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895 Themen, Moderator: Susanne1, Manu, Matthias, Redaktion_landlive, Moderator
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Warum geben fünf Prozent der Ökobetriebe auf?

Dieses Thema bezieht sich auf einen Beitrag auf agrarheute.com:
Warum geben fünf Prozent der Ökobetriebe auf?
@ DWEWT #
was auch toll ist: ein metzger in der gegend will schwere schweine mit 150kg u mehr....u zahlt nach magerfleischanteil....was will man da noch sagen..... ^^
Für Meinungsfreiheit und ein freies Internet! Ich beteilige mich an der Operation Payback!
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ist die Themenfrage wirklich mehr wie eine Schlagzeile wert?
hier wurden schon viele wohl richtige aussagen angeführt und der mix daraus bildet die Antwort auf obige Frage.

aber sinnvoller sehe ich die frage: ist es wirklich tragisch, das 5% der Biobetriebe aufhören (gilt für konventionelle betriebe genauso)?

warum hört jemand auf?
im Normalfall, weil das einkommen nicht ausreicht, und man eine Einkommensalternative gefunden hat
ist es wirklich ein Nachteil wenn jemand in eine Tätigkeit wechselt, von der er leben kann, oder sich umorientiert um nicht seine Substanz zu verleben? nein ich denke nicht, ich sehe das eher als positive Entscheidung für den einzelnen.

ein Engpaß an Bioprodukten entsteht uns durch Ausscheider und Rückumsteller auch nicht, in soweit betrifft es den Verbrauchermarkt wohl auch wenig.

Da andere Betriebe sich nur durch das Ausscheiden von Kollegen weiterentwickeln können, ist es auch hier eine Notwendigkeit, das Betriebe aufgeben.

wo ist also das Drama begründet, das Biobetriebe ausscheiden? nur weil es nicht ins politisch gewollte Bild paßt?
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@ nurich #
nurich schrieb:

ein Engpaß an Bioprodukten entsteht uns durch Ausscheider und Rückumsteller auch nicht, in soweit betrifft es den Verbrauchermarkt wohl auch wenig.


Ich würd noch einen Schritt weiter gehen. Sind die Bauern verpflichtet, jedem dekadenten Affen sein Billigbio auf den Tisch zu legen?

Wer Bio will und zahlt, bekommt es auch in unbegrenzter Menge. Die 5% Aussteiger jedes Jahr sind als Marktbereinigung und -entlastung zu betrachten.
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Hallo HJ72,

solange nicht die Einsteiger den Aussteigern gegenüber gestellt werden, ist diese Aussage eigentlich
völlig sinnentfreit. Zur Zeit ist es so, dass es mehr Aussteiger als Einsteiger gibt. Allerdings steigen über-
wiegend grössere Betriebe ein, sodass es immer noch einen Zuwachs bei der Bio-Fläche gibt. Struktur-
wandel halt.

Gruss, DWEWT
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@ Darky #
Darky schrieb:

doch natürlich - aber denkst du als aussenstehender der nur hört das die ware gefragt ist und dem der berater vom amt u vom verband sagt es gibt in der gegend 3-4 käufer, macht man sich noch nen kopf? als konvi gabs nur ne baywa da waren 3-4 luxus in meinen ohren.... nur doof das 1 mittlerweile weg ist u ein weiterer mit verspätungen von einem jahr zahlt.... ^^ aber sowas merkt man erst wenns soweit ist.... hier wird neuumstellern einfach nur das land wo milch u honig fließen beschrieben u keiner der berater beschreibt die tatsächliche situation u die probleme.... das sind schlicht verkaufsgespräche u keine beratung


Bei dem ein oder anderen Berater würde ich auch gerne mal sehen was dabei rauskäme, wenn Sie für ein Jahr einen Betrieb oder Betriebszweig leiten müssten. Manchmal stößt man doch auf echte Unkenntnis der tatsächlichen Abläufe ...

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Beitrag vom Autor bearbeitet am 16.08.13 um 13:24 Uhr.
@ tgj_2012 #
tgj_2012 schrieb:

Bei dem ein oder anderen Berater würde ich auch gerne mal sehen was dabei rauskäme, wenn Sie für ein Jahr einen Betrieb oder Betriebszweig leiten müssten. Manchmal stößt man doch auf echte Unkenntnis der tatsächlichen Abläufe ...


du kannst doch einen Berater nicht mit einem Betriebsleiter vergleichen. bei sehr vielen Beratern heist es ganz eindeutig 'wessen Brot ich es, dessen lied ich sing'.
den Steuerberater zahlt jeder selbst, und ist mit seiner Leistung wohl auch überwiegend zufrieden, weil man sonst wechseln würde. Die Produktionberatung legt man oft in die Hände von institutionen mit eigenen Interessen. ohne das ich hier Kompetenzen anzweifeln möchte, aber deren vorrangige Zielvorgaben werden nicht vom landwirt vorgegeben.
außerdem kann der Berater nur von dem ausgehen was er erzählt bekommt, du kennst deine Produktion aber durch und durch, auch die Tatsachen, die nicht erzählt werden weil man sie für normal hält





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Die Nachfrage nach Bio-Produkten hält sich meistens in Grenzen. Oder es werden nur Billigbioprodukte im Discounter gekauft.
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