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Familie und Erziehung
21 Themen, Moderator: Matthias, Susanne1, Manu
Forum: Familie und Erziehung

Hausaufgaben

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Hausaufgaben
Hallo.
mein Sohn hatte gestern seinen 1. Schultag. so weit so gut.
meine Frage an euch, wie bringt ihr den laufenden Betrieb (Haushalt, Stall, Buchführung, Futtermittelbestellungen usw.) mit den Hausaufgaben unter einen Hut? Muß dazu sagen das mein Mann die ganze Woche über in der Arbeit ist und vor 17.00Uhr nicht nach Hause kommt. Somit trage die ganze Verantwortung für den Betrieb. ( Brunstbeobachtung, Besamung, Roboterüberwachung, Kälberversorgung usw. ) Da bleibt nicht mehr viel freie Zeit für meinen Sohn.
für zahlreiche tipps wäre ich sehr dankbar.

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Grundsätzlich ist es natürlich gut und richtig sich für die Schulbildung seines Kindes einzusetzen. Du höhrtest Dich allerdings an, als wolltest Du die Schularbeiten immer mit deinem Sohn zusammen erledigen. Davon würde ich allerdings abraten. Es völlig in Ordnung ab und zu Hausaufgaben zu kontrollieren, jedoch sollten diese weitesgehend vom Schüler selbst erledigt werden da dies die einzige Möglichkeit ist, ihn zur Selbstständigkeit zu erziehen. Man möchte natürlich, im Bezug auf die Schulbildung nur das Beste für das eigene Kind (ist ja auch völlig normal), aber man sollte sich auch nicht zu sehr verrückt machen.
Ich weiß nicht aus welchem Bundesland Du kommst und ob dein Sohn nach 12 (G8) oder 13 (G9) Jahren Abitur machen wird. Bei mir (NRW letzter G9 Jahrgang) fing die Schule eigentlich erst ab der fünften Klasse auf dem Gymnasium richtig an. Aber der Übergang vom Kindergarten zur Grundschule war keine große Umstellung. Hausaufgaben konnte ich in 15 bis 20 Minuten erledigen und die schlechteste Note die überhaupt vergeben wurde war eine 3. Also, wirklich spannend wird es erst bei einer weiterführenden Schule.
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Seh ich auch so....
Lass ihn mal machen, sei in der Nähe, wenn er Hilfe braucht, aber kontrolliere nicht alles was er macht.
Die Hausaufgaben sind da, damit die Kinder lernen selbständig zu Arbeiten, und das geht nicht, wenn man von Anfang an daneben sitzt, und alles kontrolliert. Es is den Kindern auch lästig.
Die Hausaufgaben sind nicht dafür da, daß die Eltern den Nachmittag mit den Kindern verbringen (müßen).

Du wirst dich wundern, wie stolz die Kinder sind, wenn sie etwas alleine schaffen. (klappt auch bei Lehrlingen)*G*

Dann macht es auch Spaß, wenn man nicht nach der Schule noch eine total von den Eltern kontrollierte Zeit hat, in denen man seine Hausaufgaben machen muß.

Wenn Du den kleinen durch zu viele Kontrollen einengst, wird er es später mal schwer haben selbständig zu werden....
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Mmmmmh. ich verstehe schon das die Hausaufgaben dazu da sind um den Kindern Selbstständigkeit beizubringen. allerdings hat mein Sohn schon sehr große Defizite. vor allem feinmotorisch und sprachlich. Noch dazu kommt das er schon etwas "pflegeaufwendiger" ist als andere Kinder da er eine mittelgradige Hörschwäche hat. ( trägt links Hörgerät und rechts bekommt er noch eins. )
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@ farmer33 #
farmer33 schrieb:

Mmmmmh. ich verstehe schon das die Hausaufgaben dazu da sind um den Kindern Selbstständigkeit beizubringen. allerdings hat mein Sohn schon sehr große Defizite. vor allem feinmotorisch und sprachlich. Noch dazu kommt das er schon etwas "pflegeaufwendiger" ist als andere Kinder da er eine mittelgradige Hörschwäche hat. ( trägt links Hörgerät und rechts bekommt er noch eins. )


Um so wichtiger ist es sein Selbstvertrauen zu erhalten und zu fördern....
zur Feinmotorik gibt es in der 1ten klasse Hausaufgaben (schwungübungen)
und das Hören ist da nicht soo wichtig.
sprachlich... nun, das gibt sich.... nicht zuletzt, wenn er sich selber mehr vertraut....
Ich hab mal erlebt, als ein Sprachtherapeut zu den Eltern sagte: ihr kind braucht keine therapie, ihr müßt ihn nur ausreden lassen..... dann hört er aufso schnell zu reden, das er sich verhaspelt......
manchmal muß man einfach machen lassen.... und ja, ich weiß, das ist viel einfacher gesagt als getan...

Gib ihm Hilfe bei den Hausaufgaben, aber setzt dich nicht daneben und kontrollier nicht jede Handbewegung!
im gleichen Zimmer was anderes machen ist oft ne gute Möglichkeit, oder auch mal im Nebenzimmer.... Bügeln oder so... *G*

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@ farmer33 #
farmer33 schrieb:

...allerdings hat mein Sohn schon sehr große Defizite. vor allem feinmotorisch und sprachlich.



