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Reizthema Wolf

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Dieses Thema bezieht sich auf einen Beitrag auf agrarheute.com:
Reizthema Wolf
Beitrag vom Autor bearbeitet am 27.10.15 um 18:04 Uhr.
@ Johnny8410 #
Johnny8410 schrieb:

Glaubst Du, dem Fischer werden Ausgleichszahlungen geleistet, wenn er wieder und wieder zuwenig fängt, weil sich andere Meeresbewohner stark ausgebreitet haben und ihm seinen potentiellen Fang wegfressen?

Hat er dadurch nicht den gleichen Schaden, wie ein Schafzüchter, der durch steigende Population des Wolfs Tiere verliert?

Ich denke schon. Nur ist natürlich das Bild gerissener Schafe sehr viel schlimmer und bleibt auch im Gedächtnis der Menschen. Das Fressen der Fische findet im Wasser statt und man sieht es nur an leeren Fangnetzen.

Der wirtschaftliche Schaden ist vergleichbar.




Du willst doch nicht die Bewirtschaftung wildlebender Tiere (hier Fischbestände) mit der Bewirtschaftung von Zuchttieren vergleichen.
Die ersteren wachsen "wild" auf, ohne Dein Zutun. Du "erntest" nur.
Für die letzteren investierst Du zuerst einmal Kapital in Anschaffung / Aufzucht / Unterbringung ........


Nachsatz:

bekannter Werbespruch der Hochsse-Fischerei: ............ denn Fisch wächst noch wild ...........
3
 
@ fuchsjaegerin #
fuchsjaegerin schrieb:

Du willst doch nicht die Bewirtschaftung wildlebender Tiere (hier Fischbestände) mit der Bewirtschaftung von Zuchttieren vergleichen.
Die ersteren wachsen "wild" auf, ohne Dein Zutun. Du "erntest" nur.
Für die letzteren investierst Du zuerst einmal Kapital in Anschaffung / Aufzucht / Unterbringung ........


Selbstverständlich mache ich das. Unsere Regierung betreut beide Bereiche übrigens im selben Ministerium, also sieht man das dort ähnlich:

[www.bmel.de]

Auch ein Fischer investiert übrigens zuerst in Betriebsmittel wie Schiff, Netze, Kraftstoff, Kühlung, Personal , etc. Und die Margen sind erschreckend.
0
 
#
Gerade bei der Fischerei ist es wirklich kaum noch zu händeln, dass ein wirtschaftlicher Nutzen dabei herauskommt.
0
 
Dieser Beitrag wurde am 22.10.15 um 17:40 vom Autor gelöscht.
@ Johnny8410 #
Johnny8410 schrieb:

Ganz genau!

Zumindest für einen Teil der Fischer ist das eben nicht vergleichbar. Ostseefischer nutzen ausschließlich. Von Bestandespflege o.ä. ist da nichts zu spüren. Stattdessen wird gekräht, wenn Fangquoten festgelegt werden. Das sieht in der Viehhaltung ganz anders aus....
im früheren LL-Leben als anser unterwegs...
2
 
@ Varminter #
Irgendjemand fühlte sich durch den oder die Wölfe geschädigt und hat sie daraufhin gewildert.

Das ist vielleicht auch der Grund, warum man von Anfang an versucht, massiv den Täter zu finden und zu bestrafen. Um eben zu verhindern, dass es einreißt.
1
 
@ altilla #
altilla schrieb:

Das ist vielleicht auch der Grund, warum man von Anfang an versucht, massiv den Täter zu finden und zu bestrafen. Um eben zu verhindern, dass es einreißt.



Das alles könnte man problemlos eindämmen, wenn man Schadwölfe zum Abschuss freigibt.

Wir haben sicher Hundert oder noch mehr ungeklärte Gewaltverbrechen, die gegen den Menschen gerichtet waren.

Als Steuerzahler fehlt mir jedes Verständnis, dass Kriminaltechniker wochen - und monatelang wegen irgendwelchen gewilderten Wölfen für die Aufklärungsarbeit an Verbrechen am Menschen blockiert sind.

Die Freiheit der Wölfe bedeutet den Tod der Lämmer.
ÖXIT - wir kommen!!!
7
 
@ Rapsjaeger #
Rapsjaeger schrieb:

Zumindest für einen Teil der Fischer ist das eben nicht vergleichbar. Ostseefischer nutzen ausschließlich. Von Bestandespflege o.ä. ist da nichts zu spüren. Stattdessen wird gekräht, wenn Fangquoten festgelegt werden. Das sieht in der Viehhaltung ganz anders aus....



Der Unterschied ist nur, dass den deutschen Viehzüchtern keine internationalen Viehzüchter einen Teil ihrer Tiere wegfangen...

Dies passiert aber den deutschen Fischern durch Überfischung in internationalen Gewässern durch sogenannte Fischfabriken, sprich übergroße Trawler. Da das Meer keine Grenzen hat, wirkt sich dies direkt auf die kleinen deutschen Fischer aus.
1
 
@ Varminter #
Das alles könnte man problemlos eindämmen, wenn man Schadwölfe zum Abschuss freigibt.

Daran glaube ich nicht, weil wohl die wenigsten bisher getöteten Wölfe als "Schadwölfe" zu klassifizieren sind. Ausser man geht davon aus, jeder Wolf ist ein Schadwolf.
Abgesehen davon: das hört sich einfacher an, als getan, einen Schadwolf abschießen. Aber du als Jäger kennt dich da besser aus.
1
 
@ Johnny8410 #
Der Unterschied ist nur, dass den deutschen Viehzüchtern keine internationalen Viehzüchter einen Teil ihrer Tiere wegfangen...

Dies passiert aber den deutschen Fischern durch Überfischung in internationalen Gewässern durch sogenannte Fischfabriken, sprich übergroße Trawler. Da das Meer keine Grenzen hat, wirkt sich dies direkt auf die kleinen deutschen Fischer aus.

Hm, das sind doch auch Dinge, die man deutschen und EU-Fischtrawlern in anderen Gewässern vorwirft.
So weit mir bekannt sind, hat die EU zumindest Fangquoten.

Müssten wir also beim Wolf auch maximale Tötungsquoten für Nutztiere einführen?
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