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Familie und Erziehung
21 Themen, Moderator: Matthias, Susanne1, Manu
Forum: Familie und Erziehung

Hausaufgaben

@ Paradiesgarten #
Paradiesgarten schrieb:

Mein Kind wünscht sich aber, das ich dabeisitze oder zumindest mich im selben Raum aufhalte. Das heißt ja nicht, das ich ihr dauernd dazwichenrede. Sie muss alleine machen und danach kontrollieren wir das ganze nochmal gemeinsam . Warum sollte ich dem Wunsch nicht nachkommen ? Das hört sowieso irgendwann auf.

Hallo, an Euch mit Grüßen!
Kinderwunsch "Dabei sein oder in der Nähe" finde ich zum Anfang voll in Ordnung und ist auch meine Rede. Nach und nach kommt dann gesteigerte Sicherheit und Ziel Selbtständigkeit und Erfolgssteig-erungen mit gegenseitiger Anerkennung, Vertrauen, langsames Loslassen, gemeinsamer Respekt hin-
zu. Somit ist weniger oder "eingeredeter Stress" vorprogrammiert und Freude Interesse an Aufgaben und (gemeinsammen) Mit- und Zusammen-Arbeiten als und zur gegenseitigen Belohnung zu erwarten.
Es wird keine Über- oder Unterforderung eintreten und mit Sicherheit optimale eigene Leistungsfähigkeit
nach Talent-Förderung alle begeistern (Ängste fallen weg - Ansporn steigt, Persönlichkeiten wachsen und
geben lebenslang die Früchte der investierten Arbeit zurück). Dies lohnt sich für alle Mitbeteiligten lebenslang. Also "weiterso" und viel Spaß dazu, vertreibt die Sorgen, ist ein Gewinn.
Grüße aus Franken

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@ DenkMalRechtGut #
DenkMalRechtGut schrieb:

Hallo, an Euch mit Grüßen!
Kinderwunsch "Dabei sein oder in der Nähe" finde ich zum Anfang voll in Ordnung und ist auch meine Rede. Nach und nach kommt dann gesteigerte Sicherheit und Ziel Selbtständigkeit und Erfolgssteig-erungen mit gegenseitiger Anerkennung, Vertrauen, langsames Loslassen, gemeinsamer Respekt hin-
zu. Somit ist weniger oder "eingeredeter Stress" vorprogrammiert und Freude Interesse an Aufgaben und (gemeinsammen) Mit- und Zusammen-Arbeiten als und zur gegenseitigen Belohnung zu erwarten.
Es wird keine Über- oder Unterforderung eintreten und mit Sicherheit optimale eigene Leistungsfähigkeit
nach Talent-Förderung alle begeistern (Ängste fallen weg - Ansporn steigt, Persönlichkeiten wachsen und
geben lebenslang die Früchte der investierten Arbeit zurück). Dies lohnt sich für alle Mitbeteiligten lebenslang. Also "weiterso" und viel Spaß dazu, vertreibt die Sorgen, ist ein Gewinn.
Grüße aus Franken


Die letzten zweimal hatte sie die Hausaufgaben sogar schon von selber fast komplett in der Mittagsbetreuung gemacht, sodaß wir nur noch gemeinsam kontrolliert haben. Dann noch 20 Minuten Blockflöte und sie konnte dann den Tag noch zum freien Spielen nutzen. Ich hab sie dafür gelobt. Aber Druck übe ich nicht aus.

LG Paradiesgarten
Garten
Land und Natur
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@ Paradiesgarten #
Paradiesgarten schrieb:

Die letzten zweimal hatte sie die Hausaufgaben sogar schon von selber fast komplett in der Mittagsbetreuung gemacht, sodaß wir nur noch gemeinsam kontrolliert haben. Dann noch 20 Minuten Blockflöte und sie konnte dann den Tag noch zum freien Spielen nutzen. Ich hab sie dafür gelobt. Aber Druck übe ich nicht aus.

LG Paradiesgarten


Hallo,
find ich sehr gut, auch noch Blockflöte zu üben, Musik ist Trumpf und einmal noch weit mehr -
bist Du hinterher, fällts gewiss dem Kind nicht schwer, lernt leichter dann und mehr + mehr.

Spaß, macht weiter wünsch ich heut, als eine der Grundlagen für gescheidte Leut, von heut!

