experienced the physical sensation of hunger. They do their lobbying from comfortable office suites in Washington or Brussels. They have never produced a ton of food. If they lived just one month amid the misery of the developing world, as I have for 60 years, they’d be crying out for fertilizer, herbicides, irrigation canals and tractors and be outraged that fashionable elitists back home were trying to deny them these things. Norman Borlaug
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Hallo HorstHuber,

da haben Sie fast 100 Zeilen auf den Bildschirm gebracht und nicht eine der gestellten Fragen
beantwortet. Sachlich, ist etwas anderes.

Gruss, DWEWT
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
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@ HorstHuber #
HorstHuber schrieb:

Dies ist eine böse Frage, denn "Biobauern" sind erbost darüber dass dies Biodiesel heisen darf. Auch gegen den Begriff Biogas haben sie etwas. Denn sie denken das der Begriff Bio den Verbänden und die nach deren Richtlinien arbeiten gehört. Auch denken sie, das dies nicht bio sei, wobei falls sie ihre Religion richtig ernst nehmen würden auch der Raps für Biotreibstoff angebaut werden müsste (dann wäre der Flächenertrag noch bescheidener).
Dabei vergessen die Bios immer das es auch Biowaffen, Biotechnik, Bioplastik, Biochemie, Biodiversität, Biodegradation, Bioinformatik, Biomedizin, Biopestizid etc. gibt

Zu guter letzt noch ein wichtiger Punkt. Die Bios meinen immer das es möglich wäre Deutschland nur mit "Bioware" zu versorgen. Studien zeigen aber, dass dies nur zu max 80% möglich wäre. Es wird dann immer agrumentiert ja aber die Tierhaltung verbaucht ja soviel....
Komsicherweise findet man aber immer wieder das als N-Dünger der Dung in den "Bio-Studien" aufgeführt wird. Wie sie das hinbekommen wollen, Dung zu erzeugen ohne Tiere zu füttern.....
Ein weitere Punkt wird auch immer vergessen. Heute sind ie Erträge der Biobauern reltiv hoch weil es die konventionellen Landwirte gibt. Denn durch PSM werden vorallem Schadinsekten und Pflanzenkrankheiten unterdrückt. Diese herd immunity (ein Begriff aus der Impfung der auch hier angewandt wird) sorgt zum einen dafür das die Ansteckungsgefahr (der Anteil an Schadinskten oder vorallem in D die Pilzkrankheiten) nicht eine kritsche Menge überschreitet. Würden diese immunen Felder der konventionellen LW nicht mehr zw. den bios sein dann wäre der Krankheitsdruck höher, die Erträge würden fallen und vorallem die Menschen würden noch mehr Gifte aufnehmen.

Zu guter letzt ein paar Tips für Deinen Vortrag. Ich denke Du wirst power point od. ähnliches verwenden (hoffe ich zumindest das dies in der Schule der Stand ist). Man rechnet 2 min pro Folie. Kürzer und die zuhöher kommen nicht mit, länger und sie schlafen ein da es uninteressant wird.
Nicht zu viele Effekt. Nichts was die Leute selbst lesen könnten Vorlesen, deshalb keine lange Texte auf den Folien - nur Stichworte bzw. Sätze. Für alle Infos immer Deine Quellenangabe. Für alles was ich hier schrieb kann ich Dir die Quellen senden (sind ordentliche wissentschaftliche Studien oder Metastudien)
Mache auch ein handout, entweder Deine Folien oder ein extra.
Hier noch ein nettes Filmchen über Bio-Argumente [www.youtube.com]

Mit freundlichen GenGrüßen
HorstHuber



ok danke für die Antworten
wenn das nicht zu viel Arbeit ist mit den Quellen dann schick mir die bitte.
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@ DWEWT #
DWEWT schrieb:

Hallo alex2314,

zur Frage 1) nach EU-Bio Verordnung, können alle ldw. Nutzflächen ökologisch bewirtschaftet werden.
Bei den Bio-Verbänden wird bei der Aufnahme der Flächen schon nach der vorherigen
Bewirtschaftung gefragt. Bei z.B Gärtnereien kann es wegen des hohen PSM-Einsatzes,
in der vergangenen konvi-Zeit, zu verlängerten Umstellungszeiten kommen.
zur Frage 2) die Umstellung auf die ökologische Bewirtschaftung dauert i.d.R. 2 Jahre und gliedert
sich auf in das Nulljahr, mit konventioneller Vermarktung und das U-Jahr mit Vermarktung
als U-Ware. Danach wird die Fläche als anerkannte Ökofläche registriert.
zur Frage3) alle gentechnisch veränderten Früchte gibt es nicht in Öko-Qualität.
zur Frage4) es gibt nicht grundsätzlich andere Voraussetzungen bei Bio.- bzw. Konvi-Erzeugung.
zur Frage5) diese Antwort wäre sehr umfangreich, deshalb rate ich Dir, schau Dir die Web-Seite
der Verbände an.
zur Frage6) ich weiss nicht wie es meine Kollegen handhaben, ich fahre keinen "Bio"-Diese,l weil daran
nichts bio ist. Wenn Du Dir die Energiebilanz der "Bio"-Dieselherstellung anschaust, musst
Du feststellen, das das gesamte Verfahren absurd ist. Ich fahre mineralischen Diesel und
Pflanzenöl.

Gruss, DWEWT



danke für die Antworten
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Hallo
hab im Internet gesehen das es ja verschiedene ``bioverbände´´ gibt oder?
die haben ja immer selber noch Regelungen wie die Ware bei ihnen sein muss oder hab ich das falsch verstanden.
wenn nicht muss ich das jetzt so verstehen, dass jeder Biobauer praktisch an ne andere ``Firma´´ verkauft?
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Lieber Horst Huber,

da fragt ein 17 Jähriger nach Hilfe für seinen Schul-Vortrag und du kommst mit diesen sarkastischen Ergüssen daher. Meinst du im Ernst, dass ihm das hilft???
Als Wissenschaftler solltest du wissen, wie man sein WIssen auch auf andere Weise weitergeben kann.
Wenn du deine Abneigung gegen Bio-Landwirtschaft mitteilen wolltest, war das an dieser Stelle sicher nicht der geeignete Ort.

Mit freundlichem Gruß,
Peter
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@ alex2314 #
alex2314 schrieb:

Hallo
hab im Internet gesehen das es ja verschiedene ``bioverbände´´ gibt oder?
die haben ja immer selber noch Regelungen wie die Ware bei ihnen sein muss oder hab ich das falsch verstanden.
wenn nicht muss ich das jetzt so verstehen, dass jeder Biobauer praktisch an ne andere ``Firma´´ verkauft?


Hallo alex3414,

bei den Abnehmern für Öko-Ware gibt es private Unternehmen und die Vermarktungs-
organisationen der Anbauverbände (z.B. Bioland, Naturland, Biokreis u.a.). Jeder Erzeuger
ist frei in der Wahl des Abnehmers seiner Produkte.

Gruss, DWEWT
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
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@ DWEWT #
DWEWT schrieb:

Hallo alex3414,

bei den Abnehmern für Öko-Ware gibt es private Unternehmen und die Vermarktungs-
organisationen der Anbauverbände (z.B. Bioland, Naturland, Biokreis u.a.). Jeder Erzeuger
ist frei in der Wahl des Abnehmers seiner Produkte.

Gruss, DWEWT


Ja die haben da aber doch noch irgendwie dann eigene Regeln neben denen die von den Politikern festgelegt wurden oder?
so hab ich das zumindest verstanden auf der i-net seite
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