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Glyphosat Risikobewertung

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Dieses Thema bezieht sich auf einen Beitrag auf agrarheute.com:
Glyphosat Risikobewertung
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Das BfR ist dem Ministerium für LuV unterstellt. Wenn die Teilnahme des BfR an der Anhörung wichtig gewesen wäre, hätte der Minister das BfR entsprechend anweisen können. Es entsteht der Eindruck, als schmolle auch das BfR wegen des Ausschlusses der Agrochemikalien-Lobbyisten. Insgesamt ist das nur Wasser auf die Mühlen der NGO´s. Ein typisches Eigentor!
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
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Dieser Beitrag wurde am 13.10.17 um 10:00 vom Autor gelöscht.
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Wen ich Verbraucher über Glyphosat reden höre, stellts mir die Haare zu Berge. Ganz komische Blicke kassiere ich bei dem Hinweis, wie es mit den ganzen anderen Spritzmitteln und co. aussieht. Ausserdem gibt es keine Risikobewertungen/Forschungen/Studien mit den ganzen Mitteln untereinander, wie diese evtl. reagieren.

Ich finde diese Glyphosat-Diskussionen äusserst zäh und irgendwann nur noch langweilig. Auch beim Bauernverband letztes Jahr beim Zentrallandwirtschaftfest als ich das angesprochen habe wurde ich wie ein Außerirdischer angesehen, als ich die Frage stellte, wie es den aussieht mit den anderen Mitteln oder gar die ganzen Mittel untereinander. Und dann sind ja in anderen Kontinenten/Ländern auch noch andere Mittel zugelassen, durch den internationalen Markt vermischt sich das Alles und je nach was wir kaufen, nehmen wir die ganzen Mittel auf, unabhängig irgendwelcher Grenzwerte.

Nach meiner Ansicht ist Glyphosat nicht heilig, aber ich denke mit anderen Mitteln könnte es durchaus gefährlich werden. Unser Köroper ist ja auch eine kleine Chemiefabrik, dann noch Mittel von aussen und zack müssen nur iwo Zellen falsch vermehrt sein, dann haste den Salat oder iwelche Vorgänge werden blockiert und der Körper kann das nicht mehr selbst herstellen oder oder.

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@ DerStorch #
Nach der Anhörung im EP hat das BfR hier eine weitere Stellungnahme zu dem Thema veröffentlicht... Von Salamitaktik lese ich da nichts, im Gegenteil.

Aufgefallen ist mir wieder das übliche:
"Alle genannten Originalstudien sind entsprechend ihrer Verlässlichkeit und Relevanz in den Bewertungen der europäischen Behörden berücksichtigt und gemäß der abgestimmten wissenschaftlichen Prinzipien und der geltenden technischen Leitfäden der EU bewertet worden".
Bei so was werde ich immer sehr hellhörig, weil hier eben dann doch Bewertungen und Meinungen mit einfliessen, die wissenschaftlich zumindest diskussionswürdig sind.

Aber Diskussion gehört auch zur Wissenschaft, siehe:
Bohle, Pohl, Blühmel (Hrsg.), Risiko: Erkundungen an den Grenzen des Wissens, Stuttgart, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, 2014
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@ SecretWorld #
Nach meiner Ansicht ist Glyphosat nicht heilig, aber ich denke mit anderen Mitteln könnte es durchaus gefährlich werden. Unser Köroper ist ja auch eine kleine Chemiefabrik, dann noch Mittel von aussen und zack müssen nur iwo Zellen falsch vermehrt sein, dann haste den Salat oder iwelche Vorgänge werden blockiert und der Körper kann das nicht mehr selbst herstellen oder oder.

