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Mehr Wildschweine, mehr Schäden: Was tun?

Dieses Thema bezieht sich auf einen Beitrag auf agrarheute.com:
Mehr Wildschweine, mehr Schäden: Was tun?
@ altilla #
altilla schrieb:

Bei vielen Jagdgenossenschaften ist der Wildschadensersatz schon gedeckelt. Bei manchen Pächtern ausserhalb der Jagdgenossenschaft besteht kein Interesse an der Zusammenarbeit mit den Jägern, manchmal kennen die die Jäger gar nicht richtig. Da wird dann nur noch gelästert.


Hey Probleme kann es mit fremden und mit ortsansässigen Jägern geben. Wildschadensersatz zu deckeln ist auch ein Stück Freischein für die Wildschweine, denn dann kann es auch mal sein dass die Jäger den Wildschaden in die Pacht mit einkalkulieren. In diesem Fall ist die Jagd dann sogar wertvoller wenn es sogar Schweine als Standwild hat. Wenn natürlich Jagdgenossen 100 ha Energiemais am Stück von ihren Verpächtern anbauen lassen dann wärs besser wenn die Wildschweine jeden Tag ihren Garten umgraben würden als die Wiesen und Getreidefelder der Landwirte. Solche Maisproduktion ist ein Schlaraffenland für die Wildschweine und auch ein Schutzbunker der den Jägern das Jagen auch unmöglich macht

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@ Josef8 #
Wildschadensersatz zu deckeln ist auch ein Stück Freischein für die Wildschweine, denn dann kann es auch mal sein dass die Jäger den Wildschaden in die Pacht mit einkalkulieren.

Sehe ich auch als Problem, weil dann irgendwann das Interesse erlahmt, den Schaden zu begrenzen.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 25.08.15 um 11:58 Uhr.
@ Josef8 #
Josef8 schrieb:

Hey Probleme kann es mit fremden und mit ortsansässigen Jägern geben. Wildschadensersatz zu deckeln ist auch ein Stück Freischein für die Wildschweine, denn dann kann es auch mal sein dass die Jäger den Wildschaden in die Pacht mit einkalkulieren. In diesem Fall ist die Jagd dann sogar wertvoller wenn es sogar Schweine als Standwild hat. Wenn natürlich Jagdgenossen 100 ha Energiemais am Stück von ihren Verpächtern anbauen lassen dann wärs besser wenn die Wildschweine jeden Tag ihren Garten umgraben würden als die Wiesen und Getreidefelder der Landwirte. Solche Maisproduktion ist ein Schlaraffenland für die Wildschweine und auch ein Schutzbunker der den Jägern das Jagen auch unmöglich macht



Da ist mal jemand, der´s erkannt hat.

@All: denkt mal nach: auf der Jagd kann man vor allem im Dunkeln maximal auf 100 - 150 m sicher ansprechen und schiessen.

Div. Landesjagdgesetze und das Waffengesetz verbieten immer noch NachtZIELgeräte.

Sogar 50 Jäger rund um den Mais können die Sauen nicht beschiessen, wenn ein Energiemaisblock sich über dutzende Hektar erstreckt.

Abhilfe würden Schussschneissen bringen, die bei der Aussaat bereits vorgesehen werden, aber kaum ein Landwirt lässt sich darauf ein.

Dann gibt´s eben Wildschadenpauschale, weil ein Revier sonst unverpachtbar wird - welcher Pächter übernimmt ein Revier, wo ein Wildschaden mit mehrere tausend Euro entstehen kann?



Ich sag´s nochmal: vorsätzlich Sauen züchten oder anlocken tun nur mehr Irre.

99% der Jäger haben ein reales Interesse, die Schweinderl kurz zu halten, man will nirgends ausufernde Sauenbestände.

Die Freiheit der Wölfe bedeutet den Tod der Lämmer.

Eine Zensur findet nicht statt nicht statt nicht sta ni
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@ hasi186 #
hasi186 schrieb:

Was soll der Bauer machen nix mehr anbauen
Bei uns werden selbst schon die Wiese eingezäunt
Weils im Frühjahr sonnst ein Acker ist
Mir ham Rotten mit 40-50 Schweine


.....vielleicht sollten die Bauern mal was anderes wie Mais + Raps anbauen - würde mehr helfen, wie nur immer über Wildschaden zu jammern....
Grüße + WMH
Hubert


....hunting isn't a sport, it's a way of life....

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@ FarmFritz #
FarmFritz schrieb:

Ich meinte schon locken... ist halt ein Spinner, der anderen was beweisen will.
btw. er muß ordentlich für Wildschaden aufkommen, verweigert das aber... der Kollege hat das Revier zum letzten mal... die Landwirte lassen sich das nicht bieten.


als erstes frisst die Gier das Hirn und für ein paar Dollar mehr wird an einen fremden verpachtet der sich das locker leisten kann und wenn der Kahn im Dreck steckt soll ihn der einheimische wieder rausziehen und zum Schluss sind wie immer die anderen Schuld.
also ehrlich ab und zu muss ich mich über meine Berufskollegen schon sehr wundern
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@ nerz09 #
Mit bauen kein Raps und Mais auch nur so viel wie vor 20 Jahren
Die Schweine gehn auch in den Hafer und in den Weizen
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@ hasi186 #
hasi186 schrieb:

Mit bauen kein Raps und Mais auch nur so viel wie vor 20 Jahren
Die Schweine gehn auch in den Hafer und in den Weizen


Dann bau halt noch Kartoffeln und Rüben.....damit die Schweinderl Abwechslung haben.
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@ FarmFritz #
FarmFritz schrieb:

Das zwar nicht, jedoch kenne ich auch solche Idioten, die bewußt die Schweine ins Revier locken nur um dem "Jagdnachbarn" zu beweisen, daß er noch mehr erlegen kann.


ich hoffe dass dieser Jäger die längste Zeit Pächter war, denn so etwas ist ne Sauerei die sich Landwirte nicht gefallen lassen dürfen
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@ Josef8 #
Der hat da das letzte mal gepachtet.
Hat der Jäger nix geschossen,
hat er dennoch frische Luft genossen!
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@ Josef8 #
Josef8 schrieb:

. Wenn natürlich Jagdgenossen 100 ha Energiemais am Stück von ihren Verpächtern anbauen lassen dann wärs besser



auch wenn varmi meint, das diese aussage toll ist, erschliesst sich mir der sinn nicht so ganz


Mit dummen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen: Egal wie gut Du spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.
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