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Geflügel
Forum: Geflügel
Alles rund ums gefederte Vieh

Schreddern von Eintagsküken

Beitrag vom Autor bearbeitet am 28.09.13 um 23:29 Uhr.
@ Schaumburger #
Schaumburger schrieb:
... Bei auf Legeleistung gezüchteten Hähnchen ist der Fleischzuwachs an den wirtschaftlich wichtigen Teilen wie Schenkel und Brust einfach zu gering. ...
- logo. Auch auf Milchleistung gezüchtete Bullen geben nicht allzuviel Milch ...
> oder meinst die Hähnchen von auf Legeleistung gezüchteten Hühnerrassen ? ...


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Ich finde es erschreckend, das man hier im Fachforum zu gefühlten 80% NICHT der Meinung ist, das das schreddern von Eintagskücken keine verdammte Sauerei ist! Ich kann mich noch an die Diskussion erinnern in den 90ern...da war ich 12 oder so.....als die Herodesprämie für das töten von Bullenkälbern nach der Geburt kommen sollte....da kannte ich keinen Kollegen der da mitgemacht hätte u alle haben gemeint das geht ihnen gegen die Berufsethik - wo ist bitte der Unterschied zwischen Leben und Leben? Wir haben hier eine unbefriedigende Situation, die es zu beheben gilt! .....man sollte nicht warten bis der Verbraucher davon in einer grünen Kampagne Wind bekommt und die Nachfrage nach Eiern einbricht - wobei ich den Standpunkt vertrete, das wenn nur solche Aktionen im Berufsstand zu Innovationen führen, dann soll es so sein - am besten Gestern!
Für Meinungsfreiheit und ein freies Internet! Ich beteilige mich an der Operation Payback!
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Vielleicht macht man es sich wirklich zu einfach, alles auf den ökonomischen schwarzen peter zu schieben.“ Können wir nicht ändern, der markt verlangt es so “, soll das ernsthaft eine entschuldigung sein?

Leider spiegelt es die totale entkopplung des verbrauchers von der produktion wider. Und ich bin der meinung, das selbst die breite aufklärung über diesen tatbestand zu keiner änderung des konsumenten verhaltens führt. Entweder es gibt eine generelle änderung der gesetzes lage oder es wird nur noch betreiber von hühner höfen geben die...sagen wir etwas flexibler in ihrer modellvorstellung sind. ührt.
Wir leben alle auf dem selben Flecken Erde -
nur dass die einen diesen beackern und für nen Hungerlohn umgraben, während die anderen im Weg stehen-
Danke!

"Es ist klar, dass konventionelles Wirtschaftswachstum, das höheren Konsum voraussetzt, kein Selbstzweck sein kann.“ Kenneth Rogoff

Entscheide dich:
Arbeiten um zu leben - Leben um zu arbeiten??!?
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Denken wir mal ganz nüchtern und sachlich über den guten und ehrlichen Satz
von Schaumburger nach: - jegliche landwirtschaftliche Erzeugung besteht aus
Ökonomie und dem Tod von Tier oder Pflanze -
Ist doch so! Wenn Menschen oder Tiere leben wollen müssen sie essen und dafür
müssen andere sterben! Die einen früher, die anderen später! Das war in der Natur
schon immer so! Was sich geändert hat, ist das der Tod heute zunehmend
anonym stadfindet. Der Mensch stirbt zunehmend im Pflegeheim und weniger
in der Familie. Geschlachtet wird in großen Schlachthöfen hinter verschlossenen
Türen und nicht mehr in einer Hausschlachtung, wo die ganze Familie präsent
war und sogar ein Fest daraus gemacht hat. Heute kann man Fleisch und die ganzen
Nahrungsmittel schön bunt verpackt überall kaufen und immer weniger wissen die
Bürger darüber Bescheid, was alles dazugehört bis das Produkt so steril in der
Verpackung ist. Dadurch geht das Bewußtsein verloren, das der Tod genauso zum
Leben gehört wie eine freudige Geburt.
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@ Ziegenpeter #
Ziegenpeter schrieb:

Vielleicht macht man es sich wirklich zu einfach, alles auf den ökonomischen schwarzen peter zu schieben.“ Können wir nicht ändern, der markt verlangt es so “, soll das ernsthaft eine entschuldigung sein?

