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761 Themen, Moderator: Susanne1, Manu, Matthias, Redaktion_landlive, Moderator
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BP steigt groß in den Getreideanbau ein.

 
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BP steigt groß in den Getreideanbau ein.
Der Ölmulti will nun wohl das Getreide für seine Bioethanolproduktion selber erzeugen ... und wieder sind die freien Landwirte in den Arsch gekniffen?

[www.spiegel.de]

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soll der eigentlich aus den körnern oder der Biomasse gewonnen werden ? für letzteres sähe ich weizen eigentlich für nicht so optimal an .
MfG
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bioethanol ist eh nicht optimal in der bilanz ... da is biogas viel besser.

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Michi schrieb:

bioethanol ist eh nicht optimal in der bilanz ... da is biogas viel besser.


Das Problem bei allen ist doch das man die Pflanzen extra dafür anbaut, viel Praktischer wäre es doch, das beim Dreschen verbleibende Stroh nutzen zu können. Mit den körnern kann man dann immernoch sinnvollere Sachen anstellen. Außerdem stellt sich dann die Frage "Dreschen oder Häckseln ?"nicht mehr. Wie sieht es denn mit der Verbrennung von Stroh aus, entstehen da in nennenswerter Menge giftige abgase ? Könnte man die rausfiltern ?

Topic:
War aber eigentlich klar, das BP früher oder später auch darin einsteigt. Das Problem ist nur, das BP viel günstiger produzieren kann, da die Anlage inmitten von außschließlich für die bioethanolproduktien genutzten schlägen liegt, und sich somit die anfahrwege reduzieren.
MfG
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Hallo Leute,

ich hab aus dem Artikel nicht rauslesen können, ob sie die Schläge Kaufen oder Pachten wollen oder sich die Mengen der angrenzenden Betriebe einfach vertraglich zusichern will. Wenn ja müssten sie bei den aktuellen Weizenpreisen (Septembernotierung 18 € am RMX Weizenfuture) ganz schön was auf den Tisch liegen, damit sie die Ware bekommen.

Ich hab das so verstanden, dass sie die landwirtschaftliche Produktion selbst organisieren.

Flo
Extra bavariam nulla vita, et si vita non est ita.... ;)
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grafik schrieb:

warum sind die freien Landwirte in den Arsch gekniffen?


Die freien landwirte profitieren davon, weil der Weizenpreis steigt, wenn BP soviel Weizen vom Markt nimmt.

Nur auf der anderen Seite könnte ein großer Teil der Wertschöpfung auch beim Landwirt liegen, das wird aber nie eintreffen wenn Großkonzerne beteiligt sind....
Extra bavariam nulla vita, et si vita non est ita.... ;)
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Aber wenn der Konzern das Land kauft, dann bist Du ein Landwirt ohne Grund und Boden. Das hat im Mittelalter und in der DDR schon nur noch zu mäßigem Erfolg geführt.

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nö, denk du mal drüber nach ... wenn du nur noch einen verpächter hast und der auch noch diktiert was du anzubauen hast und an wen du das zu verkaufen hast ... das ist ja wohl der ansatz den bp verfolgt.

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kirche is noch mal ein anderes thema. aber die verbieten schon mal meistens den anbau von gvo auf ihren flächen.

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