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Preise, Verbraucher, Handel und Politik
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Forum: Preise, Verbraucher, Handel und Politik
Wichtige Fragen, Daten und Fakten auch für Nicht-Landwirte.

Die Politik heute

@ automatix #
automatix schrieb:

Zum Thema Kanzler: es lief schon unter Kohl so, daß der alle, die ihm eventuell gefährlich hätten werden können im Machtanspruch weggelobt oder weggeskandalt hat und die Merkel machts ja genauso - Koch ist frustiert abgehauen, der Wulff wurde weggelobt usw..
Und ich halte von der Merkel als Kanzlerin gar nichts. Sie macht nichts, sie sagt nichts und in den Medien sind fast nur die anderen präsent.
Hat jemand schonmal aus der Presse irgendeinen Standpunkt der Merkel mitbekommen?

Das der Gutenberg z.b. das Verteidigungsminsterium bekommen hat war Strategie von Merkel/Seehofer - denn sie haben gehofft, daß er da nicht so gut ausschaut, denn der ist eine Bedrohung für deren Macht - und schaut euch die letzten Verteidungsminister an, die haben sich alle blamiert.
Das jetzt der Presse in die Schuhe zu schieben ist etwas blauäugig, das war klare Taktik zum Machterhalt von Merkel/Seehofer


das ist leider richtig.... aber der Gutenberg macht sich wirklich gut auf dem Schleudersitz vom Verteidigungsministerium...
Was mir sorgen bereitet, ist der Umstand, das wir fast nur noch Berufspolitiker haben, die ihr geld noch nie verdienen mussten... und der Rest in der Regierung sind Beamte.... die mussten auch noch nie für ihr geld arbeiten...
also vor allem Leute die keinen realen Bezug zum Wirtschaftsleben in Deutschalnd haben.
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@ Notill #
Notill schrieb:

Was mir sorgen bereitet, ist der Umstand, das wir fast nur noch Berufspolitiker haben, die ihr geld noch nie verdienen mussten... und der Rest in der Regierung sind Beamte.... die mussten auch noch nie für ihr geld arbeiten...
also vor allem Leute die keinen realen Bezug zum Wirtschaftsleben in Deutschalnd haben.



...recherchier doch erstmal ein wenig, bevor Du so einen Käse schreibst.
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@ olse #
olse schrieb:

...recherchier doch erstmal ein wenig, bevor Du so einen Käse schreibst.


ok.. vielleicht sollte ich nicht von Bayern auf Deutschland schleissen... aber so viel besser isses da ja auch nicht... wenn ich nur dran denke das sowas wie die Kühnast ein Ministerium hatte...
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@ Notill #
Notill schrieb:

ok.. vielleicht sollte ich nicht von Bayern auf Deutschland schleissen... aber so viel besser isses da ja auch nicht... wenn ich nur dran denke das sowas wie die Kühnast ein Ministerium hatte...


...da gebe ich Dir auf jeden Fall Recht. Es ist leider nicht of der Fall, dass der erlernte Beruf eines Politikers etwas mit seinem späteren Verantwortungsbereich zu tun hat. Aber ob der Job dadurch besser gemacht wird, sei dahingestellt (z.B. Karl Heinz Funke als Ex-Bundes- und Landesminister für Verbraucherschutz in Niedersachsen). Die Minister im Rampenlicht dienen ja meist nur zu Repräsentationszwecken; die Fäden werden von den Staatssekretären oder Ministerialdirektoren gezogen, die i.d.R. eine höhere Fachkompetenz aufweisen und daher auch meist mehrere Legislaturperioden überleben.
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@ olse #
olse schrieb:

...da gebe ich Dir auf jeden Fall Recht. Es ist leider nicht of der Fall, dass der erlernte Beruf eines Politikers etwas mit seinem späteren Verantwortungsbereich zu tun hat. Aber ob der Job dadurch besser gemacht wird, sei dahingestellt (z.B. Karl Heinz Funke als Ex-Bundes- und Landesminister für Verbraucherschutz in Niedersachsen). Die Minister im Rampenlicht dienen ja meist nur zu Repräsentationszwecken; die Fäden werden von den Staatssekretären oder Ministerialdirektoren gezogen, die i.d.R. eine höhere Fachkompetenz aufweisen und daher auch meist mehrere Legislaturperioden überleben.


nicht zu vergessen, das unsere Informationen von der Presse gefiltert und aufbereitet sind...
und die Presse dadurch auch mitbestimmt, wer sympathisch rüber kommt und wer nicht... bzw ob man von dem gutes hört oder schlechtes...
Im Grunde bestimmen bei uns die Medien die Wahlen und ie Stimmungen...

