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'Bio-Illusion': Doku auf Arte erntet Kritik

Dieses Thema bezieht sich auf einen Beitrag auf agrarheute.com:
'Bio-Illusion': Doku auf Arte erntet Kritik
Beitrag vom Autor bearbeitet am 17.06.14 um 18:18 Uhr.
@ gruenkraut #
gruenkraut schrieb:

Langsam Schaumburger
Selbstverständlich werden Brennesseln angebaut und geerntet wie andere Feldfrüchte , oder glaubst du die werden noch alle von Hand gezupft? Schau doch nur was hier so ein kleines Unternehmen wie Schätte an Brennesseln braucht .Zum probieren Dir mal einen Kräuterschnaps auf Brennesselbasis rüberschiebt

Ja, ein kleines Unternehmen... Für Viehfutter im großen Stil gibt es eben noch keine bezahlbare Anbau- und Erntemethode.
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@ Schaumburger #
Schaumburger schrieb:

Ja, ein kleines Unternehmen... Für Viehfutter im großen Stil gibt es eben noch keine bezahlbare Anbau- und Erntemethode.

Wenn die Brennessel sich als Hauptfutter eignen würde , gebe es das sicher sehr schnell.
Ich habe allerdings meine Zweifel,
ob die Brennessel sich als" Hauptfutter " für Kuh,Pferd,Schaf ,Ziege usw eignet .
Mir sind an unserer Lehr und Versuchsanstalt Aulendorf auch keine Fütterungsversuche diesbezüglich bekannt .Aber oft tüftelt jemand an einer Idee und wird als Spinner bezeichnet , und irgendwann ist es eine gute Geschäftsidee . Genau so hat der Apotheker Schaette zuerst in seiner Apotheke seine selbst gemachte Salben und Kräutertinkturen verkauft , und inzwischen ist es ein Betrieb mit ca 80 Mitarbeitern .
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@ Freisinger #
Na ja noch nicht so lange her da haben wir Flächenstillegung gemacht, da wurde zum Teil auch gemulcht und noch mehr subventioniert.
Also wenn er wirklich Flächenprämie kassiert zahlt er bei über 1,8 ha Berufsgenossenschaft so oder so, plus Alterskassenbeitrag.
Immerhin leistet er einen Beitrag zur Marktentlastung, oder man könnte auch sagen Preisstabilisierung wie übrigens alle Biobetriebe auch.
Ob das insgeamt öklogischer ist Brennessel zu mulchen anstatt die Fläche sinnvoll zu nutzen da wirst du viele verschiedene Meinungen finden.
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@ gruenkraut #
gruenkraut schrieb:
.
Ich habe allerdings meine Zweifel,
ob die Brennessel sich als" Hauptfutter " für Kuh,Pferd,Schaf ,Ziege usw eignet .
.



Vielleicht sollte man es mal mit Veganern probieren...
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@ Notill #
Notill schrieb:

Vielleicht sollte man es mal mit Veganern probieren...

Hm .... Weiß nicht , ob es doch besser wäre , die Veganer nicht alle zu verteufeln . Es ist im Moment einfach trendy und du siehst am Beispiel Fußball ...... da rennen ein paar wenige hinter einem Ball her , es ist nur ein Spiel/ spielende Erwachsene und die Masse ist plötzlich ..... Wir sind deutsch , wir hupen wir grölen und wenn wir verlieren , dann hängen wir die "Lätschen " runter und ich habe das Gefühl , mit den Veganer ist es ähnlich . Ich mag die Veganer , macht mir schon Spaß , die mit "sekeles dummen Fragen zu löchern
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@ Seebauer #
Seebauer schrieb:

Na ja noch nicht so lange her da haben wir Flächenstillegung gemacht, da wurde zum Teil auch gemulcht und noch mehr subventioniert.
Also wenn er wirklich Flächenprämie kassiert zahlt er bei über 1,8 ha Berufsgenossenschaft so oder so, plus Alterskassenbeitrag.
Immerhin leistet er einen Beitrag zur Marktentlastung, oder man könnte auch sagen Preisstabilisierung wie übrigens alle Biobetriebe auch.
Ob das insgeamt öklogischer ist Brennessel zu mulchen anstatt die Fläche sinnvoll zu nutzen da wirst du viele verschiedene Meinungen finden.

Masterhorse verkauft Brennesseln das kg ab 7,45 € plus Versand

Also Brennesseln etwas höher mähen , gut anwelken lassen , dann mit Ladewagen ( Pik up etwas anziehen )
In Kastentrocknung ( dann behält es die grüne Farbe ) wenns trocken ist mit Greifer umsetzen und in Ballen pressen und verkaufen . Allerdings das Verkaufen sollte schon vorher " gemänetscht" sein !
So kann man auch Wiesenheu zu Hasenfutter veredeln muscht du dich halt um Abnehmer zuerst kümmern .
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@ Heuraffler72 #
Heuraffler72 schrieb:

Ich verstehe nicht ganz, was Sie meinen? Ich habe doch geschrieben, dass ich mir nicht vorstellten könnte, die Weltbevölkerung ausschließlich mit "Bio" zu ernähren, wenngleich ich es mir auch wünschen würde ...

