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Geflügel
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Forum: Geflügel
Alles rund ums gefederte Vieh

Einstreu für Legehennen in Bodenhaltung

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Einstreu für Legehennen in Bodenhaltung
Hallo!

Welches Einstreu nutzt ihr?

Wir halten unsere Legehenenn ( ca. 1500 St. in Bodenhaltung) in einem alten Schweinestall, welcher entsprechend umgebaut worden ist. Leider haben wir das Problem, dass sich bei unserem Stall eine Art Mistschicht aufbaut, welche dann mühsam per Hand wieder entfernt werden muss. Dies geschieht eigentlich nur im Winter, wofür wir zu kalte / feuchte Luft verantwortlich machen. Im Sommer gibt es hier keine Probleme.

Wir haben schon versucht, die Lüftung zu optimieren, aber ist leider ein umgenutzter Stall und somit ist Situation etwas umständlich.

Könnte ein anderes Einstreu Abhilfe oder zumindest Linderung verschaffen?
Was verwendet ihr als Einstreu?

Wir habe schon Sand, Holzspäne und Getreidespelzen versucht.

Gruß Thomas


Schlagwörter dieses Themas: bodenhaltung, einstreu, legehennen, hinzufügen »

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ich hab mich mit der thematik befasst weil ich nen stall bauen will bzw wollte....sicher ist noch nix....

ich denke das strohballen das beste sind...sie sind billig und bieten den tieren eine zeit lang beschäftigung....wenn man dann gezielt in das entstehende substrat körnerfutter gibt dann graben die hennen das zeug um und es wird trocken und torfartig....
Für Meinungsfreiheit und ein freies Internet! Ich beteilige mich an der Operation Payback!
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@ Darky #
Darky schrieb:

ich denke das strohballen das beste sind...sie sind billig und bieten den tieren eine zeit lang beschäftigung....wenn man dann gezielt in das entstehende substrat körnerfutter gibt dann graben die hennen das zeug um und es wird trocken und torfartig....


Strohballen? Du meinst jetzt aber nicht die Quadrantballen oder?

Also mit Stroh hab ich keine guten Erfahrungen gemacht.Effekt ist, dass es nachher unter einer Schicht aus Kot verschwindet.

Für wieviele Tiere planst du den deinen Stall?
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gibt immer das Problem mit Staub bei Stroh, Miscanthus und Co.
Die Versuche mit Strohpellets sehen gar nicht mal schlecht aus...
Miscanthus ist der m³ sehr billig zu erzeugen, aber nun ja.... Staubig angelegneheit, eben wie Stroh.
Sägespähne kann man vergessen, wegen der PH-Wertgeschichte stellt sich der Düngerwert des Mistes dann in Frage.
Wenn ich dich Richtig verstehe, hast du das Problem das es unten zu Feucht wird, und dadruch Festklebt?
Ich hab was gehört das in Österreich und im Rottal z.T. Maisspindeln gehächselt werden, und als unterste Schicht in den Stall kommen um deisen Effekt zu verhindern....
kann aber nichts darüber sagen, ob es funktioniert, ist noch zu neu.
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@ Bruce87 #
Bruce87 schrieb:

Strohballen? Du meinst jetzt aber nicht die Quadrantballen oder?

Also mit Stroh hab ich keine guten Erfahrungen gemacht.Effekt ist, dass es nachher unter einer Schicht aus Kot verschwindet.

Für wieviele Tiere planst du den deinen Stall?


nein kleine hd büschel...und mit einstreu kannst du erreichen das die tiere es aufwühlen u so trocken halten.... wenn zu trocken wird kann man eine beregnung zum staubbinden u kühlen nutzen...ist im sommer günstig u wirkungsvoll... plane nen 6000er biolegehennenstall
Für Meinungsfreiheit und ein freies Internet! Ich beteilige mich an der Operation Payback!
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 07.03.11 um 17:16 Uhr.
@ Notill #
Notill schrieb:
Die Versuche mit Strohpellets sehen gar nicht mal schlecht aus...

Wenn ich dich Richtig verstehe, hast du das Problem das es unten zu Feucht wird, und dadruch Festklebt?
Ich hab was gehört das in Österreich und im Rottal z.T. Maisspindeln gehächselt werden, und als unterste Schicht in den Stall kommen um deisen Effekt zu verhindern....


Ja, durch die niedrigen Temperaturen im Winter wird das Einstreu klamm und feucht.
Dadurch verklebt und verklumpt es!

Idee mit den Maisspindeln klingt sehr gut, aber wo bekomm ich die her hier am Niederrhein, muss mich mal umhören.

Darky schrieb:

nein kleine hd büschel...und mit einstreu kannst du erreichen das die tiere es aufwühlen u so trocken halten.... wenn zu trocken wird kann man eine beregnung zum staubbinden u kühlen nutzen...ist im sommer günstig u wirkungsvoll... plane nen 6000er biolegehennenstall


Und das klappt in der Praxis auch? Weil bei uns wurde das Stroh einfach von den Hühner platt getrampelt und landete damit unter dem Kot. Ausserdem glaub ich nicht, dass die Vermischungeffekte durch die Hühner so groß sind. Ausserdem Futter ins Einstreu?