Die Macht der Medien wird meiner Meinung nach unterschätzt...
Durch weglassen bestimmter passagen kann man aus einer Rede alles machen... Siehe das Buch von Sarazien... da wurde eine Textpassage aus dem Zusammenhang gerissen, entscheidende Teile weggelassen, und das ganze in einem anderen Zusammenhang zitiert.. und schon wa er seinen Posten los...
wer das Buch gelesen hat, war sicher überrascht, das diese überall zitierte ausssage im Buch nicht vorkam...
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@ Notill #
Notill schrieb:

ok.. vielleicht sollte ich nicht von Bayern auf Deutschland schleissen... aber so viel besser isses da ja auch nicht... wenn ich nur dran denke das sowas wie die Kühnast ein Ministerium hatte...


Mann, mann...ihr mit eurem ewigen Lagerdenken.....
Kein Wunder das eure Sicht so vernebelt ist.......... Es ist doch inzwischen völlig wurscht wer an der Macht ist, die Politik bleibt immer die selbe. Die Grünen ziehen in den Krieg in den Kosovo und nach Afghanistan.....die SPD beschließt die neoliberalistischste Sozialreform der Geschichte und setzen die durch...
Die Linken haben in Berlin eine Sparpaket durchgeprügelt...da wär die FDP Stolz wie Oskar drauf wenn die was in die Reihe kriegen würde, außer ihr Klientel zu bevorzugen.......
Da allgemeine Problem liegt mMn daran, das alle Anstrengungen darauf gerichtet sind.....das derzeitige Finanzsystem zu erhalten, koste es was es wolle. Geht nun übrigens seit 10Jahren so, nur seit ´08 verschärfter. Und daran sind ALLE Parteien beteiligt, und ist parteiübergreifender Konsenz.
Gelegentlicher theoretischer Statemants und Klassenkampfrethorik hin oder her.
Die Problematik dabei ist, das dafür eine zunehmende Verarmung immer breiterer Schichten in kauf genommen werden, sowie ein immer weiteres auseinaderklaffen der Vermögens- und Einkommensverteilung.
Ich vertret hier meine Meinung.....Deine mußt Du Dir selbst bilden
Freiwirtschaft: [userpage.fu-berlin.de]

Armut schafft Demut, Demut schafft Fleiß, Fleiß schafft Reichtum,
Reichtum schafft Übermut, Übermut schafft Krieg, Krieg schafft Armut.

So ist es brauch seit alters her, wer Sorgen hat, hat auch Likör.. (W. Busch)

Nimm das Recht weg - was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?
(Augustinus von Hippo)
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@ Notill #
Notill schrieb:

nicht zu vergessen, das unsere Informationen von der Presse gefiltert und aufbereitet sind...
und die Presse dadurch auch mitbestimmt, wer sympathisch rüber kommt und wer nicht... bzw ob man von dem gutes hört oder schlechtes...
Im Grunde bestimmen bei uns die Medien die Wahlen und ie Stimmungen...

Die Macht der Medien wird meiner Meinung nach unterschätzt...
Durch weglassen bestimmter passagen kann man aus einer Rede alles machen... Siehe das Buch von Sarazien... da wurde eine Textpassage aus dem Zusammenhang gerissen, entscheidende Teile weggelassen, und das ganze in einem anderen Zusammenhang zitiert.. und schon wa er seinen Posten los...
wer das Buch gelesen hat, war sicher überrascht, das diese überall zitierte ausssage im Buch nicht vorkam...


Die Macht der Medien wird nicht unterschätzt......
Im Gegenteil, nur macht die Meinungsbildung eben nicht in erster Linie der Staat....sondern private Medienkonzerne, die auch Regierungen nach ihrem gusto aufbauen und fallenlassen.
Hier in D. ist es in erster Linie der Konzern um Friede Springer und Bertelsmann......Murdoch.....usw.
Und die sind sich ihrer Macht sehr wohl bewußt.
Ich vertret hier meine Meinung.....Deine mußt Du Dir selbst bilden
Freiwirtschaft: [userpage.fu-berlin.de]

Armut schafft Demut, Demut schafft Fleiß, Fleiß schafft Reichtum,
Reichtum schafft Übermut, Übermut schafft Krieg, Krieg schafft Armut.