Leider spiegelt es die totale entkopplung des verbrauchers von der produktion wider. Und ich bin der meinung, das selbst die breite aufklärung über diesen tatbestand zu keiner änderung des konsumenten verhaltens führt. Entweder es gibt eine generelle änderung der gesetzes lage oder es wird nur noch betreiber von hühner höfen geben die...sagen wir etwas flexibler in ihrer modellvorstellung sind. ührt.


Die Lösung ist doch einfach! Brütereien werden ins (nahe) Ausland verlagert, und man importiert sortierte Küken, die Moral wird dann nicht mehr hier gebrochen und die Grünen sind zufrieden. So läuft es doch mit allen populistischen Umwelt- und Tierschutzmaßnahmen. Leider bleiben dabei der reale Tier- und Umweltschutz auf der Strecke, Dinge die auch mir am Herzen liegen.
Die Beispiele sind vielfältig-warum sind unsere Flüsse sauber? Weil dreckige Industrien in Schwellenländer verlagert wurden. Wir nutzen landwirtschaftliche Flächen auf Sparflamme (Bio!) und gleichen den Verlust durch Importnahrung aus. Es gibt keine Käfigeier mehr in Deutschland, dafür importiert die Industrie Volleipulver aus Thailand, statt inländische Ware zu verwenden. Kennt einer von den grünen "Experten" die thailändische Geflügelhaltungsverordnung? Selbst wenn es die gibt, glaube ich nicht dass sie hier bekannt ist, geschweige denn dass sich überhaupt jemand dafür interessiert...
Die dicksten Bauern haben die dümmsten Kartoffeln...
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@ Darky #
Darky schrieb:

Ich finde es erschreckend, das man hier im Fachforum zu gefühlten 80% NICHT der Meinung ist, das das schreddern von Eintagskücken keine verdammte Sauerei ist! Ich kann mich noch an die Diskussion erinnern in den 90ern...da war ich 12 oder so.....als die Herodesprämie für das töten von Bullenkälbern nach der Geburt kommen sollte....da kannte ich keinen Kollegen der da mitgemacht hätte u alle haben gemeint das geht ihnen gegen die Berufsethik - wo ist bitte der Unterschied zwischen Leben und Leben? Wir haben hier eine unbefriedigende Situation, die es zu beheben gilt! .....man sollte nicht warten bis der Verbraucher davon in einer grünen Kampagne Wind bekommt und die Nachfrage nach Eiern einbricht - wobei ich den Standpunkt vertrete, das wenn nur solche Aktionen im Berufsstand zu Innovationen führen, dann soll es so sein - am besten Gestern!


...Danke.........
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@ Darky #
Darky schrieb:

Ich finde es erschreckend, das man hier im Fachforum zu gefühlten 80% NICHT der Meinung ist, das das schreddern von Eintagskücken keine verdammte Sauerei ist! Ich kann mich noch an die Diskussion erinnern in den 90ern...da war ich 12 oder so.....als die Herodesprämie für das töten von Bullenkälbern nach der Geburt kommen sollte....da kannte ich keinen Kollegen der da mitgemacht hätte u alle haben gemeint das geht ihnen gegen die Berufsethik - wo ist bitte der Unterschied zwischen Leben und Leben? Wir haben hier eine unbefriedigende Situation, die es zu beheben gilt! .....man sollte nicht warten bis der Verbraucher davon in einer grünen Kampagne Wind bekommt und die Nachfrage nach Eiern einbricht - wobei ich den Standpunkt vertrete, das wenn nur solche Aktionen im Berufsstand zu Innovationen führen, dann soll es so sein - am besten Gestern!




Ich denke, das die Politik mit ihren Regelungswahn und vor allem die Grünen mit ihrer Praxisfremden Einstellung die Hauptschuldigen an solchen Sachen wie die Herodesprämie sind!

Denk doch mal drüber nach wie es bei den Ferkeln werden wird, wenn das Kastrieren verboten wird!