Mfg
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Bei mir warst so das ich das erste halbe jahr bis ganzes Jahr unterstützung bekommen habe von meinen Familie. (Mutter Vater Geschwister und so) und in der zweiten Klasse habe ich sie selbergemacht habe.
PS: Ein Kumpel von mir hat auch ein hörgerät und die Mutter hat auch einen betrieb (Vater abgehauen Mutter macht mit dem älteren Bruder den Hof) den haben immer die Großeltern und bekannte geholfen (bei den Hausaufgaben mit geholfen macht die glaube ich auch seit der zweiten klasse selber) hoffe ich konnte helfen mfg Treckerjunge (SVEN)
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 03.10.11 um 10:32 Uhr.
@ Notill #
Notill schrieb:und das Hören ist da nicht soo wichtig.


Hallo,

sorry Nothill ich les das erst jetzt und muss dem ganz erheblich wiedersprechen!

Das richtige Hören vs Gehörverständnisprobleme wie auditive Wahrnehmungsstörungen - sind ein großes Problem, weil unsere dt. Sprache zu 80 % von der Rechtschreibung vom Hören abgeleitet wird und 50 % der LRSler - auch auditive Wahrnehmungsstörungen haben, die man un-be-dingt! beachten und kompensieren lernen muss und das schafft a) die Schule nicht und b) auch nicht ein Spezialtrainer einmal pro Woche.

Heißt, mein Sohn muss jedes Wort "einscannen"! Über das Lesen/wisuell und ist in Englisch besser als in Deutsch, weil in Englisch jedes! Wort einzeln gelesen/gelernt wird und Gruppenarbeit, Diktate/alles auditive schwer sind. Da gehts nicht nur um "Hausaufgabenbegleitung" sond auch um Motivationskonzepte etc.

@ in Bayern geht es m.E. nach in der Schule ab der Grundschule "voll ab" und wer hier Kinder mit (kleinen) Problemen nicht von Anfang an unterstützt, fördert, begleitet - wird es schwierig das irgendwann "nachzuholen". Denn wenn die Probleme dann in der 4, 5ten gravierend sind - (Rechtschreibung) müssen die Kinder immer wieder bei Null anfangen - beim "richtigen" Hören, Silbenklatschen - das ist alles eigentlich Grundlage der 1, 2 Klasse über die im bay. Lehrplan mit einem D-Zug gefahren wird.

Und der Unterschied - so traurig das ist! - bei "gleichbegabten" Kindern vs engagierte Eltern oder Eltern die die Kinder "nebenher laufen" lassen können ist eben schulentscheident und auch Selbstständigkeit UND Kompensationsfähigkeit für Teil-Leistungsstörungen (so das offizielle Wort) muss antrainiert werden und die Kinder brauchen Begleitung um das zu lernen.

Ziemlich "doof" ist auch, das gerade Bayern im Screening von aud. Wahrnehmungsstörungen als Verursachung für Konzentrationsprobleme (Kinder fühlen sich wie immer im Bierzelt/Laut/Lärm) und Rechtsschreibproblemen hintendran ist, tw. Lehrer es nicht kannten oder als "Aufmerksamkeitsstörung" deklarierten //.

Ich habe beides - einen hochbegabten, hochselbständigen Sohn der auch das G8 "nebenher" macht und seine beste Hausaufgabenzeit war in der Grundschule morgens!! (Frühaufsteher) um halb 7!

Und einen Sohn mit auditiven Wahrnehmungsstörungen = Problemen nur! in Deutsch, begabt in Mathe der es nun mit Kompensationstraining (LRS-Trainerin) auf die Realschule geschafft hat und erst jetzt in der 5ten die notwendige Selbsttändigkeit hat und total stolz ist. Das kann man sich nicht erzwingen, das ist bei jedem!! Kind anders.

Ich denke wie viele Vorschreiber - es gibt kein Patenrezept, wichtig ist das die Bedürfnisse von Kind und Mutter/Eltern unter einen Hut kommen, heißt auch wir hatten jahrelang Mittagsbetreuung incl. Hausaufgaben gebucht (Struktur fürs Kind - kein schlechtes Gewissen für Mutter), die Hausi wird am Esstisch gemacht (nicht wie in der Schule gepredigt im Kinderzimmer am eigenen Schreibtisch) und auch die Hausi-Zeiten kommen aufs Kind an, meiner hat so Hirn-Hoch-Zeiten auch mal abends um 18.30 Uhr - das geht nicht stur nach "dem Mittagessen". Hinschauen - was einem und dem Kind passt/gut tut?