So ist es brauch seit alters her, wer Sorgen hat, hat auch Likör.. (W. Busch)

Nimm das Recht weg - was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?
(Augustinus von Hippo)
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@ tyr #
tyr schrieb:

Die Macht der Medien wird nicht unterschätzt......
Im Gegenteil, nur macht die Meinungsbildung eben nicht in erster Linie der Staat....sondern private Medienkonzerne, die auch Regierungen nach ihrem gusto aufbauen und fallenlassen.
Hier in D. ist es in erster Linie der Konzern um Friede Springer und Bertelsmann......Murdoch.....usw.
Und die sind sich ihrer Macht sehr wohl bewußt.


..die mediale "Macht" , bzw. der Prozeß der gelenkten Meinungsbildung funktioniert aber auch nur deshalb so gut, weil sich der Großteil unserer Mitmenschen nicht die Mühe macht, sich umfassend und übergreifend zu informieren. Wenn sich der (wenn überhaupt) tägliche Nachrichteninput nur auf Schlagzeilen beschränkt, muss man sich nicht wundern, dass die öffentliche Meinungen z.T. recht extrem sind und der Verlauf von Umfagewerten nicht sehr konstant ist.

Grundsätzlich sollte man jede Aussage in Frage stellen und deren Plausibilität einschätzen.
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@ olse #
olse schrieb:

..die mediale "Macht" , bzw. der Prozeß der gelenkten Meinungsbildung funktioniert aber auch nur deshalb so gut, weil sich der Großteil unserer Mitmenschen nicht die Mühe macht, sich umfassend und übergreifend zu informieren. Wenn sich der (wenn überhaupt) tägliche Nachrichteninput nur auf Schlagzeilen beschränkt, muss man sich nicht wundern, dass die öffentliche Meinungen z.T. recht extrem sind und der Verlauf von Umfagewerten nicht sehr konstant ist.

Grundsätzlich sollte man jede Aussage in Frage stellen und deren Plausibilität einschätzen.


Wie wahr, wie wahr......
Ich vertret hier meine Meinung.....Deine mußt Du Dir selbst bilden
Freiwirtschaft: [userpage.fu-berlin.de]

Armut schafft Demut, Demut schafft Fleiß, Fleiß schafft Reichtum,
Reichtum schafft Übermut, Übermut schafft Krieg, Krieg schafft Armut.

So ist es brauch seit alters her, wer Sorgen hat, hat auch Likör.. (W. Busch)

Nimm das Recht weg - was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?
(Augustinus von Hippo)
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@ Milchbub #
Milchbub schrieb:
Würde mich mal interressieren, was ihr von der Politik haltet.


Puh, etwas allgemein gefragt. "Was halten sie von Wetter?" Prinzipiell ist die repräsentative Demokratie das Beste, was wir jemals in diesem Land hatten. Verbriefte Menschenrechte für jedermann (und Frau), gute Beziehungen zu den Völkern Europas, geachtetes Mitglied der Weltgemeinschaft, die längste Friedenszeit der Geschichte, ein sagenhaft hohes Lebensniveau, soziale Absicherung für jedermann - das alles ist einmalig in unserer Geschichte und ein Wert auf den man stolz sein und dafür kämpfen kann.

Ich gehe jetzt nicht im im Einzelnen auf tagespolitische Scharmützel ein, die du beschreibt, weil diese schlicht irrelevant sind und außer der Polit-Kaste und den Medienschaffenden eigentlich niemand interessieren müssen. Aber ein paar Kritikpunkte an die Politik habe ich doch:

1. Politisches System allgemein:
Die Väter des GG haben sich für eine repräsentative Demokratie entschieden, also dafür dass das "Stimmvieh" alle paar Jahre einen Repräsentanten wählt, der seine Interessen vertritt. Der Wähler kontrolliert dann in der Legislaturperiode seinen Repräsentanten, was ihm durch eine freie und unabhängige Presse und eine staatspolitische Schulbildung ermöglicht wird und zieht bei der nächsten Wahl daraus seine Schlüsse. So weit die Theorie.

