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Initiative Tierwohl: Start ohne Widerstand des Kartellamtes

Dieses Thema bezieht sich auf einen Beitrag auf agrarheute.com:
Initiative Tierwohl: Start ohne Widerstand des Kartellamtes
@ 240236 #
240236 schrieb:

Aber die gute Lebensmittelbache wäscht seine Hände in Unschuld, denn sie hat ja die Tierwohlhaltung finanziert und der böse Landwirt ist dem Geld der größte Feind und nimmt es nicht an und quält lieber seine Tiere

Richtig, so wird es die Schlachtmafia und der Lebensmittelhandel bald verkünden.
Und alle Schlauberger sind wieder drauf rein gefallen... wie schon bei QS.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 08.10.14 um 18:08 Uhr.
@ Mim #
Auf Cow-Comfort setzen Betriebe die auf den Höchstsatz an Förderung setzen.

Wenn du diese Initiative für sinnvoll hälst, dann beschreibe mir wieviel man mit diesen 4 ct/kg anfangen kann. Einrichtung und baulich sind das 10€/Mastplatz und Jahr. Jetzt nimmt man von diesen Einnahmen Kosten für Stroh o. ä. und Arbeitskosten weg und dann erklärst du mir wie man dann noch baulich groß was machen kann.
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@ Schaumburger #
Das wird dann wie mit dem QS-Cent. Erst wurde er noch groß auf der Abrechnung ausgezeichnet und auf einmal war er im Schlachterlös beinhaltet.
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@ 240236 #
Deshalb soll niemand teilnehmen, sonst ist es wie damals mit QS, erst werden die Landwirte geködert und auf einmal wird es Standard.


Das hilft auch nichts: früher oder später wird es Standard.
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@ Mim #
.... vielleicht sitzen sie IM Stall....?


Es ist zumindest zu hoffen, dass die Tiere wirklich was von den Auflagen der Tierwohlinitiative haben. Dann gäbe es zumindest Nutzniesser, denen man das nicht neidig sein sollte.

.... Deswegen heißt es ja TIERwohl Innitiative, und es soll sogar Landwirte geben, die die Maßnahmen durchführen OHNE mit dem TWI zu rechnen...?! So wie Rinderhalter auf "Cow-Comfort" setzen für einen stabileren Tierbestand ohne mit Extra-Mitteln zu rechnen..?


Ich kenne die Auflagen der Tierwohlinitiative nicht im Detail, aber "Cow-Comfort" ist kein Selbstzweck, sondern soll möglichst hohe Leistungen erreichbar machen. Der Begriff "Tierwohl" beinhaltet nicht zwangsläufig, dass dies auch zu verbesserten Leistungen führt. Wenn dass aber ein Effekt ist, dann müsste sich die Tierwohlmassnahmen von selbst auf Dauer durchsetzen und die Initiative wäre höchstens eine Anschubmaßnahme.
Aber dann kommen wir in ein anderes Fahrwasser: Damit könnte man begründen, den Zuschlag von 4 cent zu kürzen... oder gesetzliche Maßnahmen durchzuführen, ohne Ausgleich.
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@ Schaumburger #
Wer mehr Tierwohl verlangt, sollte zu aller erst dafür sorgen das die Schweinemast rentabel ist. Wenn man über Monate nichts verdient, wie finanziert man dann Rauhfutterautomaten, Strohecken, größere Fensterflächen, Teilbereiche mit geschlossenen Spalten...


Was ich auch bedenklich finde: Es sind 200 Mio € zur Verfügung gestellt und das Anmeldeverfahren soll nach dem Windhundverfahren gehen. Die Betriebe sollen sich erst anmelden, wenn Sie die Auflagen bereits erfüllt haben. Was machen die Betriebe, die in Vorleistung gegangen sind und nicht bekommen??? Das gesamte Risiko trägt dann der Erzeuger, nicht die anderen Akteure in dieser Initiative.
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@ altilla #
altilla schrieb:

Das hilft auch nichts: früher oder später wird es Standard.

Öffentlich sagt die Schlachtbranche und der LEH das sie die Initiative Tierwohl begrüßt und unterstützt, praktisch drücken sie grade den Preis so krass nach unten, das möglichst wenige Schweinehalter grade Geld in der Hand haben um bei der Initiative Tierwohl mit zu machen.
So, und wem nützt es wohl wenn möglichst wenig Landwirte das Geld für die I.Tierwohl vom LEH bekommt?
Der Börsenkurs in Realtime steht heute auf 1,43 €, für Oktober und November weiterhin auf 1,55€. Hier läuft grade eine ganz große Verarsche!
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 08.10.14 um 21:20 Uhr.
@ altilla #
altilla schrieb:

Was ich auch bedenklich finde: Es sind 200 Mio € zur Verfügung gestellt und das Anmeldeverfahren soll nach dem Windhundverfahren gehen. Die Betriebe sollen sich erst anmelden, wenn Sie die Auflagen bereits erfüllt haben. Was machen die Betriebe, die in Vorleistung gegangen sind und nicht bekommen??? Das gesamte Risiko trägt dann der Erzeuger, nicht die anderen Akteure in dieser Initiative.


Jepp, das Risiko tragen wir Landwirte. Und oh Zufall, gut 2,5 bis 3 Monate vor dem Start der Initiative drückt man den Schweinepreis so weit runter, das Investitionen erst mal zurück gestellt werden.
Schließlich wäre jetzt der Zeitpunkt um mit nötigen Stallumbauten und zusätzlichen Einbauten zu starten. Jetzt und nicht früher, so das man dann im Januar die ersten Tierwohl Schweine liefern könnte. Merkst du was da vor sich geht?
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@ Schaumburger #
Der Börsenkurs in Realtime steht heute auf 1,43 €, für Oktober und November weiterhin auf 1,55€. Hier läuft grade eine ganz große Verarsche!


Nur Nebenbei: habe jetzt nicht wirklich bemerkt, dass die Fleischpreise im LEH in den letzten Wochen auch massiv gefallen sind. Sonderangebote sind ähnlich, aber ansonsten halten sich die Verbraucherpreise doch, soweitich sehe.
Und: der LEH stellt das Geld für die Tierwohlinitiative zur Verfügung. Könnte es sein, dass sie das momentan ansammelt??
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@ altilla #
altilla schrieb:

Nur Nebenbei: habe jetzt nicht wirklich bemerkt, dass die Fleischpreise im LEH in den letzten Wochen auch massiv gefallen sind. Sonderangebote sind ähnlich, aber ansonsten halten sich die Verbraucherpreise doch, soweitich sehe.
Und: der LEH stellt das Geld für die Tierwohlinitiative zur Verfügung. Könnte es sein, dass sie das momentan ansammelt??

wir wollen doch wohl nichts unanständiges bei den Verbrechern vermuten... Geld ansammeln und das Interesse, die finanziellen Möglichkeiten der Teilnahme an der Initiative erheblich einschränken. Schließlich ist genau das ja die Folge der derzeitigen Situation.
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