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Glyphosat: Bald komplett verboten?

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Dieses Thema bezieht sich auf einen Beitrag auf agrarheute.com:
Glyphosat: Bald komplett verboten?
Beitrag vom Autor bearbeitet am 01.05.15 um 14:01 Uhr.
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Glyphosat: Bald komplett verboten?
Mich wunderts, dass die Landlive-Community die Diskussion zum Glyphosat-Verbot bisher noch nicht aufgegriffen hat. Wird das Thema eher totgeschwiegen, weil jeder Anwender weiß, daß der Einsatz nicht unbedingt die feine englische Art, dafür aber günstig und vor allem einfach und bequem ist? Genauer betrachtet kann man den konventionellen Berufskollegen nur wünschen, dass die Abhängigkeit vom Glyphosat noch nicht zu groß ist und sie über einen ausreichend schlagkräftigen Technikbestand und das entsprechende Know How für die Arbeit ohne Roundup und Co. verfügen, sollte die Anwendung jemals verboten werden. Da die mächtige Agrar- und Chemielobby aber spätestens bei einer Verschärfung der Diskussion lauthals aufheulen wird, bleibt abzuwarten, ob es überhaupt zu einem Verbot kommt und wenn ja, mit welcher großzügigen Übergangszeit??? Aktuell sind wir noch in der Phase des "unter den Teppich kehrens". Aber Vorsicht: sobald das Thema auch außerhalb der Fachforen in die öffentliche Diskussion gerät, wird der mündige Verbraucher mitreden. Und für den wäre es logisch unverständlich, wenn der Einsatz von Glyphosaten in Hausgärten und öffentlichen Parks verboten würde, aber nicht die flächendeckende Applikation in der konventionellen Landwirtschaft!!!

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Beitrag vom Autor bearbeitet am 01.05.15 um 13:46 Uhr.
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Falsch. *facepalm* Du findest aktuell hier nichts, weil wir das Thema schon vor sechs Wochen bis zum Erbrechen durchgekaut haben.

In Zukunft lieber mal die Suchfunktion des Forums konsultieren bevor wilde Unterstellungen verbreitet werden:

[agrarheute.landlive.de]
Wohlan!
Voran ans Werk ihr Schergen!
Sollt im Schatten euch verbergen!
Die fiesesten der Fallen ölen!
Und pflichtbewusst die Gäste quälen!
Hau Allen auf die Finger drauf!
Und pass auf deine Schätze auf!
EHRBAR! - Lass den Gegner sein!
Du selbst sei FIES und auch GEMEIN!
5
 
@ The_Fox #
OK, in diesem Thread ging es ja hoch her... Er wurde am Ende geschlossen, da er nur noch dem persönlichen Schlagabtausch der Mitglieder diente. Daran sieht man eindrucksvoll, wie stark dieses Thema polarisiert. Vielen Dank für den Link!
0
 
@ The_Fox #
The_Fox schrieb:

Falsch. *facepalm* Du findest aktuell hier nichts, weil wir das Thema schon vor sechs Wochen bis zum Erbrechen durchgekaut haben.

In Zukunft lieber mal die Suchfunktion des Forums konsultieren bevor wilde Unterstellungen verbreitet werden:

[agrarheute.landlive.de]

"Totgeschwiegen" war nun wirklich der falsche Ausdruck. "Totgeschrieben" hätte aber gepasst wie die Faust aufs Auge
Menschenrechte statt Rechte Menschen
Frei statt Bayern
Gutmenschen statt Kriegs-Gauck'ler
Täter statt Opfer
5
 
@ Igorrrrr #
Hast du dir mal die Liste aller Substanzen angesehen, die auf der Liste der krebserregenden Substanzen stehen? Also nicht nur die 2B (möglicherweise krebserregend) sondern die 1er (erwiesenermaßen krebserregend beim Menschen). Ein paar Beispiele: Alkoholische Getränke, Arsen und anorganische Arsenverbindungen, Dieselabgase, Mineralöle, Quarzstaub, Tabak und Tabakrauch.
Wichtige Bemerkung dazu: Grenzwert für Arsen und Arsenverbindungen im Trinkwasser 10 µg/l, Grenzwert Glyphosat im Trinkwasser 0,1 µg/l.
Also Herr Meyer, viel Spass beim Verbot von Arsen im Trinkwasser und allen anderen krebserregenden Substanzen!
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 02.05.15 um 00:03 Uhr.
@ altilla #
Dieses Argument ist ähnlich wie das der "Pflanzenschützer", die sinngemäß behaupten, würde man alle chemisch wirksamen Substanzen in einer Erdbeere nehmen und versuchen, diese als PSM zuzulassen, würde es hierfür sicherlich keine Zulassung geben...
Oder ein anderer gern verwendeter Klassiker: "Aber die Anti-Baby-Pille ist auch im Trinkwasser nachweisbar...".
Da sag ich immer gern: Richtig, die Anti-Baby-Pille ist AUCH nachweisbar. Und so kommt eine Substanz zur anderen, letztlich macht die Dosis das Gift und das Zusammenwirken der verschiedenen Substanzen. Also sollte man doch darauf achten, dass sich möglichst wenige vermeidbare Substanzen in unserem Grundwasser befinden und vor allem nicht die Langkettigen, deren Wechselwirkungen mit anderen Substanzen nicht einfach abzuleiten sind. Das ist bei Arsen schon anders. Es handelt sich hierbei um ein chemisches Element, eine Substanz in Reinform. Hier kann sehr wohl oder deutlich sicherer abgeleitet werden, wie sich dieses Element in der Natur in Wechselwirkungen mit anderen Stoffen verhält . Bei Glyphosat ist das so ohne weiteres nicht möglich und das Wichtigste: die Freisetzung von Glyphosat ist vermeidbar!!!
3
 