In der Praxis sieht dies heute ein bisschen anders aus: Die zweite Kammer, der Bundesrat, besteht aus den Landespolitikern. Das ist einmalig und führt zu erheblichen Problemen in der Praxis. Eigentlich haben die Landespolitiker die Regelkompetenz für alles - außer der Bund erlässt ein Gesetz. So war das mal geplant. Nehmen wir die typischen Politikfelder der Landespolitik, dann sieht man, dass das heute nicht mehr der Fall ist. Als Beispiel sei hier mal die Bildungspolitik genannt, ein klassisches Feld aus dem sich der Bund heraushalten müsste. Über die KMK (Kultusministerkonferenz der Länder) wird Wettbewerb zwischen den Ländern (DAS Ziel des Föderalismus!) verhindert und am Ende macht jeder irgendwie das Gleiche. Gleichzeitig mischen die Kultusminister der Länder über den Bundesrat in der Bundespolitik mit.

Das führt nicht nur dazu, dass die 16 Länderparlamente schlicht ein teurer und überflüssiger Ballast geworden sind, das führt auch zur Verschleierung von Verantwortung. Der Wähler kann nicht mehr feststellen ob seine Entscheidung nun gut oder schlecht war, denn die Parteien können über dieses System der verschleierten Verantwortung eigene Fehler vertuschen. Außerdem werden ihm in den Medien doch eh nur die Spitzenpolitiker präsentiert, die er vielleicht gar nicht als Repräsentant will. Über die Wahllisten der Parteien kann er das aber gar nicht verändern, weil sich diese Berufspolitiker einen der vorderen Plätze auf der Liste gesichert haben und selbst wenn niemand sie wählen würde: sie sind nicht abwählbar. Damit entscheidet nicht mehr der Bürger wen er wählt sondern die Partei. Gleichzeitig vertuscht sie dann ihre eigenen Fehler über die unselige zweite Kammer (wir hätten ja, aber der Bundesrat/Bundestag...). Richtig Schlimm wird es dann in der Europäischen Union. Dort wird quasi gar nicht mehr über relevante Dinge gewählt, sondern nur noch Posten hin- und hergeschoben. Die wackeren Parteisoldaten bekommen einen gutdotierten Posten in Brüssel untergeschoben und machen dann das was als Befehl aus Berlin kommt. Ganz furchtbar wurde es, als die Politiker erkannt haben, dass man über die EU auch Dinge durchdrücken kann, die man dem Wähler zuhause nicht verkaufen kann. Berlin befiehlt also Brüssel eine Verordnung XY zu erlassen, die muss dann nachher von den Politikern in Berlin in nationales Recht überführt werden. Wenn es dann Beschwerden der Wähler gibt heißt es nur "tut uns leid, wir müssen das, die böse EU...". Verantwortungen werden vermischt, Posten ausgeklüngelt, der Wähler verarscht. Das ist keine Demokratie!

2. Legislaturperioden
Aus oben genanntem ergibt sich, das der typische Berufspolitiker ein ziemlich schmieriger Geselle ist. In den Medien (zu denen ich noch komme) der saubere Strahlemann, der nur das beste für sein Volk will, hintenrum ein Arschkriecher der nach oben buckelt und nach unten tritt um einen möglichst guten Listenplatz zu ergattern und Macht zu bekommen. Den das ist seine Droge: Macht. Das macht sie richtig geil.

Das führt zu einem Denken, dass nur bis zur nächsten Wahl reicht. Und nachdem in Deutschland dank 17 Parlamenten ständig irgendwas gewählt wird ist das politische System erstarrt. Niemand hat mehr genug Rückgrat um dem Wähler reinen Wein einzuschenken, es wird nur noch versucht möglichst gut dazustehen. Ein aufrechter und ehrenwerter Bürger würde in der Politik kaputtgehen oder in seinem Ortsverband alt werden. Fehlendes Rückgrat, Skrupellosigkeit und eine ausgeprägte Machtgeilheit sind zwingende Voraussetzung geworden um in der Politik erfolgreich zu sein. "Die Renten sind sicher" ist sicher das bekannteste Beispiel für eine dreiste Lüge der Politik, aber bei weitem nicht die Einzige. Jeder politiker jeder Partei lügt wenn er den Mund aufmacht. Es ist seit 20 Jahren eine mathematische Gewissheit, dass der IWF in Deutschland das Kommando übernehmen wird. Nettoverschuldung, Sozialausgaben, demographische Entwicklung und BIP sprechen eine klare Sprache. Aber nicht einer aus der politischen Kaste hat genügend Arsch in der Hose dem Wähler reinen Wein darüber einzuschenken. Und damit wären wir bei

