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Schafe/Ziegen
119 Themen, Moderator: Susanne1, Manu, Matthias, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Schafe/Ziegen
Für Schäfer und alle, die es noch werden wollen

Was muss ich bei der Schafhaltung beachten?

@ Oberbauer_2 #
Ich kann dir dieses Buch empfehlen.
Hat der Jäger nix geschossen,
hat er dennoch frische Luft genossen!
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@ Mett #
-Wenn Du z.B. Rumänien nimmst leben da noch viel mehr Menschen von Schafs-und Ziegenhaltung.Deswegen gerät auch z.B.kein Rumäne in Panik wenn er von Wölfen hört.Die kennt er.
Oder dass z.B. in Namibia Gepard,Leopard,Schakal,etc.frei rumlaufen ist auch normal.Deswegen betreibt man trotzdem Tierhaltung und sitzt nicht zitternd im Haus.
Das Problem ist nur,dass wir als Menschen in den Industrieländern inzwischen selber viel zu degeneriert sind und die meisten sich nur im heimischen Wohnzimmer vorm Fernseher sicher und wohl fühlen.Aber wahre Bedrohungen kommen nur noch selten aus der Natur-die grössere Bedrohung sind Menschen gegen Menschen.
-Und bejagen heisst auch nicht ausrotten,das hat mit Jagd nix zu tun(ausser vielleicht bei irgendwelchen schiesswütigen Trophäenjägern,die in meinen Augen keine Waidmänner sind.)
-Ich erinnere mich auch noch an einen reisserischen Artikel über den bösen Wolf,weil er einen Schafbock gerissen hat,der die Nacht über am Waldrand angepflockt war!Da gehört eher mal der Besitzer angepflockt!
-Ich hab etwas weiter vorn auch schon geschrieben,dass ich im Spätwinter bei uns Wolfsspuren fand!
Und als ich so ritt im rasengedämpften Schritt,da wars mir:Fiel ich jetzt von meinem Schimmel,fiel ich in den Himmel!

With a host of furious fancies;
There I am commander;
With a burning spear and a horse of air
to the wilderness I wander.
With knights of ghost and shadow
I summoned am to turney,
ten leagues beyond the wide world`s end:
Methinks it is no journey !
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 28.05.16 um 22:26 Uhr.
@ Dolly #
Dolly schrieb:

-Wenn Du z.B. Rumänien nimmst leben da noch viel mehr Menschen von Schafs-und Ziegenhaltung.Deswegen gerät auch z.B.kein Rumäne in Panik wenn er von Wölfen hört.


Da fängt er sich auch ne Ladung Blei, wenn er den Menschen zu nahe kommt!


Das Problem ist nur,dass wir als Menschen in den Industrieländern inzwischen selber viel zu degeneriert Aber wahre Bedrohungen kommen nur noch selten aus der Natur-die grössere Bedrohung sind Menschen gegen Menschen.

-Ich erinnere mich auch noch an einen reisserischen Artikel über den bösen Wolf,weil er einen Schafbock gerissen hat,der die Nacht über am Waldrand angepflockt war!Da gehört eher mal der Besitzer angepflockt!



Das typisch menschenfeindliche Gelaber der Wolfskuschler.

Bekämpfst du eigentlich Ratten auf deinem Hof?

Ich hab etwas weiter vorn auch schon geschrieben,dass ich im Spätwinter bei uns Wolfsspuren fand!


Sag bloß. Und im TV haste auch schon mal nen Wolf gesehen?
2
 
@ Dolly #
Rumänien?

Da hat der Wolf keinen leichten Stand.
Bei Löhnen von 1 - 5 ,-/Std ist jedes Huhn wertvoll.

Die Methoden den Verlust einzudämmen sind rabiat.
1
 
@ Mett #
Mein lieber Mett,ich hab was gegen militante Tierschützer ,die von Tierhaltung keine Ahnung haben-aber ich hab auch etwas gegen ihre militanten Gegenspieler,die gegen alles sind was nicht in ihre kleine beschauliche Dorfwelt passt!
Und als ich so ritt im rasengedämpften Schritt,da wars mir:Fiel ich jetzt von meinem Schimmel,fiel ich in den Himmel!

With a host of furious fancies;
There I am commander;
With a burning spear and a horse of air
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Methinks it is no journey !
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@ eisenkraut #
Ja,hab auch nichts gegen Bejagung gesagt!Nur eben mit Maß und Ziel .
Und als ich so ritt im rasengedämpften Schritt,da wars mir:Fiel ich jetzt von meinem Schimmel,fiel ich in den Himmel!

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@ Dolly #
Dolly schrieb:

Ja,hab auch nichts gegen Bejagung gesagt!Nur eben mit Maß und Ziel .



