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Stoppt den Terror gegen Tierhalter
7 Themen, Moderator: Susanne1, Matthias, Manu
Forum: Stoppt den Terror gegen Tierhalter

Biosauenhaltung in den Hermannsdorfer Landwerkstätten

Beitrag vom Moderationsteam bearbeitet am 05.02.16 um 18:32 Uhr.
@ Gartenfotograf10 #
Gartenfotograf10 schrieb:

Mit solchen saublöden Sprüchen muss man leider leben, die gibts in vielen Foren. Darauf sollte man nur sachlich reagieren und ja nicht glauben dass alle nur gegen die Landwirtschaft sind.


xxx

Das Problem ist nicht die schweigende Masse sondern die agigatorischen Hetzer!

edit: xxx (Off Topic)
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Eben kam auf WDR ein Bericht zum Thema.
Selbst da wurde klar gesagt daß der Kunde nicht bereit ist für mehr Tierwohl mehr zu zahlen!
Endlich mal.
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@ Mett #
Mett schrieb:

Eben kam auf WDR ein Bericht zum Thema.
Selbst da wurde klar gesagt daß der Kunde nicht bereit ist für mehr Tierwohl mehr zu zahlen!
Endlich mal.


Warum sollte der Kunde das auch tun? Hat ja nichts davon....
Ich vertret hier meine Meinung.....Deine mußt Du Dir selbst bilden
Freiwirtschaft: [userpage.fu-berlin.de]

Armut schafft Demut, Demut schafft Fleiß, Fleiß schafft Reichtum,
Reichtum schafft Übermut, Übermut schafft Krieg, Krieg schafft Armut.

So ist es brauch seit alters her, wer Sorgen hat, hat auch Likör.. (W. Busch)

Nimm das Recht weg - was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?
(Augustinus von Hippo)
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@ Lebenshof #
Lebenshof schrieb:
....
PS: ich habe von Schweinen und Ferkelaufzucht NULL Ahnung und gebe das auch zu und es wäre schön wenn andere wie der Mathematiker Keckl das auch tun würden, anstatt sich als Ferkelexperte und Veterinär aufzuspielen und den Fall zu benutzen um seinem Haß auf Bio freien Lauf zu lassen. Dafür klatschen ein paar unterbehirnte Vollgasbauern Beifall, die anderen werden das hoffentlich differenziert sehen.


Lieber Herr Fendt, da kann ich Ihnen leider nicht zustimmen, dass ich von der Ferkelerzeugung keine Ahnung hätte. Schon als Betriebshelfer kam ich auf mehrere Ferkelerzeugungsbetriebe, dann habe ich 2 Jahre selber einen relativ großen geleitet und war in der Prüfungskommission für die Auszubildenden im Lehrberuf Landwirt, habe die Lehrlinge in der praktische Prüfung im Sauenstall geprüft. Ich bin mit sämtlichen Arbeiten im Sauenstall in Theorie und Praxis vertraut, also nicht nur als Agraringenieur und Statsitiker mit den Zahlen, was 20 bis 30% Ferkelverluste über einen Betrieb sagen. Rentieren tut sich der nicht, der lebt von was anderem. Ich empfehle die Bach-Blüten Notfalltopfen, herzschonend.

Die Biofunktionäre haben Bio lange und unfair auf Kosten der Konvis profiliert und geschäfte gemacht, auch die Herrmannsdorfer. Wenn man will, dass das unterbleit, dann hilft da nicht eine leichte Predigt, sondern nur die Aussicht spürbarere Konsequenzen, dann kann man vernüftig miteinander reden und nicht wenn eine Gruppe meint, sie retten die Welt und die anderen tun das Gegenteil.

Nun zum Medikamenteneinsatz bei den Herrmannsdorfern: Der Kühlschrank steht im Sauenstall, wo da die 565 Mastschweine in der Nähe dieses Kühlschrankes sein sollen, weiß ich nicht. Es heißt immer, dass auf dem Hof 600 Schweine gehalten werden, vielleicht weiß hier einer, wo.

