Zur mobilen Version wechseln »
NachrichtenThemenMediathekCommunityWetterMärkte & PreiseShopBranchenbuchagrarheute.comlandlive.de
Erweiterte Suche »
UploadChatForenFotosFotoalbenVideosBlogsTermineMitgliederGruppenPartnersuche
Themen auf agrarheute.com
895 Themen, Moderator: Susanne1, Manu, Matthias, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Themen auf agrarheute.com

Die Zeichen der ZEIT - ein Kommentar

1 2 3 ... 11 weiter »
Dieses Thema bezieht sich auf einen Beitrag auf agrarmanager:
Die Zeichen der ZEIT - ein Kommentar
#
Die Zeichen der ZEIT - ein Kommentar
Diesen Text weiterverbreiten, weiterverbreiten, weiterverbreiten. JEDER Lokalpolitiker, JEDER Lokaljournalist und JEDER Landwirt mit seinem Umfeld muß diesen Text lesen.

Schlagwörter dieses Themas: hinzufügen »

1
 
#
Dieser Kommentar hat das gleiche Niveau wie der Artikel in Die Zeit! Warum sollte man ihn also
verbreiten? Ich finde die Aufregung über den aktuellen Die Zeit-Artikel auch etwas verlogen. Am
18.09.2014 erschien in Die Zeit der Artikel "Das Wasser wird schlecht". Es gab keine Vorankün-
digung und hier hat sich kein Ar.... dafür interessiert. Es ging um Gülle und Grundwasserver-
schmutzung; also ein ebenfalls sehr wichtiges Thema! Warum jetzt so ein Lamento?

Gruss, DWEWT
2
 
@ DWEWT #
Da es sich um eine Reihe handelt, "Tod aus dem Stall" war nur die Aufwärmphase, dürfen wir noch gespannt sein, wie weit das alles noch getrieben wird.
Es wird am Bauernadvent, Donnerstags in Die Zeit, noch so einiges kommen.
Die Spendenkonzerne wie der BUND sitzen mit am Tisch, es geht ja um viel Geld, was mit der Bauernserie gemacht werden soll.


Heute zu glauben, das wars, halte ich für blauäugig.

0
 
#
Aber zur Sache: Wie erklärt sich denn die gelernte Landwirtin und die gelernte Journalistin Sabine Leopold die Tatsache, dass der OOWV (Oldenburgisch Ostfriesischer Wasserband) Antibiotika im Grundwasser in Südoldenburg gefunden hat????
1
 
@ hansmeinen #
hansmeinen schrieb:

Aber zur Sache: Wie erklärt sich denn die gelernte Landwirtin und die gelernte Journalistin Sabine Leopold die Tatsache, dass der OOWV (Oldenburgisch Ostfriesischer Wasserband) Antibiotika im Grundwasser in Südoldenburg gefunden hat????


Das versuche, ich als "Laie" dir zu erklären. Was ist mit den maroden Abwasserkanälen, und dem Antibiotika in den Hausabwässern? Glaubst du die lösen sich in reines Trinkwasser auf? Ich denke, dass diese Abwässer höher belastet sind, als die Gülle.
7
 