Liebe Dolly,
einmal so ein ANgriff reicht.
Es sei noch NIE NIE NIEMALS vorgekommen.
Aber es kommt vor!!!!
Was, wenn es ausgerechnet deine Herde ist die du wie wir unsere sehr liebst?
Man kann und darf nicht die Augen verschließen und in ein in unserer dichtbesiedelten Landschaft ein absolut nicht kompatibles Raubtier dulden wollen.
Reservate wären die einzige Antwort und gezielte Bejagung.
Ställe und Höfe werden nicht sicher bleiben da der Opportunist lieber Weidevieh mit wenig Aufwand tötet als wehrhaft Wildschwein.
Folglich sind Anfänge der Schafhaltung wie hier im Tröt zwar zu begrüssen, aber nur wenn gleichzeitig vorgebeugt wird.
Die Vorbeugung scheitert oft noch dadurch, dass Leute keine kläffenden HSH in der Nähe wollen.
Auch wir werden über lang oder kurz solche Flächen aufgeben müssen.
Diese Fehlprinzip, zuerst den Wolf willkommen heißen anstatt HS-Programme zu starten wird sich noch bitter bemerkbar machen.
Und wie so oft wird sich das Publikum selbst im Wege stehen.
Was würdest du tun hätte es deine Herde betroffen?
Es gibt leider unter Bauern zu wenig Solidarität.

[www.lvz.de]

Leipzig. Nach einem Wolfsangriff in der Königsbrücker Heide ist die Zahl der toten Schafe und Ziegen weiter gestiegen. Es seien 64 gerissene Nutztiere gefunden worden, teilte die Naturschutzgebietsverwaltung am Mittwoch mit. 40 Mutterschafe, 18 Lämmer, drei Hammel und drei Ziegen seien der Attacke in der Nacht zu Montag zum Opfer gefallen. Die Verwaltung war zunächst von weniger toten Tieren ausgegangen. Bei dem Vorfall handelt es sich um den schwersten Wolfsangriff in Sachsen. 2002 sind laut Kontaktbüro Wolfsregion Lausitz 33 Tiere gerissen worden.

Der Wolfsexperte des Landkreises Bautzen hat den Angaben zufolge anhand der Kehlbisse eindeutig einen Wolf als Angreifer identifiziert. Bei der Menge der Kadaver sei davon auszugehen, dass mehrere Wölfe die Herde attackiert haben, hieß es. Vermutlich seien die Raubtiere auf der Koppel gewesen und die Schafe und Ziegen seien panikartig ausgebrochen. Der Zaun war an drei Stellen beschädigt - vermutlich durch Sturm oder Wildschweine. Es sei noch nie vorgekommen, dass Wölfe den Zaun durchbrochen hätten, hieß es von der Verwaltung. Das Verhalten sei untypisch: In der Umgebung fänden Wölfe genügend Wild wie Hasen, Biber oder kleine Wildschweine als Nahrung. In Sachsen leben laut Kontaktbüro zehn Wolfsrudel und ein territorialer Wolf.

lvz
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@ Nataschka #
Ich denke es kommt einfach auf die Dichte der Wolfspopulation an.Im Osten sinds im Augenblick einfach zu viele.Hier wo ich wohne gibts schon seit Jahren Luchse und einzelne Wölfe.Und es ist noch zu keinen Problemen gekommen.In der Nachbarschaft gabs mal vor einigen Jahren dass ein neugeborenes Kalb fehlte in einer Mutterkuhherde,auch meine Zäune waren mal nach innen umgeschmissen worden:lauter Experten kamen und es stellte sich aber raus,dass es ein wildernder Hofhund eines bekannten "Chaosbetriebes"war,der auch am hellichten Tag erwischt wurde wie er ein Reh durchs Dorf hetzte!
Und als ich so ritt im rasengedämpften Schritt,da wars mir:Fiel ich jetzt von meinem Schimmel,fiel ich in den Himmel!

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I summoned am to turney,
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Methinks it is no journey !
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@ Dolly #
Dolly schrieb:

Ich denke es kommt einfach auf die Dichte der Wolfspopulation an.Im Osten sinds im Augenblick einfach zu viele.Hier wo ich wohne gibts schon seit Jahren Luchse und einzelne Wölfe.Und es ist noch zu keinen Problemen gekommen.In der Nachbarschaft gabs mal vor einigen Jahren dass ein neugeborenes Kalb fehlte in einer Mutterkuhherde,auch meine Zäune waren mal nach innen umgeschmissen worden:lauter Experten kamen und es stellte sich aber raus,dass es ein wildernder Hofhund eines bekannten "Chaosbetriebes"war,der auch am hellichten Tag erwischt wurde wie er ein Reh durchs Dorf hetzte!

Bei Wölfen kommt es nicht unbedingt auf die Dichte an sondern auf den Habituierungseffekt.
Kommt ein Tier aus einem Rudel das zu nahe an Menschen geht wird sich das nicht ändern.
In NIedersachen findet ja geradewegs ein Massaker statt.
Auch Luchskontakt hatten wir schon.
Letztes Jahr wurde eine Jungziege einfach so mitgenommen, sie war unauffindbar. Welch anderes Tier schafft das sonst...Zaun war intakt, nur Ziege fehlte. Auch kein Diebstahl möglich weil bei Personen in Hofnähe unsere Hunde sofort anschlagn.
Die Chaoshunde hier kennen wir...sie waren es definitiv nicht.
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 29.05.16 um 12:43 Uhr.
@ Dolly #
Dolly schrieb:
...lauter Experten kamen und es stellte sich aber raus,dass es ein wildernder Hofhund eines bekannten "Chaosbetriebes"war,der auch am hellichten Tag erwischt wurde wie er ein Reh durchs Dorf hetzte!


Ja, die Experten...

Neuerdings sind Füchse ja DIE Kälberkiller schlechthin.

"Experte" ist doch nur jemand der das voll Programm grüner Gehirnwäsche bekommen hat.
Leute wie Valerius Geist haben ja alle keine Ahnung.


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