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Warum geben fünf Prozent der Ökobetriebe auf?

Dieses Thema bezieht sich auf einen Beitrag auf agrarheute.com:
Warum geben fünf Prozent der Ökobetriebe auf?
@ Kuhjager #
[quote]Kuhjager schrieb:


Lust but not least ist es auch eine finanzielle Ursache.
Nach Ablauf von den ersten 5 Jahren Ökobindung erhält man auch weniger Ökogeld für die nächsten 5 Jahre.
Bei mir waren es über 25 % weniger, das spürt man schon.

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In oberen aussage liegt der Grund für die Abkehr der Öko´s die meisten sind doch CSU/CDU Anhänger und betreiben Öko nur wegen der Beihilfen und nicht aus "Überzeugung"
1
 
@ agricultur #
[quote]agricultur schrieb:

Kuhjager schrieb:


Lust but not least ist es auch eine finanzielle Ursache.
Nach Ablauf von den ersten 5 Jahren Ökobindung erhält man auch weniger Ökogeld für die nächsten 5 Jahre.
Bei mir waren es über 25 % weniger, das spürt man schon.

-------------------------------------------------------------------------



In oberen aussage liegt der Grund für die Abkehr der Öko´s die meisten sind doch CSU/CDU Anhänger und betreiben Öko nur wegen der Beihilfen und nicht aus "Überzeugung"


das ist aber schlicht weg falsch..... übers kulap bekommt man in den ersten 2 jahren einen ausgleich für den geringeren preis für die umstellungsware..... im 3. jahr kann man bio vermarkten u die zusätzlicheförderung fällt weg.... man kann das als anschubfinanzierung sehen um in spur zu kommen.... leider nutzen das viele betriebe die eh nach dem förderzeitraum aufhören u das wiederum verwässert die statistik nicht unerheblich....
Für Meinungsfreiheit und ein freies Internet! Ich beteilige mich an der Operation Payback!
0
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 15.08.13 um 08:05 Uhr.
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Hallo agricultur,

in den meisten Bundesländern wird die angehobenen Umstellungsförderung nur zwei Jahre gewährt.
Danach gibt es nur die normale Öko-Förderung. Viele Betriebsleiteer stellen zu spät fest, dass Öko
eben nicht Landwirtschaft wie vor 50 Jahren ist.

Gruss, DWEWT
0
 
@ DWEWT #
DWEWT schrieb:

Hallo agricultur,

in den meisten Bundesländern wird die angehobenen Umstellungsförderung nur zwei Jahre gewährt.
Danach gibt es nur die normale Öko-Förderung. Viele Betriebsleiteer stellen zu spät fest, dass Öko
eben nicht Landwirtschaft wie vor 50 Jahren ist.

Gruss, DWEWT


warum denke ich grad bei unseren erklärungsversuchen schon wieder an windräder.... ^^
Für Meinungsfreiheit und ein freies Internet! Ich beteilige mich an der Operation Payback!
0
 
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Moin,

ich denke auch nicht, dass die "Rückumsteller" der Brange schaden. Einige Bereiche, wie z.B. die ganze Schweinebereich ist überlagert, es gibt viele "freie" Schweine auf dem Markt, die dann zur Not konventionell vermarktet werden.

In Niedersachsen kennen ich grade mehrere Mutterkuhbetriebe mit viel Grünland, die rückumstellen, weil sie für sie nicht wirklich was ändert und sie nur ein Jahr "aussetzen" wollen, um danach die neuerdings erhöhte Bleibehaltungsprämie von 200€/ha - nicht zu verwechseln mit der Umstellungsprämie - zu bekommen, würden sie dabei bleiben gäbe es weiterhin die alte Prämie von 137€/ha (hat man mir so erklärt). Also ist hier ein politisches Problem, weil man die bestehenden Betriebe übergangen hat mit der neusten Reform.

Einen Rückumsteller aus Überzeugung haben wir aber doch, der hatte bislangs Öro-Roggen in Öko-Quecken, jetzt hat er Konvi-Roggen in Konvi-Quecken, liegt hier einfach nur am Mensch -> wer konvi nicht kann kann öko schon garnicht!

MfG
"Wenn das die Lösung ist, dann hätte ich gerne mein Problem zurück"
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aber wirklich gut funktionierts nur bei denen, die Bio aus Überzeugung machen. Die wirklich der Meinung sind, der Bioweg ist der bessere - die haben gute Leistungen im Stall.

Bei der Konkurrenz mein ich wars gabs auch mal einen Artikel, da wurde der hohe Kontrollaufwand und der Bürokratieumfang als Hauptgrund fürs Aufgeben/Rückumstellen genannt.....

@ Darky: hast du dich nicht vor der Umstellung informiert, wo du dein Zeug vermarkten kannst?
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Solange die Leute billig fr***** wollen, geht es gut wirtschaftlich, nur konventionell. Die Leute meckern über die Zustände von Tier und Pflanze, wenn Sie vorm Regal stehen, haben Sie das aber wieder (gern) vergessen.
Die "armen tierchen" werden zum Essen vergessen und später im Fernsehen "ach so" bedauert.

So ist der Mensch und so wird er bleiben!
4
 
@ Alphaab #
Im Schweinemastbereich irrst du. Es gab noch letztes Jahr zig Anzeigen in der Land&Forst bei denen dringend Mäster für Bioschweine gesucht wurden.
Mein Spezialberater für Schweine berichtete auch das Biomastschweine gesucht sind, nur die Wirtschaftlichkeit schlechter wäre als bei konventionellen Mastschweinen...
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Hallo,

in der aktuellen "Bauern Zeitung" wird der Bio-Schweine-Markt beleuchtet. Es ist mittlerweile ein
Angebotsmarkt, in dem die EU-Bio-Qualitäten in den konventionellen Markt abfliessen. Einige Ferkel-
erzeuer haben den Bio-Markt verlassen und erzeugen wieder konventionelle Ferkel. Durch die Ver-
knappung konnte der Ferkelpreis wieder auf über 110€/Ferkel steigen. Der Handelspreis für Schlacht-
schweine liegt für E-Schweine bei ca 3,25€/kg. Damit werden die Vollkosten z.Zt. nicht gedeckt! Die
Perspektive für die Zukunft ist eher ungünstig.

Gruss, DWEWT
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@ Biobauerforever #
doch natürlich - aber denkst du als aussenstehender der nur hört das die ware gefragt ist und dem der berater vom amt u vom verband sagt es gibt in der gegend 3-4 käufer, macht man sich noch nen kopf? als konvi gabs nur ne baywa da waren 3-4 luxus in meinen ohren.... nur doof das 1 mittlerweile weg ist u ein weiterer mit verspätungen von einem jahr zahlt.... ^^ aber sowas merkt man erst wenns soweit ist.... hier wird neuumstellern einfach nur das land wo milch u honig fließen beschrieben u keiner der berater beschreibt die tatsächliche situation u die probleme.... das sind schlicht verkaufsgespräche u keine beratung
Für Meinungsfreiheit und ein freies Internet! Ich beteilige mich an der Operation Payback!
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