#
Antibiotika im Grundwasser, hansmeinen, entstammen mit Sicherheit auch landwirtschaftlichen Betrieben. Diese Stoffe sind schwer abbaubar und werden vom Organismus in größeren Mengen wieder ausgeschieden. Wer also seine Nutztiere im Krankheitsfalle behandelt, hat auch diese Medikamente in den Abwässern seines Betriebes.
Nur unterscheidet sich da ein Agrarbetrieb in nichts von einer Wohnanlage, einem Ärztehaus oder einem Altersheim. Solange Antibiotika in so großen Mengen verabreicht werden, wie gegenwärtig in der Human-, der Haustier- und (auch) in der Nutztiermedizin, finden sich diese Stoffe in der Umwelt wieder. Das ist nicht vermeidbar, nur minimierbar.
Tatsache ist jedoch, dass bei nationalen und internationalen Untersuchungen MRSA-Keime (zu Antibiotika im Grundwasser gibt es bislang wenige vergleichbare Untersuchungen) vor allem in städtischen Gebieten gefunden wurden. Was kein Wunder ist. In Berlin beispielsweise leben auf einer Fläche von 890.000 qkm etwa 3,5 Mio. Menschen mit geschätzt 150.000 Hunden und und 250.000 Katzen. Die alle werden immer wieder auch mit Antibiotika behandelt, und die Kontrollen dabei sind weitaus lascher als im Großtierbereich. Will heißen: Keiner kontrolliert, ob ein Patient seine Pillen korrekt bis zum Ende nimmt oder die Behandlung vorzeitig abbricht und damit Resistenzen fördert. Schweine (zumindest im zoologischen Sinn) gibt es in Berlin nicht – abgesehen von einer Handvoll Tiere in den beiden Zoos und einer Domäne.
Im Landkreis Cloppenburg – einer der schweine- und geflügelreichsten Regionen Deutschlands – leben auf der doppelten Fläche nur ein Zwanzigstel der Menschen (und folgerichtig auch ungefähr nur ein Zwanzigstel an Hunden und Katzen). Dafür gibt es 1,3 Mio. Schweine.
Trotzdem gibt es in städtischen Gebieten deutlich mehr MRSA-Fälle. Besonders betroffen sind Berlin, das Ruhrgebiet, die Gegenden um Nürnberg und um Mainz und – aus für mich nicht ganz nachvollziehbaren Gründen – das gesamte Saarland. Ostdeutschland, wo die Großbetriebe dominieren, die Bevölkerungsdichte aber über weite Strecken gering ist, ist dagegen nahezu unbelastet.
Hinzu kommt, dass molekulargenetische Untersuchungen der beim Menschen gefundenen MRSA-Keime in 90 bis 98% der Fälle (je nach Untersuchung) eine Herkunft aus dem humanen Umfeld und nicht aus der Tierhaltung nachgewiesen haben. Das heißt nicht, dass es keinerlei Belastung aus Tierhaltungsbetrieben gibt (allerdings ist – soweit mir bekannt ist – kein Zusammenhang zwischen der Größe des Betriebes und dem Auftreten von multiresistenten Keimen nachweisbar, eher scheint die Anzahl der Betriebe in einem Territorium eine Rolle zu spielen). Nur ist das Angstszenario, das DIE ZEIT seit heute verbreitet, an den Haaren herbeigezogen. Die hauptsächlichen Probleme stammen aus dem Humanbereich. Tierhaltungsbetriebe, egal welcher Größe, steuern nur einen winzigen Prozentsatz bei. An diesem sollten wir arbeiten, denn jeder MRSA-Fall ist einer zu viel. Deswegen aber Landwirte an den Pranger zu stellen und ihre Betriebe als "todbringend" zu bezeichnen, geht weit an der Realität vorbei. Das wäre ungefähr so, als würde man eine Handvoll von blutspendeverursachten Fällen für die weltweite Verbreitung von Aids verantwortlich machen und deshalb Bluttransfusionen zu einer tödlichen Gefahr erklären.
Sabine Leopold
7
 
@ hansmeinen #
hansmeinen schrieb:

Aber zur Sache: Wie erklärt sich denn die gelernte Landwirtin und die gelernte Journalistin Sabine Leopold die Tatsache, dass der OOWV (Oldenburgisch Ostfriesischer Wasserband) Antibiotika im Grundwasser in Südoldenburg gefunden hat????


Ich gebe wieder:
von matzat · 06.11.2014 - 07:12 Uhr 9.
Da haben sie ja was gefunden....

"Ein Wirkstoff das 1909 gefunden wurde und anfänglich als Farbstoff in der Stoffindustrie verwendung fand. Um 1930 wurde dan die antibakterielle wirkung entdeckt und ist seit dem ein Ersatzbreitbandantibiotikum für Menschen die kein Peniciilin vertragen. In der Tiermedizin hat es nur im Nagetierbereich eine Bedeutung und in der Geflügelhaltung gegen Kokzidien."

Eigentlich ohne Kommentar!
Es gibt in und um Cloppenburg eine sagenhafte mit Antibiotika verseuchte Verklappung von Vogel und Nagetiergülle!!!

Das Wachstum hat immer Recht!- kommt uns doch bekannt vor alles hat sein Ende nur das Wachstum nicht.Jedenfalls ist das öffentlich-politisch-MEDIALE Neuholsprech schon auf den Niveau der dahinphrasierenden Zentralkommitees-Mitglieder mit angeschlossener Aktueller Kamera angekommen.(Gedanken eines Freundes)
2
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 21.11.14 um 17:26 Uhr.
#
Haste mal nen Euro
[www.facebook.com]

Guten Abend!

Aus Anlass der heute begonnenen Serie in der Wochenzeitung "DIE ZEIT" (Titel des ersten Teils : Die Rache aus dem Stall!") wette ich, dass es dieser Gruppe nicht gelingt, rund 33.000 Landwirte und Tierärzte zu mobilisieren, die jeweils einen Euro spenden, um in besagter Wochenzeitung auf einer ganzseitigen Anzeigen ihren Protest gegen diese Form des Journalismus zum Ausdruck zu bringen...

Ich bin gespannt, Dr. Rolf Nathaus, VetTeam Reken



Wollen wir doch mal wetten das wir es schaffen, oder? Ich bin dabei!
5
 
#
ICH auch!
1
 
#
Es gibt in und um Cloppenburg eine sagenhafte mit Antibiotika verseuchte Verklappung von Vogel und Nagetiergülle!!!


Genau.
Daher kommt auch das berühmte Südoldenburger Hamsterschaschlik,
und die legendären Meerschweinchen-Frikadellen.
2
 
1 2 3 ... 11 weiter »
Werde Mitglied der Community Landwirtschaft, um an dieser Diskussion teilzunehmen!
Zum Seitenanfang