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Entwurf zur Dünge-VO: Verschärfung, Verbote, Sperrfristen

Dieses Thema bezieht sich auf einen Beitrag auf agrarheute.com:
Entwurf zur Dünge-VO: Verschärfung, Verbote, Sperrfristen
@ christiannds #
christiannds schrieb:

@ notill, es kann keinesfalls zielführend sein, zu versuchen, die Behörden zu bescheissen.

Das sollte eigentlich aus den vergangenen Jahren gelernt worden sein.

Wer nichts gelernt hat wird, zu 100%, eine Verschärfung in den kommenden Jahren vorantreiben.

Solche Äußerungen von Dir sind ziemlich asozial.

Hallo christiannds!
Nach meinen dafürhalten geht es dem Saat nicht um Recht oder Betrug. Die einzige Aufgabe ist es den Boden der "richtigen Klientel" zuzuführen. Deshalb müßen mit allen Mitteln die starrsinnigen Bauern davon befreit werden. Das ist der ganze Sinn der Bürokratie!
Sorry, christinannds aber danach sieht es momentan gerade aus.
2
 
@ Notill #
Notill schrieb:

Wenn du A oder B vorweisen kannst, darfst du sehr viel mehr auf die Fläche bringen als den Entzug...
t...


Bei P auch nur noch 10 kg mehr. Aufdüngen in die nächste Versorgungsklasse soll nicht mehr zulässig sein, nur noch eine einmalig höhere P- Gabe bei Fruchtfolgedüngung.
10 mal zieht der Jäger aus 9 mal kehrt er leer nach Haus
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@ Notill #
Notill schrieb:

Ich meinte ja, die Gelder die jetzt für die Bürokratiemaximierung ausgegeben werden, die hätte der Staat da sinnvoller eingesetzt. ich lasse meine Proben auch ziehen, mein Rücken dankt es mir.
Wenn das in der Hand eines Staatlichen Dienstleisters gewesen wäre und wir gleich mit dem Mehrfachantrag unsere Bodenanalyse bekommen würden, wäre doch viel gewonnen, wir hätten brauchbare Daten und Kosteneinsparung (auch Zeiteinsparung gegenüber jetzt) und der Staat hätte sein vorgebliches Ziel erreicht, wenn es denn sein Ziel wäre....
Das hätte unterm Strich sicher nicht mehr gekostet, wäre aber zielführend gewesen...


Nee nee, wenn Du willst, dass die Arbeit ordentlich gemacht wird, mußt Du es selbst machen.
Den Rücken schonen bringt nix, der braucht täglich seine Übung.
10 mal zieht der Jäger aus 9 mal kehrt er leer nach Haus
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@ Agrarflaechendesigner #
Agrarflaechendesigner schrieb:

Neu bei Spiegel-online gefunden.
[www.spiegel.de]

Abgesehen davon daß der Bericht ohne Sachkenntnis ist, sind die Leserbriefe am Ende ein Beweis dafür welchen Stellenwert die Landwirtschaft genießt.


Ich beziehe mich auf den Inhalt des links. Was hat die vierte Reinigungsstufe einer Kläranlage mit der Forderung nach einer Kostenbeteiligung der Landwirtschaft an der Trinkwasseraufbereitung zu tun? Oder geschieht die Trinkwasseraufbereitung jetzt auch in der Kläranlage? Da hätten wir dann natürlich einen plausiblen Grund für die Nitratanreicherung. Schreiberlinge eben!
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
Religionsfreiheit ist ein schönes Ziel; so ganz frei von Religion.
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@ Notill #
Notill schrieb:

(außer seine Gülle in fremde Flächen laufen zu lassen, was hier ja auch noch praktiziert wird)

Jetzt aber haben wir ein Bürokratiemonster das es an Ineffektivität nicht zu Überbieten gibt, und dessen Ziel in erster Linie zu sein scheint, die kleinen Betriebe zu vernichten um es den größeren, die eigene Bürokräfte haben zu erleichtern an Fläche zu kommen.


