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Geflügel
Forum: Geflügel
Alles rund ums gefederte Vieh

Schreddern von Eintagsküken

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und was soll man dann mit den küken machen.?
wie lange müssen sie den leben,das es ethisch ist?
wer zieht sie auf und wohin soll ersie vermarkten?
wer trägt die mehrkosten?

ich finde das auch nicht schön, aber wenn ich so die spannen rechne bei der geflügelmast, da müsste man jeden, der solche küken aufzieht, vorab schon was überweisen....


Mit dummen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 29.09.13 um 10:27 Uhr.
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Die Forderung nach dem 2-Nutzungs-Huhn ist ja nicht neu, auf DAFA & Co genau so wie nun in den nächsten Agendas.

Und nein, die Lösung liegt nicht in irgendwelchen "Bio-Hermmansdorfer-Mini-Zuchten" sondern wenn die Großen die Appelle ernst nehmen und *holla* auf ihre Genreserven zugreifen und die Zuchtschwerpunkte verändern:

[www.welt.de] Januar 2013


(...) Fünf Jahre Arbeit stecken im "Lohmann Dual". Fünf Jahre, in denen Rudolf Preisinger in immer neuen Kombinationen Hühnerlinien miteinander gekreuzt hat, die Tiere jedes Mal anderthalb Jahre lang aufzog und dann nachzählte: Wie viele Eier kann diese Zuchtlinie legen und wie groß sind sie? Wie viel Fleisch setzen die Tiere in welchem Zeitraum an und an welchem Körperteil? Wie viel Futter benötigen die Tiere?

Jetzt hat der Geschäftsführer und Chefgenetiker von Lohmann Tierzucht aus Cuxhaven, dem größten Legehennen-Züchter der Welt, ein Ergebnis, und das ist eine kleine Sensation. "Lohmann Dual" ist ein sogenanntes Zweinutzungshuhn: ein Huhn, das ziemlich viele Eier legen kann und trotzdem genügend Fleisch ansetzt, um wenige Wochen nach dem Schlüpfen als Brathähnchen oder Brustfilet zu enden. Ende des Jahres soll es auf den Markt kommen.(....)


Seit 5 Jahren hat Lohmann nun jemanden drauf angesetzt, ein Zeichen dafür, dass sie die Thematik ernst nehmen und vorbereitet sind/sein können/könnten? Und vielleicht haben dann auch die Hennen wieder mehr Fleisch auf den Knochen und weniger Brustbeinschäden vom Aufbaumen :-X.

Und ein Taken weniger Wachstumsstress bei den Hähnchen zur Mast zeigt auch in den jetzt schon laufenden Kreuzungen mit den Label-Rouge-Linien für die Privathof-ställe mehr Tiergesundheit?

Und die Tatsache, das NGOs viel strategischer denken und meiner Information nach seit Jahren schon Schulungen in Sachen Tierschutz für Behörden und Richter anbieten. Und ein langfristiges Timing kombiniert mit gepflegten Kontakten (und nicht nur bitterbösen Leserbriefe) an Medien haben.

Die langfristigen Folgen davon sehen wir jetzt mit solchen Grundsatzurteilen und meine erste Frage wäre sofort: Wieviel % der bisherigen Legehennen werden derzeit in NRW ausgebrütet?

Das Problem in NRW ist ein Gerichtsurteil [www.derwesten.de]

Eine bessere Vorlage hätte Hr. Remmel nicht haben können.

Gruß Mim




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@ 2011 #
2011 schrieb:
... Ebermästen, wer will denn Eberfleisch essen? Und wenn die Stinker aussortiert werden ( angeblich jeder 6te) wer soll das bezahlen? ...
- da braucht (eigentlich) niemand was bezahlen:
> die "Selektionsgegner" und sonstige weltfremde Ideologen übernehmen jeweils zwei Eber als Ferkel und füttern sie bis zum natürlichen Ableben ihrer "Lieblinge" durch ...
> und dazu noch fünf Hähnchen; und dazu noch ein paar (aber das ist ein anderer Thread ) ...


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@ Ziegenpeter #
Ziegenpeter schrieb: Leider spiegelt es die totale entkopplung des verbrauchers von der produktion wider. .


