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757 Themen, Moderator: Susanne1, Manu, Matthias, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Talk
Für alle Themen, die Euch am Herzen liegen.

Deutsche Arbeitnehmer sollen in Zukunft noch länger arbeiten.

@ DWEWT #
Das sind halt so Dinge, die doch für die Gesamtsituation völlig unbedeutend sind, weil doch nur wenige Fälle.

An für sich ist man ungeschickt wenn man so ein Thema aufputscht.
Für die Politik aber prima wenn das, das Wichtigste ist.
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@ Seebauer #
Seebauer schrieb:

Das sind halt so Dinge, die doch für die Gesamtsituation völlig unbedeutend sind, weil doch nur wenige Fälle.


Augenblicklich sind 10 bis 15% der übertragungswilligen Betriebe gar nicht verpachtbar! Da kann von wenigen Fällen wohl gar keine Rede sein. Diese Betriebe können nur existieren, weil die Altbauern am Existenzminimum leben und schon lange keine Investitionen mehr vorgenommen wurden. Perfiderweise wird diesen Leuten auch die Altersrente vorenthalten. Ein Berufsleben lang eingezahlt, um am Ende zumindest um den Eigenanteil der Beiträge betrogen zu werden.
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Dieser Beitrag wurde am 07.04.18 um 12:50 vom Autor gelöscht.
@ DWEWT #
Ist der Betrieb im ganzen nicht übertragbar oder sind nicht einmal die Flächen verpachtbar?

Im Süden Deutschlands ist "fast" jede Fläche zu verpachten.
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Es geht um den Erhalt des Betriebes. Natürlich kann man die Flächen verpachten. Die Betriebsleiter wollen aber, dass der Betrieb weiterhin besteht. Was ja auch die Politik angeblich will.
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@ DWEWT #
DWEWT schrieb:

Augenblicklich sind 10 bis 15% der übertragungswilligen Betriebe gar nicht verpachtbar! Da kann von wenigen Fällen wohl gar keine Rede sein. Diese Betriebe können nur existieren, weil die Altbauern am Existenzminimum leben und schon lange keine Investitionen mehr vorgenommen wurden. Perfiderweise wird diesen Leuten auch die Altersrente vorenthalten. Ein Berufsleben lang eingezahlt, um am Ende zumindest um den Eigenanteil der Beiträge betrogen zu werden.


DWEWT schrieb:

Es geht um den Erhalt des Betriebes. Natürlich kann man die Flächen verpachten. Die Betriebsleiter wollen aber, dass der Betrieb weiterhin besteht. Was ja auch die Politik angeblich will.


Vielleicht handelt es sich hier nur um einen Verständnisfehler meinerseits, aber läuft es dann am Ende nicht einfach nur darauf hinaus, ob der Betrieb jetzt zusperrt oder erst in 10 - 15 Jahren? Und der Altbauer ist nur zu sentimental um den Tatsachen ins Gesicht zu sehen?
Wohlan!
Voran ans Werk ihr Schergen!
Sollt im Schatten euch verbergen!
Die fiesesten der Fallen ölen!
Und pflichtbewusst die Gäste quälen!
Hau Allen auf die Finger drauf!
Und pass auf deine Schätze auf!
EHRBAR! - Lass den Gegner sein!
Du selbst sei FIES und auch GEMEIN!
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"Flächen nützen und Gebäude stützen" so das Credo vieler Pächter von landw.
Betrieben. Und wenn wir ehrlich sind geht es bei den derzeitigen Rahmenbedingungen
meist auch gar nicht anders. Wenn aus der Familie niemand bereit ist den Betrieb
weiterzuführen, ist es meist einfach das sinnvollste den landw. Betrieb aufzulösen
und wenigstens die Flächen zu verpachten und zwar rechtzeitig. Wenn keine
Kinder da sind, kann man ja über eine Adoption nachdenken, aber den ganzen
Betrieb verpachten??????
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@ The_Fox #
The_Fox schrieb:

Vielleicht handelt es sich hier nur um einen Verständnisfehler meinerseits, aber läuft es dann am Ende nicht einfach nur darauf hinaus, ob der Betrieb jetzt zusperrt oder erst in 10 - 15 Jahren? Und der Altbauer ist nur zu sentimental um den Tatsachen ins Gesicht zu sehen?