Wenn dafür gezahlt wird, ist das doch gar kein Problem.
Es liegt in der Natur der Dinge, dass wer abgibt kleiner wird und wer dazu nimmt wächst. Wenn beide das einige Male machen, ist der eine nicht mehr da und der andere ist groß. So ist das auch in anderen Bereichen der Wirtschaft. Wo liegt da ein Problem?
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
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@ 0 #
0 schrieb:

Das ist der ganze Sinn der Bürokratie!


So würde ich das nicht sehen. Die Ursache für die ausufernde Bürokratie liegt auch darin begründet, dass einige aus unserem Berufsstand sich schon immer für besonders clever gehalten haben und jedes Schlupfloch zu ihren Gunsten genutzt haben. Das ist zwar legal, zieht allerdings neue Regelungen nach sich, die auch die zu befolgen haben, die die Schlupflöcher nicht genutzt haben. Der Strukturwandel ist eine Nebenerscheinung der Bürokratie, die die Politik wohlwollend/billigend inkauf nimmt. Dass einige Berufskollegen da den Lippenbekenntnissen der Politiker weiterhin auf den Leim gehen, hat was mit der Aktivität der Zellen unter dem Haupthaar zu tun.
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@ DWEWT #
DWEWT schrieb:

So würde ich das nicht sehen. Die Ursache für die ausufernde Bürokratie liegt auch darin begründet, dass einige aus unserem Berufsstand sich schon immer für besonders clever gehalten haben und jedes Schlupfloch zu ihren Gunsten genutzt haben. Das ist zwar legal, zieht allerdings neue Regelungen nach sich, die auch die zu befolgen haben, die die Schlupflöcher nicht genutzt haben. Der Strukturwandel ist eine Nebenerscheinung der Bürokratie, die die Politik wohlwollend/billigend inkauf nimmt. Dass einige Berufskollegen da den Lippenbekenntnissen der Politiker weiterhin auf den Leim gehen, hat was mit der Aktivität der Zellen unter dem Haupthaar zu tun.

Hallo DWEWT!
Man muß nicht nur die legalen Schlupflöcher nutzen, sondern ganz dreist und illegal betrügen. Dann wird man noch mit Steuergeldern belohnt. Siehe Autoindustrie! ===>Da ist die Bürokratie nur für den Papierabsatz gut.
Ich glaube daß Du die Passivität der Zellen unter dem Haupthaar gemeint hast, oder?
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Moin 0,

du hast recht. Ich ziehe es vor, die Dinge charmant zu umschreiben.

Schöne Grüße aus dem jetzt zunehmend winterlich erscheinenden Elbtal.
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
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Ich finde in einigen bereichen wurde es zeit das die Düngeverordnung geändert wird. Es kann nicht sein das man nach Silomais noch Gülle ausbringt, da hat sie nichts mehr verloren!!
Mann muss sagen das es einfach eine gibt, die meinten sie könnten alles machen. Wobei man sagen muss das es sowohl Biogas, Tierhaltende und Biobetriebe darunter sind.
Wobei man ja auch sagen muss, das sie sich ins eigene Bein schießen, den ich würd mal sagen das es nicht mehr lange dauert und die Bodenproben werden von einer Firma gezogen!! Und dann wird es richtig teuer für Betriebe die sich nicht an die Regeln halten!!

Wir sind jetzt wieder in ein großes Problemgebiet (Grundwasser) gefallen. Jetzt gibts wieder extra auflagen für die Düngung, wobei zusätzlich auch noch die Bodenbearbeitung und Fruchtfolge mit einbezogen wird.
Jeden Herbst werden Bodenproben gezogen (von einer Firma) und auf Nitrat untersucht!!
Wenn man hier dann auffällt gibt es strafen.
Wobei man auch sagen, das man 165€/ha bekommt für die Einschränkungen.

Deshalb haben wir jetzt zwei Düngeverordnungen auf die wir aufpassen müssen!!

Und alles nur weil ein paar wieder mal meinten sie könnten machen was sie wollen.
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Wenn du alle Proben von 100m² die schon jahrelang nicht mehr gedüngt wurden,
ziehst, hast du ein Ergebniss, wo auch dem dümmsten Prüfer auffällt, das es hier
nicht korrekt läuft und man das Ganze einer Nachkontrolle überprüft.
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