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Glyphosat: Bald komplett verboten?

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Dieses Thema bezieht sich auf einen Beitrag auf agrarheute.com:
Glyphosat: Bald komplett verboten?
@ Notill #
Notill schrieb:

in einigen Gegenden ist es nicht zuletzt durch Glyphosat gelungen die Erosion und Hochwasser deutlich zu reduzieren.


Ketzerisch könnte man jetzt natürlich sagen: Überall wo Erosion droht, gehört Grünland hin. Und war mit Sicherheit früher auch Grünland.
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
Religionsfreiheit ist ein schönes Ziel; so ganz frei von Religion.
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@ obermainsbach #
obermainsbach schrieb:

jetzt söderts aber gewaltig in Bayern
er hat heute verkündet,daß er sehr schnell in Bayern aus Glyfos austeigen will
schneller als der Bund
wie er das bewerkstelligen will hat er nicht erwähnt
jetzt geht die Ankündigungswelle seiner Vorhaben so richtig los
wenn der Arsch auf Grundeis geht,sind alle Mittel recht


Auch die Strabs muss jetzt weg, nachdem die FW die Diskussion entfachten und ein Volksbegehren vorbereiten, damit er sich dies zu den Wahlen ans Revers heften kann.
Letzte Woche war ein Artikel im MM über Anträge der FW im Landtag, die alle von der CSU niedergbügelt wurden, um nach einer bestimmten Zeit von der schwarzen Schlange in leicht veränderter Form beschlossen zu werden.
Der Söder ist genau so ein "linker" Schleimer wie der Drehhofer. Seit Monaten biedert er sich bei den GrünInnen an, wohlwissend, dass er im Herbst einen Koalitionspartner braucht.
Ob das die CSU Basis mitträgt?
1
 
@ Notill #
Im Endstadium sind wir dann alle zwangsweise Bio.
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@ DWEWT #
DWEWT schrieb:

Ketzerisch könnte man jetzt natürlich sagen: Überall wo Erosion droht, gehört Grünland hin. Und war mit Sicherheit früher auch Grünland.

Ganz früher war da Wald, in dem ein paar Barbaren rumliefen!
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#
Beim nächsten Durchlauf wird das auch wieder so sein.
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
Religionsfreiheit ist ein schönes Ziel; so ganz frei von Religion.
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@ DWEWT #
DWEWT schrieb:

Ketzerisch könnte man jetzt natürlich sagen: Überall wo Erosion droht, gehört Grünland hin. Und war mit Sicherheit früher auch Grünland.


Ich habe noch keine Menschen auf dem Grünland grasen gesehen. Grünland muß nicht mehr werden.
10 mal zieht der Jäger aus 9 mal kehrt er leer nach Haus
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@ Ali #
Veredeltes Grünland schmeckt allerdings hervorragend...
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@ DWEWT #
DWEWT schrieb:

Ketzerisch könnte man jetzt natürlich sagen: Überall wo Erosion droht, gehört Grünland hin. Und war mit Sicherheit früher auch Grünland.

Da ist sicher was dran, auch das Gejammer über vernässte Ackerflächen, die lange Zeit Grünland waren,
ist scheinheilig.
Wer schlau war hat hier noch schnell geackert bevor die Grünen dann ein generelles Verbot für Umbruch erlassen haben.
Ja man hätte halt das Wahlprogramm lesen müssen.

Bedenklich finde ich auch den Handel mit Umbruchsrechten, da werden dann auch noch Landstriche geschaffen die frei von Grünland sind und irgendwo auf der schwäbischen Alb wird eingesät was eigentlich schon mal Grünland war.
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@ Seebauer #
Seebauer schrieb:

Wer schlau war hat hier noch schnell geackert bevor die Grünen dann ein generelles Verbot für Umbruch erlassen haben.
Ja man hätte halt das Wahlprogramm lesen müssen.


Grünland ist umgebrochen worden weil es für die Bewirtschaftung von Grünland, bei Einführung der Flächenprämie, fast gar keine Förderung gab. Demzufolge hat die Politik dafür gesorgt, dass der Grünlandanteil stetig abgenommen hat. Heute herzukommen und die Landwirtschaft der Gewinnmaximierung zu bezichtigen nur weil viel Grünland verschwunden ist, ist verlogen. Die Politik hat´s gefördert und damit schlichtweg auch gefordert. Schließlich sind Landwirte Unternehmer. Dabei ließe sich einiges für das Grünland tun. Eine anständige Grünlandprämie, die aufgrund der damit zu erzielenden positiven ökologischen Effekte, über der Ackerprämie liegen müsste und die Sache wäre geritzt. Allein an der Tatsache, dass es nicht so ist, lässt sich erkennen, dass "Umweltschutz und Naturschutz" gerade nicht die Triebfeder der Förderung sind. Übrigens hat sich der DBV zu Beginn des neuen Jahrtausends extrem dafür eingesetzt, dass das gesamte Fördervolumen auf die Ackerflächen verteilt wurde. Grünland spielt für den Club gar keine Rolle!
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
Religionsfreiheit ist ein schönes Ziel; so ganz frei von Religion.
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@ DWEWT #
Das ganze verlogene Naturschutzpack ist doch gegen Tierhaltung, also auch gegen Grünland.
Das Transportaufkommen ist bei Grünland auch höher als bei Marktfruchtbau, also ist Ackerbau auch eine Entlastung des Verkehrs.... (zumindest Regional, bei der Abfuhr)
Das Problem der Erosion ist in erster Linie ein Problem der nicht angepassten Bewirtschaftung. Und nicht der Kultur an sich.
Dem Mais wird Erosion angedichtet, obwohl er bei richtiger Arbeitsweise weniger hat als Raps, bei Kartoffeln und Hopfen beschwert sich keiner, obwohl da die höchste Erosion ist.
Übrigens gibt es auch Grünland mit Erosion.... wenn auch anders. bei uns ist ein sogenannter 'Rutschhang' da gleiten teile des Hangs in Wellenform langsam nach unten.... also paar cm/Jahr aber es wird merklich immer schlimmer. Ja da ist Grünland drauf aber mit Ackernutzung könnte man die Wellenbuckel wenigstens glätten.
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