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Landjugend: Ohne Hofabgabeklausel keine Rente?

Dieses Thema bezieht sich auf einen Beitrag auf agrarheute.com:
Landjugend: Ohne Hofabgabeklausel keine Rente?
@ Biobauerforever #
Biobauerforever schrieb:

es gibt immer zwei Seiten.
Aber es bleibt trotzdem eine Frechheit, daß ein Landwirt, der lange Zeit in die LAK eingezahlt hat genötigt wird, aufzuhören um die Rente zu bekommen. Nicht jeder Landwirt hat einen Nachfolger, nicht jeder Betrieb wird weitergeführt - und nicht jeder, dessen Betrieb ausläuft will mit 65 zusperren, nur um die Rente zu bekommen - trotzdem wird sie diesen Kollegen vorenthalten

hallo
ich lese hier immer von rentenalter 65! renteneintrittsalter ist 67! und da bleibt sowieso nicht mehr viel restleben.
habedere
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@ jungfrau77 #
Für das Geburtsjahr 1946, bleibt es beim Renteneintrittsalter mit 65 Jahren. Für jedes Jahr jünger,
kommt zu den 65 Jahren, 1 Monat dazu. Wenn Du Jahrgang 58 bist, wirst Du mit exakt 66 Jahren
in die Rente einsteigen können. Natürlich nur, wenn es dann noch so etwas wie eine Rente gibt.

Gruss, DWEWT
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#
Ist doch egal, ob es eine Hofabgabeklausel gibt. Wer mit 65 bzw. 67 nicht abgeben will, braucht das auch nicht. Er kriegt eben keine Rente, warum auch? Solange ich arbeite, muiss ich eben in die Alterskasse einzahlen. Sobald ich in eine gesetzliche Rente einzahle, muss ich mit 65 bzw 67 in Rente. Den Strukturwandel kann man nun wahrlich nicht an die Hofabgabeklausel knüpfen. Das Eine hat mit dem Anderen nicht viel zu tun. Es ist immer eine persönliche Entscheidung sowohl des Übergebers, als auch des Übernehmers. Mir persönlich ist es egal, wie das gesetzlich geregelt wird.
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@ Miche #
Es ist z. B. so, dass ausserhalb der Landwirtschaft arbeitende Kinder von Landwirten in andere Sozialversicherungen einzahlen, ihre Eltern aber Leistungen aus der LSV beziehen.
Es ist äusserst dämlich, hier immer um staatliche Zuschüsse zu betteln, sich in Abhängigkeiten zu begeben, statt da nachzufragen, wo die Gelder hinfliessen.


Den massiven Strukturwandel hatte man bei Gründung der Alterskasse für Landwirte nicht in der Planung. Aber diese entwicklung sagt eindeutig: Eingliederung der Alterskasse in die normale Rentenversicherung.
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@ Bergler #
alleine der Arbeitsaufwand kann nie Gerecht Entlohnt werden. Das ist der große Unterschied zur Industrie !!!


Das ist jetzt zwar etwas offtopic, aber wenn es so ist, dann hat die Landwirtschaft in Deutschland keine Zukunft. Jeder hat heute so viele Möglichkeiten, anderswo gutes Geld zu verdienen, dass er entweder aus Leidenschaft darauf verzichtet oder es macht. Aber so kann man keine zukunftsfähige Landwirtschaft aufbauen.

Meine Erfahrung lehrt: Wenn die Alten nicht abgeben wollen, dann hat der Betrieb meist eh keine Zukunft, weil es entweder niemand machen will oder die Jungen frustriert das Weite suchen.

So gesehen wäre eine Hofabgabeklausel eh für die Katz

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@ Biobauerforever #
es gibt immer zwei Seiten.


Ganz meine Meinung! Es wird nie eine gesetzliche Regelung geben, die den Verstand und eine vernünftige Handlungsweise ersetzen kann.
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@ CarpeDiem #
Aber in vielen Fällen werden sie leider ausschliesslich mit dem landwirtschaftlichen Altersgeld abgespeist.


Die Idee ist ja gut, aber ein Arbeitnehmer zahlt ca. 20 % seines Bruttoeinkommens in die Rentenversicherung, das würde in der Alterskasse auch steigende Beiträge bedeuten, zumal er den Arbeitgeberanteil selbst tragen muss. Und in etlichen Jahren wird der Arbeitnehmer-rentner auch mit einem Butterbrot abgespeist, die Weichen sind schon gestellt.
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@ Rottalboy #
Das ist doch gar nicht wahr. Wer mit der Regelzeit in Rente geht, darf unbeschränkt dazu verdienen. Da gibt es überhaupt keine Beschränkungen, diese gelten nur bei vorzeitigem Rentenbezug und nur solange bis die Regelrentenzeit erreicht ist.

Der Hinzuverdienst wird dann sogar von der weiteren Belastung mit Rentenbeiträgen freigestellt, auch ein erheblicher Unterschied zur landw. Alterskasse.
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@ altilla #
altilla schrieb:

Du vergisst dabei, dass der Bund in die Alterssicherung zuschiesst. Das macht er zwar auch bei der normalen Rentenversicherung, aber hier hat er weniger Interessen.




Die Diskussion hier halte ich für einen Scheindiskussion die wenige betrift die einen lasen sich von der Alterskasse befreien ( Ich ) die anderen bekommen Beihilfen zum Beitrag und dann in Notfällen Betriebshelfer es steht jeden frei wie er das handhabt
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@ DWEWT #
DWEWT schrieb:

Wo leben wir eigentlich, wenn ich der Politik das Recht zugestehen soll, zu bestimmen, wann ich als
Landwirt meinen Hof abgebe? Warum macht man das mit Handwerksbetrieben nicht auch so? Ich
mutmaße mal, dass wir eben dieser Regelung, ein gerüttelt Maß an Beteiligung an der desolaten
wirtschaftlichen Situation auf vielen Betrieben, zu verdanken haben. Unfähigkeit, ist eben immer noch
eine gute Voraussetzung für Abhängigkeit! Hier im Forum wird häufig die Enteignung der Bauern
kritisiert. Auch die Hofabgabeklausel ist eine Form der Enteignung. Ab er wenn es einem selbst dient,
ist das ja etwas ganz anderes. In den anderen Selbstständigenberufen, muss man sich durch Qualität
die Selbständigkeit erarbeiten. Wahrscheinlich weiß die Politik, dass man mit solchen Ansprüchen nicht
alle ldw. Betriebe weitergeben kann.

Gruss, DWEWT

Solange es die LAK gibt, bin ich auch für die Hofabgabeklausel. Wenn landwirtschaftliche Betriebsleiter sich wie Handwerker selbst versichern müssen, dann können wir von mir aus über deren Abschaffung diskutieren. Der Vergleich funbktioniert im Moment aber eben nicht, weil es keine SAK (Schreineralterskasse) gibt, in die der Staat 200 Mio € jährlich einbezahlt.
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