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Glyphosat: Bald komplett verboten?

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Dieses Thema bezieht sich auf einen Beitrag auf agrarheute.com:
Glyphosat: Bald komplett verboten?
@ Gartenfotograf10 #
Gartenfotograf10 schrieb:

Da gebe ich dir recht! Gerade was hier von Landwirten zum Thema Glyphosat geschrieben wird, hat mit fachlichem und anständigem Niveau wenig zu tun!

Und vielleicht das, was von Nichtlandwrten dazu kommt?

Die ganze öffentliche Glyphosatdiskussion beruht auf Unwissen einerseits und massivben Fehlinformationen und Lügen andererseits. Das Ziel ist ganz einfach ein ideologisches, weiter nichts.
Die ganze Biowelt lebt doch nur davon, den konventionellen Anbau schlecht zu reden, weil sie selbst ihre Thesen zum gesünderen und besseren Essen nicht belegen können.
Bio ist weder besser noch gesünder, noch wird es nachhaltiger produziert. Es ist halt nur teurer und eben etwas für Ideologen.
FRANZ
4
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 21.04.17 um 15:49 Uhr.
@ Franz #
Franz schrieb:

Bio ist weder besser noch gesünder, noch wird es nachhaltiger produziert.


Falsch! Siehe Studie der EFSA, nachzulesen in top agrar online vom 18.04.2017. Oder, falls du dich traust, taz von 17.04.2017.
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
2
 
@ DWEWT #
DWEWT schrieb:

Falsch! Siehe Studie der EFSA, nachzulesen in top agrar online vom 18.04.2017. Oder, falls du dich traust, taz von 17.04.2017.

Nicht Falsch!

1. Ich habe nicht von Grenzwerten und Funden gesprochen. Dass etwas nachgewiesen wird, wenn es angewandt wird ist nur logisch. Das heißt aber nicht, dass es gleich gefährlich ist.
2. warum gibt es denn bei Bio auch Grenzwertüberschreitungen? (Das sind bei weitem nicht immer die Nachbarn!)

3. diese EFSA Studie sagt aber schon gleich gar nichts über die Qualität der Bio Ware insgesamt aus.
FRANZ
1
 
#
@Franz

Von "gefährlich" war auch gar keine Rede. Eine geringere Rückstandsbelastung bedeutet, zumindest bei PSM-Rückständen, auch eine geringere negative Gesundheitsbeeinträchtigung. Für mich bedeutet das "gesünder". Woher stammen denn Rückstände bzw. Metabolite von Stoffen, die im Ökolandbau gar nicht erlaubt sind? Warum nehmen diese Belastungen von der Außenseite zur Mitte des Ökoackers ab?
Stimmt, diese Studie belegt nur die geringere Belastung der Ökoprodukte, im Vergleich zur konventionellen Ware. Es ging aber auch um eine Relativaussage von dir, nämlich: "...weder besser noch gesünder". Aber, es ist schon klar, dass nicht sein kann was nicht sein darf.
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
4
 
@ DWEWT #
Wenn dich evtl. "die Fresse" deines Chefs so reizt, teile ihmn das doch mal mit. Vielleicht ist er offen für einen verbalen Schlagabtausch. Falls nicht, solltest du dir vielleicht einen anderen Chef suchen. Oder darüber nachdenken, ob es vielleicht an dir liegt.

Du solltest verstehen, dass nicht alles, was ich schreibe, meine ganz persönliche Lebenserfahrung ist sondern diese durchaus aus Erzählungen anderer oder was ich so in der Zeitung, lese gespeist ist. Ich selbst habe nämlich ein hervorragendes Verhältnis zu meinem Chef!
Es sollte nur ein illustrierendes Beispiel sein, dass man eben nicht alles macht, was machbar wäre.
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@ Gartenfotograf10 #
Es ist eigentlich traurig, dass bei der ganzen Glyphosat-Thematik, die Landwirtschaft nur auf der Bremse steht!

Was verstehtst du unter Bremse? Das man sich gegen das Verbot wehrt?
Die Landwirte setzen Glyphosat ja auch nicht ein, weil es so schön ist, sondern weil es ihnen Vorteile bringt. Schliesslich kostet das Mittel und auch die Applikation.
Es gibt nun mal Anwendungsgebiete für G., da ist es legal, dieses Mittel anzuwenden. Man kann diese Gebiete sicher einschränken, doch man muss sich fragen: Warum ist das nötig? Allein die Tatsache, dass es das am meisten eingesetzte PSM in Deutschland ist, kann eigentlich kein hinreichender Grund sein, so lange die Gefahr wirklich gering ist.
Auch die Tatsache, dass sich G. in vielen Menschen wiederfindet, heisst noch lange nicht, dass es wirklich gefährlich für den Menschen ist. Wir finden viele Substanzen im Menschen, die nicht natürlichen Ursprungs sind, die müssten wir dann auch alle verbieten.
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@ Roberta #
Sind sie Arzt oder woher wissen sie das?