Moin,

in Sachen sprachliche Defizite, bekommt dein Sohn schon Sprachunterricht/-unterstützung von einem Logopäden?
Falls nicht ist das sehr zu empfehlen, bei einem guten Logopäden stellen sich die Fortschritte relativ schnell ein und gibt dem Kleinen Erfolgserlebnisse und Selbstvertrauen.
Wenn man sich nicht in der Schule nicht richtig ausdrücken kann und (schlimmstenfalls) die anderen Kinder noch lachen und hänseln, traut man sich als Kind irgendwann nicht mehr etwas zu Unterricht beizutragen.

Ich finds auch richtig und wichtig in der ersten Zeit das Kind bei den Hausaufgaben zubegleiten um den Hausaufgaben in Sachen "Durchhalten", Ordnung und Vollständigkeit einen Routinerahmen zu geben.

Gruß!

Drehung
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Ist natürlich ein schweres Thema.
Das mit dem selbstständig Hausaufgaben machen ist allerdings auch mit Vorsicht zu geniessen. Denn aus meiner Erfahrung werden die Hausaufgaben in der Schule nicht richtig kontrolliert und wenn er dann was falsch gemacht hat, dann merkt das niemand.

Die Hausaufgaben in den laufenden Betrieb zu integrieren ist sicher nicht immer einfach.
Viele machen die Hausaufgaben am Eßtisch solange die Mama die Küche macht. Das hat bei uns nie so richtig geklappt. Da waren meine Kinder oft müde.

Ich weiß nicht, wie lange du abends im Stall bist. Aber wir haben Hausaufgaben auch oft noch vor dem zu Bett gehen gemacht. Da hat es oft viel besser geklappt, da die Kinder dann nicht abgelenkt wurden.
Melkt die Bäuerin alle Kühe - hat der Bauer keine Mühe
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ich muß nothill recht geben. möglichst alleine machen lassen, möglichst zu einer Zeit während du nicht allzuweit weg bist.
Die beste hilfe ist es die kinder alleine arbeiten zu lassen und nur helfen wenn sie wegen einem problem kommen.

ob man die Hausaufgaben gleich wenn die kinder von der schule kommen macht, oder erst etwas freizeit gönnt, das mußt du herrausfinden was besser klappt.
Hausaufgaben abends machen hatte bei meinen keinen sinn, da sind sich müde, und können sich nicht mehr richtig konzentrieren, dann dauert das ganze länger und sie verlieren die lust.
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@ Drehung #
Drehung schrieb:

Moin,

in Sachen sprachliche Defizite, bekommt dein Sohn schon Sprachunterricht/-unterstützung von einem Logopäden?
Falls nicht ist das sehr zu empfehlen, bei einem guten Logopäden stellen sich die Fortschritte relativ schnell ein und gibt dem Kleinen Erfolgserlebnisse und Selbstvertrauen.
Wenn man sich nicht in der Schule nicht richtig ausdrücken kann und (schlimmstenfalls) die anderen Kinder noch lachen und hänseln, traut man sich als Kind irgendwann nicht mehr etwas zu Unterricht beizutragen.

Ich finds auch richtig und wichtig in der ersten Zeit das Kind bei den Hausaufgaben zubegleiten um den Hausaufgaben in Sachen "Durchhalten", Ordnung und Vollständigkeit einen Routinerahmen zu geben.

Gruß!

Drehung

Sind schon seit längerer Zeit beim Logopäden. Seine Hauptprobleme liegen beim "S" ( spricht er mit vorstehender Zunge aus) und "Sch" das spricht er genauso aus wie das "S". Ich vermute, das er den unterschied einfach nicht hört. Setze meine ganzen Hoffnungen auf das 2. Hörgerät. Einzeln kann er es jetzt richtig aussprechen aber im Wort klappt es überhaupt noch nicht.
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@ Notill #
Notill schrieb:

Um so wichtiger ist es sein Selbstvertrauen zu erhalten und zu fördern....
zur Feinmotorik gibt es in der 1ten klasse Hausaufgaben (schwungübungen)
und das Hören ist da nicht soo wichtig.
sprachlich... nun, das gibt sich.... nicht zuletzt, wenn er sich selber mehr vertraut....
Ich hab mal erlebt, als ein Sprachtherapeut zu den Eltern sagte: ihr kind braucht keine therapie, ihr müßt ihn nur ausreden lassen..... dann hört er aufso schnell zu reden, das er sich verhaspelt......
manchmal muß man einfach machen lassen.... und ja, ich weiß, das ist viel einfacher gesagt als getan...

Gib ihm Hilfe bei den Hausaufgaben, aber setzt dich nicht daneben und kontrollier nicht jede Handbewegung!
im gleichen Zimmer was anderes machen ist oft ne gute Möglichkeit, oder auch mal im Nebenzimmer.... Bügeln oder so... *G*

Hab ich mir eventuell auch so vorgestellt, daß ich das so handhaben möchte. anwesend sein und bei Problemen Hilfestellung geben aber nebenher vielleicht kleine Haushaltstätigkeiten zu machen.
Meine Verunsicherung entsteht auch dadurch weil die anderen Mütter immer so jammern und schimpfen das sie den ganzen nachmittag mit Ihren 1. + 2. Klässern am Küchentisch sitzen und Hausaufgaben machen.... Aber es klingt bei Dir gar nicht soooo schlimm??!! Aber vielleicht sind wir Landwirtinnen mehr belastbar...?
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