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Pflanzenbau
1324 Themen, Moderator: Susanne1, Manu, Matthias, nagus2, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Pflanzenbau
Bodenbearbeitung, Düngung, Pflanzenschutz...

Bio und konventionelles Getreide

@ dacks #
dacks schrieb:

Bei mir kommt der Weizen immer nach 2Jahren Kleegras.....der wird einmal gestriegelt, und gut ist´s. Die Ernte war um den 23.07. mit 12,8% Feuchtigkeit. Es war kein Beiwuchs vorhanden, und Mykotoxine hatten bei dem idealen Reifungswetter keine Chance zur Massenvermehrung.


Genau das meine ich. Es geht. Man muss nur können.

Die Konvis wollen nicht können, und einige Bios können nicht können.


Und hier ein Hype zu machen wegen Diesel oder Heizöl, zeugt doch nur die Hilflosigkeit der Konvis gegenüber echtem, sauberem Bio
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@ luxnigra #
luxnigra schrieb:

Genau das meine ich. Es geht. Man muss nur können.

Die Konvis wollen nicht können, und einige Bios können nicht können.


Und hier ein Hype zu machen wegen Diesel oder Heizöl, zeugt doch nur die Hilflosigkeit der Konvis gegenüber echtem, sauberem Bio


Red koan Schmarrn......wenn das Wetter nicht mag, geht gar nix......ausserdem.....bei mir kannst dich nicht einschleimen.....den "Lobbyisten der Pestizidindustrie" hab ich nicht vergessen.
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Das ist bewiesen, dass die Belastungen bei Bio niedriger sind als bei Konvi - zurückzuführen ist es anscheinend darauf, dass Biogetreide schon früher abreift und gar nicht mehr in die "gefährliche Phase" kommt. So hat es mir zumindest mal jemand erklärt.

Natürlich geht es auch bei Bio nicht immer ohne Trocknen. Gerade die von den ganzen VeganeGülleHassernGrüneFelderBöseNutztierhalterNitratverursacherLandwirtschaftPlastikIstBöseUndSonstNochWas Leuten angepriesene Mischfruchtanbau ist dabei relativ gefährdet. Wenn ich eben Erbsen mit Hafer auf ein Feld anbaue, dann reift eben immer das eine etwas früher oder später ab. Um Verluste zu vermeiden muss man eben unter Umständen schon dreschen wenn erst die erste Frucht den gewünschten Wassergehalt erreicht hat und eben die zweite und/oder dritte Frucht nachtrocknen.
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@ Doptrebo90 #
Es gibt noch einen weiteren wichtigen Punkt warum im Biogetreide nicht mehr oder sogar weniger DON belastet ist. Die Ähre sitzt wesentlich weiter vom Fahnenblatt entfernt als die von (mit Hormonen) kurzgespritztem Getreide. Das Blatt ist übrigens auch viel gesünder wenn wenig N gedüngt wird.

Da man vor Jahrzehnten annahm dass Biogetreide immer höher belastet wäre mit Pilzen, wurden dann die wissenschaftlichen Untersuchungen fällig. Wobei sich das Bild umkehrte.
Eigentor.
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@ Doptrebo90 #
Genau so ist es, gerade bei Erbsen, wenn die nicht nimmst wenn sie dann trocken sind, liegen die wie gestreut auf dem Acker, das geht ruck zuck, 8 Tage Regenwetter und die kannst abschreiben.

Besser ist immer eine Stützfrucht nehmen die früher ist oder Reinkultur.
1
 
@ Orest #
Orest schrieb:

Glaubst du wirklich, daß bei den Werten KEIN Unterschied zwischen konventionell und bio ist?
wenn ein Bio-Bauer - so wie immer behauptet wird - heuer nicht in die Ähre gespritzt hat, kann er die Werte niemals einhalten. Aber die Landwirtschaftsminister u. amtl. Stellen verhalten sich hier seit 10 Jahren blind. Wenn nichts untersucht wird, wird nie etwas gefunden!