@ Belastbarkeit, nun jeder hat seinen Energietopf, schau dir mal die %zahlen von Bäuerinnen an, die ab 40, 45 dann auf Burn-Out-Kuren gehen, Probleme haben und Hilfe benötigen, das ist dann schon erschreckend .

Gruß Mim

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@ Mim #
Mim schrieb:

Hallo,

sorry Nothill ich les das erst jetzt und muss dem ganz erheblich wiedersprechen!

Gruß Mim


Äh.... Mim... mal ganz ehrlich....

ich gebe Dir Recht, wenn man den von mir geschriebenen Satz so isoliert betrachtet....
Im geschriebenen Zusammenhang kommt aber dann doch heraus, worauf ich mich bezogen habe... auf die Hausaufgaben, die überwiegend als 'Stille Arbeiten' bezeichnet werden können.
Ich kann mich noch erinnern, das es bei einigen Mitschülern Probleme gab, da ihre Mütter ihnen beigebracht haben (ob absichtlich oder nicht) alles mitzusprechen, was sie schreiben.... stell dir mal das gebrabble bei einem Diktat vor, da hat keiner mehr was verstanden... Sowas kommt auch von falsch verstandenen Hausaufgaben.
Wenn man für ein Diktat übt, hat dies mit Hausaufgaben nix zu tun. Das ist eben gezieltes Üben.
Hausaufgaben sind im Normalfall Dinge, die in der Schule gelernt wurden und zuhause widerholt werden sollen, um sie zu vertiefen....
Sollten die Kinder zuhause Dinge lernen müßen, welche der Lehrer/die Lehrerin in der Schule nicht drannbringt, sollte man sich sofort an die Schulleitung wenden, und das ändern lassen!
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Hallo,

mit mir hat meine Mama in der Grundschule immer die Hausaufgaben gemacht, war aber eher wie das begleitende Fahren, wenn ein Fehler gemacht wurde, hat sie eingegriffen... Aber ich konnte ja das Lesen schon im Kindergarten und die wichtigen Buchstaben wie A, B, C, D, E auch, daher gings mir in der Grundschule auch nicht so schwer, malen war halt immer das dü.......ste auf der Welt Ab der Realschule hab ich dann immer alles alleine gemacht, klar in der Pubertät wärs dann mal fast schief gegangen, aber da hab ich den Karren alleine aus dem Mist gefahren. In meiner Klasse waren auch 2 mit LRS und haben die bayrische Realschule mit einer 3 in Deutsch bestanden. Ist also nicht so, dass man das nicht schaffen könnte, wenn man will! Aber wenn ich das hier lese, haben heutzutage 80% der Kinder LRS oder haben eine auditive Wahrnehmungsstörungen, glaub das Wort gab es bei uns früher gar nicht Ich finde, mit meinen jungen Jahren, dass wenn man sich mit seinem Kind beschäftigt und nicht gleich mit einem halben Jahr in die Kinderkrippe abschiebt, man viele Probleme selber beseitigen kann. Kinderkrippen sollte man sich vorher ganz genau anschauen und sich darüber informieren. Wir haben im Dorf auch eine Kinderkrippe und dort arbeiten 2 "ostdeutsche" Damen. In Bayern heißt das "Brötchen" Semmel, jeder sagt hier Semmel. Nur die Kinder aus der Krippe sagen beim Bäcker Brötchen, ist Semmel zu viel Dialekt, was anscheinend eh das schlimmste für die Kinder ist, wenn man mit ihnen im Dialekt spricht.