Wer ist denn das Ei und die Henne in Ihrer Argumentation? Brauchen wir die Verbrecher der Agrarindustrie weil wir 7 Mrd. Menschen nicht ohne ernähren können? Oder sind die 7 Mrd. eine Folge der Methoden der Agrarindustrie? Allgemein gefragt: Warum gibt es soviel Menschen auf der Erde?

Klimatische Effekte haben hier nach meiner Meinung keinen Einfluss, kann das allerdings (auf die Schnelle) nicht belegen. Ich glaube aber, das nie zuvor in der Geschichte soviel Nahrungsmittel erzeugt wurden bzw. werden wie aktuell. Falls einer Zahlen dazu hat, gerne her damit.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 18.06.14 um 00:01 Uhr.
@ gruenkraut #
gruenkraut schrieb:

Ich mag die Veganer....


Schön lecker mit Klößen und Rotkohl?

Allgemein gefragt: Warum gibt es soviel Menschen auf der Erde?


Die wichtigere Frage, die man eigentlich nicht stellen darf, ist:
Wieviele Menschen verträgt diese Erde?

Essen ist eine Sache, aber Wasser eine ganz andere.
Die Kriege der Zukunft werden nicht um Öl sondern um Wasser geführt.
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@ Mett #
Mett schrieb:

Schön lecker mit Klößen und Rotkohl?

Aber in Klöße gehören bei uns Eier und Veganer mit Eier? aua nicht so gemeint wie du jetzt Kopfkino hast !
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@ Kette #
Kette schrieb:

Wer ist denn das Ei und die Henne in Ihrer Argumentation? Brauchen wir die Verbrecher der Agrarindustrie weil wir 7 Mrd. Menschen nicht ohne ernähren können? Oder sind die 7 Mrd. eine Folge der Methoden der Agrarindustrie? Allgemein gefragt: Warum gibt es soviel Menschen auf der Erde?

Klimatische Effekte haben hier nach meiner Meinung keinen Einfluss, kann das allerdings (auf die Schnelle) nicht belegen. Ich glaube aber, das nie zuvor in der Geschichte soviel Nahrungsmittel erzeugt wurden bzw. werden wie aktuell. Falls einer Zahlen dazu hat, gerne her damit.


In der Natur breitet sich alles so weit aus, wie die Resourcen es zulassen...
bei den Tieren (dazu gehört der Mensch wohl auch) ist im Normalfall das Nahrungsangebot der begrenzende Faktor.
Darum wird man den Hunger in der Welt ohne nachhaltige Geburtenkontrolle auch nie in den griff bekommen können.
Sicher ist es ein Segen, daß wir durch das aktuelle Agrarwissen so viele Menschen ernähren können, daß sich neben der Agrarsparte eine Industriesparte entwickeln konnte, und wir auch anderen Ländern mit Nahrungsmitteln aushelfen können. Daß sich dieses System aber nicht auf die Schnelle auf andere Länder und Klimaten übertragen lässt, ist auch klar, und auch Kulturelle unterschiede sind zu beachten.
Durch den 'Überfluss' hat es bei uns eine Werteverschiebung gegeben, Essen ist nicht mehr so wichtig... Familie wohl auch nicht mehr, darum gehen bei uns auch die Geburtenraten zurück. (Nachweißlich auch durch Hormone aus Klärschlamm im Essen, aber anderes Thema).
Wenn es diese Verschiebung nicht gegeben hätte, dann hätten wir einige Kriege gehabt die letzten 50 Jahre, da der Platzmangel zu Sozialem Stress führt...
ein Zurückrudern auf 100% Bio in der EU, also alles wieder auf 1900 setzen... das würde wohl mehr Tote bedeuten als die beiden Weltkriege zusammen.... Hungertote!
Genauso wie das ganze langsam gewachsen ist kann man es nicht auf die schnelle zurückdrehen....
wenn in Afrika plötzlich das Nahrungsangebot der EU zur verfügung stände, gäbe es dort eine wahre Bevölkerungsexplosion.
Bei uns ist ein anderes Problem momentan am grassieren: Die Leute sind zu satt! Darum kümmern sich viele um Dinge die sie nicht verstehen, so wie sich Stadtleute in die Tierhaltung einmischen, obwohl sie selbst Tiere unter unwürdigen Bedingungen in der Stadt halten und andere, die noch nie mit Landwirtschaft zu tun hatten und plötzlich Bio für alle fordern, selbst aber keine Ahnung von den Mechanismen der Natur und des Nahrungsmittelmarktes haben.
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