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Wir-haben-es-satt

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Wir-haben-es-satt
Ich habe ein provozierendes Thema, dass ich aber erst heute bringe, weil ich niemand überrumpeln wollte. Trotz aller Emotionen bitte ich, sachlich zu argumentieren, weil mit Polemik niemand gedient ist und es ums Überleben geht.

Bei der Demo am 20.01.2012 haben viele Landwirte aus bäuerlichen Familienbetrieben teilgenommen. Sie haben erkannt, dass
Deutschland still und leise aber radikal mit ca. 160 Milliarden (!) Euro EU-Agrarsubventionen (von ca.1990 bis 2020) umgebaut wird (ohne dass sich jemand über die Folgen Gedanken macht; die Politik versagt kläglich), wobei sich das Tempo immer mehr verschärft. Im Jahr 2020 wird der letzte bäuerliche Familienbetrieb in den Ruin gehen. Eine deutsche Landschaft gibt es nicht mehr, sondern nur noch landwirtschaftliche Monster-Großerzeuger-Baracken im Außenbereich umgeben von Mono-Kulturen, soweit das Auge reicht (oder Mais-Dschungel), wie im Mittleren Westen der USA. Die Dörfer verfallen (Althofstellen), die restl. Landschaft (mit den schlechten Böden) verbuscht, die Artenvielfalt geht zurück. Riesige Maschinen (1 Anhänger bis zu 48.000 kg) ruinieren die Straßen. Es wird nur mehr industriell produzierte Massenware mit geringer Auswahl angeboten.
Alleinschuld an dieser verheerenden Fehlentwicklung hat die äußerst ungerechte Verteilung der EG-Agrarsubventionen nur nach der Größe der Betriebsfläche. Dadurch erhält jeder einzelne Gutsbesitzer im Durchschnitt 73.000 Euro (!) Direktzahlungen pro Jahr (zusätzlich zu seinem Jahresgewinn von durchschnittlich 37.000 Euro). Allein die 70.000 Großgrundbesitzer (=20% aller landw. Betriebe (B) in Deutschland) erhalten so 85% (!) der auf Deutschland entfallenden EU-Agrar-Fördermittel -andere Statistiken:1,6%B=1,8Mrd.Euro bzw. weniger als 2%B=1,5Mrd.Euro, www.bund.net). Die restlichen für Deutschland bestimmten 900 Millionen Euro wurden dann auf die verbleibenden 280.000 Betriebe (=80% der landw. Betriebe) aufgeteilt. Jeder von ihnen erhielt somit Direktzahlungen von 3.200 Euro pro Jahr im Durchschnitt (bei einem Jahresgewinn von 1.600 Euro). Die mittelgroßen bäuerlichen Familienbetriebe sind die besten und leistungsfähigsten überhaupt, also grundsätzlich zukunftsfähig. Aber auch sie können nicht überleben, weil die Agrarpolitik die Preise von Agrarprodukten unter die Gestehungskosten gedrückt hat, ihnen aber nur Beihilfen um die 24.000 Euro jährlich gewährt (in den 900 Mio. enthalten). Allein in den letzten 18 Jahren haben 350.000 landw. Betriebe aufgehört.
Im nächsten Jahrzehnt werden weitere 280.000 landw. Betriebe allein in Deutschland dicht machen müssen (Arbeitsplatz-Vernichtung mit Steuergeldern). Die Großagrarier können nun -jeder bestens ausgestattet EU-Beihilfen- die Kleineren schlucken. Wenn Sie aufmerksam durch die Gegend fahren, sehen Sie bereits jetzt, dass die ersten Vorboten dieses Fiaskos schon da sind und täglich werden es mehr. Das Rumoren auf dem Land wird immer kräftiger. So gibt es schon hunderte von Bürgerinitiativen z.B. gegen Mastställe (angeblich sind derzeit Ställe für 36 Millionen Masthähnchen in Planung). Der 120 Verbände, die hinter der Demo in Berlin stehen, repräsentieren die Mehrheit der deutschen Bevölkerung!

