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Haus, Hof, Familie und Büro
Forum: Haus, Hof, Familie und Büro
Über den Hofhund bis zum Leben auf dem Land.

Bundestagswahl 2017

@ altilla #
altilla schrieb:

Wie willst du die Vorstellungen von Menschen nach Idylle ändern?
Wie willst du die Städte lebenswert machen? So einfach ist es nicht!


Idylle ist in immer was anderes. Normalerweise neigen menschen dazu in Städte zu ziehen, nicht auf das platte Land. das ist aber nicht neu, urbanisierung setzte immer ein, wenn die Bedingungen passten, weil eien Stadt wirtschaftlich für den Menschen viele Vorteile hat. Im Prinzip wohnten immer nur diejenigen dauerhaft auf dem Land, die dort arbeiteten.
Die politischen rahmenbedingungen sind heute nur eben so, das es sich lohnt, auf dem land zu leben, und in der Stadt zu arbeiten, es wurde lange als ertsrebenswert propagiert und finanziert.
Die städtischen Infrastrukturen wurden dagegen vernachlässigt.......platt gesagt, was nutzt Dir das Wohnen in der Enge der Stadt, wenn Du sie zu jeglichen alltäglichen Aktivitäten verlassen mußt, weil die Einkaufsmöglichkeiiten usw, in der Perepherie stattfinden. Vor allem wenn man nicht direkt im Zentrum wohnt.
In der Gründerzeit, in Görlitz kann man die "Reste" noch sehr schön bewundern, wurden die einzelnen Wohnviertel immer so angelegt, das alles in fünf Minuten zu Fuß erreichbar war, Läden, Ärtzte, Dienstleister( wurden mit ihren Werkstätten in großzügigen Hinterhöfen angesiedelt), und auch der Arbeitsplatz in dwer Fabrik oder Büro war in kurzen Wegen erreichbar.
Solche Städte haben geradezu geboomt, Görlitz gehörte bis zum krieg zu einer der reichsten Städte Deutschlands, heute schlafen diese Viertel vor sich hin, wegzug, leerstand, weil es diese Infrastruktur nicht mehr gibt.....
In Bautzen z.B., trotz in den Medien anders gezeichnetem Bild, hat man das besser gemacht, allerdings hat Bautzen auch heute bessere Bedingungen, trotz voherrschendem, kriegsbedingten, industriellen Wohnungsbau der DDR ist der Leerstand, vor allem im Chileviertel und der neustadt sehr gering, das Wohnen fast schon mondän, und das zu vernünftigen Mieten. DieseAussage bekommt man auch immer wieder von westdeutschen Touristen....
Ich vertret hier meine Meinung.....Deine mußt Du Dir selbst bilden
Freiwirtschaft: [userpage.fu-berlin.de]

Frage an Radio Eriwan: "Stimmt es, dass in der Ukraine das Getreide so hoch wie Telegrafenmasten wächst?"
Antwort: "Im Prinzip schon. Nur nicht so hoch, sondern so weit auseinander."

Im Süden sagt man "Du bist nicht meinesgleichen, aber setze dich ruhig zu mir",
im Norden sagt man "Du bist meinesgleichen, aber bleibe mir vom Leibe".
(amerikanisches Sprichwort)

Nimm das Recht weg - was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?
(Augustinus von Hippo)
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@ tyr #
Aber du vergleichst zwei unvergleichbare Systeme: hier ein Grundeinkommen, du musst nichts machen und dort ein armes Land, wo jeder irgendwie versucht zu überleben.
Das ist nicht Äpfel mit Birnen sondern Bananen mit Radieschen.
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@ tyr #
tyr schrieb:

Außerdem hat dei Politik das "klein Häuschen" zum Maß aller Dinge aufgebaut, schon vor vielen Jahrzehnten.