Wie gesagt, die Kinder, die eine ganz normale Kindheit haben und nicht nach den topaktuellen Empfehlungen irgendwelche Psychologen erzogen werden, werden solche Kinder, die man mit den ganzen Psychokram haben möchte. Klar, man kann es nicht verallgemeinern, aber ich hab es ja jeden Tag in der Realschule gesehen... Unsere Brötchenkinder
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@ Mim #
Mim schrieb:

Hallo,

sorry Nothill ich les das erst jetzt und muss dem ganz erheblich wiedersprechen!
.......
Das richtige @ in Bayern geht es m.E. nach in der Schule ab der Grundschule "voll ab" und wer hier Kinder mit (kleinen) Problemen nicht von Anfang an unterstützt, fördert, begleitet - wird es schwierig das irgendwann "nachzuholen". .... anfangen - beim "richtigen" Hören,
........
Und der Unterschied - so traurig das ist! - bei "gleichbegabten" Kindern vs engagierte Eltern oder Eltern die die Kinder "nebenher laufen" lassen können ist eben schulentscheident und auch Selbstständigkeit UND Kompensationsfähigkeit für Teil-Leistungsstörungen ...... Begleitung um das zu lernen.[/b]

Ziemlich "doof" ist .....wie immer im Bierzelt/Laut/Lärm) und Rechtsschreibproblemen ......... als "Aufmerksamkeitsstörung" ... //.

Ich habe beides - einen hochbegabten, hochselbständigen Sohn der auch das G8 "nebenher" macht und seine beste Hausaufgabenzeit war in der Grundschule morgens!! (Frühaufsteher) um halb 7!

Und einen Sohn mit auditiven Wahrnehmungsstörungen = Problemen nur! in Deutsch, begabt in Mathe der es nun ....... und erst jetzt in der 5ten die notwendige Selbsttändigkeit hat und total stolz ist. Das kann man sich nicht erzwingen, das ist bei jedem!! Kind anders.

Ich denke wie viele Vorschreiber - es gibt kein Patenrezept, wichtig ist das die Bedürfnisse von Kind und Mutter/Eltern unter einen Hut kommen, heißt auch wir hatten jahrelang Mittagsbetreuung incl. Hausaufgaben gebucht (Struktur fürs Kind - kein schlechtes Gewissen für Mutter), die Hausi wird am Esstisch gemacht (nicht wie in der Schule gepredigt im Kinderzimmer am eigenen Schreibtisch) und auch die Hausi-Zeiten kommen aufs Kind an, meiner hat so Hirn-Hoch-Zeiten auch mal abends um 18.30 Uhr - das geht nicht stur nach "dem Mittagessen". Hinschauen - was einem und dem Kind passt/gut tut?

@ Belastbarkeit, nun jeder hat seinen Energietopf, schau dir mal die %zahlen von Bäuerinnen an, die ab 40, 45 dann auf Burn-Out-Kuren gehen, Probleme haben und Hilfe benötigen, das ist dann schon erschreckend .

Gruß Mim


Hallo, Mim und lb. Miteltern,

dem von Dir gesagten erteile ich größtenteils Zustimmung im Bereich Schule - Hausaufgaben - Schüler -
Eltern - Geschwister - Großeltern, soweit vorhanden bzw. mitwirkend.

Zum Thema Energietopf %-Bäuerinen, um 40, 45 Jahre Burn-Out-Kuren, Probleme + Hilfen, erschreckend.
Aber die angeführten Probleme möchte ich fast nicht mehr mit der Schule in Verbindung bringen.
Nach meinen Beobachtungen sind 1. nicht nur andere Bäuerinen, sondern alle Berufsgruppen
betroffen - und Personen, die insgesamt viel Einsatz und Herzblut .... mitbringen.
2. Bei vielen in der (mittleren) Bäuerinen-Generation handelt es sich zu 99 % leider um
innere Familien-Generationen-Probleme.
Warum meist: Die 35 - 50 jährigen Frauen (viele eingeheiratet) haben ihre Schwieger/Eltern (lb. SM)
am Betrieb altersmäßig vor sich, dazu vielleicht auch noch Oma/Opa (häufig noch Gesundheitsbelastungen
bzw. Einschränkungen, Pflege, ..). Und die Vorgänger können kräftig mitmischen - nein Danke, ver-
zichte auf Euere Hilfe - zum Davonlauf, krank werden , Auszeit , Beschädigungs- und Zerstörungs-
gefahren ?!
Und dann noch altersmäßig ihre eigenen Kinder (von der lb. Omi vielleicht noch gedrillt gegen d...)
mit Berufsstart, etc, Leben, oder über eigene Familiengründung befindlich,
oder öfter auch schon Kinder (etwa auch mein Sohn, Tochter nur in Teilfamilienverhältnissen),
somit zur Oma/Omilein gemacht.
Also Stich-Wort für Betroffene (Bäuerin, die mit 35 - 50 ja mitten im "ver/blühenden" Leben:
liebe Mehr-Generationen-Haus.
Vergesse nicht die "mitspielenden Geschwister und Erb-Berechtigung abzufindenter, weichender
Erben, auch hilfreich, edel und gut wenn recht ordentlich, vernünftig zum Erhalt des "Familien-
erbes besteuern , oder auch nicht (da Eigen-Interessen).
Liebe nette Familien, und interne , lehrsame Familien-Geschichten.