3. Medien
Diese sollten eigentlich den Leser/Wähler über die Politik frei und unabhängig informieren. Trotzdem liest man von den oben genannten Wahrheiten nichts in der Zeitung. Es gibt eine unselige Abhängigkeit zwischen Politik und Medien. Und nicht erst seitdem die SPD große Zeitungen wie die Frankfurter Rundschau einfach gekauft hat. Wer nicht nach den Wünschen der Regierenden berichtet, der fliegt beim nächsten Auslandsaufenthalt einfach nicht mehr mit. Das war unter Schröder so, bei dem der Spiegel aus der Regierungsmaschine geschmissen wurde WEIL ER ÜBER GERHARDS GEFÄRBTE HAARE BERICHTET HAT (sic!), das ist unter der Bundesmutti so. Gleichzeitig sind die Politiker von den Medienschaffenden abhängig. Sie sind zum eigentlichen Wähler geworden. Wenn die Bundesmutti morgens beim Pressebriefing positive Kritiken von den Chefredakteuren bekommt, dann ist Wurst was der Wähler denkt, denn in der Zeitung kommt sie gut weg. Den Medien zu gefallen ist alles was zählt, der Wähler ist egal. Und nachdem 80% der Medienschaffenden in Deutschland sich selbst als "Links" bezeichnen muss Wählerwille und Medienresonanz nicht immer dasselbe sein. Gerade wenn es um die großen Wahrheiten in diesem Land (Demographie, Sozialausgaben, Verschuldung) geht, dann sind mit linken Medienschaffenden keine Lösungen zu finden - der Aufschrei wäre vorprogrammiert und die Politiker die die Wahrheit, und mag sie noch so richtig sein, an die Wand geschrieben. Und darin sind Medienschaffende und Politiker ziemlich gleich: sie haben eine riesige Macht, und das ist es was sie brauchen: Macht geilt sie auf.

4. Volkes Wille
Deutschland ist ein Land mit vielfältigen Möglichkeiten der direkten Demokratie. Auf allen Ebene sind plebiszitäre Elemente (Volksabstimmungen, Volksbegehren, Petitionen) installiert worden. Allerdings sind (außer in Bayern) die Hürden für einen Volksentscheid so hoch, dass sie de facto nicht erreicht werden können. Den Petionen hat man dadurch den Zahn gezogen, dass man sich zwar damit beschäftigen muss, aber am Ende doch das macht, was man will. Volkes Wille zählt im Machtspiel nichts mehr. Spitzenpolitiker leben in einer eigenen abgeschirmten Welt aus Pressekonferenzen, Ausschusssitzungen, Plenum und Fraktionssitzungen. Diese Welt hat mit dem normalen Leben nichts zu tun, würden sie auf dem Mars sitzen, sie wären nicht weiter entfernt von der politischen Wirklichkeit als in ihren Elfenbeintürmen in Stuttgart, Berlin und Brüssel. Auch das trifft auf alle Parteien zu. Erinnert ihr euch noch an Stuttgart 21? Grüne und SPD forderten eine Volksabstimmung. Hört ihr darüber heute noch etwas? Natürlich nicht, gerade Typen wie der Grüne Kretschmann haben eine Heidenangst davor, dass ihnen der Wähler ins Handwerk pfuschen kann. Es steht NICHT im Parteiprogramm der Grünen oder der SPD im Ländle, dass man zukünftig mehr Volksabstimmungen will. Das ist nicht erwünscht und war nur eine populistische Aktion aus der Opposition heraus. Ach ja, wenn wir gerade bei Populismus sind:

5. Populistische Bauernfängerei
Ich kenne mich nicht in allen Bereichen aus, aber da wo ich richtig tief drin stecke (und das sind durchaus ganz verschiedene Felder), da bauen Politiker nur Mist. Agrarpolitik, Netzpolitik, Sicherheitspolitik und Verfassungsschutz: egal welchen Politiker ich zu einem der Themen rede höre, jedes mal dasselbe: die haben schlicht keine Ahnung von was sie reden. Der Fachpolitiker ist ausgestorben, und da wo es ihn noch gibt (z.B. Funke) da stellt er den eigenen Machterhalt über die Möglichkeit seinen Fraktionskollegen mal zu erklären was sie für Trottel sind. Die Gesetzesmaschinerie läuft auf Hochtouren, aber sie läuft nur aufgrund populistischer Ideen oder weil Politiker die allmächtige Vision haben sie könnten wirklich alles per Gesetz befehlen.