In der BR-Sendung "Unser Land" hieß es zur (bisherigen) Homepage der Herrmannsdorfer (Sauen immer frei): "Eine glatte Lüge". Wer sich mit den Methoden als "besser" darstellt, schadet nicht nur den konvi-Bauern, auch den ehrlichen Biobauern.

In den Biokreis-Richtlinien (der Betriebe ist Mitgleid im Biokreis) steht im Anhang IX unter "Arzneimittel, deren Anwendung in der Tierhaltung verboten bzw. beschränkt ist" unter Anwendungsverbote (eindeutig: AnwendungsVERBOT!): Fluorchinolone (Antibiotika). Es wurden zwei Präperate mit diesem Wirkstoff im Kühlschrank gefilmt: Enro-Sleecol und Baytril® 10%. Also, nun wissen wir auch, was die Bioverbände und ihre Oberkontrolleure unter "verboten" verstehen. Der ganze Biobereich und die Grünen fordern scheinheilig ein Verbot der "Reserveantibiotika" in der gesamten Tierhaltung. Zu diesen "Highest Priority Critically Important Antimicrobials“ zählt die WHO folgende Wirkstoffgruppen: Fluoroquinolones, 3rd and 4th Generation Cephalosporins, Macrolides and Glycopeptides. Insgesamt kann man in den am Kühlschrank gedrehten Bildern vier (!) Mittel mit diesen Wirkstoffen des Sauenstalles mit nur 35 Sauen sehen: eben Baytril® und Enro-Sleecol, aber auch Tylan® (Makrolid-Antibiotika) und Cobactan® (ein Cephalosporin der 4. Generation). Andere Etiketten konnte man kaum sehen.

Zum Fleisch: Wenn ständig von der "geretteten Robustrasse" des Schwäbisch-Hall'schen Schweines geredete wird und was für tolles Fleisch die haben sollen, dann wird der eindruck erweckt 100% Schwäbisch Hall. Aber die Ferkel der Mastschweine haben alle eine Pietrain-Vater, die abeiten nur mit einer Gebrauchskreuzung. Wie es wohl bei den Zulieferern ist?

Wenn das Fernsehen kam, wurden die Ferkelschutzkörbe abgebaut und schön eingestreut, durften die Läufer raus. Wenn die Hermannsdorfer bei der Wahrheit geblieben wären und auf die Gut-Böse-Show verzichtet hätten, dann wären sie nicht in diese Verlegenheiten gekommen.

Weiters: fast alle Leute glauben, warum auch immer, die Produkte in den Herrmannsdorfer-Filialen oder den Partnerläden in ganz Deutschland (z.B. hier in Hannover im Kaufhof am Bahnhof) kämen von diesem Hof. Dieser Hof ist, wie hier schon der Heilige Aloisius (User) schrieb: "Der Gesamteindruck war eher die LW in Glonn ist schönes drumherum für die Ausflugswirtschaft!", mehr eine Kulisse für die Handelsmarke "Herrmannsdorfer". Die Produkte werden mehrheitlich von 80 Partnerbetreiben erzeugt, die Sauenhaltung ist unrentabel, nur Show für die Marke. Die Herrmannsdorfer Landwerkstätten betrieben hier in der Stadt Hannover auf dem Kronsberg auf einem Gut mit 100 Hektar auch einen Hof mit dem Namen "Herrmannsdorfer Landwerkstätten Hannover". Der wurde für 10 Mio Euro (Quelle: WELT) als EXPO 2000- Vorzeigeprojekt gebaut und von Millionen Besuchern als Bio-Vorzeigehof besucht. Ich habe dort mal einen 20 Jahre alten Gouda gekauft und mich immer gefragt, ob der wirklich so alt ist. Der Hof ging mit ein paar angeschlossenen Märkten 2003 pleite. Man hat inzwischen umgestellt auf Drogenabhängige. Grüße: Georg Keckl


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@ Georg_Keckl #
Georg_Keckl schrieb:

... Rentieren tut sich der nicht, der lebt von was anderem. Ich empfehle die Bach-Blüten Notfalltopfen, herzschonend.

Die Biofunktionäre haben Bio lange und unfair auf Kosten der Konvis profiliert und geschäfte gemacht


Herr Keckl, mag sein, daß Sie ein guter Statistiker sind und sicher haben Sie mehr Ahnung von Ferkelaufzucht wie ich, aber Sie handeln nicht so! Sie generieren sich als Polemiker der billigeren Art.

