Zur mobilen Version wechseln »
NachrichtenThemenMediathekCommunityWetterMärkte & PreiseShopBranchenbuchagrarheute.comlandlive.de
Erweiterte Suche »
UploadChatForenFotosFotoalbenVideosBlogsTermineMitgliederGruppenPartnersuche
Preise, Verbraucher, Handel und Politik
1282 Themen, Moderator: Susanne1, Manu, Matthias, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Preise, Verbraucher, Handel und Politik
Wichtige Fragen, Daten und Fakten auch für Nicht-Landwirte.

Milchpreisverfallsprophylaxe

#
Milchpreisverfallsprophylaxe
Es ist erst 3 Jahre her, dass die Milchpreise in den Keller rasselten. Demonstrationen waren die Folge. Die Erinnerung an damals diskutierte Maßnahmen dürfte bei allen Beteiligten noch frisch genug sein. Gibt es überhaupt Möglichkeiten, einem drohenden Preisabschwung am Vorabend der freien Lieferbarkeit vorzubeugen? Ich meine, es ist für die Milchbauern nur theoretisch möglich, vorbeugend zu handeln. Oder hat sich irgendwo der freiwillige Lieferverzicht bewährt? Wenn ja, dann müßte man seine mögliche Einführung vorbereiten.

Schlagwörter dieses Themas: milchpreis, verfall, hinzufügen »

0
 
@ schlepperbande #
alois_burgstaller schrieb:

Es ist erst 3 Jahre her, dass die Milchpreise in den Keller rasselten. Demonstrationen waren die Folge. Die Erinnerung an damals diskutierte Maßnahmen dürfte bei allen Beteiligten noch frisch genug sein. Gibt es überhaupt Möglichkeiten, einem drohenden Preisabschwung am Vorabend der freien Lieferbarkeit vorzubeugen? Ich meine, es ist für die Milchbauern nur theoretisch möglich, vorbeugend zu handeln. Oder hat sich irgendwo der freiwillige Lieferverzicht bewährt? Wenn ja, dann müßte man seine mögliche Einführung vorbereiten.


Hallo Burgstaller,
" Milch-Lieferwarnstreick "
0
 
@ schlepperbande #
alois_burgstaller schrieb:

Es ist erst 3 Jahre her, dass die Milchpreise in den Keller rasselten. Demonstrationen waren die Folge. Die Erinnerung an damals diskutierte Maßnahmen dürfte bei allen Beteiligten noch frisch genug sein. Gibt es überhaupt Möglichkeiten, einem drohenden Preisabschwung am Vorabend der freien Lieferbarkeit vorzubeugen? Ich meine, es ist für die Milchbauern nur theoretisch möglich, vorbeugend zu handeln. Oder hat sich irgendwo der freiwillige Lieferverzicht bewährt? Wenn ja, dann müßte man seine mögliche Einführung vorbereiten.

Das werden dann die Molkereien übernehmen, auch wenn es derzeit noch abgestritten wird.
0
 
@ Rottalboy #
Rottalboy schrieb:

Das werden dann die Molkereien übernehmen, auch wenn es derzeit noch abgestritten wird.


Was werde die übernehmen?
Was wird noch abgestritten?
0
 
@ schlepperbande #
alois_burgstaller schrieb:

Was werde die übernehmen?
Was wird noch abgestritten?

Milchmengensteuerung, wenns zuviel wird.
0
 
@ Rottalboy #
Rottalboy schrieb:

Milchmengensteuerung, wenns zuviel wird.


unwahrscheinlich! (gilt für beide Punkte!)
0
 
@ hausi #
hausi schrieb:

unwahrscheinlich! (gilt für beide Punkte!)

Die Biogasanlagen haben uns vom Mengendruck befreit. Aber wenn es hart auf hart kommt, werden die Molkereien sicher was unternehmen.
0
 
@ Rottalboy #
Rottalboy schrieb:

Die Biogasanlagen haben uns vom Mengendruck befreit. Aber wenn es hart auf hart kommt, werden die Molkereien sicher was unternehmen.

Warum das so sein soll, verstehe ich nicht. Nach der Quote hat man auch nicht mehr Fläche zur Verfügung als jetzt. Ein kleiner Teil kann noch intensiviert werden, ABER: täglich werden in Bayern (z.B.) über 20 ha wegen Baumaßnahmen und deren Ausgleich aus der Produktion genommen, ich wiederhole: TÄGLICH ÜBER 20 HA! Um den Rest der Fläche, welcher auf Politikerwunsch nach und nach extensiviert(also weniger Produkt/ha) wird, streiten sich Lebensmittel- und Energieerzeuger. Wo soll die Milch herkommen.

Spontan fallen mir 10 Molkereien ein, die derzeit Milch suchen: Müller, Zott und Ehrmann bspw.verlieren Milch, weil Fläche in ihrem Kerngebiet an Energieerzeuger geht. Arla will 3.- größte Molkerei Deutschlands werden. Sämtliche Genossenschaften haben in der Satzung stehen, dass die gesamte auf dem Mitgliedsbetrieb erzeugte und nicht selbst verbrauchte Milch abgenommen werden MUSS.
Wer bitte hat ein Interesse an einer Mengensteuerung (außer dem BDM, der seine Kollegen schikanieren will) ? --> Kein Mensch

Übrigens: Die Nachfrage nach Milch steigt immer noch schneller als das Angebot UND
Die Milchproduktion in der EU steigt NICHT

Also lasst uns doch nicht anfangen zu spinnen, nur weil in Deutschland 2011 die Grundfutterqualität spitze war. Ich kauf keine Quote mehr! Um die sollen sich die Niedersachsen streiten!
1
 
@ hausi #
hausi schrieb:

Also lasst uns doch nicht anfangen zu spinnen, nur weil in Deutschland 2011 die Grundfutterqualität spitze war. Ich kauf keine Quote mehr! Um die sollen sich die Niedersachsen streiten!


Die Quote ist bald Geschichte, davon gehe ich auch aus. Trotzdem:
Es hat da ein Modell bei Andechs und bei Upländer gegeben. Dann hat es noch ein scharfes Ab-, und Zuschlagsmodell für Sommer- und Wintermilch bei Berglandmilch gegeben, das einigermaßen gewirkt haben soll und in D hervorgehoben worden ist. Vorbeugend war das allerdings nicht, sondern akut.

In der Milchbranche gibt es so viel Markttransparenz, dass eigentlich nichts unbemerkt bleiben kann. Ist das Datenmaterial nur dazu gut, die Vergangenheit zu erklären oder könnte man aus den Zahlen nicht auch etwas für die Prognostik basteln. Preisabsicherungsversicherungen soll es ja auch schon geben, die eigentlich verhindern sollen, dass sich wieder Drastisches ereignet. Ich bring nur diesbezüglich nichts in Erfahrung!
0
 
@ schlepperbande #
alois_burgstaller schrieb:

Die Quote ist bald Geschichte, davon gehe ich auch aus. Trotzdem:
Es hat da ein Modell bei Andechs und bei Upländer gegeben.


Hier werden eindeutig die Landwirte für das Unvermögen der angesprochenen Molkereien,innovativ neue Märkte zu erschließen......bestraft.(für das,was wir gut verkaufen können,bekommt ihr gutes Geld.....mit dem Rest machts was ihr wollt....)ist doch der selbe Schwindel wie mit der "fairen"Milch.
0
 
1 2 3 ... 15 weiter »
Werde Mitglied der Community Landwirtschaft, um an dieser Diskussion teilzunehmen!
Zum Seitenanfang