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SOKO Tierschutz - Geschäftsmodell auf dem Rücken der Bauern

@ DWEWT #
DWEWT schrieb:
Leute,
die "Alt-68-er" taugen nun wirklich nicht mehr als Feindbild! Schon rein rechnerisch sind die heute
alle über 65 und wohl auch mental im Ruhestand. Selbst deren Kinder, die einem Vorurteil nach
alle antiautoritär erzogen wurden, sind heute zwischen 40 und 50 Jahre alt und bei solchen illegalen
Aktionen nicht mehr anzutreffen. Nein, wir haben es mit einer Gruppierung zu tun, die, aus welchem
Grund auch immer, in Opposition zum Konsum-Mainstream geraten ist. Ähnlich ist es mit den hier ge-
borenen Extremisten der IS. Oder glaubt wirklich jemand, dass die, als Folge der Erziehung durch ihre
Eltern, auf diese Bahn geraten sind? Es ist ein gesellschaftliches Problem und damit auch eines, an
dessen Entstehung wir selbst beteiligt waren/sind.
Gruss, DWEWT


Ja es ist ein gesellschaftliches Problem. Aber das Problem sind nicht diese "wenigen" Extremisten. Die hat es immer gegeben und wird es auch immer geben. Die entsprechenden Gruppierungen sind auch nicht in Opposition zum Konsum-Mainstream sondern sie haben ein Geschäftsfeld für sich entdeckt welches absolut zum Konsum-Mainstream passt. Denn sonst könnten sie nicht so ohne kritische Hinterfragung ihrer Aussagen durch die entsprechenden Medien aber auch "aufgeklärte" Bürger ihre mehr als Fragwürdige Behauptungen so leicht unters Volk bringen.

Problematisch sind aber dennoch die "Alt-68-er" (die auch noch nicht alle in Rente sind - die Meinungsführer von damals schon aber nicht die Anhänger und diese sind bei der Tolerierung dieses Terrorismus von entscheidender Bedeutung). Bestes Bsp. S21. Denn gerade diese Gruppe war am stärksten Vertreten bei diesen Protesten.
Die "Alt-68-er" ist auch die Gruppe mit der höchsten Kaufkraft. Deshalb richten sich entsprechenden Verlage nach deren Konsumverhalten von diversen Medienträgern.
Zudem scheint es unter dieser Gruppe eine hohe "Widerstands"- Affinität zu geben alá falls "Unrecht" zu Recht wird bla bla bla.

Einige interessante Ansätze zur Benennung dieser Problematik ha mE Klaus Alfs zu "Papier" gebracht.
Auch wenn die Länge dieses Textes vielen Facebook-Likern zu lange sein könnte, lohnt es sich diesen zu lesen (und daraus wird deutlich das manche Dinge sich eben nicht in ein paar Sätze abhandeln lassen - und das ist auch wieder gegen den Mainstream - einfach Prägnante Bilder kurze Pamphlete zu "liken")
Some of the environmental lobbyists of the Western nations are the salt of the earth, but many of them are elitists. They’ve never experienced the physical sensation of hunger. They do their lobbying from comfortable office suites in Washington or Brussels. They have never produced a ton of food. If they lived just one month amid the misery of the developing world, as I have for 60 years, they’d be crying out for fertilizer, herbicides, irrigation canals and tractors and be outraged that fashionable elitists back home were trying to deny them these things. Norman Borlaug
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Dieser Beitrag wurde am 02.11.14 um 16:20 vom Autor gelöscht.
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Bleibt die Frage, ob der Extremismus bei S21, bei Anti-Atom, bei Anti-Islamismus, bei Anti-Integration,
bei Anti-Einwanderung, bei Anti-Intensivtierhaltung und vielen anderen Gegen-Etwas-Demonstrationen,
immer die gleichen Entstehungsgründe, bzw. Motivationen hat. Auch denke ich nicht, dass die Akteure
selbst geschäftliche Interessen verfolgen. Auch sollte nicht vergessen werden, dass im Verbraucher-
schutz viele heute selbstverständliche Dinge von diesen Gruppierungen angestoßen wurden. Eine pau-
schale Be.- bzw. Verurteilung ist unangebracht. Im Bereich des Tierschutzes, bei ldw. Nutztieren, gibt es
Betriebe, denen man sehr wohl auf die Finger sehen und z.T. auch klopfen muss. Das weiß ich aus eige-
ner Erfahrung. Allerdings sollte man diesen Umstand realistisch, also als absolute Ausnahme betrachten.
Das Herumreiten auf den "Alt-68-er"-Aktivisten ist absolut unangebracht. Ohne sie würden wir heute, auch
im Bereich der höher qualifizierenden Bildung, womöglich noch in den 50ern stecken. Die undifferenzierte
Sicht auf diese Gruppierung, erwächst häufig aus dem Wunsch nach einer gutbürgerlichen Gesellschaft,
die wir, zumindest in Teilen, GsD längst hinter uns gelassen haben. Diese Bewegung mag der Anstein für
manch kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Erscheinungen gewesen sein, als Ursache für
heutige Eskalationen, taugt sie nicht.