Wachstumsbeschleunigungsgesetz. Alleine der Name ließ mich vom Stuhl fallen. Die Politik befiehlt also der Wirtschaft per Gesetz zu wachsen? Scheinbar bin ich der Einzige, dem diese ironische Namensgebung aufgefallen ist. Aber die Typen glauben wirklich, dass wenn sie ein Gesetz erlassen mal eben die Wirtschaft wächst, Islamisten das Bomben einstellen oder Kinderpornos aus dem Netz verschwinden. Die glauben das weil sie in ihrer eigenen Welt leben und sich wirklich allmächtig fühlen. Eigentlich sollte man sie auslachen, die Trottel.

Der gemeine Politiker dreht so richtig auf, wenn ein Skandal ansteht. Möglichst einer, den man jemand anderen in die Schuhe schieben kann. Ganz gut wirds, wenn es ein Thema betrifft, wo die Presseleute Tittenbilder oder voll lieb guckende kleine Kälbchen abdrucken können. Das steigert die Auflage und man kann, auch wenn man vom Thema so viel Ahnung hat wie eine Kuh vom Fahrradfahren mal richtig vom Leder ziehen. Das lst zwar keine Probleme, aber daran ist der Politiker auch nicht interessiert so lange ihm jemand ein Mikro unter die Nase oder eine Linse vors Gesicht hält.

Und ob es einen Politiker gibt, der eurer Meinung das Zeug zum Bundeskanzler hat?


Du meinst jetzt außer mir? Im jetzigen System ist es vollkommen Wurst wer Kanzler wird. Zur Not bringe ich die grundlegenden Fähigkeiten eines Bundeskanzlers einem dressierten Affen bei, wenn ich genug Bananen habe. Was wir brauchen ist eine grundlegende Reform des demokratischen Systems, weg von der Parteiendemokratie hin zu mehr Freiheit, Eigenverantwortung, Föderalismus und Durchschaubarkeit. Eine echte zweite Bundeskammer, Landespolitische Rücknahme der Verantwortung vom Bund in den klassischen Feldern der Landespolitik, eine Beschränkung der Macht auf zwei Legislaturperioden, eine Stärkung des Parlaments gegenüber dem Kabinett, mehr Transparenz in weniger Gesetzen, mehr basisdemokratische Elemente.

Außerdem sollte sich mal jemand darüber Gedanken machen, wie er den ganzen Scheiß im Jahr 2025 finanzieren will. Dazu gehören dann auch ein paar Entscheidungen die Weh tun und mit denen man sich Feinde macht.


Also ich finde, das ist ein einziger Sauhaufen. Wenn einmal eine Partei einen Politiker hervorbringt, der was drauf hat, dann kommen die anderen Pateien und machen den wieder platt. Anstatt mal den Politiker und was er auf die Beine gestellt hat für gut zu finden,da wird nur darüber gelästert.


Die grundlegenden Unterschiede zwischen Opposition und Regierung hast du aber schon verstanden? Ansonsten siehe oben.

Die Debatte mit Außenminister zu Guttenberg
Der ist einmal ein Minister, der mir und offensichtlich auch mehreren anderen sympatisch ist und von der Bevölkerung positiven Zuspruch bekommt. Das haben die anderen erkannt und jetzt geht es darum den Minister durch den Dreck zu ziehen und somit der Partei zu schaden. (Die meinen wahrscheindlich, dass dann nach so einer Aktion ein Wähler dabei ist, der dann die andere Partei wählt.) Bei Guttenberg muss die Opposition jetzt schon riesige Geschütze auffahren um dessen Image ein bisschen zu Schaden. Wie eine Meuterei auf einem Schiff, dass bei der Bundeswehr Briefe geöffnet und konfisziert wurden, ...... und dann war noch irgendwas.


