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Pflanzenbau
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Forum: Pflanzenbau
Bodenbearbeitung, Düngung, Pflanzenschutz...

Ist Biolandwirtschaft wirklich interessant?

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Ist Biolandwirtschaft wirklich interessant?
Es heißt wieder man könnte oder sollte auf Biolandwirtschaft umstellen da es sehr interessant ist. Ist hier ein Biobauer der mir Auskunft geben möchte oder der gerne Biobauer ist? Mich beschäftigt das schon eine weile aber ob da mehr verdient ist als ein Bauer der wo spritzen darf?

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Für alle die sich ausschließlich an der Förderung orientieren, mag das zutreffen. Für den Rest, bleibt
die Lage angespannt.

Gruss, DWEWT
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@ DWEWT #
DWEWT schrieb:

Für alle die sich ausschließlich an der Förderung orientieren, mag das zutreffen. Für den Rest, bleibt
die Lage angespannt.

Gruss, DWEWT


Du bringst es auf den Punkt!
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Vorraussetzung, genug Fläche, allgemeine Erfahrung in der Landwirschaft, und nicht auch noch gleich viel ernten wollen als der Konvi.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 30.01.15 um 21:06 Uhr.
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Das hängt stark davon ab, was man für einen Betrieb hat und was man machen will. Milchviehbetriebe mit viel Grünland stellen sich vergleichsweise einfach um, vor allem was die Außenwirtschaft anbelangt. Viehlosen Ackerbauern bereitet mittel- und langfristig die Nährstoffzufuhr Kopfschmerzen... usw. usw. Bio-Eier sind momentan und auch noch auf absehbare Zeit gefragt, Bio-Schweinefleisch eher nicht. Es gilt wie immer, dass man sich vorher hinsetzt und sich alles realistisch, oder noch besser, pessimistisch durchrechnet. Wichtig ist, dass man schon vorher weiß, wie man seine Ware später absetzen will. Also nicht einfach drauflosproduzieren in der Hoffnung, dass man seine Produkte hinterher schon irgendwie für gutes Geld an den Mann bringt.
Ich für meinen Teil kann sagen, dass sich für mich die Umstellung zur Bio-Hühnerhaltung gelohnt hat. Auch, das soll den ganzen Öko-Kritikern gesagt sein, ohne Prämien-Optimierung.
Wohlan!
Voran ans Werk ihr Schergen!
Sollt im Schatten euch verbergen!
Die fiesesten der Fallen ölen!
Und pflichtbewusst die Gäste quälen!
Hau Allen auf die Finger drauf!
Und pass auf deine Schätze auf!
EHRBAR! - Lass den Gegner sein!
Du selbst sei FIES und auch GEMEIN!
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 30.01.15 um 21:19 Uhr.
@ DWEWT #
DWEWT schrieb:

Für alle die sich ausschließlich an der Förderung orientieren, mag das zutreffen.


Findest du?
Die Bioprämie wird doch 1:1 weiter gereicht.

Man muss ideologisch dahinter stehen, sonst gehts, meiner Meinung nach, gar nicht!

Aber selbst dann wird die eigene "Bio-Gesinnung" oft durch völlig absurde Gesetze auf eine harte Probe gestellt.

Wer glaubt mit BIO auf mal das dicke Geld zu verdienen, der wird ganz sicher scheitern.

Die meisten Problem der konventionellen Landwirtschaft bleiben dir auch beim Bio erhalten.
Zusätzlich holst du dir aber noch jede Menge Neue dazu.

Interessant isset schon.
Denn teilweise mußt du ganz andere Wege gehen, als in der konventionellen Landwirtschaft.
Aber einfach isset nicht!
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The_Fox hat hat recht. Vorher muß man die Absatzwege finden und dann kann man den Betrieb drauf ausrichten.
Sicherlich gehört die Innere Einstellung auch dazu. Denn es heißt nicht um sonst lieber a guada konventioneller als a schlechter Biobauer.
Mir betreiben seit 1985 einen Biobetrieb mit Henna, Kartoffeln, Getreide und Hofladen und wia damals mei Vater umgestellt hod. Hod an guaden Rat von an Bekannten bekommen der heid a no stimmt.
,,mach des wos in deiner Gegend keiner macht``
Mei zu den Problemen, die Mett meint. Es gibt koane, sonder nur Lösungsansätze und Herausforderungen an den man wächst!
Es is alles machtbar, doch die momentane Prachtpreissteigungen sind eine zu ernstnehmende Gefahr, somit geht die Biopräme komplett für de Pacht drauf.

Auf jedenfall bin in zweiter Generation gern Biobauer!!!
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@ Mett #
Mett schrieb:

Findest du?
Die Bioprämie wird doch 1:1 weiter gereicht.

Man muss ideologisch dahinter stehen, sonst gehts, meiner Meinung nach, gar nicht!


Wer glaubt mit BIO auf mal das dicke Geld zu verdienen, der wird ganz sicher scheitern.

Die meisten Problem der konventionellen Landwirtschaft bleiben dir auch beim Bio erhalten.
Zusätzlich holst du dir aber noch jede Menge Neue dazu.

Interessant isset schon.
Denn teilweise mußt du ganz andere Wege gehen, als in der konventionellen Landwirtschaft.
Aber einfach isset nicht!


Bei mir fließen alle Prämien in die Eigenkapitalbildung.
Ideologie kann man definieren als Weltanschauung mit Wahrheitsanspruch und Ablehnung von Alternativ-
meinungen. Damit ist Ideologie nicht mein Fall! Ich stehe dahinter, weil ich davon überzeugt bin!
Mit Bio, verdient man auch langfristig wohl nicht das "dicke Geld".
Wenn ich als Bio-Bauer die gleichen Probleme hätte die meine konventionellen Kollegen haben, würde
ich mich schon nach dem Sinn meines Handelns fragen.
Ja, es ist ein anspruchsvoller Job! Damit meine ich allerdings jegliche ldw. Tätigkeit!

Gruss, DWEWT
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Danke erst mal für die Antworten. Muss wahrscheinlich gut überlegt sein?
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Also mein Nebenbeiarbeitgeber betreibt das seit ca 10 Jahren! Aber: das auf Boeden wo manche von träumen! Ca 140 dt Koernermais/ ha dieses Jahr als Bii Ware. Leider passt die Qualität nicht, Grund Kolbenfusarium... nur wo gabs das heuer nicht? Heuer stehst auch als konventionelle in der Scheisse wenn auf KM gesetzt hast. Gute saubere Boeden sind Grundvoraussetzung. Anderes Beispiel Dinkel: Bei 2/3 vom Ertrag gegenüber konventionelle, was rechnet sich da besser beim 3fachen Preis. Alles schon mitgemacht. Kannst ja anfangs auch nur ein Teil der Flaeche auf Bio umstellen. Bei uns haben damals die Herren von Biokreis oder Naturland echt gute Arbeit geleistet.
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