Ja, du hast recht! Ich gehöre sicher nicht zu den Landwirten die meinen es müsse jeder Betrieb erhalten werden. Ich bin und das wird hier jeder wissen, für wachsende Betriebsgrößen. Dazu ist es notwendig, dass andere Betriebe ihre Flächen zur Verfügung stellen. Insofern bin ich für den Fortgang des Strukturwandels. Aber und jetzt kommt die andere Seite der Medaille. Kollegen die ihr Leben auf einem Betrieb verbracht haben, hängen nun mal an ihrem Werk. Ich kann auch verstehen, dass sie dieses Lebenswerk fortgesetzt sehen wollen. Dass dabei die Realitäten häufig ausgeblendet werden, liegt auf der Hand. Trotzdem bleibt die Frage, warum man diesen Kollegen die Rente vorenthält. Für mich ist das Betrug. Andererseits, was will man von einem Staat erwarten der sich der Hehlerei (Steuer-CDs), der Prostition (Sex-Steuer), der Kriegstreiberei (Waffenexporte in Brennpunkte) und anderer Dinge schuldig macht. Ist zwar etwas überspitzt, trifft trotzdem zu.
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@ W , ja das wissen wir, du predigst es wo es nur geht , es ist nicht zu überlesen . Bis heute verstehe ich den Sinn deines Denkens nicht , du begründest es ja auch nie .

Mittlerweile gehe ich davon aus, dass du stets aus deinem eigenen Betrieb raus handelst . Für dich ist das Wachsen sicher besser , mehr billige Fläche = mehr Subvensionen = mehr Gewinn . Woraus du hier deine emotionale Zufriedenheit (falls du das hast ) schöpfst ist mir schleierhaft .
Neulich hast auch sinngemäss was geschrieben dass jeder ein Depp ist der der Feldarbeit selbst erledigt , auch das ist aus deinem Betrieb abgeleitet . Mag richtig sein , aber sicher keine Richtschnur für alle Betriebe (-sleiter) .


Aber du kannst dich ja glücklich schätzen , die Politik spielt dir doch , egal ob Bundes oder Landes .... voll in die Hände ! Du hast ja offenbar auch den VT , noch nicht in einem geschlossenen Hamsterrad im Wettlauf zu treten.

Ein Beispiel : Genehmigung einer BGA mit einem Flächenbedarf von ca (ich schätze ) 200 ha , mit einem Eigentumsanteil von unter 10 % . Pacht/ha haben die ja zum Glück selbst zu verantworten. Raubbau an gepachteten Flächen , Bewirtschaftung jenseits von gut u böse , ---------> Pachtkündigungen am laufenden Band , Kündigungshinauszögerungen mit dubiosen Mitteln , Beschiss an Maße und Gewicht usw usf .
Folge : Keine Neupachtungen im direkten (bekannten) Umfeld möglich, jetzt Neupachtung für 900€/ha reine Wiese in 25 km Entfernung .
Dafür kann man der denen die die Rahmenbedingungen zur Genehmigung geschaffen haben nur beglückwünschen , nicht wahr DWEWT ?

Ich hätte die Genehmigung bzw das Gesetzt dafür in etwa so formuliert : Pro ha Eigentum darfst du 2 kw BGA bauen , wird die Gülle der eigenen Viehaltung mit verwertet ( 50:50) , dürfen 4 kw betrieben werden . Dann noch eine Ausnahme für reine (selbst produzierte Gülle ) Gülleanlagen mit Obergrenze zum gewerblichen .

Kein KW aus BGA gäbe es weniger !
Keinen "Hund" zum jagen tragen !
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@ DWEWT #
DWEWT schrieb:

Es geht um den Erhalt des Betriebes. Natürlich kann man die Flächen verpachten. Die Betriebsleiter wollen aber, dass der Betrieb weiterhin besteht. Was ja auch die Politik angeblich will.

Eingriff ins Eigentum ist immer Qautsch mit Soße.
Das ändert sich alles von selbst, wenn einer am "Existenzminimum" leben will ist das genauso seine Sache,
wie die andere Möglichkeit, dass der Betrieb so gut läuft und er die paar Euro Altersgeld locker entbehren kann.

Daran ändert weder die Landjugend noch Du irgendwas.
Oft steckt ja sehr viel persönliches dahinter, nicht umsonst gibt es ja oft nebeneinander zwei völlig verschiedene Betriebe, oft dieselben natürlichen Bedingungen, aber auf der finaziellen Seite trennen sie Welten.
Finde die Aussage der Landjugend wenn sie dann so da steht auch beschränkt.
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