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Das Glyphos für Privatleute verboten werden soll finde ich vollkommen richtig!
Denn grade DIE scheren sich einen Dreck um die Anwendungsvorschriften.
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@ Igorrrrr #
Igorrrrr schrieb:
Aber Vorsicht: sobald das Thema auch außerhalb der Fachforen in die öffentliche Diskussion gerät, wird der mündige Verbraucher mitreden. Und für den wäre es logisch unverständlich, wenn der Einsatz von Glyphosaten in Hausgärten und öffentlichen Parks verboten würde, aber nicht die flächendeckende Applikation in der konventionellen Landwirtschaft!!!


Bekommen wir Landwirte auch ein Mitspracherecht, wie der mündige Bürger seiner Arbeit nachkommt?
Der mündige Bürger zieht aufs Dorf und verpestet die Luft dann mit seien Autofahrten, Straßen müssen gebaut werden wodurch landwirtschaftliche Nutzfläche verloren geht, Flughäfen und Kreuzfahrtterminals werden für die Spaßgesellschaft gebaut und unter den ganzen Abgase haben alle zu leiden...

Wenn man sich die Medienbeiträge von Herrn Rummel anschaut, dann hat der "mündige Bürger" ausreichend Sachkenntnis in Sachen Glyphosat...
Und wenn der Bürger dann bei seinen Wochenendausflügen durch Sandstürme auf den Autobahnen rauscht, dann weiß er: mechanische Bodenbearbeitung ist doch was wundervolles.
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Ich war heute früh im Raiffeisenmarkt und bekam vorgeführt, wie unsere Nichtlandwirte mit PSM
umgehen. Vor der Kasse gab es eine Schlange und mein Vordermann fragte beim Bezahlen ein
"Unkrautvernichtungsmittel" nach. Die Bedienung fragte ob selektiv oder total, was der potenzielle
Kunde nicht verstand. "Wollen sie einzelne Arten in einer Kultur oder alles auf z.B. befestigten Flächen?",
fragte die Verkäuferin. "Gras auf Pflaster" antwortete der Mann. "Ja dann am besten Glyphosat", meinte
die Dame. "Wieviel kostet das denn?" fragte der Kunde. "Was brauchen sie denn, 0,5 kommen 28,50"
"Das ist doch viel zu teuer, nimm `nen Sack Harnstoff, das hilft besser" meinte mein Hintermann. "Das
Spritzen muss man auch wiederholen", warf noch jemand ein. Die Bedienung wurde langsam ungedul-
dig. "Ich nehme 2 Flaschen", sagte der Kunde. Er zahlte und ging. Zu mit gewandt merkte die Bedie-
nung etwas lauter an:" Gut, dass sie als Biobauer solche Probleme nicht haben". Da ich in der Reihe
auch körperlich der Größte war, blickte ich etwas mitleidig auf die beiden "Ratgeber" hinter mir. Die
beiden schauten etwas betreten drein. Ich merkte nur an: "Ich hoffe, sie haben für ihre Eskapaden auch
die notwendige Sachkunde". Eine etwas ältere Dame grinste.
Wenn ich mir vorstelle, dass solche Hanseln die Landwirtschaft, ganz gleich ob bio oder konvi, zu immer
"ökologischerem" Handeln zwingen wollen, verspüre ich schon so etwas wie Wut. Es wird höchste Zeit,
dass diesen Leute nur noch nach Vorlage des Sachkundenachweises PSM verkauft werden. Analog zu
der Neuauflage der ABV, den Landschaftswarten, sollte es auch Stadt/Siedlungswarte geben, die den
Stadtmenschen auf die Finger klopfen, wenn diese sich mal wieder "besonders umweltfreundlich" ver-
halten.

Gruss, DWEWT
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
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Da komische ist nur, dass unsere Nachbarstaaten die Gefährlichkeit sehen und nicht länger den Kopf hinhalten wollen. Nur unser BfR ist unbelehrbar und beugt sich der Lobby.
Ist es nicht auch so beim Wolf? Wie beim Schallplattenhänger werden immer die gleichen Textpassagen wiederholt, aber irgendwann ist das Gerät komplett defekt und spielt gar nicht mehr....
Das BfR spielt gewissenlos mit der Gesundheit .
Diese Verantwortung zu übernehmen ist beinahe schon skrupellos und hat mit einer objektiven Einschätzung nichts mehr zu tun.
Amerika lässt grüßen und zeigt uns immer wieder die Abhängigkeit auf. Wenn wir nicht wollen, wird Cowboy ärgerlich und tunkt die Deutschen mal wieder mit der Nase in den 1945 Müll.
Wieviele Firmen verdienen an der Unbedenklichkeit?

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