Gruss, DWEWT
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 03.11.14 um 10:05 Uhr.
@ Anton78 #
Wie kann es nur sein, dass die Bauern sich gegen solche Verleumdungskampagnen nicht wehren?

Wenn der Chef der SOKO Tierschutz wegen seines Eindringens 1500 € Strafe bekommt, dann ist das im Fernsehen keine kritische Meldung über die Arbeitsweise der Organisation wert! Einbruch darf man ja nicht mehr sagen, die Herrn und Damen Tierschützer wollen nicht mit Kriminellen in einen Topf geworfen werden, die einbrechen und Dinge stehlen.

Im Gegenteil: der Richter hat sogar Verständnis für das Verhalten des Kerls gezeigt! Und die Medien machen das genauso: der Arme wurde wegen seines Einsatzes für den Tierschutz bestraft.

3
 
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Irgendwann wird bei einem dieser Einbrüche ein Toter zu filmen sein. Ich hoffe, es ist dann nicht der Bauer.
Die Freiheit der Wölfe bedeutet den Tod der Lämmer.
ÖXIT - wir kommen!!!
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@ DWEWT #
DWEWT schrieb:Bleibt die Frage, ob der Extremismus bei S21, bei Anti-Atom, bei Anti-Islamismus, bei Anti-Integration,bei Anti-Einwanderung, bei Anti-Intensivtierhaltung und vielen anderen Gegen-Etwas-Demonstrationen, immer die gleichen Entstehungsgründe, bzw. Motivationen hat.

Nach meiner Meinung schon, weil:
Wir werden in unserm Alltag mit einer fülle von "schlechten" Nachrichten bombardiert, wodurch die meisten ob dieser mannigfaltigen Probleme ein Gefühl von Ohnmacht befällt.
Um diese Probleme zu verstehen erfordert ein hohes Mass an Grundwissen und Zeit um sich damit auseinanderzusetzen.
Da dies nicht jeder hat oder leisten will öffnet man sich gern Phantasien die ohne Belege oder Fakten auskommen und möglichst simple Lösungsansätze bieten. Durch diese vermeintlich einfache Wege kann dann jeder - ohne viel Arbeit - sich wieder als Handelnder fühlen.

Auch denke ich nicht, dass die Akteure selbst geschäftliche Interessen verfolgen.

Nö aber die Profiteure und diese sind halt häufig nicht von den Akteuren zu unterscheiden

Auch sollte nicht vergessen werden, dass im Verbraucherschutz viele heute selbstverständliche Dinge von diesen Gruppierungen angestoßen wurden. Eine pauschale Be.- bzw. Verurteilung ist unangebracht.

Angestoßen und sinnvolle Umsetzung sind zwei verschiedene Paar Schuhe.
Auch wurden viele dieser Anstöße (>90%) nie und nimmer von diesen Gruppen selbst angestoßen. In der Regel wurde auf den fahrenden Zug aufgesprungen um die medialen Lorbeeren zu bekommen.
Deshalb ist eine Pauschale positive Beurteilung häufiger zu hinterfragen.

Im Bereich des Tierschutzes, bei ldw. Nutztieren, gibt es Betriebe, denen man sehr wohl auf die Finger sehen und z.T. auch klopfen muss. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Allerdings sollte man diesen Umstand realistisch, also als absolute Ausnahme betrachten.

Diese Aussage unterschreibe ich sofort. Nur stellt sich dann die Frage weshalb vorallem die hier kritisierten Gruppen dies als Normalfall schildern.
Dagegen wehren sich viele und nicht gegen das berechtigte Aufzeigen einzelner Extremfälle.