Kastrieren unter Narkose ist viel zu teuer und viel zu verlustintensiv weil durch die Narkose mehr Ferkel sterben als beim Kastrieren!
Ebermästen, wer will denn Eberfleisch essen? Und wenn die Stinker aussortiert werden ( angeblich jeder 6te) wer soll das bezahlen?
Wenn man rechnet ein Schwein kosten etwa 180 €, dann kommen die Transportkosten und Schlachthofvorkosten von etwa 10 € , Schlachtkosten von ca. 30 € dazu und dann die Entsorgung etwa 20 € dann sind das bei jeden 6ten Eber etwa 240 € an Kosten, das sind im Schnitt pro Eber 40 € zusätzlich!


Ein frisch geborenes Ferkel ist etwa 20 € wert, da kannst Du dir ausmalen das bald Schredder für männliche Ferkel benötigt werden wenn die Grünen mit dieser Spinnerei nicht aufhören.
Das will bestimmt kein Landwirt, aber wenn es die Politischen und Wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verlangen, wird es so rauslaufen!
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@ Kartoffelbluete #
Kartoffelbluete schrieb:

Denken wir mal ganz nüchtern und sachlich über den guten und ehrlichen Satz
von Schaumburger nach: - jegliche landwirtschaftliche Erzeugung besteht aus
Ökonomie und dem Tod von Tier oder Pflanze -
Ist doch so! Wenn Menschen oder Tiere leben wollen müssen sie essen und dafür
müssen andere sterben! Die einen früher, die anderen später! Das war in der Natur
schon immer so! Was sich geändert hat, ist das der Tod heute zunehmend
anonym stadfindet. Der Mensch stirbt zunehmend im Pflegeheim und weniger
in der Familie. Geschlachtet wird in großen Schlachthöfen hinter verschlossenen
Türen und nicht mehr in einer Hausschlachtung, wo die ganze Familie präsent
war und sogar ein Fest daraus gemacht hat. Heute kann man Fleisch und die ganzen
Nahrungsmittel schön bunt verpackt überall kaufen und immer weniger wissen die
Bürger darüber Bescheid, was alles dazugehört bis das Produkt so steril in der
Verpackung ist. Dadurch geht das Bewußtsein verloren, das der Tod genauso zum
Leben gehört wie eine freudige Geburt.


Man sollte aber zusehen, das man zumindest die Lebenszeit der Tiere so gestaltet, das man damit auch aus ethischen Gesichtspunkten leben kann.....alles aus rein ökonomischen Gesichtspunkten zu betrachten führt direkt in die Barberei......dann fängt man automatisch irgendwann an darüber nachzudeneken, wie ökonomisch betimmtes menschliches Leben ist.... die Tendenzen sind da.
Ich vertret hier meine Meinung.....Deine mußt Du Dir selbst bilden
Freiwirtschaft: [userpage.fu-berlin.de]

Armut schafft Demut, Demut schafft Fleiß, Fleiß schafft Reichtum,
Reichtum schafft Übermut, Übermut schafft Krieg, Krieg schafft Armut.

So ist es brauch seit alters her, wer Sorgen hat, hat auch Likör.. (W. Busch)

Nimm das Recht weg - was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?
(Augustinus von Hippo)
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@ tyr #
tyr schrieb:
..dann fängt man automatisch irgendwann an darüber nachzudeneken, wie ökonomisch betimmtes menschliches Leben ist..

Ist das in der braungrünen Szene nicht schon längst der Fall? Gibt ja nicht nur Deutschlandhasser dort, manche sähen die Menschheit - speziell die Deutschen am liebsten ausgerottet, damit die Natur (wozu bei denen der Mensch nicht zählt) sich selbst überlassen werden kann.
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Ökonomischer Zwang oder nicht sei dahingestellt. 50% der Nachkommen einfach durch einen Schredder laufen zu lassen ist nicht in Ordnung. Es ist ein schönes Spiel, wie es von Einem zum Anderem geschoben wird. Viele verteidigen es, niemand will Schuld haben. Schuld hat immer der Andere, der Verbraucher der billig einkauft, die Geflügelindustrie die das macht...............
Hier sollte schon eine grundsätzliche Diskussion stattfinden.
Wenn´s Leben nicht so schön wär, wär´s echt nicht schön.
Beleidigungen zwecklos, ich bin schmerzfrei!
Ich Chef du nix. Niemandes Herr, niemandes Knecht
Rechne mit dem Schlimmsten und hoffe das Beste!
Die Glocke ist laut, weil sie leer ist!
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