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Mehr Wildschweine, mehr Schäden: Was tun?

Dieses Thema bezieht sich auf einen Beitrag auf agrarheute.com:
Mehr Wildschweine, mehr Schäden: Was tun?
@ altilla #
altilla schrieb:

Nicht nur, Wildschweinjagd ist schwierig und aufwendig. Da hilft wirklich nur gute Zusammenarbeit der beiden.


Seit 1. Januar 2015 hat Deutschland den gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro.
Einfach mal bei einer Zeitarbeitsfirma anrufen und fragen ob die auch Jäger vermitteln.
Die Leute zahlen für Wildschaden und Pacht. Weniger Wildschweine kosten extra.

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Mindestlohn, Zeitarbeit, Jäger, Wildschaden, Pacht, Wildschweine....

Bringst da ein bisschen viel auf einmal durcheinander, weit von einer Lösung entfernt.
2
 
@ hasi186 #
hasi186 schrieb:

De Jäger ist auch meistens Schuld der Bauer därf nicht schießen



Bei uns in AT sind gebietsweise bis zu 50% der Jäger BAUERN.

Sind eure Bauern in DE zu faul oder zu dumm, die Jagdprüfung zu machen und den eigenen Grund und Boden zu bejagen?

Nur damit wir uns verstehen: ich bin unter Bauernjägern aufgewachsen und kann dieses dumme Gewäsch nicht mehr hören...
Die Freiheit der Wölfe bedeutet den Tod der Lämmer.

Eine Zensur findet nicht statt nicht statt nicht sta ni
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@ FarmFritz #
FarmFritz schrieb:

Das zwar nicht, jedoch kenne ich auch solche Idioten, die bewußt die Schweine ins Revier locken nur um dem "Jagdnachbarn" zu beweisen, daß er noch mehr erlegen kann.



Du Fritz,

ich sitz den Grossteil meiner Zeit in Revieren, wo die Jäger froh sind über jede Sau weniger.

Das sind praktisch alles Bauernreviere!

Wer ist schon so deppert und riskiert als Jagdpächter bewusst ein paar tausend Euro Wildschaden im Jahr.

Du darfst nicht kirren mit "in Revier locken" verwechseln.
Die Freiheit der Wölfe bedeutet den Tod der Lämmer.

Eine Zensur findet nicht statt nicht statt nicht sta ni
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Damit hier kein falscher Eindruck entsteht: Ich will den vielen Jägern nichts, die seriös ihren Job machen , das ist ähnlich wie bei den Landwirten: Viel Arbeit für wenig Lohn.

Aber: Mißbräuchliches "Kirren" findet statt. Ebenso der Einsatz von Urin rauschiger Sauen.
Und ich sage ganz deutlich: LEIDER!!!

Und wer es nicht glaubt, einfach mal googlen "Bachen-Urin" "Urin rauschiger Sauen" etc.,
ihr werdet staunen;- all das findet statt!
Und darum ist der direkte Kontakt Landwirt - Jäger sooooo wichtig!!!
2
 
@ Varminter #
Ich meinte schon locken... ist halt ein Spinner, der anderen was beweisen will.
btw. er muß ordentlich für Wildschaden aufkommen, verweigert das aber... der Kollege hat das Revier zum letzten mal... die Landwirte lassen sich das nicht bieten.
Hat der Jäger nix geschossen,
hat er dennoch frische Luft genossen!
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 21.08.15 um 11:25 Uhr.
@ FarmFritz #
FarmFritz schrieb:

Ich meinte schon locken... ist halt ein Spinner, der anderen was beweisen will.
btw. er muß ordentlich für Wildschaden aufkommen, verweigert das aber... der Kollege hat das Revier zum letzten mal... die Landwirte lassen sich das nicht bieten.



Wenn er für Wildschaden nicht zahlt, seit ihr selber schuld... jeder Jagdgenosse wird doch wohl seine Rechte kennen...

Einklagen! Das würde den Deppen schnell auf den Boden der Realität bringen.

Als Bauern müsst ihr euch aber klar sein, gewisse "moderne" Bewirtschaftungsmethoden vulgo 50 ha Energiemais "en bloc" gepflanzt, SIND nicht zu bejagen.

Wir Jäger können nicht fliegen und die Sauen von oben mit der Bordkanone beschiessen...

Deshalb werden solche Reviere oft UNVERPACHTBAR, fast keine Einzelperson kann sich die Kosten leisten.

Deshalb ist es auch eine absurde Vorstellung, dass "die Jäger", von einzelnen Spinnern wie deinem abgesehen, noch krankhaft danach trachten, so viel Sauen wie möglich anzulocken.

Hier in AT wird fast jedes bäuerliche Land in Form lokaler JAGDGESELLSCHAFTEN bejagt - Google mal "Gemeindejagd Österreich", da kommen fast keine Ortsfremden mehr zum Zug.


Die Freiheit der Wölfe bedeutet den Tod der Lämmer.

Eine Zensur findet nicht statt nicht statt nicht sta ni
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@ Immenfreund #
Immenfreund schrieb:

Mindestlohn, Zeitarbeit, Jäger, Wildschaden, Pacht, Wildschweine....

Bringst da ein bisschen viel auf einmal durcheinander, weit von einer Lösung entfernt.


Bei einem komplett deregulierten Arbeitsmarkt mit überwiegend prekär Beschäftigten,
bringe ich keinesfalls etwas durcheinander.

Wenn man einen Junggesellen ohne familiäre Verpflichtungen sucht, der Teilzeit arbeitet, vor
Ort wohnt und jagdlich vernetzt ist, braucht man sich nicht wundern das eben dieser Junggeselle nicht
pachtet, pachten kann, wenn überzogene Pachtpreise erwartet werden.

Meinste solche Leute machen ihr Jagdleben lang den Ausputzer und Kirrdödel für andere ?


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@ hasi186 #
Was soll der Bauer machen nix mehr anbauen

Nein, mit den Jägern zusammenarbeiten und gemeinsam Jagden planen und durchführen. Schußschneisen anlegen in Absprache mit den Jägern. Usw.
Problem ist oft die fehlende Zeit, manchmal auch der fehlende Wille, auf beiden Seiten.
Einzäunen ist doch eigentlich nur eine Notfallmaßnahme.
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@ Baerenklau #
Die Leute zahlen für Wildschaden und Pacht. Weniger Wildschweine kosten extra.

Bei vielen Jagdgenossenschaften ist der Wildschadensersatz schon gedeckelt. Bei manchen Pächtern ausserhalb der Jagdgenossenschaft besteht kein Interesse an der Zusammenarbeit mit den Jägern, manchmal kennen die die Jäger gar nicht richtig. Da wird dann nur noch gelästert.
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