Das Herumreiten auf den "Alt-68-er"-Aktivisten ist absolut unangebracht. Ohne sie würden wir heute, auch im Bereich der höher qualifizierenden Bildung, womöglich noch in den 50ern stecken.
Wow, die
"Alt-68-er" haben den Sputnik-Schock ausgelöst - der in Folge zu einer Neuausrichtung der Bildung führte.
Die von den "Alt-68-er" angestoßene Reformen waren gelinde gesagt mehr als dürftig in ihrer Wirkung, hat sich ja beim ersten Pisa-Test mehr als deutlich gezeigt (und im oberen Bereich finden ich definitiv mehr geteilte Schulsysteme als Gesamtschulen - aber diesen Fakt scheint vor lauter Ideologie auch nicht zu interessieren) Was aber in die Zuständigkeit der "Alt-68-er" fällt wäre der Bologna-Prozess (nach dem Marsch durch die Institutionen waren sie zu der Zeit am Drücker). Komischerweise wird dieser ab doch ab und an stark kritisiert.

Genauso haben die "Alt-68-er" bei der Aufarbeitung der Nazizeit nicht sehr viel geleistet. Wem hier Ehre gebührt ist Fritz Bauer der wirklich seinen Arsch aufgerissen hat und zum Dank heute in Vergessenheit geraten ist. Aber die, die nichts machten heimsen die unverdienten Lorbeeren wieder ein.

Die undifferenzierte Sicht auf diese Gruppierung, erwächst häufig aus dem Wunsch nach einer gutbürgerlichen Gesellschaft, die wir, zumindest in Teilen, GsD längst hinter uns gelassen haben. Diese Bewegung mag der Anstein für manch kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Erscheinungen gewesen sein, als Ursache fürheutige Eskalationen, taugt sie nicht.
Gruss, DWEWT

Was in meinen Augen die "Alt-68-er" auszeichnet ist das ICH zu optimieren, z.B. ICH will mich selbstverwirklichen. Das eine vernünftige ICH-Bezogenheit mehr als sinnvoll ist bestreite ich nicht, aber mE zeichnet sich diese Generation als Gegenbewegung zur rationalen Welt aus, in der bestimmte Bedürfnisse nicht immer und für alle befriedigt werden können.
Unter diesem Aspekt ist die heutige Situation eine logische Weiterentwicklung der "Alt-68-er".
Ob dies einem Gesellschaftssystem so zuträglich ist ...?

Some of the environmental lobbyists of the Western nations are the salt of the earth, but many of them are elitists. They’ve never experienced the physical sensation of hunger. They do their lobbying from comfortable office suites in Washington or Brussels. They have never produced a ton of food. If they lived just one month amid the misery of the developing world, as I have for 60 years, they’d be crying out for fertilizer, herbicides, irrigation canals and tractors and be outraged that fashionable elitists back home were trying to deny them these things. Norman Borlaug
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Die Soko hat wieder zugeschlagen. Ein OSI-Schlachthof in BW war Gegenstand eines Berichtes über noch angebliche Verstöße gegen das Tierschutzgesetz. Das Pikante ist, dass Mc. D(...) nicht unerhebliche Mengen an Burgerfleisch von dort bezieht. Natürlich hat Mc. D. sofort nach Bekanntwerden Strafanzeige gegen den Schlachthofbetreiber gestellt. Dieses verlogene (ich zitiere den ehemaligen Wirtschaftsminister der BRD S.Gabriel) Pack! Wahrscheinlich kann man bei den von Mc.D. vorgegebenen Einkaufspreisen für das Burgerfleisch gar nicht korrekt arbeiten. Da bleibt jetzt so manchem Junkfood-Spezi wohl der Burger im Halse stecken.
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@ DWEWT #
Glaubst du den Mc Dreck Dauernutzer juckt das? Ich denke nicht.
Ist doch ähnlich wie bei Kentucky schreit ficken. Ich würd eher Vegetarier werden als mir das Zeug zu gönnen.
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@ DWEWT #
DWEWT schrieb:

Wahrscheinlich kann man bei den von Mc.D. vorgegebenen Einkaufspreisen für das Burgerfleisch gar nicht korrekt arbeiten. .
So wird es sein , da müssen wir eben wieder zurück zu den kleinen Familienbetrieben wo der schielende Onkel und die lispelnde Tante mit dem Silberblick das Vieh kostenlos und Unkostenarm fütterten

W ich hoffe du weisst es humorvoll zu nehmen
Keinen "Hund" zum jagen tragen !
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@ matttin #
matttin schrieb:

Glaubst du den Mc Dreck Dauernutzer juckt das? Ich denke nicht.
Ist doch ähnlich wie bei Kentucky schreit ficken. Ich würd eher Vegetarier werden als mir das Zeug zu gönnen.


versprich nicht so viel, die Umweltverschmutzung geht auch an den Pflanzen nicht vorbei.
10 mal zieht der Jäger aus 9 mal kehrt er leer nach Haus
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