DenkMalRechtGut: mehr muß ich nicht ausführen - wer kennt hier nicht (s)eine Geschichte.
Und immer meine Frage: bei aller Kultur-, Religions-, Staats- und Völkergeschichte - lernt die
Menschheit (aus guten und schlechten Beispielen seit 10.000ten Jahren - Höllenmalereien,
Legenden und Sagen bis zur heutigen Schul/Universitäts-Bildung und Gutmenschen) den
dazu und zieht welche (weltweiten , Agenda , Leitbilder, Menschen-Vor-Bilder)
Lehren im positiven Sinne daraus , arbeitet, glaubt daran ?

LG





PS: Welchen Lehren oder Lehrer, Staatslenker oder Staatswesen und Kommunalwesen, Ur- oder
Keimzellen, welchem netten, lieben Mit/Menschen kann man (bis zum Tod, evtl. Widerauferstehung) vertrauen, wer und was hilft - DenkMalRechtGut ???





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Beitrag vom Autor bearbeitet am 03.10.11 um 16:01 Uhr.
@ Notill #
Notill schrieb: Ich kann mich noch erinnern, das es bei einigen Mitschülern Probleme gab, da ihre Mütter ihnen beigebracht haben (ob absichtlich oder nicht) alles mitzusprechen, was sie schreiben.... stell dir mal das gebrabble bei einem Diktat vor, da hat keiner mehr was verstanden... Sowas kommt auch von falsch verstandenen Hausaufgaben.


Hallo Nothill,

genau dieses "Gebrabbel" habe ich 2 Jahre lang mit meinem Sohn üben müssen, (Mitsprechen des Geschriebenen - leise) weil sich eben Rechtschreibung aus der Sprache ergibt und hier Silben-Sprechen, Wort-Verlängerungen - für jemanden mit auditiven Störungen als einziger Anker darstellt mit Rechtsschreibung klarzukommen! (stummes H erkennen, ck durch Worttrennung etc.)

Das muss dann nicht im Diktat sein, sondern mit entsprechender Übung ist das Wort nur noch gesprochen im Kopf, aber die Automatismen müssen eingeübt werden!

Ja und gerade bei den Hausaufgaben und den Merkwörtern gabs vom Lehrer als Hausaufgabe dann die Liste, die Wörter durchzuexerzieren: Verlängern, Wortstamm bilden, in Silben trennen...

Deswegen setzt sich ja (von Süd nach Nord) auch in den Kindergärten schon das "phonologische Lautverständnistraining - kurz "Würzburger Programm") durch um das zu trainieren!

[www.phonologische-bewusstheit.de]

Ich beschreib das mal kurz: Wenn jemand sich über den visuell-sprachlichen Weg wegen Hörstörung (sei es Wahrnehmungs und/oder damit verbundener Verarbeitungsstörung (siehe Ausgangpostin/Mutter/Frage/Hör UND Sprachstörung) "erarbeitet" - geht das eben bei den Hausaufgaben gezielt - auch mit Sprache, Wörter einzeln herbuchstabieren, Worte durch Sprache-Silbentrennen-Wortverländerungen erkennen. Und Deutsch ist eine schwere Sprache (und keine Schreibe).

Hätte ich das nicht mit einem meiner Söhne "durch" wüste ich da nun so detailiert auch nicht, dass eben NICHT alle Kinder in das 08/15-Hausaufgabenschema passen (und es schon reicht, dass sie sich ins 08/15-Schulschema pressen müssen).

@ Hasenfighter - die audit. Wahrnehmungsstörung ist bei uns erblich bis zur Urgroßmutter rückverfolgbar, auch meine Mutter/Schwestern sind betroffen - nur es wurde nicht als "Diagnose" gestellt und die Benachteiligung in der Schule hat mein Sohn heute eben viel da ganz anderer Unterricht/Druck/Tempo (weniger schriftlich arbeiten - mehr verbal/Gruppenarbeit/Klassenlautstärke).

