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Entwurf zur Dünge-VO: Verschärfung, Verbote, Sperrfristen

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Dieses Thema bezieht sich auf einen Beitrag auf agrarheute.com:
Entwurf zur Dünge-VO: Verschärfung, Verbote, Sperrfristen
@ Notill #
Notill schrieb:

ich lasse meine Proben auch ziehen, mein Rücken dankt es mir.


Wie teuer kommt das bei Dir pro Probe etwa ? Fährt der quer über die ganze Fläche ? Welches Fahrzeug?

Macht der auch die N min proben und zu welchen Preis ?

N- min Proben sind da doch sehr anstrengend, die anderen gehen bei passenden Wetter ja doch relativ einfach zu ziehen, da man meist per Hand bis zur Pflugsohle stechen kann wenns im Herbst nach der Saat ist.
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@ 2011 #
2011 schrieb:

Wie teuer kommt das bei Dir pro Probe etwa ? Fährt der quer über die ganze Fläche ? Welches Fahrzeug?

Macht der auch die N min proben und zu welchen Preis ?

N- min Proben sind da doch sehr anstrengend, die anderen gehen bei passenden Wetter ja doch relativ einfach zu ziehen, da man meist per Hand bis zur Pflugsohle stechen kann wenns im Herbst nach der Saat ist.


Durch unsere Struktur sind es schon mal 100 Tüten im Jahr...
der Fährt mit einem umgebauten Suzuki, geht recht gut und flott, kaum Spuren.
Der fährt sozusagen ein vorher eingestelltes Muster nach GPS.

N-Min macht er soweit ich weis auch, der Lohner wurde mir über den Erzeugerring vermittelt, die wissen wo der Näheste ist, denn die Anfahrt kostet auch, und die machen das in Sammelrunden.
Also ich werde nicht so schnell wieder mit Bohrstock zu finden sein, obwohl ich das Teil für den Akkuschrauber hab.
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@ Notill #
Notill schrieb:

Es gibt einige massive Probleme mit der Düngeverordnung....
Zum einen lädt sie zum bescheissen ein, denn die Kriminellen haben sicher schon 'ihre' Standardproben wo anders beschafft (hab's selber gesehen, 100m² Einstichloch an Einstichloch).
zum anderen verhindert sie genau das, was die dummen Politiker damit fördern wollten, den Austausch von Wirtschaftsdüngern zwischen Ackerbau und Viehbetrieben/Regionen.


Tja DAS nützt aber nun mal rein gar nix. Es darf auf D und E Flächen nur nach Abfuhr gedüngt werden. Auf allen anderen Flächen darf der maximale Bilanzüberschuss maximal 10 kg P betragen. Das heißt im Klartext: Wenn man bei seiner Nährstoffbilanz nicht die 10 kg überschreiten will, dann darf man auch nur noch Abfuhr düngen. Da nützen einem die Bodenproben A-B rein gar nix. Und das es der Gesetzgeber damit ernst meint kann man darn sehen, dass man A und B Flächen überhaupt nur mit P aufdüngen kann wenn im Gegenzug D und E Flächen im Betrieb sind bei denen ich die P Düngung zurückfahre. Mit diesem "gesparten " P kann ich überhaupt erst A und B Flächen aufdüngen.
Das gleich gilt für ganz clevere Landwirte die ihre Rinder oder Schweinegülle verdünnen und dann eine Nährstoffuntersuchung machen. Auch das funktioniert nicht. Der Prüfer rechnet nämlich mit den Standartwerten die das Tier ausscheidet! Es kann also nicht einfach 50% der Nährstoffmenge "verloren" gehen.
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@ wolff #
wolff schrieb:

Tja DAS nützt aber nun mal rein gar nix. Es darf auf D und E Flächen nur nach Abfuhr gedüngt werden. Auf allen anderen Flächen darf der maximale Bilanzüberschuss maximal 10 kg P betragen. Das heißt im Klartext: Wenn man bei seiner Nährstoffbilanz nicht die 10 kg überschreiten will, dann darf man auch nur noch Abfuhr düngen. Da nützen einem die Bodenproben A-B rein gar nix. Und das es der Gesetzgeber damit ernst meint kann man darn sehen, dass man A und B Flächen überhaupt nur mit P aufdüngen kann wenn im Gegenzug D und E Flächen im Betrieb sind bei denen ich die P Düngung zurückfahre. Mit diesem "gesparten " P kann ich überhaupt erst A und B Flächen aufdüngen.
Das gleich gilt für ganz clevere Landwirte die ihre Rinder oder Schweinegülle verdünnen und dann eine Nährstoffuntersuchung machen. Auch das funktioniert nicht. Der Prüfer rechnet nämlich mit den Standartwerten die das Tier ausscheidet! Es kann also nicht einfach 50% der Nährstoffmenge "verloren" gehen.



genau so ähnlich hab ich das auch mitbekommen, desweiteren wurde mir auch von amtlicher Seite gesagt, daß bei Kontrollen die Buchführung wegen dem Düngereinkauf mit herangezogen wird.
Verdünnte Gülle bringt eigentlich gar nichts, da der Betriebliche N Anfall ja nach Viehbesatz errechnet wird und auch aufgenommene Gülle vom Abgeber mit Bilanziert wird und da werden höchstwahrscheinlich die Aufnehmer sofort nach dem Abgeber mitkontrolliert!
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@ Notill #
zum anderen verhindert sie genau das, was die dummen Politiker damit fördern wollten, den Austausch von Wirtschaftsdüngern zwischen Ackerbau und Viehbetrieben/Regionen.

Glaubst du das wirklich, dass die das fördern wollten? Politische Aussagen sind vielfach alternative Fakten = Falschinformationen.
Nein, die wollten den Bestandsabbau in den viehstarken Regionen fördern. Dass könnte teilweise damit erreicht werden.
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@ christiannds #
@ notill, es kann keinesfalls zielführend sein, zu versuchen, die Behörden zu bescheissen.

Man sollte es zumindest nicht übertreiben. Aber bei den Behörden sage ich immer: wie du mir, so ich dir. Und dann bleibt einen schon gar nichts anderes übrig als zu bescheißen.
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@ 0 #
Man muß nicht nur die legalen Schlupflöcher nutzen, sondern ganz dreist und illegal betrügen. Dann wird man noch mit Steuergeldern belohnt. Siehe Autoindustrie! ===>Da ist die Bürokratie nur für den Papierabsatz gut.

Dieselbe Problematik haben doch alle anderen Branchen. Auch hier steigt die Bürokratie, weil es immer wieder einzelne gibt, die versuchen, die Grenzen der Legalität auszuloten und sie auch gerne überschreiten.
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