Mal abgesehen, daß es Ihnen egal sein kann, ob sich die Schweinezucht bei Hermannsdorfer lohnt oder nicht, ob Schweisfurth dann sein "Hobby" durch Handel und Verkauf finanziert oder von seinem Vermögen. Solange er nicht gegen Gesetze und Richtlinien verstösst. Und das tut er nicht.

Lesen Sie die aktuelle PM von Biokreis und Sie werden zur Kenntnis nehmen, daß es nicht sehr klug war, daß Biokreis auf Druck eines grossen Milchverabeiters die Negativliste von Bioland abgeschrieben hat (Demeter hat schon mal gar keine). Dass der Tiergesundheitsdienst die 2014 geänderte RiLi von Biokreis nicht kannte, ist anzunehmen. Aber selbst das ist zweitrangig, denn im Interesse des Tieres hat die Fachmeinung des Tierarztes das letzte Wort. Und wenn die sorgfältig nach Antibiose eben Baytril verordnen, dann kann man das wohl kaum Herrn Schweinsfurth anlasten.

Mir geht das generelle Biobashing auf den (Vollkorn-)keks und wenn Sie meinen, Sie müssten sich mit ihren Kommentaren "Tierhaltungsverbot jetzt!" in eine Reihe mit Soko Tierschutz und ARIWA begeben, Ihr Problem. Bei jedem vernünftigen Landwirt, ausser er ist ein pathologischer Biohasser, werden Sie damit auf Unverständnis stossen.

Wer mich kennt, weiss daß ich an forderster Front gegen schwarze Schafe in der Biobranche wettere (Tiemann, von Bassewitz u.a.) und auch unzureichende Glaubwürdigkeit und mangelndes Tierwohl bei den Bioverbänden seit Jahren anprangere. Aber das mache ich nicht, weil ich der Meinung bin, konventionelle Tierhaltung sein besser, im Gegenteil. Häufig ist konventionelle Tierhaltung inakzeptabel. Das sieht der Bürger so und zunehmend auch die Wissenschaft. u.a. im WBA Gutachten.

Für Bio kann das nur heissen: wir dürfen nicht die Fehler der geschlossenen Stalltüren machen, sondern müssen Transparenz zeigen und genau das macht Schweisfurth. Sicher nicht genug, sicher scheibchenweise. Aber fragen Sie doch mal Herrn Straathof nach Verlustraten und eingesetzten Medikamenten und sagen ihm, die würden gerne in seinen Ställen filmen, der zeigt Ihnen den Vogel und weiss wohl auch warum...
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@ Lebenshof #


Lesen Sie die aktuelle PM von Biokreis und Sie werden zur Kenntnis nehmen, daß es nicht sehr klug war, daß Biokreis auf Druck eines grossen Milchverabeiters die Negativliste von Bioland abgeschrieben hat (Demeter hat schon mal gar keine). Dass der Tiergesundheitsdienst die 2014 geänderte RiLi von Biokreis nicht kannte, ist anzunehmen. Aber selbst das ist zweitrangig, denn im Interesse des Tieres hat die Fachmeinung des Tierarztes das letzte Wort. Und wenn die sorgfältig nach Antibiose eben Baytril verordnen, dann kann man das wohl kaum Herrn Schweinsfurth anlasten.[/quote]
Ist das Wirklich so einfach wie du schreibst: Wenn ein Wirkstoff verboten ist und der Tierarzt verwendet ihn, dann ist es legal.

Nur ein ähnliches Beispiel: Wenn ich einen Lohnunternehmer zu ausbringen von Pflanzenschutz beauftrage und der die Abstandsauflagen nicht einhält, dann ist nicht der Lohnunternehmer der gelackmeierte, sondern ich als der Auftraggeber. Verhält es sich beim Tierarzt nicht genauso?
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@ Lebenshof #
Lebenshof schrieb:



Wer mich kennt, weiss daß ich an forderster Front gegen schwarze Schafe in der Biobranche wettere (Tiemann, von Bassewitz u.a.) und auch unzureichende Glaubwürdigkeit und mangelndes Tierwohl bei den Bioverbänden seit Jahren anprangere. Aber das mache ich nicht, weil ich der Meinung bin, konventionelle Tierhaltung sein besser, im Gegenteil. Häufig ist konventionelle Tierhaltung inakzeptabel. Das sieht der Bürger so und zunehmend auch die Wissenschaft. u.a. im WBA Gutachten.



