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Mehr Wildschweine, mehr Schäden: Was tun?

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Dieses Thema bezieht sich auf einen Beitrag auf agrarheute.com:
Mehr Wildschweine, mehr Schäden: Was tun?
Beitrag vom Autor bearbeitet am 20.08.15 um 13:33 Uhr.
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Mehr Wildschweine, mehr Schäden: Was tun?
Das Wildschweinproblem läßt sich nur durch ein gutes Miteinander von Landwirten + Jägern lösen. Das fängt schon bei der Jagdverpachtung an. Es gilt nicht, das Maximum an Jagdpacht zu erzielen - sondern das Maximum an Sachkunde und gutem Miteinander!
Ich bin als LU in diversen Landkreisen unterwegs - wenn man aufmerksam in die Fläche schaut - weiß man schon recht schnell, ob das Verhältnis der Landwirte zu den Jägern gut ist oder eben nicht. In den extremsten Jagdrevieren geht´s dann so weit, das Jäger Bachen-Urin (ca.300,-€/l) von Ferkelerzeugern ankaufen um damit Wildschweine ins Revier zu locken, dazu übertriebene Kirrung u.a. !. Es ist also keineswegs immer klug, finanzstarke Jäger zu haben - mit Geld wird oftmals Unfug betrieben. Leider beobachtet man viel zu oft das Geld den Verstand ausschaltet.
Erfreulicher sind die Reviere wo Landwirte und Jäger FREUNDE sind - zum Vorteil für beide Seiten. Wenn der Jäger z.B. dann auch selber Landwirt ist und im Revier eigene Flächen liegen hat, kommt er im der Regel nicht auf die bekloppte Idee, Schwarzwild anzulocken.
Das Hohe Aufkommen von Wildschweinen ist meistens recht schnell erklärt, wenn mann etwas genauer forscht, was der Revierjäger so treibt.

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Mit Geld kann man sich leider auch "Freunde" kaufen, Wildschäden leisten und Reviere im 600 km Entfernung pachten...

Der lokale kurze Dienstweg ist allerdings deutlich netter, führt zu besseren sozialen Kontakten und mehr Wild auf dem Teller
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Ja ja... immer diese bösen Jäger
Das Glück der Erde liegt nicht unbedingt nur auf dem Rücken der Pferde
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sonnenstrahlenverknoter schrieb:

Das Wildschweinproblem läßt sich nur durch ein gutes Miteinander von Landwirten + Jägern lösen. Das fängt schon bei der Jagdverpachtung an. Es gilt nicht, das Maximum an Jagdpacht zu erzielen - sondern das Maximum an Sachkunde und gutem Miteinander!
Ich bin als LU in diversen Landkreisen unterwegs - wenn man aufmerksam in die Fläche schaut - weiß man schon recht schnell, ob das Verhältnis der Landwirte zu den Jägern gut ist oder eben nicht. In den extremsten Jagdrevieren geht´s dann so weit, das Jäger Bachen-Urin (ca.300,-€/l) von Ferkelerzeugern ankaufen um damit Wildschweine ins Revier zu locken, dazu übertriebene Kirrung u.a. !. Es ist also keineswegs immer klug, finanzstarke Jäger zu haben - mit Geld wird oftmals Unfug betrieben. Leider beobachtet man viel zu oft das Geld den Verstand ausschaltet.
Erfreulicher sind die Reviere wo Landwirte und Jäger FREUNDE sind - zum Vorteil für beide Seiten. Wenn der Jäger z.B. dann auch selber Landwirt ist und im Revier eigene Flächen liegen hat, kommt er im der Regel nicht auf die bekloppte Idee, Schwarzwild anzulocken.
Das Hohe Aufkommen von Wildschweinen ist meistens recht schnell erklärt, wenn mann etwas genauer forscht, was der Revierjäger so treibt.



YOU MADE MY DAY...

Den Jäger möchte ich sehen, der 300 € pro Liter für Saupisse zahlt, um noch mehr Sauen im Revier zu haben.

Abgesehen davon hast du NULL AHNUNG, wozu eine Kirrung angelegt wird: um Sauen von der Ernte weg an Stellen zu locken, wo man sie leichter umlegen kann...

Die Freiheit der Wölfe bedeutet den Tod der Lämmer.

Eine Zensur findet nicht statt nicht statt nicht sta ni
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 20.08.15 um 16:56 Uhr.
@ Varminter #
Varminter schrieb:

YOU MADE MY DAY...

Den Jäger möchte ich sehen, der 300 € pro Liter für Saupisse zahlt, um noch mehr Sauen im Revier zu haben.



Wobei das toll wäre... Kein langes und mühsamen Zerwirken mehr. Das wertvollste sind nicht mehr Lenden und Rücken sonder die Blase.


Ich verkaufe den Liter für 280 € Wer zwei Liter bestellt bekommt den Zerstäuber gratis


"Hinweis: Angebot frei bleibend und nur solange Vorrat reicht. Aufgrund der hohen Nachfrage erfolgt die Abgabe nur in Haushaltsüblichen Mengen"
Das Glück der Erde liegt nicht unbedingt nur auf dem Rücken der Pferde
9
 
Beitrag vom Autor bearbeitet am 21.08.15 um 00:33 Uhr.
@ dehunt #
De Jäger ist auch meistens Schuld der Bauer därf nicht schießen
0
 
@ hasi186 #
Dann muß der Bauer den Jagdschein machen. Dann darf er zwar nicht schissen, aber dafür schießen
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@ Varminter #
Varminter schrieb:

(...)
Den Jäger möchte ich sehen, der 300 € pro Liter für Saupisse zahlt, um noch mehr Sauen im Revier zu haben.

(...)


Das zwar nicht, jedoch kenne ich auch solche Idioten, die bewußt die Schweine ins Revier locken nur um dem "Jagdnachbarn" zu beweisen, daß er noch mehr erlegen kann.
Hat der Jäger nix geschossen,
hat er dennoch frische Luft genossen!
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@ hasi186 #
De Jäger ist auch meistens Schuld der Bauer därf nicht schissen

Nicht nur, Wildschweinjagd ist schwierig und aufwendig. Da hilft wirklich nur gute Zusammenarbeit der beiden.
3
 
@ altilla #
Was soll der Bauer machen nix mehr anbauen
Bei uns werden selbst schon die Wiese eingezäunt
Weils im Frühjahr sonnst ein Acker ist
Mir ham Rotten mit 40-50 Schweine
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