Wie sähe es da mit der Alternative aus?
Wenn die deutschen Landwirte vorwiegend im bäuerlichen Familienbetrieb alles in Bio-Qualität produzieren würden, könnten sie unser Land ausreichend mit gesunden Lebensmitteln versorgen. Es gäbe die Reihe von negativen Auswirkungen nicht: z.B. Überschüsse, Pestizide, Umweltproblematik, Bodenerosion, Massentierhaltungen. Würden die Eu-Agrarsubventionen in gleicher Höhe unter Berücksichtigung von Arbeitsaufwand, Standortnachteilen, Naturschutz usw. dort eingesetzt, wären die Waren keinen Cent teurer als jetzt und wir hätten gesunde "Lebens"-mittel, die man bedenkenlos essen kann.

Derzeit entscheiden die EU-Agrarminister über die Verteilung der EU-Agrasubventionen für die Jahre von 2014 bis 2020. Dann ist die Entwicklung unumkehrbar Es geht um alles - es geht um unsere Heimat Wer gerne hier lebt, der sollte sich in Übereinstimmung mit demokratischen Grundsätzen engagieren. Der Kampf hat gerade erst begonnen. Sagen Sie bitte nicht hinterher, das habe ich nicht gewußt.

Schlagwörter dieses Themas: agrarpolitik, agrarsubventionen, aigner, aktuell, bäuerlich, bauern, bayern, berlin, bio, demonstration, deutschland, eu, familienbetrieb, ländlicher raum, landwirt, landwirtschaft, landwirtschaftsministeirum, politik, wir haben es satt, zukunft, hinzufügen »

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[de.wikipedia.org] Mehr gibts dazu nicht zu sagen!


Nach deiner Ansicht, dürfte in 8 Jahren bei uns im Ldk keine Landwirtschaft mehr stattfinden...
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 23.01.12 um 15:02 Uhr.
@ frankyboy #
frankyboy schrieb:
Alleinschuld an dieser verheerenden Fehlentwicklung hat die äußerst ungerechte Verteilung der EG-Agrarsubventionen nur nach der Größe der Betriebsfläche. Dadurch erhält jeder einzelne Gutsbesitzer im Durchschnitt 73.000 Euro (!) Direktzahlungen pro Jahr (zusätzlich zu seinem Jahresgewinn von durchschnittlich 37.000 Euro).


Schon beim Überfliegen deines Textes fällt mir der erste Fehler auf: die Subventionen werden in den Betriebsgewinn oder Verust mit eingerechnet! Nach deinen Zahlen hätte der fiktive Betrieb mit Subventionen einen Gewinn von 37000 Euro, ohne Subventionen (37000 Euro minus 73000 Euro = -36000 Euro) einen Verlust von 36000 Euro.
Wer mit falschen Zahlen hantiert macht sich unglaubwürdig. Deshalb erspare ich mir es den restlichen Quatsch zu kommentieren.
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@ Schaumburger #
Schaumburger schrieb:

Schon beim Überfliegen deines Textes fällt mir der erste Fehler auf: die Subventionen werden in den Betriebsgewinn oder Verust mit eingerechnet! Nach deinen Zahlen hätte der fiktive Betrieb mit Subventionen einen Gewinn von 37000 Euro, ohne Subventionen (37000 Euro minus 73000 Euro = -36000 Euro) einen Verlust von 36000 Euro.
Wer mit falschen Zahlen hantiert macht sich unglaubwürdig. Deshalb erspare ich mir es den restlichen Quatsch zu kommentieren.


Abgesehen von bio als Allheilmittel, stimmt es doch was da steht, rd 10% der betriebe kassieren rd 90% der Subventionen, und kaufen kraft dieser Finanzmacht und mit Rückendeckung der Politik...und auch des DBV... alles land auf, was zu kriegen ist. Hier haben sich die exLPG teilweise schon nach der Wende Vorkaufsrechte und Kaufoptionen in die Pachtverträge geschrieben, bei der Landwirtschftsferne der Bodeneigentümer war das kein Problem....
Ich vertret hier meine Meinung.....Deine mußt Du Dir selbst bilden
Freiwirtschaft: [userpage.fu-berlin.de]

Armut schafft Demut, Demut schafft Fleiß, Fleiß schafft Reichtum,
Reichtum schafft Übermut, Übermut schafft Krieg, Krieg schafft Armut.