Biozuchtsauenhaltung sehe ich als inakzeptabel. Wenn ich die Masseverluste von einer Muttersau nach der Geburt bis zum Absetzen der Ferkel sehe, dann grenzt das für mich schon fast an Tierquälerei. Dies sei einfach geschuldet, weil die Ferkel 6 Wochen bei der Mutter bleiben und dadurch die Ferkel schon so groß sind, daß sie fast die Mutter auffressen. Außerdem ist die Bedarfsgerecht Versorgung einer Sau mit den zugelassenen Futtermitteln nur sehr schwer zu erreichen.
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@ Lebenshof #
Lebenshof schrieb:



Für Bio kann das nur heissen: wir dürfen nicht die Fehler der geschlossenen Stalltüren machen, sondern müssen Transparenz zeigen und genau das macht Schweisfurth. Sicher nicht genug, sicher scheibchenweise. Aber fragen Sie doch mal Herrn Straathof nach Verlustraten und eingesetzten Medikamenten und sagen ihm, die würden gerne in seinen Ställen filmen, der zeigt Ihnen den Vogel und weiss wohl auch warum...


Transparenz sieht für mich anders aus. indem ich jemanden vorgaukle, daß das alles Schweine sind die auf diesem Betrieb erzeugt wurden, was aber nicht ist, dann habe ich meinen Kunden beschissen. Woher kennst du die Höhe der Verlustraten von Straathof? Das weiss ich bestimmt, daß die große Masse der konventionellen Schweinebetriebe einen niedrigeren Therapieindex haben als Biobetriebe.

Das soll jetzt nicht heissen, daß ich gegen Bio bin, aber du machst in diesem Beitrag, die konventionelle Betriebe nur schlecht und das lasse ich so nicht gelten.
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@ Lebenshof #
Lieber Herr Fendt, ruhig, Sie beziehen zu viel auf sich, Sie waren bei Medikamenten nicht angesprochen, auch nicht Bio.
So beginnt die Auflistung: „Die Biofunktionäre haben Bio lange und unfair auf Kosten der Konvis profiliert und Geschäfte gemacht, auch die Herrmannsdorfer“. Auf der Herrmannsdorfer Homepage zu schreiben, die Sauen sind frei, war halt gelogen. Mit Bildern von Schweinen auf der Blumenwiese zu werben, ist irreführend. Ständig mit „gesund“ und „robust“ zu werben und dann sind die Zahlen so!

Nun wieder zu den Bioverbänden, bzw. deren Häuptlingen. Wenn die Bioverbände die Interessen der Tiere und der Mitglieder vertreten würden, hätten sie den Grünen und den NGO’s zu sagen, die Tiere sollen die Medikamente bekommen, die sie brauchen. Tun sie das? Warum tun sie das nicht? Warum hat Bioland die Negativliste eingeführt? Wer bestimmt bei Bioland, die Biobauern? Das wären öffentlich zu diskutierende Themen. Tierärzte für einen Biobetrieb kennen die Richtlinien der Verbände nicht, bekommen die ganze Diskussion nicht mit?

