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Familie und Erziehung
21 Themen, Moderator: Matthias, Susanne1, Manu
Forum: Familie und Erziehung

Babys mit in den Stall

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Babys mit in den Stall
Hallo und Griaseich,

mich würde interessieren wie ihr das gemacht habt oder noch macht, als eure Kinder noch klein waren. Habt ihr sie mit in den Stall genommen, in eine Kälberbox gesperrt , im Kinderwagen in die Stalltür gestellt, haben Oma und Opa Baby bewacht, oder wie habt ihr das unter einem Hut gebracht. Ich kenne es von mir daheim und meiner Schwägerin so, das das Kind im Kinderwagen war, und der Stallkinderwagen dann in der Tür gestanden hat. Somit konnte Mama in den Stall gehen, während Papa sich dem Wald, Feld und Wiesen widmen konnte.

LG Birgit

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Beitrag vom Autor bearbeitet am 08.09.11 um 17:15 Uhr.
@ BanditHex #
BanditHex schrieb:

Hallo und Griaseich,
Ich kenne es von mir daheim und meiner Schwägerin so, das das Kind im Kinderwagen war, und der Stallkinderwagen dann in der Tür gestanden hat.

LG Birgit


Hallo Birgit,

ich habe es mal beobachten können, daß das Kind im Kinderwagen unter der laufenden Vakuumpumpe in der Milchkammer schlief...

Auf die Frage an die Bäuerin "Was machst Du mittags ?" erhielt ich zur Antwort:"Na, dann mach ich den Staubsauger an...".

Aus (tier-)ärztlicher Sicht spricht nichts dagegen, die Kleinen mit in den Stall zu nehmen, nur achtet darauf, daß Rota- und Coronaviren aus Kälberdurchfall auch bei Kindern zu Durchfall führen können !!

Gruß

viehdokter
Doc Dörnfeld, Tierarzt in Schwaben
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ich hab meinen kleinen immer in so nen babyknast....ähm maxidingsda gesteckt u auf den futtertisch gestellt..... später hab ich ne dann mit rumlaufen lassen.... der war immer schon sehhhhhhhr vorsichtig und ist in sichtweite geblieben..... war eigentlich ne tolle zeit....
Für Meinungsfreiheit und ein freies Internet! Ich beteilige mich an der Operation Payback!
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@ BanditHex #
[quote]BanditHex schrieb:

Hallo und Griaseich,

mich würde interessieren wie ihr das gemacht habt oder noch macht, als eure Kinder noch klein waren. Habt ihr sie mit in den Stall genommen, in eine Kälberbox gesperrt , im Kinderwagen in die Stalltür gestellt, haben Oma und Opa Baby bewacht, oder wie habt ihr das unter einem Hut gebracht. Ich kenne es von mir daheim und meiner Schwägerin so, das das Kind im Kinderwagen war, und der Stallkinderwagen dann in der Tür gestanden hat. Somit konnte Mama in den Stall gehen, während Papa sich dem Wald, Feld und Wiesen widmen konnte.

Meine Ellis erzählen immer das ich auf dem Futtertisch im wagen lag
und später in Kälberstall rum lief
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@ Viehdokter #
Viehdokter schrieb:

Hallo Birgit,

ich habe es mal beobachten können, daß das Kind im Kinderwagen unter der laufenden Vakuumpumpe in der Milchkammer schlief...



Gruß

viehdokter


Ich kann mir ehrlich nicht vorstellen das der ständige Lärm dem Kind nicht schadet.
Nur das Genie beherrscht das Chaos.
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Als meine beiden so klein waren hatte ich zum Glück noch meine Oma, die sich um sie gekümmert hat.
Wenn man ständig mit einem Auge beim Kind sein muss, kommt man auch nicht so richtig mit der Arbeit vorran. Mir ist schon klar das man manchmal halt keine andere Möglichkeit hat.

Ab einem Alter von ca. 3 sind sie dann auch schon mal mitgelaufen, aber auch da merkt man das dieses "Multitasting" anstrengender ist als wenn man sich allein auf die Arbeit konzentrieren kann.

Inzwischen sind sie 6 und 11 da sind sie dann auch schon mal eine echte Hilfe.

Realistisch sollte man sich von dem Gedanken verabschieden das man mit Kind die selbe Arbeit erledigen kann wie vorher ohne.
Nur das Genie beherrscht das Chaos.
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@ Paula #
Paula schrieb:

Als meine beiden so klein waren hatte ich zum Glück noch meine Oma, die sich um sie gekümmert hat.
Wenn man ständig mit einem Auge beim Kind sein muss, kommt man auch nicht so richtig mit der Arbeit vorran. Mir ist schon klar das man manchmal halt keine andere Möglichkeit hat.

Ab einem Alter von ca. 3 sind sie dann auch schon mal mitgelaufen, aber auch da merkt man das dieses "Multitasting" anstrengender ist als wenn man sich allein auf die Arbeit konzentrieren kann.

Inzwischen sind sie 6 und 11 da sind sie dann auch schon mal eine echte Hilfe.

Realistisch sollte man sich von dem Gedanken verabschieden das man mit Kind die selbe Arbeit erledigen kann wie vorher ohne.