So ist es brauch seit alters her, wer Sorgen hat, hat auch Likör.. (W. Busch)

Nimm das Recht weg - was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?
(Augustinus von Hippo)
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 23.01.12 um 18:19 Uhr.
@ frankyboy #
frankyboy schrieb:

Ich habe ein provozierendes Thema, dass ich aber erst heute bringe, weil ich niemand überrumpeln wollte.


Trotz aller Emotionen bitte ich, sachlich zu argumentieren, weil mit Polemik niemand gedient ist und es ums Überleben geht.

(...)

Im Jahr 2020 wird der letzte bäuerliche Familienbetrieb in den Ruin gehen.

Eine deutsche Landschaft gibt es nicht mehr, sondern nur noch landwirtschaftliche Monster-Großerzeuger-Baracken im Außenbereich umgeben von Mono-Kulturen, soweit das Auge reicht (oder Mais-Dschungel), wie im Mittleren Westen der USA. Die Dörfer verfallen (Althofstellen), die restl. Landschaft (mit den schlechten Böden) verbuscht, die Artenvielfalt geht zurück. Riesige Maschinen (1 Anhänger bis zu 48.000 kg) ruinieren die Straßen. Es wird nur mehr industriell produzierte Massenware mit geringer Auswahl angeboten. .


Bitte lies dir mal deinen eigenen Eingangsappell durch und dann was du hier pauschal-polemisch-unterstellend Geschrieben hast a la "Endzeit-Apokalypse" und abwertenden Begriffen wie "Baracken".

Wie sollen wir hier eine Basis finden für eine sachlich-unpolemische Diskussion? Die Diskussion um eine kritische Auseinandersetzung um Agrarpolitik - ist mit einer solchen Angst-Szenierung wohl schwierig, weil letztere immer von wenig Argumenten zeugt (wenn nichts hilft - hilft Angst?).

Und ich habe jetzt schon eine reichliche Auswahl an gesunden Lebensmitteln im Kühlschrank die ich bedenkenlos essen kann - und hier im Süden haben wir nur eine Selbstversorgung im Bereich Geflügel von ~ 30 % sodass doch einige neue Ställe Berechtigung haben gebaut zu werden.

Gruß Mim
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@ frankyboy #
frankyboy schrieb:

Ich habe ein provozierendes Thema, dass ich aber erst heute bringe, weil ich niemand überrumpeln wollte. Trotz aller Emotionen bitte ich, sachlich zu argumentieren, weil mit Polemik niemand gedient ist und es ums Überleben geht.

