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Pflanzenbau
1375 Themen, Moderator: Susanne1, Manu, Matthias, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Pflanzenbau
Bodenbearbeitung, Düngung, Pflanzenschutz...

Auswinterungsschäden

Beitrag vom Autor bearbeitet am 18.02.12 um 12:50 Uhr.
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Auswinterungsschäden
Mich wundert es irgendwie, dass dieses Thema hier noch nicht zur Spache kam. Ist bei Euch alles OK? ich habe jetzt von mehreren gehört, dass sie hier 20ha, hier 30ha umbrechen müssen.
Wir hatten teilweise bis an -20°C und keine Schneedecke, hier ist keine Pflanze mehr grün, alles braun.
Der Raps sieht besser aus, der Größere noch besser als der Kleinere. Gerste auch Ok.(warum auch immer, ist nur extrem weiß)

Sorten die wohl schlapp machen

Winnetou
Inspiration

habt Ihr da keine Probleme?

Schlagwörter dieses Themas: auswinterungsschäden, hinzufügen »

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Also bei uns ist das komplette Getreide gelb, die Gerste sieht ganz böse aus, der Weizen teilweise auch, stellenweise sieht er noch ganz gut aus. Der Raps hat die Fröste scheinbar gut überstanden.
Bleibt abzuwarten,wie sich alles entwickelt.
Nicht das, was einer niederlegt,

nur was dabei sein Herz bewegt,

nur was er fühlt bei jedem Stück,

das ist das wahre Jägerglück.
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Bei uns kann man noch nichts genaueres sagen jetzt liegt schnee, denke in ein paar tagen kann man mehr dazu sagen.
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Also ich kann bis jetzt auch noch nichts genauers sagen, den bis jetzt liegt überall noch schnee.

So wie ich gehört habe, soll in der Ukraine viel kaputt sein.

Ich rechne mal damit, das auch bei uns etwas kaputt ist trotz schneedecke.
Wenn der Schnee weg ist wirds sichs zeigen in welcher höhe.
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@ Andi24 #
Andi24 schrieb:

Also ich kann bis jetzt auch noch nichts genauers sagen, den bis jetzt liegt überall noch schnee.

So wie ich gehört habe, soll in der Ukraine viel kaputt sein.

Ich rechne mal damit, das auch bei uns etwas kaputt ist trotz schneedecke.
Wenn der Schnee weg ist wirds sichs zeigen in welcher höhe.

wir befürchten auch das Schlimmste . Das Getreide wurde ganz gelb und sah vertrocknet aus. Mal sehen, wenn der Schnee weg ist, ob sich die Pflanzen erholt haben. Die Niederschläge haben zuminstest für eine Befeuchtugn der oberen Humusschicht in Wurzelnähe gesorgt. Tiefer ist immer noch alles gefroren. DerSchnee schmilzt und überall steht Schmelzwasser.

F
Die Gedanken sind frei !
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Hallo Christiannds,
bist ja gar nicht so weit weg von mir. Hier bei uns hatten wir ein wenig Schnee aber das Getreide sieht sehr mitgenommen aus. Ich bin noch nicht auf dem Acker gewesen und hab nur vom Schlepper aus geschaut, aber ich denke mal das berappelt sich wieder.
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Bei uns immer noch eine geschlossene Schneedecke, aber ich denke die
hat als Schutz gereicht. Wir rechnen nicht mit Auswinterungsschäden
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Ganz klarer Fall. Je nach Bodenart und Frucht unterschiedlich. Hier Handelt es sich um das sogenannt Hochfrieren. Der Oberboden hebt sich durch den Frost an und die Wurzeln der Pflanzen reißen ab. Besonders gefähred ist die Gerste. Weizen zwar auch , kann es aber super kompensieren. Das Problem ist in diesem Jahr so auffällig, da die Herbstentwicklung der Früchte recht weit war, und somit viel Wurzelmasse gebildet wurd, auch in tieferen Bodenschichten. Der Raps hat damit nicht unbedingt Probleme, dort liegt das Problem an dem Konoten. Auch hier ist der Raps im Herbst recht weit gekommen. Liegt der Vegetationsknoten weiter unten ist dies kein Problem, doch wenn die Kürzungsbehandlung nur spärlich war, friert der Knoten kaputt und die Pflanze ist hin.
Problemlösung ist hier nur die ktuelle Niederschlagslage, welche der Pflanze nah Wasserbietet um zu überleben und sich zu regenerieren. Bei trockenen Bodenverhältnissen sollte das Getreide angewalzet werden. Der Raps ist bei Schäden nicht zu retten. Wichtig ist die zeitnahe Versorgung mit Stickstoff oder anderen wichtigen Nährstoffen und die Pflanze zu unterstützen.
Zum Thema Umbruch: Abwarten und Tee trinken. Je nach Wetterlage sollte man dort zur Zeit keine voreiligen Entscheidungen treffen. Das Getreide erwacht zur Zeit erst wieder, d.h. das es sich immer noch wieder einrenken kann. Wichtig ist die zeitnahe Nährstoffversorgung.
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@ der_boelli #
der_boelli schrieb:

Ganz klarer Fall. Je nach Bodenart und Frucht unterschiedlich. Hier Handelt es sich um das sogenannt Hochfrieren. Der Oberboden hebt sich durch den Frost an und die Wurzeln der Pflanzen reißen ab. Besonders gefähred ist die Gerste. Weizen zwar auch , kann es aber super kompensieren. Das Problem ist in diesem Jahr so auffällig, da die Herbstentwicklung der Früchte recht weit war, und somit viel Wurzelmasse gebildet wurd, auch in tieferen Bodenschichten. Der Raps hat damit nicht unbedingt Probleme, dort liegt das Problem an dem Konoten. Auch hier ist der Raps im Herbst recht weit gekommen. Liegt der Vegetationsknoten weiter unten ist dies kein Problem, doch wenn die Kürzungsbehandlung nur spärlich war, friert der Knoten kaputt und die Pflanze ist hin.
Problemlösung ist hier nur die ktuelle Niederschlagslage, welche der Pflanze nah Wasserbietet um zu überleben und sich zu regenerieren. Bei trockenen Bodenverhältnissen sollte das Getreide angewalzet werden. Der Raps ist bei Schäden nicht zu retten. Wichtig ist die zeitnahe Versorgung mit Stickstoff oder anderen wichtigen Nährstoffen und die Pflanze zu unterstützen.
Zum Thema Umbruch: Abwarten und Tee trinken. Je nach Wetterlage sollte man dort zur Zeit keine voreiligen Entscheidungen treffen. Das Getreide erwacht zur Zeit erst wieder, d.h. das es sich immer noch wieder einrenken kann. Wichtig ist die zeitnahe Nährstoffversorgung.


Das sehe ich ähnlich. Hauptproblem bei uns ist allerdings mehr der nasse Herbst mit den abgesoffenen Ecken, wo jetzt auch Tauwasser steht.
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Bei uns in der Region ist eigentlich alles OK, nur ein Paar Betriebe machen eben jedes jahr die gleichen handwerklichen Fehler.... da hilft der beste Winter nix... die saufen im Frühjahr sogar auf den Kuppen ab....
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