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Wölfe greifen Mutterkuhherde in Brandenburg an

Dieses Thema bezieht sich auf einen Beitrag auf agrarheute.com:
Wölfe greifen Mutterkuhherde in Brandenburg an
@ altilla #
altilla schrieb:

Das schon, aber es betrifft weitgehend Schafe und Ziegen. Für Pferde und Rinder gibt es deutschlandweit meines Wissens keine Vorgaben für einen "Wolfssichere Einzäunung". Weil die Behörden davon ausgehen, dass der Wolf kein Pferde- und Rindfleisch mag . Die Realität sieht anders aus.

Genau ,
Der Wolf mag Pferde und Rindfleisch genau so wenig wie Menschenfleisch !
Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel
das bessere ist der feind des guten
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@ stripptiller #
Genau ,
Der Wolf mag Pferde und Rindfleisch genau so wenig wie Menschenfleisch !
Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel

Klar, aber die Risse an Pferden und Rindern sind wesentlich geringer als bei Schafen etc.
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@ altilla #
altilla schrieb:

Klar, aber die Risse an Pferden und Rindern sind wesentlich geringer als bei Schafen etc.


Das wird wohl daran liegen, daß Pferde deutlich häufiger, intensiver vor Ort vom Menschen betreut werden und deswegen die Wölfe einen bogen darum machen. Aber auch nur solange wie es noch genügend andere Ausweichmöglichkeiten für sie gibt. Nehmen die Wolfsrudel zu und die Schafhaltung ab werden sich die Wölfe auch vermehrt an Pferde und Rinder wagen.
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@ cosinus #
Das wird wohl daran liegen, daß Pferde deutlich häufiger, intensiver vor Ort vom Menschen betreut werden und deswegen die Wölfe einen bogen darum machen. Aber auch nur solange wie es noch genügend andere Ausweichmöglichkeiten für sie gibt. Nehmen die Wolfsrudel zu und die Schafhaltung ab werden sich die Wölfe auch vermehrt an Pferde und Rinder wagen.

Hauptgrund dürfte sein: Pferde sind größer. Nicht ohne Grund sind bisher hauptsächlich Kleinpferde/Shetland-Ponys und Fohlen gerissen worden.
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@ altilla #
altilla schrieb:

Hauptgrund dürfte sein: Pferde sind größer. Nicht ohne Grund sind bisher hauptsächlich Kleinpferde/Shetland-Ponys und Fohlen gerissen worden.


Glaubst du das wirklich? Dann schau dir mal ein Wolfsrudel an welches sogar Bisons erlegt!
Der HUNGER ist dabei die treibende Kraft!
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@ cosinus #
Glaubst du das wirklich? Dann schau dir mal ein Wolfsrudel an welches sogar Bisons erlegt!
Der HUNGER ist dabei die treibende Kraft!

Ich bin kein Wolf, und kann das nicht aus eigener Erfahrung sagen. Er sucht sich sicher stets ein leichtes Opfer, also eher ein kleines Tier, ein krankes Tier. Nur wenn der Hunger groß ist und keine andere Möglichkeit da ist, wird er das Risiko eingehen, ein großes Tier zu erlegen.
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@ altilla #
altilla schrieb:

Ich bin kein Wolf, und kann das nicht aus eigener Erfahrung sagen. Er sucht sich sicher stets ein leichtes Opfer, also eher ein kleines Tier, ein krankes Tier. Nur wenn der Hunger groß ist und keine andere Möglichkeit da ist, wird er das Risiko eingehen, ein großes Tier zu erlegen.


Nicht anderes habe ich dazu geschrieben. Zur Erinnerung:

Das wird wohl daran liegen, daß Pferde deutlich häufiger, intensiver vor Ort vom Menschen betreut werden und deswegen die Wölfe einen bogen darum machen. Aber auch nur solange wie es noch genügend andere Ausweichmöglichkeiten für sie gibt. Nehmen die Wolfsrudel zu und die Schafhaltung ab werden sich die Wölfe auch vermehrt an Pferde und Rinder wagen.
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@ cosinus #
Nicht anderes habe ich dazu geschrieben. Zur Erinnerung:

Das wird wohl daran liegen, daß Pferde deutlich häufiger, intensiver vor Ort vom Menschen betreut werden und deswegen die Wölfe einen bogen darum machen. Aber auch nur solange wie es noch genügend andere Ausweichmöglichkeiten für sie gibt. Nehmen die Wolfsrudel zu und die Schafhaltung ab werden sich die Wölfe auch vermehrt an Pferde und Rinder wagen.

Ich befürchte allerdings, es wird Rehe früher treffen als Rinder oder Pferde. Abgesehen davon, dass sich einzelne Rudel anscheinend auf Rinder spezialisiert haben.
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[www.landlive.de]

Sehr interessante Feststellung: den Eichenprozessionsspinner will man bekämpfen, aber den Wolf als geschützte Art darf man nicht schiessen.

Damit wird zumindest ein Argument der Wolfsbefürworter ad adsurdum geführt: Die Bekämpfung des Wolfes ist ein Konzept aus dem 19. Jahrhundert, man kann einen Tier nicht als unwertig und als Schädling bezeichnen, weil wir keinen direkten Nutzen sehen.

Würde man dieses Argument ernst nehmen, dann dürfte man die Eichenprozessionsspinner ebenfalls keinesfalls bekämpfen.
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Small Talk gestern in Schwaiganger , eine mir bekannte Pferdehalterin fragte mich nach Wolfssichtungen bzw Probleme mit dem Wolf . Ganz erstaunt habe ich abgewehrt , "bei uns gibts keinen Wolf " .

Sie hat erzählt dass in Ihrem Gebiet der Wolf mehrfach auf Fotofallen gesichtet wurde ! (Raum Tegernsee Tölz )

Dann war noch einer dabei gestanden der das Geschehen im Osten der Republik wissen muss , der erzählte dass Wölfe sogar in Ställe gehen und dort sich Kälber holen .
Keinen "Hund" zum jagen tragen !
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