Bei der Demo am 20.01.2012 haben viele Landwirte aus bäuerlichen Familienbetrieben teilgenommen. Sie haben erkannt, dass
Deutschland still und leise aber radikal mit ca. 160 Milliarden (!) Euro EU-Agrarsubventionen (von ca.1990 bis 2020) umgebaut wird (ohne dass sich jemand über die Folgen Gedanken macht; die Politik versagt kläglich), wobei sich das Tempo immer mehr verschärft. Im Jahr 2020 wird der letzte bäuerliche Familienbetrieb in den Ruin gehen. Eine deutsche Landschaft gibt es nicht mehr, sondern nur noch landwirtschaftliche Monster-Großerzeuger-Baracken im Außenbereich umgeben von Mono-Kulturen, soweit das Auge reicht (oder Mais-Dschungel), wie im Mittleren Westen der USA. Die Dörfer verfallen (Althofstellen), die restl. Landschaft (mit den schlechten Böden) verbuscht, die Artenvielfalt geht zurück. Riesige Maschinen (1 Anhänger bis zu 48.000 kg) ruinieren die Straßen. Es wird nur mehr industriell produzierte Massenware mit geringer Auswahl angeboten.
Alleinschuld an dieser verheerenden Fehlentwicklung hat die äußerst ungerechte Verteilung der EG-Agrarsubventionen nur nach der Größe der Betriebsfläche. Dadurch erhält jeder einzelne Gutsbesitzer im Durchschnitt 73.000 Euro (!) Direktzahlungen pro Jahr (zusätzlich zu seinem Jahresgewinn von durchschnittlich 37.000 Euro). Allein die 70.000 Großgrundbesitzer (=20% aller landw. Betriebe (B) in Deutschland) erhalten so 85% (!) der auf Deutschland entfallenden EU-Agrar-Fördermittel -andere Statistiken:1,6%B=1,8Mrd.Euro bzw. weniger als 2%B=1,5Mrd.Euro, www.bund.net). Die restlichen für Deutschland bestimmten 900 Millionen Euro wurden dann auf die verbleibenden 280.000 Betriebe (=80% der landw. Betriebe) aufgeteilt. Jeder von ihnen erhielt somit Direktzahlungen von 3.200 Euro pro Jahr im Durchschnitt (bei einem Jahresgewinn von 1.600 Euro). Die mittelgroßen bäuerlichen Familienbetriebe sind die besten und leistungsfähigsten überhaupt, also grundsätzlich zukunftsfähig. Aber auch sie können nicht überleben, weil die Agrarpolitik die Preise von Agrarprodukten unter die Gestehungskosten gedrückt hat, ihnen aber nur Beihilfen um die 24.000 Euro jährlich gewährt (in den 900 Mio. enthalten). Allein in den letzten 18 Jahren haben 350.000 landw. Betriebe aufgehört.
Im nächsten Jahrzehnt werden weitere 280.000 landw. Betriebe allein in Deutschland dicht machen müssen (Arbeitsplatz-Vernichtung mit Steuergeldern). Die Großagrarier können nun -jeder bestens ausgestattet EU-Beihilfen- die Kleineren schlucken. Wenn Sie aufmerksam durch die Gegend fahren, sehen Sie bereits jetzt, dass die ersten Vorboten dieses Fiaskos schon da sind und täglich werden es mehr. Das Rumoren auf dem Land wird immer kräftiger. So gibt es schon hunderte von Bürgerinitiativen z.B. gegen Mastställe (angeblich sind derzeit Ställe für 36 Millionen Masthähnchen in Planung). Der 120 Verbände, die hinter der Demo in Berlin stehen, repräsentieren die Mehrheit der deutschen Bevölkerung!

Wie sähe es da mit der Alternative aus?
Wenn die deutschen Landwirte vorwiegend im bäuerlichen Familienbetrieb alles in Bio-Qualität produzieren würden, könnten sie unser Land ausreichend mit gesunden Lebensmitteln versorgen. Es gäbe die Reihe von negativen Auswirkungen nicht: z.B. Überschüsse, Pestizide, Umweltproblematik, Bodenerosion, Massentierhaltungen. Würden die Eu-Agrarsubventionen in gleicher Höhe unter Berücksichtigung von Arbeitsaufwand, Standortnachteilen, Naturschutz usw. dort eingesetzt, wären die Waren keinen Cent teurer als jetzt und wir hätten gesunde "Lebens"-mittel, die man bedenkenlos essen kann.

Derzeit entscheiden die EU-Agrarminister über die Verteilung der EU-Agrasubventionen für die Jahre von 2014 bis 2020. Dann ist die Entwicklung unumkehrbar Es geht um alles - es geht um unsere Heimat Wer gerne hier lebt, der sollte sich in Übereinstimmung mit demokratischen Grundsätzen engagieren. Der Kampf hat gerade erst begonnen. Sagen Sie bitte nicht hinterher, das habe ich nicht gewußt.



Also ich stimme dir voll und ganz zu. Ich konnte leider nicht zur Demo kommen, hätte ich zeit gehabt wäre ich aber hunderprozentik da gewesen. Guter Beitrag.
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@ frankyboy #
frankyboy schrieb: Wenn die deutschen Landwirte vorwiegend im bäuerlichen Familienbetrieb alles in Bio-Qualität produzieren würden, könnten sie unser Land ausreichend mit gesunden Lebensmitteln versorgen. Es gäbe die Reihe von negativen Auswirkungen nicht: z.B. Überschüsse, Pestizide, Umweltproblematik, Bodenerosion, Massentierhaltungen.