Nicht ganz, aber so was ähnliches...
Die Risikobewertung krebserregender Stoffe kennt tatsächlich keinen grundsätzlichen Grenzwert, wie wir ihn aus anderen Bereichen kennen. Aber trotzdem werden für gut erforschte krebserregende Stoffe Grenzwerte festgelegt, die ein sehr geringes Risiko für den einzelnen bedeuten.
Nochmals für Dünnbrettbohrer:
Krebs ist ein Lebensrisiko, selbst der Sauerstoff der Luft kann Krebs erzeugen, der Körper muss mit diesen Problemen zurecht kommen. Es geht darum, dass das Risiko durch künstliche chemische Substanzen nicht stark ansteigt. Darum die Bewertung.
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@ Franz #
Was meinen sie mit Unwissen, wenn knapp 100 wissenschaftliche Studien die gefährlichen gesundheitlichen Folgen von Glyphosat für Mensch und Tier belegen:

[www.umweltinstitut.org]

Und nochmal, Glyphosat wird nie alleine aufs Feld gesprüht, sondern immer als Präparat, wie z.B. Roundup, die weitere unbekannte Stoffe, wie Formaldehyde, 1,4 Dioxana und N-Nitrosoglyphosate (NGG) enthalten. Diese "Geheimzutaten", die nicht auf dem Etikett stehen, sind nun durch die Gerichtsprozess Akten in den USA ans Licht gekommen, wie sie hier in Englisch nachlesen können:

[usrtk.org]

Was meinen sie mit Bio ist nicht besser, wenn Ärzte bestätigen, dass weder in Langzeitstudien die Folgen von Minimladosen von Pestiziden für Kinder, Schwangere, Alte und Kranke untersucht werden, geschweige den die Wechselwirkungen der Pestizide.
Hier erklärt das ein Umweltmediziner, der Pestizide in Blut von Menschen untersucht, die Gemüse und Obst aus konventionellem Anbau kosnumieren:
[www.youtube.com]

Kein Hersteller, kein Wissenschaftler, Landwirt, Politiker, Mediziner und keine Behörde weiß wie viele Pestizide wir konsumieren.

[utopia.de]

In der aktuellen EU Studie zu Pestiziden auf Obst, Gemüse, Getreide und tierische Produkte wurden allein in EU Honigproben 26 verschiedene Pestizide gefunden. Unter anderem thiacloprid, chlordane, DDT, amitraz, carbendazim, dimoxystrobin, methoxychlor, HCH (alpha, beta), lindane, heptachlor, acetamiprid, azoxystrobin, boscalid, tebuconazole, dieldrin, coumaphos and chlorfenvinphos…
Und damit soll ich den Tee für mein Kind süßen?

[onlinelibrary.wiley.com]

P.S. Und das sind nur einige der 1300 Wirkstoffe, die wir mit Lebensmitteln aus der ganzen Welt täglich konsumieren.

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@ Ali #
Und warum machst das nicht schon jetzt! ???? Lieber auf Maria hilf verlassen! Der Pflug benötigt nicht mehr Diesel im Vergleich zum Grubber hinsichtlich der bearbeiteten Erdmasse! Zudem ein äußerst zuverlässiges Zünslerbekämpfungsmittel.
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@ FrankNFoode #
Ja die menge macht es sag ich da mal. Das die Hersteller was in der Schublade liegen haben stimmt auch. Nur Exklusivität wird es wohl nicht mehr geben. Da können dann alle wenns gilt! Die Kosten werden bei einem Großkonzern solange zurückgehalten wie es nur geht. Wenn dann ein neues Produkt erforderlich wird, wird es aus der Schublade (wie du schon sagtest ) marktfähig gemacht. Dabei entstehen Kosten und die zuständigen Manager werden mit hohen Abfindungen entlassen. (Weiß ja keiner in welcher Schublade die wieder auftauchen ). Ich wünsche mir nie ein Management aus der Schublade grinsen zu sehen. Mfg
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