Ich glaube nicht - ich messe. Vor dem Gesetz sind alle gleich. Und Messungen werden auch bei Biogetreide gemacht. Es gibt eine amtliche Lebensmittelüberwachung bei uns, die auch die Myxkotoxingrenzwerte regelmäßig an Stichproben prüft.
DON, ZEA, NIV, T2/HT2 usw. sind vor allem die Folge von Fusarieninfektionen im Ergebnis von Fruchtfolgekrankheiten. Sie fühlen sich dort wohl, wo enge Getreidefruchtfolgen auf minimale Bodenbearbeitung treffen. Und das ist bei ökologischer Bewirtschaftung eher weniger der Fall...
Unabhängig davon ist die Witterung der größte Einflussfaktor, und dieser ist natürlich nicht kontrollierbar.
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Hallo Kollegen,

ich habe, auf der Suche nach neuen Vermarktungsmöglichkeiten, ein Angebot zur regelmäßigen Belieferung eines Biogetreide-Verarbeitungsbetriebes bekommen. Voraussetzung dafür ist die Einlagerung eines Teiles meiner Backweizenernte und die Investition in eine Getreidereinigung. Anlaufen könnte die Sache nach der nächsten Ernte. Nun bin ich mit der Kostenkalkulation für das Lagersilo, die Beschick- und Entnahmetechnik und die Getreidereinigung beschäftigt. Würdet ihr das Außensilo dem Innensilo vorziehen? Welche Möglichkeiten der Feuchteisolierung im Bodenbereich sind angeraten? Welche Vorreinigung ist sinnvoll? Wer hat Erfahrungen mit Silos aus osteuropäischer Fertigung? Eingelagert werden sollen max. 80t.
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
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@ DWEWT #
Kommt darauf an was du an Gebäuden hast Maschinenhalle, oder ähnlich geeignetes was nicht voll genutzt wird.
Bei deinem Umfang da würden dafür Belüftungssilo am besten geeignet sein.
Vielleicht veschiedene Kammern, kommt darauf an wie dein Abnehmer das geliefert haben will, vielleich Big-Bags, dann mußt die jha umfüllen, oder dann auch mal Dinkel, der muß entspelzt werden.
80t sind natürlich kleine Menge, aber mit diesem Kammersystem ist ständige Erweiterung möglich.
Stehen auch gebrauchte umeinander, brauchst halt den Regionalen Händler zum aufbauen.
Diese Silos werden in Deutschland so nicht mehr gebaut, dafür sind die Österreicher Spezialist.
Kannst ja hier mal bei Gruber Getreidetechnik schauen, wenn du da Kontakt aufnimmst meldet sich dann dein regionaler Händler, so wars mal bei uns.
[www.google.de]

Viel Glück, ist schon mal interessant was es so gibt, die Belüftungsilo sind dafür geeignet das Getreide wenn es nicht zu stark verunreinigt ist von 18% Feucht auf 14% runterzubringen, kostet dann halt Strom.
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@ Orest #
Orest schrieb:

Glaubst du wirklich, daß bei den Werten KEIN Unterschied zwischen konventionell und bio ist?
wenn ein Bio-Bauer - so wie immer behauptet wird - heuer nicht in die Ähre gespritzt hat, kann er die Werte niemals einhalten. Aber die Landwirtschaftsminister u. amtl. Stellen verhalten sich hier seit 10 Jahren blind. Wenn nichts untersucht wird, wird nie etwas gefunden!

Inzwischen wird sehr viel untersucht, siehe Eier.

Bin kein Biobauer, doch kann ich dir versichern, die haben auch ihre Auflagen.
Von der Produktion her haben sie ja inzwischen ihre eigenen Sorten die einiges mehr aushalten, sicher auf etwas niedrigem Bruttoertrag.
Dann Fruchtfolge von vorneherein viel weiter.
Nach meiner Beobachtuung haben sie eher Schwierigkeiten mit der Korngröße, das kann dann schon mal je nach Jahr sehr klein sein.
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@ Seebauer #
Rechtecksilos bekommst fast von jedem Deutschen. Ist eine Preisfrage, Ich habe meine Ersten Rechtecksilos gebraucht gekauft, selber abgebaut und wieder aufgebaut. Das ist keine Kunst. Ohne Kühlgebläse kann man, aus meiner Erfahrung, Getreide nicht von 18% runtertrocknen.










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