Die NGOs haben sich auf Glyphosat eingeschossen, weil es extrem stark verkauft wird und weil es für GVO relevant ist. Mit der realen Gefahr durch Glyphosat hat das gar nichts zu tun.
Wir wissen gewiss gar nicht, wie sich die Mittel und andere Stoffe untereinander verhalten. Aber das betrifft bereits alle natürlichen Stoffe. Alkohol, der z. B. natürlich in Früchten vorkommen kann, wird zu Acetaldehyd abgebaut, ein wahrscheinlich krebserregender Stoff. Sauerstoff der Luft ist ein Diradikal, das potentiell die DNA verändern kann und ist damit ebenfalls ein krebserregender Stoff. Man könnte noch sehr lange weiter machen.....
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@ altilla #
altilla schrieb:

Aufgefallen ist mir wieder das übliche:
"Alle genannten Originalstudien sind entsprechend ihrer Verlässlichkeit und Relevanz in den Bewertungen der europäischen Behörden berücksichtigt und gemäß der abgestimmten wissenschaftlichen Prinzipien und der geltenden technischen Leitfäden der EU bewertet worden".
Bei so was werde ich immer sehr hellhörig, weil hier eben dann doch Bewertungen und Meinungen mit einfliessen, die wissenschaftlich zumindest diskussionswürdig sind.

Aber Diskussion gehört auch zur Wissenschaft, siehe:
Bohle, Pohl, Blühmel (Hrsg.), Risiko: Erkundungen an den Grenzen des Wissens, Stuttgart, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, 2014

Vielleicht gehören diese Antworten des BfR zu den immer wieder gestellten Fragen nicht zum Üblichen...
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Vor einem grundsätzlichen Verbot von G. sollte über die Einsatznotwendigkeiten nachgedacht werden. Ein aktuelles Beispiel aus Bayern belegt, dass immer noch viel Unfug mit diesem Stoff getrieben wird. "Aufmerksame" Bürger haben der Molkerei die Anwendung von G. auf einem Grünland mitgeteilt. Die Molkerei denkt jetzt über Maßnahmen gegen den Landwirt nach. Ob das rechtlich geht, sei dahingestellt. Dass solche Maßnahmen nicht notwendig sind, dürfte wohl klar sein. Wer sein GL nicht anders pflegen kann, sollte sich einen anderen Job suchen!
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
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@ DWEWT #
DWEWT schrieb:

Vor einem grundsätzlichen Verbot von G. sollte über die Einsatznotwendigkeiten nachgedacht werden. Ein aktuelles Beispiel aus Bayern belegt, dass immer noch viel Unfug mit diesem Stoff getrieben wird. "Aufmerksame" Bürger haben der Molkerei die Anwendung von G. auf einem Grünland mitgeteilt. Die Molkerei denkt jetzt über Maßnahmen gegen den Landwirt nach. Ob das rechtlich geht, sei dahingestellt. Dass solche Maßnahmen nicht notwendig sind, dürfte wohl klar sein. Wer sein GL nicht anders pflegen kann, sollte sich einen anderen Job suchen!

Ehe man jemand verurteilt sollte man den Zustand der behandelten Fläche kennen.
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@ DerStorch #
DerStorch schrieb:

Vielleicht gehören diese Antworten des BfR zu den immer wieder gestellten Fragen nicht zum Üblichen...

Mein lieber Storch,
am Sonntag habe ich eine schöne Antwort zu Glyphosat gehört, die lautete: Nach der derzeitigen Datenlage ist ein Krebsrisiko von Glyphosat genau so wahrscheinlich wie von Haushaltszucker oder Kochsalz.

Gruß Hochfeld
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@ DWEWT #
DWEWT schrieb:

Vor einem grundsätzlichen Verbot von G. sollte über die Einsatznotwendigkeiten nachgedacht werden. Ein aktuelles Beispiel aus Bayern belegt, dass immer noch viel Unfug mit diesem Stoff getrieben wird. "Aufmerksame" Bürger haben der Molkerei die Anwendung von G. auf einem Grünland mitgeteilt. Die Molkerei denkt jetzt über Maßnahmen gegen den Landwirt nach. Ob das rechtlich geht, sei dahingestellt. Dass solche Maßnahmen nicht notwendig sind, dürfte wohl klar sein. Wer sein GL nicht anders pflegen kann, sollte sich einen anderen Job suchen!


Viele Wege führen nach Rom, manche gehen umweltfreundlich zu Fuß und andere nutzen den nicht so umweltfreundlichen Flieger...ohne sich gleich einen neuen Job suchen zu müssen
10 mal zieht der Jäger aus 9 mal kehrt er leer nach Haus
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