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'Bio-Illusion': Doku auf Arte erntet Kritik

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Dieses Thema bezieht sich auf einen Beitrag auf agrarheute.com:
'Bio-Illusion': Doku auf Arte erntet Kritik
@ AbuSharif #


Moin Leude,

das Problem, mit dan viel rechachierten Beiträgen, ist doch, das immer die falschen zum Thema befragt werden.
Das ist auch nicht nur in der Landwirtschaft so. Viele der Redakteure sprechen einmal mit einem BUND oder dem Nabu und sind dei Götter, was die Bildung von Meinungen in der heutigen Landwirtschaft ausmacht.

gruß Brummfieds
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 18.06.14 um 09:45 Uhr.
@ Notill #
Notill schrieb:
Darum wird man den Hunger in der Welt ohne nachhaltige Geburtenkontrolle auch nie in den griff bekommen können.

Sehr schade, das der linke Chefideeologe als Threadverfasser sich erwarteterweise nicht mehr blicken lässt... wäre gespannt, was sein Weltbild zu dieser These sagt. Und vor allem, ob und welche legitimen (oder sonstigen) Mittel er dafür in petto hat.

Ich stimme dir da zu, Nachhaltiger gehts nicht. Und wir Deutschen machen es mal wieder vor. 50, 40 oder gar 30 Miillionen Deutsche verbrauchen halt viel weniger Ressourcen als 80 Millionen. Dann wäre sogar eine Versorgung mit Bio-Produkten im Bereich des Möglichen.
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@ Kette #
Ich glaube, dass wir sieben Milliarden Menschen nicht mit Biolandwirtschaft ernähren könnten, weil bei Bio immer auch gewisse Ausfälle vorhanden wären bzw. der Ertrag einfach nicht so hoch ist oder aber bestimmte natürliche (alte, "nicht "manipulierte") Saaten in besonders trockenen, heißen oder sonstwie problematischenTeilen der Erde gar nicht aufgehen würden. Das Problem mit den Verbrechern in der Agrarindustrie ist, dass sie zwar einerseits durch Wissenschaft und Forschung Methoden bzw. Produkte entwickeln, die auch bei schlechteren klimatischen bzw. Umweltbedingungen Output (Nahrung) erzeugen, andererseits aber hierdurch die Abhängigkeit steigt und damit monopolistische bzw. oligopolistische Anbieterstrukturen ...

Ich bin kein Fachmann und in Bezug auf Europa bzw. unser eigenes Land ein vehementer Verfechter des Natürlichen bzw. der Biolandwirtschaft. Auch glaube ich, dass wir uns selbst sehr gut Bio ernähren könnten, wenn unseeren Bauern nicht durch Subventionen im regenerativen Energienbereich die Lust am Erzeugen gesunder, hochwertiger und biologisch "reiner" Nahrung genommen würde UND der Verbraucher wüsste, dass Qualität seinen Preis hat und er auch nicht jeden Tag billliges Fleisch fressen sollte ....

Aber ein Welternährungsproblem lösen wir mit "Bio" bestimmt net. Was da zu tun ist, weis ich aber auch net. Ich hab zu wenig Ahnung von der Landwirtschaft und einheiraten konnt ich auch nirgendswo ...

Nur ist mir sonnenklar, dass wir Monsanto und sonstige Agrar-Mafiosi brauchen. Nur müsste sie der Gesetzgeber besser an die Kantarre nehmen! Klare Kante und wenn es sein muss, auch mal zeigen, wo der Bauer den Most holt ....

Kette schrieb:

Wer ist denn das Ei und die Henne in Ihrer Argumentation? Brauchen wir die Verbrecher der Agrarindustrie weil wir 7 Mrd. Menschen nicht ohne ernähren können? Oder sind die 7 Mrd. eine Folge der Methoden der Agrarindustrie? Allgemein gefragt: Warum gibt es soviel Menschen auf der Erde?

Klimatische Effekte haben hier nach meiner Meinung keinen Einfluss, kann das allerdings (auf die Schnelle) nicht belegen. Ich glaube aber, das nie zuvor in der Geschichte soviel Nahrungsmittel erzeugt wurden bzw. werden wie aktuell. Falls einer Zahlen dazu hat, gerne her damit.

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@ Heuraffler72 #
Heuraffler72 schrieb:

Ich glaube, dass wir sieben Milliarden Menschen nicht mit Biolandwirtschaft ernähren könnten, weil bei Bio immer auch gewisse Ausfälle vorhanden wären bzw. der Ertrag einfach nicht so hoch ist oder aber bestimmte natürliche (alte, "nicht "manipulierte") Saaten in besonders trockenen, heißen oder sonstwie problematischenTeilen der Erde gar nicht aufgehen würden. Das Problem mit den Verbrechern in der Agrarindustrie ist, dass sie zwar einerseits durch Wissenschaft und Forschung Methoden bzw. Produkte entwickeln, die auch bei schlechteren klimatischen bzw. Umweltbedingungen Output (Nahrung) erzeugen, andererseits aber hierdurch die Abhängigkeit steigt und damit monopolistische bzw. oligopolistische Anbieterstrukturen ...

Ich bin kein Fachmann und in Bezug auf Europa bzw. unser eigenes Land ein vehementer Verfechter des Natürlichen bzw. der Biolandwirtschaft. Auch glaube ich, dass wir uns selbst sehr gut Bio ernähren könnten, wenn unseeren Bauern nicht durch Subventionen im regenerativen Energienbereich die Lust am Erzeugen gesunder, hochwertiger und biologisch "reiner" Nahrung genommen würde UND der Verbraucher wüsste, dass Qualität seinen Preis hat und er auch nicht jeden Tag billliges Fleisch fressen sollte ....