Nur das schrieb ich schon, bei Problemen geht es auch Kompensationsfähigkeiten und hier hatten wir früher den Clou, dass die Realschule erst ab der 7ten begann und nicht wie heute schon ab der 5ten und den Kids einfach weniger Zeit bleibt - für deutlich anspruchvolleren Stoff.
Mein Großer ist auch schon 16 und vor 6 Jahren hatte Bayern eine Schulreform wo Grundschulstoff - nochmal um eine Klasse vorverlagert wurde, so dass mein Großer - heute schon nicht mehr mitreden kann was der Kleine leisten musste.

Was die "äusseren" Einflüsse betrifft - dann erklär mir doch mal warum ich (und ganz viele andere Mütter) einen (ersten) hochbegabten Sohn ohne Probleme habe und gleichzeitig einen mit Teilleistungsschwächen? bei gleicher Förderung, Eltern....? Hab ich beim zweiten alles falsch gemacht ?

Meine Schwester hat sogar 2 x Zwillinge, eineiige Mädchen und zweieiige Jungs und JEDES ihrer 4 Kinder ist unterschiedlich (begabt) in der Schule und mit jeweils eigenen Problemen... soviel zum Elterneinfluss!

@ Dialekt - immerhin 3/7 von Bayern = Franken - sagt man zum Brötchen "Weck" soviel zum Thema "in Bayern ist das soundso" und den Effekt, das Krippen/Co. die Kinder schulisch benachteiligen, zu Teilleistungsschwächen führen - na das möchte ich mal belegt haben.

@ Noten - LRS betrifft ja nur die Rechtschreibung in Grammatik/Schulaufgaben schreibt mein Sohn auch top-Noten... und deutliche LRSler bekommen einen Nachteilsausgleich, bei dem Rechtschreibung nicht bewertet wird.

Gruß Mim





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Hallo miteinander,
lange hatte ich jetzt keine Zeit Eure Beiträge zu lesen... Die Schule und der Betrieb halten mich nämlich ganz schön auf Trab.
Nun zu meinen Fazit in der 6. Woche Schule...
Ich haben mich obwohl ich eigentlich schon sehr überzeugt war, gegen die Hausaufgabenbetreuung entschieden. Weil ich nach ein paar Tagen bemerkt habe das es meinen 1. Klässler zuviel werden würde. Hab auch mit seiner Lehrerin darüber gesprochen. Wobei ich hier betonen muß das diese Frau wirklich sehr motiviert und bemüht ist. Sie sagte auch, daß es für meinen Sohn wohl zu viel sein würde wenn ich ihn auch nocht in die Mittagsbetreuung geben würde. ( der Lärm und das ungewohnte Umfeld )
Wir machen jetzt die Hausaufgaben nach dem Mittagessen gemeinsam. Ich sitz da daneben und muß ihn wirklich sehr, sehr viel Hilfestellung geben. Aber ich denke das ist für mein Kind so in Ordnung. Ich bin froh das er überhaupt den Willen hat zu lernen und zu schreiben. und ich muß sagen ich merke jeden Tag das er sich etwas leichter tut. Wobei er selber schon merkt, das er langsamer und auch nicht so ordentlich schreibt als seine Klassenkameraden. Es tut mir im Herzen weh, macht mich aber auch stolz, das er so energisch an sich arbeitet.
In der 2. Woche hatten wir Probleme mit dem Bus fahren. ( er hat die Anweisungen der Schülerlotsen und des Busfahrers nicht verstanden ). Nach einem Gepräch mit dem Busunternehmen und Anweisungen durch den Direktor an die Schülerlotsen hat sich dieses Problem auch erledigt.
Ich glaube wir alle können uns gar nicht vorstellen wie schwierig es ist nicht alles zu hören und zu verstehen. Und ich denke ich muß mich damit abfinden, das er mehr Hilfestellung und mehr Zeit für die Aufgaben braucht alle gleichaltrige.
Und vor allem muß ich lernen das der Betrieb jetzt hintenansteht. Mein Kind ist mir wichtiger!!
LG aus der Oberpfalz
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