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Reizthema Wolf

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Dieses Thema bezieht sich auf einen Beitrag auf agrarheute.com:
Reizthema Wolf
@ Notill #
Notill schrieb:


In Bayern meist der Jäger, da er mit der Pacht meist die Verpflichtung von der Jagdgenossenschaft übernimmt.



da hast du die zeichen der zeit noch nicht erkannt, seltenst übernimmt der jäger mittlerweile den wildschaden, da musste schon einen rechten deppen erwischen, der für die ackerbaulichen sünden der bauern den kopf hinhält


Mit dummen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.
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@ Biobauer #
du verwechselst da befriedeten bezirk mit bejagdbarer fläche.

MIr ist schon klar, dass es ein befriedeter Bezirk ist und da gar nicht gejagd werden darf. Aber mir geht es um was anderes: Die Naturschutzverbände begründen immer, dass der Wolf zur Natur gehört und schon vor dem Menschen da war, bevor er ausgerottet wurde. Auch die Rehe waren schion da, da war das Gelände noch kein Friedhof! Wenn der Wolf das Recht hat in der Natur zu leben, dann auch das Reh auf dem Friedhof!
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@ Biobauer #
da hast du die zeichen der zeit noch nicht erkannt, seltenst übernimmt der jäger mittlerweile den wildschaden, da musste schon einen rechten deppen erwischen, der für die ackerbaulichen sünden der bauern den kopf hinhält

Ganz so ist es nicht. Allerdings leiden die Jäger auch unter den Fehlern ihrer Vorgänger. Nicht allein der Mais ist schuld an der massiven Schwazrwildvermehrung.
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#
Bei uns in der Gegend hat man jetzt einen angefahrenen Wolf langsam verrecken lassen,
weil ihn weder Jäger noch Wolfsberater erlösen duften.
Und der Amts-Vet kann nun mal nicht immer gleich umme Ecke sein.

DAS ist in Deutschland gelebter Tierschutz.
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@ altilla #
altilla schrieb:

MIr ist schon klar, dass es ein befriedeter Bezirk ist und da gar nicht gejagd werden darf. Aber mir geht es um was anderes: Die Naturschutzverbände begründen immer, dass der Wolf zur Natur gehört und schon vor dem Menschen da war, bevor er ausgerottet wurde. Auch die Rehe waren schion da, da war das Gelände noch kein Friedhof! Wenn der Wolf das Recht hat in der Natur zu leben, dann auch das Reh auf dem Friedhof!



das hast Du jetzt mal ganz einfach AUF DEN PUNKT gebracht


wenn über mein dereinstiges Grab mal ein Reh läuft, freu ich mich da unten drin ganz dolle über den Besuch, eine Mahlzeit von meinen geliebten Hornveilchen gönne ich ihm gern
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@ Biobauer #
Biobauer schrieb:

da hast du die zeichen der zeit noch nicht erkannt, seltenst übernimmt der jäger mittlerweile den wildschaden, da musste schon einen rechten deppen erwischen, der für die ackerbaulichen sünden der bauern den kopf hinhält


Die Fehler sind wohl eher in Staatsfosten zu suchen die mit ihren Eichen und Buchen die Schweine mästen, aber nicht bekämpfen.
vor 30-40 Jahren hatten wir hier mehr Maisanbau aber kaum Wildschäden. Dafür hatten wir aber einen guten Preis für Wildschweinefleisch, und noch so einige Saufang im Wald.
Meiner Meinung nach ist seit Tschernobyl die Bejagung so strak zurück gegangen, weil das Fleisch einfach schlecht zu verkaufen ist, dass es zu einer epidemischen Ausbreitung kam. In den reinen Waldrevieren werden die Sauen so gut wie nicht bejagt, da sie dort wenig Schaden machen.
Und jetzt ist der Populationsdruck einfach übelst hoch.
Die leidtragenden sind die Jäger mit einem Revier das kaum Wald hat, oder nur am Wald angrenzt, da sie vor allem Schäden haben aber wenig Beute.
Ein Jäger der nicht bereit ist den Schaden zu übernehmen bekommt in unserer gegend normalerweise auch kein Revier zu pachten, kenne nur eine Jagdgenossenschaft, die dumm genug war, (wohl weil ein Biogasler im Dorf ist) mittlerweile haben die in der Jagdgenossenschaft aber auch mitbekommen, dass nun sie den Schaden tragen müssen, der Jäger aber keinen Ansporn zur Schadensverhütung hat, ich hab den Jäger dort noch nie gesehen obwohl ich Äcker in der Flur habe. Und auch andere Kollegen haben den noch nie gesehen, die dort Tätig sind, scheint einer der städtischen Sonntagsjäger zu sein.
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@ Notill #
Notill schrieb:
... der Jäger aber keinen Ansporn zur Schadensverhütung hat, ....


Schaden kann kein Jäger verhüten, denn irgendwas muß das Wild ja fressen damit es nicht verhungert.
Auch Jagdgenossen müssen lernen Schaden selbst klein zu halten oder zu ertragen, wenn man nicht selbst jagen will.
10 mal zieht der Jäger aus 9 mal kehrt er leer nach Haus
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@ Mett #
Bei uns in der Gegend hat man jetzt einen angefahrenen Wolf langsam verrecken lassen,
weil ihn weder Jäger noch Wolfsberater erlösen duften.
Und der Amts-Vet kann nun mal nicht immer gleich umme Ecke sein.

DAS ist in Deutschland gelebter Tierschutz.

Habe die Nachricht auch gelesen: vielleicht werden die Politiker mal etwas hellhörig, welchen Unsinn ihre Bürokratie zeitigt. Warum zeigen hier die Umweltverbände nicht die Veterinäre etc. an, sonst sind die doch auch nicht so zimperlich?
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 06.05.17 um 09:26 Uhr.
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In Brandenburg ist die Polizei entsprechend geschult. Bei einem Unfall mit Wolfsbeteiligung, durften die Polizisten, nachdem sie vergeblich versucht hatten den Wolfsberater zu erreichen, das verletzte Tier erlösen. Es ist halt blöd, wenn man als Wolf in Niedersachsen schwer verunfallt.
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
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Der allseits bekannte Wildbiologe und Wolfsberater, U.Wotschikowsky, hat sich, in einer Entgegnung auf einen Beitrag von J. Maurin (taz), zu folgender Aussage hinreißen lassen. " Ich kann ihnen versichern, dass die freie Weidetierhaltung in absehbarer Zeit aus Tierschutzgründen (!) in große Schwierigkeiten kommen wird. Von wegen "artgerechte" Haltung." W. war lange Zeit in der Institution Nationalpark bayr. Wald tätig.
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
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