Sehe ich genauso. Mit Baby habe ich aufgehört zu melken, weil man dabei nicht einfach weglaufen kann wenn das Baby schreit o.ä. Ich habe das Kind dann im Kinderwagen und später dann im Bollerwagen oder zu Fuß mitgenommen zum Kälberfüttern, Rinderfüttern u.s.w., eben alles Arbeiten, bei denen man auch zwischenzeitlich mit dem Kind "rumtüdeln" kann. Mir kam jedesmal die Galle hoch, wenn ganz schlaue Leute davon berichteten, dass die oder die Bäuerin aber viiieeel patenter sei als ich, weil sie das Kind einfach im Melkstand schaukeln lässt auf der eigens dazu installierten Schaukel und einfach genauso weiter melkt wie vorher. Welches Kind bitteschön schaukelt täglich 2x2 Stunden in einem feuchten, lauten Melkstand ohne dass sich jemand drum kümmern muss???? In der Realität sieht es dann wohl eher so aus, dass das Kind ab und zu mal im Melkstand schaukelt, dann aber von Oma, Opa oder sonstwem betreut wird. Da wir weder Oma, Opa noch sonstwen auf dem Hof haben, mußte ich meine Arbeit auf dem Betrieb eben stark einschränken. Das wird im Laufe der Jahre immer einfacher, weil die Kinder selbstständiger werden und sich auch im Stall besser beschäftigen können bzw. mithelfen. Meine vierjährige Tochter hat ganz feste "Arbeiten" im Stall, auf deren eigenhändige Verrichtung sie absolut besteht. Sie befüllt Tränkebecken, fegt Futter an, sammelt leere Milcheimer ein u.s.w. Eine ganze Melkzeit im Melkstand hält sie meistens immer noch nicht durch.
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@ Meiwi #
Meiwi schrieb:

Sehe ich genauso. Mit Baby habe ich aufgehört zu melken, weil man dabei nicht einfach weglaufen kann wenn das Baby schreit o.ä. Ich habe das Kind dann im Kinderwagen und später dann im Bollerwagen oder zu Fuß mitgenommen zum Kälberfüttern, Rinderfüttern u.s.w., eben alles Arbeiten, bei denen man auch zwischenzeitlich mit dem Kind "rumtüdeln" kann. Mir kam jedesmal die Galle hoch, wenn ganz schlaue Leute davon berichteten, dass die oder die Bäuerin aber viiieeel patenter sei als ich, weil sie das Kind einfach im Melkstand schaukeln lässt auf der eigens dazu installierten Schaukel und einfach genauso weiter melkt wie vorher. Welches Kind bitteschön schaukelt täglich 2x2 Stunden in einem feuchten, lauten Melkstand ohne dass sich jemand drum kümmern muss???? In der Realität sieht es dann wohl eher so aus, dass das Kind ab und zu mal im Melkstand schaukelt, dann aber von Oma, Opa oder sonstwem betreut wird. Da wir weder Oma, Opa noch sonstwen auf dem Hof haben, mußte ich meine Arbeit auf dem Betrieb eben stark einschränken. Das wird im Laufe der Jahre immer einfacher, weil die Kinder selbstständiger werden und sich auch im Stall besser beschäftigen können bzw. mithelfen. Meine vierjährige Tochter hat ganz feste "Arbeiten" im Stall, auf deren eigenhändige Verrichtung sie absolut besteht. Sie befüllt Tränkebecken, fegt Futter an, sammelt leere Milcheimer ein u.s.w. Eine ganze Melkzeit im Melkstand hält sie meistens immer noch nicht durch.



Ach ja, im Alter von drei Monaten hat sich meine Tochter bereits eine Kälberflechte eingefangen. Als der dritte Arzt das endlich richtig diagnostiziert hatte (obwohl ich von Anfang an den Verdacht geäußert hatte), war das aber gut zu behandeln.
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@ Paula #
Paula schrieb:

Ich kann mir ehrlich nicht vorstellen das der ständige Lärm dem Kind nicht schadet.


Unsere Große hat immer solange geschlafen wie die Vakuumpumpe gelaufen ist. Direkt drunter stand sie allerdings nicht, aber eben schon in Reichweite des Melkstandes damit ich iin der Nähe war.
Wenn sie mittags nicht schlafen wollte, dann hab ich mir auch manchmal überlegt, ob ich die Melkmaschine anstellen soll .
Zeitweilig hatte ich sie auch in einem alten Babysafe im Melkstand mit dabei.
Ansonsten stand im Hof bzw. Futtergang ein alter Laufstall....da mußten sie dann eben bleiben. Geschadet hat es ihnen wohl nicht.
Melkt die Bäuerin alle Kühe - hat der Bauer keine Mühe
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Im Idealfall haben sie geschlafen, drinnen, das Babyphon war dann mit draussen. Wer wach war sass derweil im Kinderwagen, ein extra Uralt-Modell, mit dem man nicht unter die Leute musste. Da sassen die angeschnallt, damit nicht ausgestiegen und sich verletzt wurde. Von dort aus dann kann man sie ja locker überall mit hinschieben. Ab und zu was neues rein in den Wagen, zum scheppern, beissen oder sonstigen Unfug machen. Ab Laufalter dann gabs nettes "Bruder" Spielzeug zum im Silohaufen baggern, laden und abkippen. Später dann bobby Car zum durch die Stallgasse rasen... Meine Beiden waren fast immer dabei. Ich denk auch, dass es keinem geschadet hat.
Ich melke allerdings nicht, da stell ich mir die Unterbringung schwer vor...beim Kälber tränken, Futter eingeben und den restlichen Kleinkram passt der Wagen als Aufbewahrung.
Du musst nicht tanzen, aber beweg dein Herz!!
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