Zur mobilen Version wechseln »
NachrichtenThemenMediathekCommunityWetterMärkte & PreiseShopBranchenbuchagrarheute.comlandlive.de
Erweiterte Suche »
UploadChatForenFotosFotoalbenVideosBlogsTermineMitgliederGruppenPartnersuche
Themen auf agrarheute.com
895 Themen, Moderator: Susanne1, Manu, Matthias, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Themen auf agrarheute.com

Mehr Wildschweine, mehr Schäden: Was tun?

Dieses Thema bezieht sich auf einen Beitrag auf agrarheute.com:
Mehr Wildschweine, mehr Schäden: Was tun?
#
Wobei hier in BW der höchste Abschuß seit Aufzeichnung sein soll, oder es gibt halt mehr durch den milden
Winter.
Mit moderner Bewirtschaftung, dachte ich auch an die großen Flächen die wir heute haben, und die Ruhe auf dem Feld.
Also ich komm kaum mehr raus, ausser zum düngen und Pflanzenschutz, dann ist wieder Ruhe.
Wenn man da nur an das Grünfutter einholen denkt vor 20 Jahren, da war doch ständig ein Bauer draußen unterwegs.
1
 
@ fritzle #
fritzle schrieb:

Kennst das nicht: Tag und Nacht währt ewig.
Aber im ernst: Ein auswärtiger (außer Nachbarorte) Jagdpächter kann, aufgrund seiner Anfahrt, kein guter Pächter sein. Geld allein macht auch keinen guten Pächter welcher sein Revier optimal betreuen kann.
Ist einfach ein Zeitproblem.


Keine Frage, da hast du recht. Anderseits kann ein "auswärtiger" revierkundiger Sauspezialist, der genug Zeit hat, sich zu Schwerpunktzeiten auch einmal ein - oder zwei Wochen durchgehend anzusetzen oder nächtens die Sauen anzupirschen, ganz ordentliche Erfolge einfahren.
Die Freiheit der Wölfe bedeutet den Tod der Lämmer.

Eine Zensur findet nicht statt nicht statt nicht sta ni
2
 
@ Varminter #
Varminter schrieb:

Keine Frage, da hast du recht. Anderseits kann ein "auswärtiger" revierkundiger Sauspezialist, der genug Zeit hat, sich zu Schwerpunktzeiten auch einmal ein - oder zwei Wochen durchgehend anzusetzen oder nächtens die Sauen anzupirschen, ganz ordentliche Erfolge einfahren.



Die "Spezialisten" kosten Geld. Unser, leider verstorbener, Jagdpächter hielt mit seinem Berufsjäger das SW im Wald unter Kontrolle (auch durch Abschuss). Unser jetziger "schießt" auch aber 1500 ha sind für einen Jäger mit Rentner einfach nicht zu Schaffen. Strecke bei einer Drückjagd 59 Sauen. Das sagt eigentlich alles
1
 
@ fritzle #
fritzle schrieb:

Die "Spezialisten" kosten Geld. Unser, leider verstorbener, Jagdpächter hielt mit seinem Berufsjäger das SW im Wald unter Kontrolle (auch durch Abschuss). Unser jetziger "schießt" auch aber 1500 ha sind für einen Jäger mit Rentner einfach nicht zu Schaffen. Strecke bei einer Drückjagd 59 Sauen. Das sagt eigentlich alles



So eine Drückjagdstrecke klingt für mich, als ob das Revier mit Ansitz allein schwer zu bejagen wäre. Kann ich aus der Entfernung nicht beurteilen. Im Wald geht kirren auch nur bedingt, wenn ein milder Winter und ein Eichen/Buchenmastjahr ist, tut sich fast nichts an den Kirrungen.
Die Freiheit der Wölfe bedeutet den Tod der Lämmer.

Eine Zensur findet nicht statt nicht statt nicht sta ni
0
 
@ Varminter #
Varminter schrieb:

So eine Drückjagdstrecke klingt für mich, als ob das Revier mit Ansitz allein schwer zu bejagen wäre. Kann ich aus der Entfernung nicht beurteilen. Im Wald geht kirren auch nur bedingt, wenn ein milder Winter und ein Eichen/Buchenmastjahr ist, tut sich fast nichts an den Kirrungen.




Kirrungen an Waldsenken mit Wassertümpel. Waren schon mit bedacht angelegt. Alter Pächter war Jäger aus Passion. Rechne es dir aus Berufsjäger mit Geländewagen und Pacht da hast schnell 100 000/a beisammen
0
 
@ fritzle #
fritzle schrieb:

Kirrungen an Waldsenken mit Wassertümpel. Waren schon mit bedacht angelegt. Alter Pächter war Jäger aus Passion. Rechne es dir aus Berufsjäger mit Geländewagen und Pacht da hast schnell 100 000/a beisammen



Der Traum jedes Jagdgenossen: ein Gstopfter, dem seine Jagdpassion jede Menge Geld wert war.

Jetzt habts halt ausgeträumt und müsst damit leben, dass nicht mehr so viele Leute Geld und Zeit in Massen haben.



Dort, wo ich derzeit meist bin, habens jetzt mindestens zwei Saurotten > 1.500m auf der Alm, sie pflügen alles um und die lokalen Jäger sind noch ziemlich hilflos... wahrscheinlich werdens im Oktober die Almen und Bergwälder erstmals auf Sau durchriegeln... bin gespannt wie es wird.
Die Freiheit der Wölfe bedeutet den Tod der Lämmer.

Eine Zensur findet nicht statt nicht statt nicht sta ni
2
 
@ fritzle #
fritzle schrieb:

Die "Spezialisten" kosten Geld. Unser, leider verstorbener, Jagdpächter hielt mit seinem Berufsjäger das SW im Wald unter Kontrolle (auch durch Abschuss). Unser jetziger "schießt" auch aber 1500 ha sind für einen Jäger mit Rentner einfach nicht zu Schaffen. Strecke bei einer Drückjagd 59 Sauen. Das sagt eigentlich alles

Mama Mia, 59 Sauen auf 1500ha.
Ich finde jetzt die Fläche nicht so groß, da müssen doch ständig welche zuziehen.
Oder ist das meiste Wald mit zwei Bauern drin.
0
 
@ Seebauer #
Seebauer schrieb:

Mama Mia, 59 Sauen auf 1500ha.
Ich finde jetzt die Fläche nicht so groß, da müssen doch ständig welche zuziehen.
Oder ist das meiste Wald mit zwei Bauern drin.



Ca 500 ha Wald, 1000 ha Feld intensiv bewirtschaftet
0
 
@ fritzle #
hallo fritzle ,
villeicht sollte mann solche jagden teilen.
und evtl. nicht den meistbietenden berücksichtigen. hängt desweitern auch von der größe der schläge ab
sind noch jagdschneisen in den feldern etc. auch der landwirt kann ne menge tun.

waidmannsheil
michael
0
 
@ fuchsjaegerin #
hallo fuchsjägerin,
der herr bedeutete nur er zahlt ansonsten ist alles sehr grosszügig und ein miteinander.
ich kann nicht klagen.
waidmannsheil
michael
1
 
Werde Mitglied der Community Landwirtschaft, um an dieser Diskussion teilzunehmen!
Zum Seitenanfang