"Noch irgendwas" war ein deutscher Soldat, der sich entweder selbst erschossen hat oder beim Spielen mit der Waffe getötet wurde. Alle drei Fälle sind zu prüfen und entsprechende Konsequenzen zu ziehen. Die Briefe lass ich jetzt mal ganz weg, weil das Thema undurchschaubar ist. Ich tippe auf einen zu dienstbeflissenen Oberfeldwebel oder unsere kühnen Verbündeten von der anderen Seite des Atlantik. Die Aktion traue ich, weil viel zu plump, weder der BW-Führung noch dem MAD zu.

Der Soldat hat wohl beim Spielen eine Kugel abbekommen. Das ist traurig, hat aber mit der BW-Führung nichts zu tun. Bleibt hier zu diskutieren was auf der GF geschehen ist. Das ist übrigens dann wieder ein typischer Fall von populismus wie ich ihn oben beschrieben habe. Verantwortungsvolle Politiker würden eine Prüfung der Ereignisse abwarten und sich dann mal klar machen, dass eine Ausbildung auf einem Marinesegler kein Ponyhof ist. Die angeblich sexistischen Bemerkungen der Ausbilder und das andere Gefasel erspare ich mir jetzt einfach mal. Grundsätzlich bleibt für mich die Frage, ob eine Ausbildung aller Offiziersanwärter auf dem Segelschulschiff notwendig ist und ob beim Klettern in der Takelage ein Risiko eingegangen wird, dass normale Lebensrisiken deutlich übersteigt. Ich halte die Ausbildung, sowohl aus Publicity-Gründen (die GF als Botschafterin der Marine) als auch aus persönlichkeitsbildenden Gründen weiterhin für notwendig. Ich habe in den letzten Tagen mit einigen Marineoffizieren gesprochen bevor ich mir diese Meinung gebildet habe. Aus Feuerwehrsicht würde ich vielleicht ein mitlaufendes Sicherungssystem beim Klettern in der Takelage wünschen, man klinkt sich wohl auf der GF erst beim Arbeiten am Tuch ein. Ob das allerdings praktikabel ist vermag ich mangels seefahrerischen Wissen nicht zu beurteilen. Eine Verantwortung von KTzG sehe ich erstmal nicht. Aber hey, es ist Wahljahr, und keiner wird es auslassen ihm ans Bein zu pissen. Siehe oben.


Also was haltet ihr von den ganzen Politikern und auch von der Linkspartei, die in letzter Zeit viel Zulauf bekommen, ohne dass sie meines erachtens einen richtigen Politiker für die Front haben.
Würde mich um eine rege beteiligung freuen!!


Die Linkspartei ist die Ausgeburt des Bösen und gehört wegen fehlender Verfassungstreue sofort aus sämtlichen Parlamenten entfernt, verboten und Wiedergründungen im linksextremistischen Spektrum genau durch den Verfassungsschutz des Bundes bzw. der Länder überwacht. Gleiches gil im Übrigen auch für die NPD, die aber wesentlich harmloser ist, da sie nicht den Rückhalt bei der Presse und in der Bevölkerung hat.

Das beginnt mit der Gründungsgeschichte der Partei, wo Gelder aus dem Ministerium für Staatssicherheit und Auslandskonten der DDR bei seite geschafft wurden, geht über ihre Kontakte zu gewalttätigen linksextremen Splittergruppen bis zur Forderung von Lötzsch als Fernziel den Kommunismus wieder einzuführen. Ich bin sehr froh, dass sie das so offen geschrieben hat, zeigt diese Partei doch endlich ihre ekelhafte Fratze. Die Lötzsch war schon immer eine stramme Genossin, nicht umsonst lies man sie während des Studiums an der Ostberliner Humboldt-Uni ein Auslandssemester in Holland machen. Der normale Student durfte das nicht, weil er sich logischerweise sofort aus dem Staub gemacht hätte. Nur die absolut linientreuen durften beim Feind studieren. Seitdem hat sich nichts geändert und wenn die Bundestags-Fraktionsvorsitzende einer Partei den Kommunismus einführen möchte, dann ist zu dieser Partei alles gesagt. Dieses Gelichter ist eine Schande für das Hohe Haus und gehört sofort und ausnahmslos von dort entfernt. Sollen sie doch politisches Asyl auf Kuba beantragen. Ich würde gerne ein paar Euro für den Flug überweisen, wenn sie am Frankfurter Flughafen ihren Pass abgibt und verspricht dort zu bleiben.

Gruß,
Gambi
Die Bibel ist der Kirchgeßner für Christen.
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