Nein, das geht noch weiter: Die Entkopplung in der Tierhaltung findet schon in der Zucht statt (durch externe Zuchtunternehmen statt wie früher im Stall mit Eigenremontierung) und auch die Schlachtung findet nicht mehr am Hof statt.

Heißt auch die Tierhalter die Legehennen-Küken kaufen sehen nicht die Tötung der Küken (wobei Schreddern noch schneller ist als das "sanfte" qualvolle Vergasen früher) und auch kaum die Schlachtung (sei es CO2 oder Strom).

Gruß Mim
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 29.09.13 um 10:59 Uhr.
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Mal ganz doof gefragt, war es ethisch und tierschutzgerecht das unsere Vorfahren die ersten Wildpferde und Wildrinder einfingen und zähmten? Die ersten Tiere litten sicherlich Höllenqualen vor Angst...

Außerdem, die Herodesprämie für Bullenkälber... in Neuseeland werden neu geborene Bullenkälber an Hütten an der Strasse untergebracht und dort versorgt bis der LKW kommt. Der bringt die dann zur Hundefutterfabrik... Kein Scherz, meine Schwester hat 12 Monate als Tierärztin in Neuseeland verbracht.

Und die Küken? Wer fordert das männliche Küken aus der Legehennenproduktion nicht geschreddert werden sollen, der sollte dann auch in die Politik gehen und die WTO-, Gatt-Verträge ändern. Was ist besser? Küken vor Ort produzieren und männliche töten (auch mit GAS), oder Küken importieren (schöne lange Reise, tut Küken bestimmt gut...) und männliche Küken im Ausland töten lassen???? EINE ANDERE WAHL HABEN WIR NICHT!

Zudem kotzt es mich an das hier wieder eine landwirtschaftliche Produktionsart in die Rechtfertigungsecke gedrängt wird... langsam sollte der Letzte begreifen das es nie richtige Rechtfertigungen geben kann, irgendwer wird immer ein ethisches Problem mit der Tierhaltung haben. Zeigen und erklären wie es ist, das ist gut und ausreichend. Sich beschämt in die Ecke stellen und verkrampft Rechtfertigungen suchen, das macht uns erst recht angreifbar und unglaubwürdig. Heute sind es die Küken, Ferkel und Bullenkälber, morgen die Milchkuh, der Mastbulle....
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@ Schaumburger #
Schaumburger schrieb: Mal ganz doof gefragt, war es ethisch und tierschutzgerecht das unsere Vorfahren die ersten Wildpferde und Wildrinder einfingen und zähmten? Die ersten Tiere litten sicherlich Höllenqualen vor Angst... ..


Zähmen von Wildpferden ging nicht, nur essen und da gabs ganze Hetzjagden über Klippen... Damit sie reitbar wurden, mussten sie domestiziert werden = Zucht = Wegzüchten vor Angst/Fluchtinstinkt. Das ist wie beim Wolf, der wird auch kein Haushund. Aber man kann sogar Füchse als Hausfüchse zahmzüchten, aber nicht zähmen.

Gruß Mim
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@ Mim #
Um zu züchten musst du Wildpferde erstmal einsperren und auf Sanftmut testen...
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[www.topagrar.com]

Riesige Hähnchenmastanlage zur Belieferung des arabischen Halal-Marktes

Argentinien liefert bestimmt auch in die BRD. Also verbietet ruhig die Tötung von Küken... Ist ja quasi dann Fleisch von nebenan...
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@ Schaumburger #
Es gibt schon Methoden das Geschlecht des Kükens im Ei zu bestimmen - sogar so früh, dass die männlichen Eier noch für Tierfutter o.ä. verwendet werden können. Zur Zeit fehlt es nur an einer praktikablen Umsetzung mit der tausende Eier pro Tag automatisch untersucht werden können. Das ist sicherlich nur einer Frage der Zeit.

Man denke nur mal dran wie sich die DNA-Analyse in der Kriminaltechnik entwickelt hat.
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Ich denke wenn sich diese Methode [www.agrarheute.com] durchsetzt dann wird das "homogenisieren" bald der Vergangenheit an.

Ich denke selbst dann wird es noch Diskussionen geben ab wann das eigentliche Leben beginnt, siehe Stammzellendebatte
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