Dabei liegen wir, was das Familienvermögen anbelangt, in Europa mal gerade so im Mittelfeld. Der durchschnittliche Haushalt in D. hat ein Vermögen von ca. 240Tsd€. In Italien und Spanien sind es schon über 300Tsd und in Frankreich sogar über 350 Tsd€ und in England sogar weit über 400TsD€. Die Schaffung von Familienvermögen, ist ein riesiges Wirtschaftsprogramm. Mich haben diese Zahlen auch erstaunt. Wahrscheinlich ist das schwarze Vermögen nicht mit berücksichtigt.
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
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@ tyr #
Ich brauche nur immer wieder in der Zeitung lesen: die Menschen beklagen sich, in den Städten sei es wegen der Kneipen etc. in der Nacht zu laut. So einfach ist es also nicht die Städte wieder attraktiv zu machen.
Ausserdem haben sich die Ansprüche gewandelt: viele wollen mit dem Auto zur Arbeit fahren, zum Einkaufen fahren, nicht zu Fuss gehen, nicht mit dem Rad fahren. Sowohl die Verdrängung der Arbeitsplätze und Einkaufsmöglichkeiten (geht logischerweise auch Hand in Hand) an den Rand als auch die Menschen haben sich geändert.
Ich erinnere mich noch daran, dass meine Großonkels/tanten eigentlich alle in Werkswohnungen ganz in der Nähe ihrer Arbeitgeber gewohnt haben. Damals war man auch froh, irgendwo unterzukommen, heute versteht man unter Freiheit was anderes.
Die Vorstellungen der Menschen haben sich nun mal geändert.
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@ DWEWT #
Dabei liegen wir, was das Familienvermögen anbelangt, in Europa mal gerade so im Mittelfeld. Der durchschnittliche Haushalt in D. hat ein Vermögen von ca. 240Tsd€. In Italien und Spanien sind es schon über 300Tsd und in Frankreich sogar über 350 Tsd€ und in England sogar weit über 400TsD€. Die Schaffung von Familienvermögen, ist ein riesiges Wirtschaftsprogramm. Mich haben diese Zahlen auch erstaunt. Wahrscheinlich ist das schwarze Vermögen nicht mit berücksichtigt.

Nur haben speziell in Deutschland ca. 1/3 der Haushalte, aus welchen Gründen auch immer, gar kein Vermögen. Und wenn ich die Zahlen richtig im Kopf habe, das sind nicht nur die Geldvermögen sondern auch die Sachvermögen (also Häuser etc.)
Die meisten Landwirte sind nach Sachvermögen (Land) sowieso Millionäre und erhöhen den Schnitt.
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@ altilla #
altilla schrieb:

Aber du vergleichst zwei unvergleichbare Systeme: hier ein Grundeinkommen, du musst nichts machen und dort ein armes Land, wo jeder irgendwie versucht zu überleben.
Das ist nicht Äpfel mit Birnen sondern Bananen mit Radieschen.


Von den Zigeunern abgesehen, haben die das nicht zum überleben verkauft. Wir waren seinerzeit, also kurz nach dem Umsturz mehrrere Male über längere Zeiträume dort, in etlichen Dörfern eingelanden....vor allem im gebiet der rumänischen Ungarn und in Siebenbürgen. Wirklich schlecht gelebt, hat in diesen Dörfern niemand, die hatten alle ihre gutgehnden kleinen Landwirtschaften, die Volkskunst war nur der nette hinzuverdienst....
Heute gibt es diese landwirtschaften meist nicht mehr, und die Leute sind wirklich arm....
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(Augustinus von Hippo)
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 26.09.17 um 11:53 Uhr.
@ altilla #
altilla schrieb:

Ich brauche nur immer wieder in der Zeitung lesen: die Menschen beklagen sich, in den Städten sei es wegen der Kneipen etc. in der Nacht zu laut. So einfach ist es also nicht die Städte wieder attraktiv zu machen.
Ausserdem haben sich die Ansprüche gewandelt: viele wollen mit dem Auto zur Arbeit fahren, zum Einkaufen fahren, nicht zu Fuss gehen, nicht mit dem Rad fahren. Sowohl die Verdrängung der Arbeitsplätze und Einkaufsmöglichkeiten (geht logischerweise auch Hand in Hand) an den Rand als auch die Menschen haben sich geändert.
Ich erinnere mich noch daran, dass meine Großonkels/tanten eigentlich alle in Werkswohnungen ganz in der Nähe ihrer Arbeitgeber gewohnt haben. Damals war man auch froh, irgendwo unterzukommen, heute versteht man unter Freiheit was anderes.
Die Vorstellungen der Menschen haben sich nun mal geändert.


Du solltest viellicht nicht alles glauben, was zeitungen so hypen, Zeitungen wollen verkauft sein, also brauchen sie jeden Tag eine neue Sau als Verkaufsargument......
Der rest, siehe Gedanken bezüglich politischer Rahmengebung.
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Die Schreie nach einem neuen Einwanderungsgesetz werden immer größer in den Reihen der Union und vor allem der FDP. Wer hat dieses Punkt noch mal auf den Weg gebracht..? Na ? Es scheint als wirke die blaue Opposition schon bevor sie überhaupt begonnen hat..


Ich habe jedenfalls meinen Antrag für die CDU Mitgliedschaft fast fertig..wird Zeit, dass es in der CDU wieder Menschen gibt die sie zurück auf den richtigen Weg bringen..
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@ altilla #
Das ist eine Gestaltungsfrage und hat mit dem Ansatz des bedingungslosen Grundeinkommens nichts zu tun. Logischerweise kann man das GEK nicht einfach mit der Zahl der Haushaltsmitglieder multiplizieren.
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@ altilla #
Städte sind attraktiv, sehr sogar.Natürlich kommt es auf die Stadt an. Eine gute Infrastruktur und eine Wirtschaft mit qualifizierten Arbeitsplätzen zieht einkommensstarke Schichten an.
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