Aber ein Welternährungsproblem lösen wir mit "Bio" bestimmt net. Was da zu tun ist, weis ich aber auch net. Ich hab zu wenig Ahnung von der Landwirtschaft und einheiraten konnt ich auch nirgendswo ...

Nur ist mir sonnenklar, dass wir Monsanto und sonstige Agrar-Mafiosi brauchen. Nur müsste sie der Gesetzgeber besser an die Kantarre nehmen! Klare Kante und wenn es sein muss, auch mal zeigen, wo der Bauer den Most holt ....


Was die Abhängigkeit der Erzeuger betrifft, gehe ich wieder mal in die Zeit des "reinen" Bios zurück, also vor circa. 100 Jahren. Meines Wissens gab es zu der Zeit keine flächendeckende, industrielle Saatgutvermehrung, sondern fast ausschliesslich reine Vermehrung aus eigenen Erträgen (Ausnahmen aussen vor gelassen), also nur die von Ihnen genannten alte, nicht manipulierte Saat. Zum Teil konnten damals einige wenige Großbauern bzw. Güter effektiver vermehren, dort mussten die einfachen Bauern dann kaufen. Auch ein Monopol, soviel dazu. Wenn Sie einem Bauern von damals modernes Saatgut in die Hand drücken könnten, ich glaub den würden Sie vor lauter Freude nicht wieder einfangen...

Was die Abhängigkeit der Konsumenten betrifft, selbiges Zeitbeispiel: Ich bin der absoluten Überzeugung, das sich ein Konsument von 1900 in einem heutigen Supermarkt wie im Paradies fühlen würde. Wenn er sehen könnte, welche Auswahl jeder Konsument vorfindet, sich den Einkaufswagen vollpacken kann, nicht hungern muss. Und das zu jeder Jahreszeit. Und zu unverschämt niedrigen Preisen.

Ich hab übrigens nix gegen Bio. Eher im Gegenteil, ich bin der Meinung - wie viele hier - das Lebensmittel heute eine viel zu geringe Wertschätzung erfahren, aufgrund der - gefühlten - unbegrenzten Verfügbarkeit.

Ich hab allerdings sehr wohl was dagegen, wenn diese Grundhaltung ausnutzend hier krude Ideeologien breitgegetreten werden und diese sogar noch beklatscht werden. Verbreitet von weltfremden Vögeln wie dem Threaderöffner. Und seien Sie überzeugt, der Typ hat vieles im Kopf, aber nicht unser Wohl.
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@ Heuraffler72 #
Heuraffler72 schrieb:

....
Nur ist mir sonnenklar, dass wir Monsanto und sonstige Agrar-Mafiosi brauchen. Nur müsste sie der Gesetzgeber besser an die Kantarre nehmen! Klare Kante und wenn es sein muss, auch mal zeigen, wo der Bauer den Most holt ....


Wer sind denn die "sonstigen Agrar-Mafiosi"? Zählt ein mittelständischer deutscher Pflanzenzüchter mit international ausgerichtetem Vertrieb seiner Sorten auch dazu?
Und was heißt klare Kante? Noch mehr Regulierung im Saatgutsektor? Staatskapitalistische Pflanzenzüchtung? Wohin das führt, kann man bei der Selbstbefruchterzüchtung in Übersee "bewundern"...
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@ brummfieds #
Viele der Redakteure sprechen einmal mit einem BUND oder dem Nabu und sind dei Götter,


Vor Jahren hatte ich dazu auch eine interessante Erfahrung: ein Journalist eines Radiosenders rief mich an (war ganz verdutzt, wie er zu meiner telefonnummer gekommen ist....) und wollte etwas über landwirtschaftliche Tierhaltung in Erfahrung bringen. Man hat genau gemerkt, dass er eben die Schlagwörter "Massentierhaltung" "Gülle" etc. andersweitig bereits aufgeschnappt hatte und er auf den Öko-Bio-Trip war. Habe versucht, ihm das mal von mehreren Seiten zu beleuchten, war sehr schwierig, weil er wirklich keinerlei Ahnung von Tierhaltung hatte und gemeint hat, z. B. Mastschweine müssten unbedingt auf der Weide rumspringen.

Aber dann wird es sehr schwierig, ausgewogene und richtige Beiträge zu bekommen.
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redet Bio nur Tot, sauft euer Spritzzeug doch mal selbst!!
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Wer hat da 3 Jahre verschlafen
Jeder denkt an sich, nur Ich, Ich denk an mich.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 11.02.18 um 11:01 Uhr.
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[www.agrarheute.com]

Friesland

Unter dem Titel hier " Die Not der Bauern"

Wer hat´s angeschaut ?
Schon klar, dass da eine Menge Klamauk kommt, auch Kain und Abel war dabei,
Polizisten, und Leichenbestatter, schwule Landtechnikvertreiber, und sexy Vertreterinnen für landw. Großgerät,
die Gülleanalyse der Apothekerin, von da ab hab ichs gesehen,
war bemerkenswert, anhand der Medikamentenrückstände, konnte sie schlüssig
über den Rezeptblock des Bauern die Soße aus Rindermist zuordnen.

Sapralot, das hat was.

Problem halt die ----- message----- vorsicht Fake-News ,
die Bauern füttern soviel Arznei, dass das den Boden auch noch blastet.
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