Diese Behauptung ist in sich nicht stimmig. Würden nämlich alle dt. Landwirte nach Bio produzieren - müssten sie auch Tiere in "Massen" halten um 82 Mio Detusche zu versorgen und es ist wiederlegt, dass BRD rein mit Bio zu versorgen ist.
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@ Mim #
Mim schrieb:

Diese Behauptung ist in sich nicht stimmig. Würden nämlich alle dt. Landwirte nach Bio produzieren - müssten sie auch Tiere in "Massen" halten um 82 Mio Detusche zu versorgen und es ist wiederlegt, dass BRD rein mit Bio zu versorgen ist.


Diese Diskussion geht mir eh am A....vorbei. Sicher bei unserer derzeitigen Verschwendung und Vernichtung von Lebensmitteln (in Bayern wird täglich die Menge weggeschmissen,die in Berlin verzehrt wird) gehts sicher nicht. es gibt aber auch andere Studien,z.Bsp. die Diplomarbeit von Markus Segmüller. Dazu müßten wir halt unsere Ernährung umstellen.....weniger Fleisch,mehr Gemüse(ist nix für mich) Geht nicht...gibts nicht.
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@ Freisinger #
Freisinger schrieb:

Diese Diskussion geht mir eh am A....vorbei. Sicher bei unserer derzeitigen Verschwendung und Vernichtung von Lebensmitteln (in Bayern wird täglich die Menge weggeschmissen,die in Berlin verzehrt wird) gehts sicher nicht. es gibt aber auch andere Studien,z.Bsp. die Diplomarbeit von Markus Segmüller. Dazu müßten wir halt unsere Ernährung umstellen.....weniger Fleisch,mehr Gemüse(ist nix für mich) Geht nicht...gibts nicht.

dass die Behauptungen der Biobefürworter nicht schlüssig sind, das geht dir am A... vorbei, oK. wir nehmen dass zur Kenntniss (wissen wir es doch eh längst) . Und es verwundert auch nicht. Solange Bio sein Nischendasein nicht verlässt rollt dein Rubel.

Verschwendung /wegwerfen von Lebensmitteln, dieses Problem hat thematisch nichts mit Bio zu tun, das heisst auch, dass geahndet werden sollte , wenn Bio -Befürworter sich mögliche Erfolge zur Verringerung der Verschwendung auf ihre Fahnen schreiben. WenigerFleisch/mehr Gemüse : auch da sind Bio`s nicht Vorreiter. Kenner der Branche wie z.B. Freisinger wissen warum : Bio ohne hohen Veredlungsanteil durch den Tiermagen hat zu hohe Nährstoffabfuhren , welche ohne intensive Nutzung des "Kleingedruckten" (düngen nichtsynthetischer Mineraldünger) nicht auszugleichen sind. Daher solten Bio's auch aufhören , ihre niedrigeren Erträge hinter dem Argument "man isst halt mehr Gemüse, schon ist der höhere Flächenverbrauch ausgeglichen " zu verstecken.
Ein Leben ohne Kühe ist möglich...
...aber sinnlos
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@ Mim #
Mim schrieb:

Diese Behauptung ist in sich nicht stimmig. Würden nämlich alle dt. Landwirte nach Bio produzieren - müssten sie auch Tiere in "Massen" halten um 82 Mio Detusche zu versorgen und es ist wiederlegt, dass BRD rein mit Bio zu versorgen ist.


Das stimmt nur, wenn sich die Ernährungsgewohnheiten nicht ändern würden. Da aber schon
jetzt, bei nur geringfüfig steigenden Preisen, sich die Einkaufsgewohnheiten zu verändern be-
ginnen, muss angenommen werden, dass bei 100% Bio die Nachfrage nach tierischen Pro-
dukten abnehmen wird. Ernähren könnten wir D zu 100% mit Bio-Produkten. Der vegetarische
Anteil unserer Nahrung würde allerdings stark ansteigen; zugunsten unserer Gesundheit.

senkrecht bleiben!
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