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Entwurf zur Dünge-VO: Verschärfung, Verbote, Sperrfristen

Dieses Thema bezieht sich auf einen Beitrag auf agrarheute.com:
Entwurf zur Dünge-VO: Verschärfung, Verbote, Sperrfristen
@ DWEWT #
DWEWT schrieb:

Die negativen Auswirkungen der geschlitzten Gülle rühren daher, dass die Gülle ihr gesamtes Emitations-
potenzial im Boden freisetzt
. Dadurch wird auch der Lufthaushalt des Bodens massiv beeinträchtigt. Bei
Ausbringung auf den Boden, wird die Gülle, durch Regen und abtropfenden Tau, stark verdünnt in den
Boden eingebracht. Unverdünnte Gülle in die Boden zu injizieren, ist der Tod für große Teile des aeroben
Bodenlebens.

Gruss, DWEWT



Trifft das auch bei für die Schleppschlauchverteilung zu? Ich denke eher nicht, oder liege ich da falsch?
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#
Beim Schlitzen ist zunächst einmal die gasförmige Phase entscheidend. Bei der auf dem Boden ab-
gelegten Gülle kann man das vernachlässigen. Allerdings möchte man ja, dass das Gas im Boden
gebunden wird.

Gruss, DWEWT
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
Religionsfreiheit ist ein schönes Ziel; so ganz frei von Religion.
0
 
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Bei der nächsten "Überarbeitung" der DVO wird wohl vorgesehen werden, dass alle Biogasler und Viehwirte ihre Gülle zur Kläranlage bringen müssen.....
2
 
@ CarpeDiem #
CarpeDiem schrieb:

Bei der nächsten "Überarbeitung" der DVO wird wohl vorgesehen werden, dass alle Biogasler und Viehwirte ihre Gülle zur Kläranlage bringen müssen.....


Das wärs.....kein Lagerraum und direkter Anschluss an die Kanalisation...
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@ Freisinger #
.....aber auch ordentlich Kohle abgreifen!
0
 
@ CarpeDiem #
CarpeDiem schrieb:

.....aber auch ordentlich Kohle abgreifen!

wenn zum normalen Abwasserpreis von 2,5€/m³......dann nur zu.
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@ Freisinger #
Freisinger schrieb:

wenn zum normalen Abwasserpreis von 2,5€/m³......dann nur zu.


Bei ausbringkosten von ca.4€ is das ok....
aber dann den Klärschlamm bitte verbrennen und die Asche zu P-K-Dünger aufbereiten und nicht wie aktuell üblich, den Schlamm auf Karstgebieten im Grundwassereinzugsbereich ausbringen!

0
 
@ DWEWT #
Das ist alles egal was mit dem Bodenleben passiert, aber die CO2 Bilanz vor der EU ist geschönt
2
 
@ Freisinger #
Freisinger schrieb:

Was mich am meisten wurmt, sind nicht die Sperrzeiten, sondern schlitzen oder Streifenablage (Schleppschlauch/-schuh) im Grünland. Da macht man sich die ganzen Wiesen kaputt. Aber das kapieren diese Praxisfernen Sesselfurzer in den Ministerien nicht.


Im Grünland sind Schleppschläuche und Injektoren wirklich der letzte Müll.
Ich hab einmal im August vom Lohner Gülle (mit Schleppschläuchen) ausbringen lassen.
Im nachfolgendem März konnte man die Güllewürste immer noch sehen!

Und das Schlitzen ist nichts anderes als staatlich verordnete Ampfervermehrung.

Aber wer freut sich?
Die Landmaschinehersteller und die Agrochemi-Konzerne.
Aber das alles wird natüüüüürlich NUR aus Umweltschutzgründen beschlossen!



Btw, wer wissen will wo die hohen Nitratwerte wirklich herkommen, der brauch sich bloß mal unser marodes Abwassersystem angucken!
Aber es ist natürlich viel billiger die Bauern zum Sündenbock zu machen, als Milliarden in die Sanierung des Abwassersystems zu investieren.
2
 
@ Mett #
Mett schrieb:

Im Grünland sind Schleppschläuche und Injektoren wirklich der letzte Müll.
Ich hab einmal im August vom Lohner Gülle (mit Schleppschläuchen) ausbringen lassen.
Im nachfolgendem März konnte man die Güllewürste immer noch sehen!

Und das Schlitzen ist nichts anderes als staatlich verordnete Ampfervermehrung.

Aber wer freut sich?
Die Landmaschinehersteller und die Agrochemi-Konzerne.
Aber das alles wird natüüüüürlich NUR aus Umweltschutzgründen beschlossen!



Btw, wer wissen will wo die hohen Nitratwerte wirklich herkommen, der brauch sich bloß mal unser marodes Abwassersystem angucken!
Aber es ist natürlich viel billiger die Bauern zum Sündenbock zu machen, als Milliarden in die Sanierung des Abwassersystems zu investieren.

Bekannte von mir haben jahrelang mit Schleppschlauch gegüllt......bis sie nur noch die gemeine Rispe und Ampfer hatten, von den Güllewürsten gar nicht zu reden. Diese Dauerwiesen wieder in ein Ertragreiches Grünland zu bringen hat viel Zeit und Geld gekostet.
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