Mal Frage zum Stall: Falls ich bei uns den Betrieb übernehmen würde, wäre wohl einer der zukünftigen Schritte einer Stall-Neubau für 5000 Tiere. Kannst du mir mal grob nen Zahl an den Kopf schmeissen, mit welcher Kapitaleinsatz du bei dir rechnest? Wie setzt du die Eier ab? Discounter?

Unsere Eier nämlich durch Direktvermarktung an den Kunden.

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@ Notill #
Notill schrieb:

gibt immer das Problem mit Staub bei Stroh, Miscanthus und Co.
Die Versuche mit Strohpellets sehen gar nicht mal schlecht aus...
Miscanthus ist der m³ sehr billig zu erzeugen, aber nun ja.... Staubig angelegneheit, eben wie Stroh.
Sägespähne kann man vergessen, wegen der PH-Wertgeschichte stellt sich der Düngerwert des Mistes dann in Frage.
Wenn ich dich Richtig verstehe, hast du das Problem das es unten zu Feucht wird, und dadruch Festklebt?
Ich hab was gehört das in Österreich und im Rottal z.T. Maisspindeln gehächselt werden, und als unterste Schicht in den Stall kommen um deisen Effekt zu verhindern....
kann aber nichts darüber sagen, ob es funktioniert, ist noch zu neu.


Maisspindeln erweisen sich als enorm resistent, denn nach der Ernte lästig im Acker verbleibend behalten Spindeln lange Zeit ihre Festigkeit bis sie nach ca. 1 bis 2 Jahren je nach Bodenbeschaffenheit und Witterung biologisch zerfallen.
Diese Resistenz gegen raschen Zerfall wird ebenso in Maisspindelgranulat als Geflügeleinstreu unter Einwirkung von Kot (oder Urin) nutzbar für nachhaltig gesunde Tierhaltung, Tiergesundheit und mehr Wohlbefinden im Stall, auch der Mist profitiert.
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@ maisspindel #
maisspindel schrieb:

Maisspindeln erweisen sich als enorm resistent, denn nach der Ernte lästig im Acker verbleibend behalten Spindeln lange Zeit ihre Festigkeit bis sie nach ca. 1 bis 2 Jahren je nach Bodenbeschaffenheit und Witterung biologisch zerfallen.
Diese Resistenz gegen raschen Zerfall wird ebenso in Maisspindelgranulat als Geflügeleinstreu unter Einwirkung von Kot (oder Urin) nutzbar für nachhaltig gesunde Tierhaltung, Tiergesundheit und mehr Wohlbefinden im Stall, auch der Mist profitiert.


Is doch mal was, wenn sich einer meldet, der sich auskennt!
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Passt zu Einstreu für die Hähnchenmast:

"Man kann das Rad nicht
neu erfinden. Aber man
kann es runder laufen
lassen."

Craig Pollock, schottischer
Rennsportmnager (*1956)


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@ Bruce87 #
Bruce87 schrieb:

Hallo!

Welches Einstreu nutzt ihr?

Wir halten unsere Legehenenn ( ca. 1500 St. in Bodenhaltung) in einem alten Schweinestall, welcher entsprechend umgebaut worden ist. Leider haben wir das Problem, dass sich bei unserem Stall eine Art Mistschicht aufbaut, welche dann mühsam per Hand wieder entfernt werden muss. Dies geschieht eigentlich nur im Winter, wofür wir zu kalte / feuchte Luft verantwortlich machen. Im Sommer gibt es hier keine Probleme.

Wir haben schon versucht, die Lüftung zu optimieren, aber ist leider ein umgenutzter Stall und somit ist Situation etwas umständlich.

Könnte ein anderes Einstreu Abhilfe oder zumindest Linderung verschaffen?
Was verwendet ihr als Einstreu?

Wir habe schon Sand, Holzspäne und Getreidespelzen versucht.

Gruß Thomas


Das Problem ist ein baulich-strukturelles, weil Du anscheinend ungeeignete Bodendämmung / Lüftung hast. Es hat sich bewährt, die Einstreu regelmäßig mit einem Kratzer aufzubrechen (wenn sie trocken ist). Wenn die Einstreu gar nicht abtrocknet, hilft nur gelegentliches rausschaufeln und nachstreuen (Strohpellets oder Hobelspäne, evtl. Dinkelspelzen o.ä.). Langstroh ist nicht so geeignet. In Volierenanlagen konnte man früher auch einfach zeitweise Strom ziehen und die Tiere verstärkt in die Anlage (Kotkasten / Kotband) drücken, dadurch ist die Einstreu dann auch immer abgetrocknet. Das ist aber seit der neuen TierschutznutztierhaltungsVO nicht mehr erlaubt. Wichtig ist auch, unnötiges Verpritscheln von Wasser zu unterbinden und nur geeignete Tränkeneinrichtungen zu verwenden.
Hier lag Argos der Hund, von Ungeziefer zerfressen.
Dieser, da er nun endlich den nahen Odysseus erkannte,
Wedelte zwar mit dem Schwanz, und senkte die Ohren herunter;
Aber er war zu schwach, sich seinem Herren zu nähern.
Und Odysseus sah es, und trocknete heimlich die Träne (...)
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