Natürlich ist richtig, wie Sie schreiben: „Aber selbst das ist zweitrangig, denn im Interesse des Tieres hat die Fachmeinung des Tierarztes das letzte Wort. Und wenn die sorgfältig nach Antibiose eben Baytril verordnen, dann kann man das wohl kaum Herrn Schweinsfurth anlasten.“ Nur, darum geht es ja gerade: nach Bio-Richtlinien und Forderungen aus der grünen Welt soll das Urteil des Tierarztes eben nicht vor den Bestimmungen der Verbände, der NGO’s und ihres parlamentarischen Armes, sowie der aufgewiegelten „Zivilgesellschaft“ gehen! Der Sachverstand der Tierärzte soll nach deren Absicht hinter der Ideologie der grünen Welt zurücktreten. Tiere sollen für die Ideologie qualvoll verrecken, statt dass ihnen wirksame Mittel gegeben werden! Es ist Herrn Schweißfurth als gut anzurechnen, dass der den Tierarzt gewähren ließ und keinen Hokuspokus holte. Nur, es zeigt eben auch, dass bei hoher Keimbelastung, die es ja bei Bio nach landläufiger Meinung nicht geben soll, im Interesse der Tiere auf wirksame Mittel zurückgegriffen werden muß.

Es geht hier nicht um schwarze Schafe, ich halte die Landwerkstätten nicht für ein schwarzes Schaf, eher für nicht ganz ungewöhnlich. Wenn Sie Interesse an der Gesundheit der Ferkel haben, dann sperren sie die Stalltüren aber ganz schnell zu! Natürlich geht das Wohl des Tieres vor der Neugier von Besuchern und ihren mitgeschleppten Keimen. So was macht man im Interesse der Tiere nicht, das ist kein Zoo. Ein Bauernhof ist doch kein Panoptikum, kein Kuriosenkabinett mit Wachsfiguren. Man treibt auch keine rotzenden und hustenden Besucher durch Kindergärten, die fixe Idee von der Transparenz hin oder her. Auf alles was man sich höchstens einlassen kann, sind Fenster.

Die Verlustraten bei Straathoff sind zwischen 8 und 12%. Warum denken sie, wurde der so groß? Die Holländer sind gut, bei bio und konvi, geschäftstüchtig, weltoffen, wissbegierig, erfinderisch und unideologisch, wie die schon immer sind. In den Niederlanden ist auf kleinen Gebiet ein riesiges Fachwissen über alle Bereiche der Landwirtschaft vorhanden, das ist die führende Agrowissensnation der Welt, die exportiert Landwirte in die ganze Welt. Es zog tausende zu uns, aber umgekehrt zieht nichts. Sehr gute Ferkelerzeuger schaffen in guten Jahren unter 10% Ferkelverluste, wenn sie gut sind und weit und breit kein anderer, halten sie das mit Glück im Stall. Der Durchschnitt ist aber eher bei 15% ( [www.br-hannover-land.de] und [www.lksh.de] und zum Vergleich bio auf Folie 4 [www.lfl.bayern.de] ). Beim Medikamenteneinsatz ist es wie bei den Verlustraten, ist doch klar, oder? Zu behaupten oder zu glauben, die konventionelle Ferkelhaltung sei schlechter als die ökologische, das geht nur mit ganz grüner Brille. Die klugen Ferkel würden eine Konvistall zur Geburt wählen. Grüße: Georg Keckl
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@ 240236 #
240236 schrieb:
Ist das Wirklich so einfach wie du schreibst: Wenn ein Wirkstoff verboten ist und der Tierarzt verwendet ihn, dann ist es legal.

Nur ein ähnliches Beispiel: Wenn ich einen Lohnunternehmer zu ausbringen von Pflanzenschutz beauftrage und der die Abstandsauflagen nicht einhält, dann ist nicht der Lohnunternehmer der gelackmeierte, sondern ich als der Auftraggeber. Verhält es sich beim Tierarzt nicht genauso?

Ja das ist so einfach, denn der Wirkstoff ist nicht gesetzlich verboten, sondern beim Verband Biokreis verboten und wenn dieser Verband nun feststellt, daß das Verbot nicht sinnvoll war, kann man auch keinen schweren Vorwurf mehr erheben. Aber natürlich hätte der TSG Bayern das wissen müssen. Schweisfurth hat denen vertraut, so wie Du auch dem LU vertraust. Wenn der aber Mist baut und die Auflagen nicht einhält, wirst Du Dir einen anderen suchen, Und genau das macht Schweisfurth auch, der hat den Tierarzt gewechselt. Aber käme ich jetzt zu Dir und würde Dich in der Presse diffamieren als Umweltverschmutzer, wärst Du dann etwa nicht angefressen, da Dir das ja der LU eingebrockt hat?
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