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Rind
1766 Themen, Moderator: Susanne1, Manu, Matthias, nagus2, Redaktion_landlive, Moderator
Forum: Rind
Die Kuh macht "Muh" und Kühe machen Mühe

DMK: 20ct bis Dezember?

@ matttin #
matttin schrieb:

Habt ihr in Süddeutschland denn die Flächenstruktur um so einen großen Bunker versorgt zu kriegen? Für so eine große Herde wird ja einiges am Fläche benötigt.
Sicherlich hat man gegenüber der Molkerei eine bessere Position wenn es um das Abholen der Milch geht... aber die Nachteile fressen diese bessere Position auf.

Der Vorteil hier sind vernünftige Molkereien, ein Betrieb mit 1000 Kühen ist im werden, aber die mit 200 sind ja auch schon groß.
Früher dachte ich auch Futter ist Problem, sehe ich inzwischen anders, kein wirkliches Problem, guter Chef im verhandeln bekommt das hin.
Die Frage ist, darf man so was bauen, und will man sowas am Hals haben.

Ist doch jetzt schon so Klauenschneiden, besamen,Kälber, alles Dinge die etwas mehr Zeit brauchen, und wenn´s dann mal nicht so gut läuft, egal was passiert, die Tiere müssen versorgt werden................
2
 
@ Seebauer #
Diese Punkte sehe ich auch als problematisch. In einem “normalen“ Betrieb geht für die diversen Bereiche schon eine Menge Zeit drauf.
Das wird mit wachsender Tierzahl immer schlimmer. Ist dann nur durch “spezialisieren“ zu schaffen. Also ich als Bauer hätte keinen Bock ewig und immer wieder den gleichen Tagesablauf zu haben. Und darauf läuft es hinaus wenn man so einen Klotz am Bein hat.
Wie sind denn die Rahmenbedingungen für den Stall der sich im werden befindet. Ein Knackpunkt sehe ich in der Logistik. Haben die Anwohner Bock auf Fahrzeugflotten die Grundfutter ran und Gülle wegkarren?
Gut handeln können ist ne wichtiger Punkt beim Einkauf von Futter, da hast du recht. Ich könnte nur bedingt ruhig schlafen wenn ich bei der Grundfutterversorgung meiner Tiere von anderen abhängig wäre... aber gut, da tickt jeder anders.. mir wäre es nix....
2
 
#
Ich dachte auch immer wie Seebauer, wie kriegt man solche Silos voll?
Aber die Zeiten ändern sich. Die Betriebe sind nicht mehr so aufs verpachten aus,
sondern wollen den Betrieb weiterführen, aber halt ohne Viehhaltung. Da sie
aber oft die vom Erfassungshandel geforderten Qualitäten im pflanzlichen Bereich
auch nicht erreichen, sind sie froh wenn jemand mit dem Häcksler die Ernte inkl.
Abtransport übernimmt. Vorteil: Sie behalten die Prämien, keine Betriebsaufgabe,
und immer früh und sauber geräumte Flächen (kein Stroh), dadurch frühzeitige
Zwischenfruchtaussat = schöne Bestände
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 14.09.17 um 21:04 Uhr.
@ matttin #
Hier: [www.google.de]

Sind so 40 km von mir, machen aber immer in der Zeitung und im Wochenblatt publik, also das schaut schon danach aus als ob die das durchziehen.
Sind hier in der bäuerlichen Szene bekannt.
Daneben gibt es hier im Milchgürtel von Oberschwaben =Bodenseekreis/ Ravensburg/Biberach Sigmaringen eine
große Anzahl von Betrieben mit 100+ Kühen und das bei gleichzeitig großer Dichte auf der Fläche.
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@ matttin #
matttin schrieb:

Diese Punkte sehe ich auch als problematisch. In einem “normalen“ Betrieb geht für die diversen Bereiche schon eine Menge Zeit drauf.
Das wird mit wachsender Tierzahl immer schlimmer. Ist dann nur durch “spezialisieren“ zu schaffen. Also ich als Bauer hätte keinen Bock ewig und immer wieder den gleichen Tagesablauf zu haben. Und darauf läuft es hinaus wenn man so einen Klotz am Bein hat.
Wie sind denn die Rahmenbedingungen für den Stall der sich im werden befindet. Ein Knackpunkt sehe ich in der Logistik. Haben die Anwohner Bock auf Fahrzeugflotten die Grundfutter ran und Gülle wegkarren?
Gut handeln können ist ne wichtiger Punkt beim Einkauf von Futter, da hast du recht. Ich könnte nur bedingt ruhig schlafen wenn ich bei der Grundfutterversorgung meiner Tiere von anderen abhängig wäre... aber gut, da tickt jeder anders.. mir wäre es nix....

Ob jetzt aber die Gülle auf die eigenen Flächen gefahren wird oder eben zum Nachbarn bzw der Mais von den eigen oder von fremden Flächen kommt ist doch den Nachbar egal oder? Verkehr gibt es in beiden Fällen
1
 
@ Doptrebo90 #
Das stimmt wohl... mein gedanke dabei war aber das du für einen 1.000 Kuh Betrieb ne paar Schubkarren Futter zusammen fahren musst. Und 1.000 Kühe scheißen auch ordentlich was zusammen. Das muss dann ja auch irgendwo hin. Denn um den hof verteilen ist bei der Betriebsgröße einfach mal vorbei.... und mit Nachbarn meinte ich nicht andere Bauern in der Gegend, sondern “normale“ Zivilisten....
1
 
@ Doptrebo90 #
Doptrebo90 schrieb:

Ob jetzt aber die Gülle auf die eigenen Flächen gefahren wird oder eben zum Nachbarn bzw der Mais von den eigen oder von fremden Flächen kommt ist doch den Nachbar egal oder? Verkehr gibt es in beiden Fällen

Das ist wie bei einem Bordell, Verkehr gibt es ohne auch ,aber nicht so konsentriert mit so Großen Einzugsgebiet . Fast Alles was zu und weg von den 1000 Kühen muss wird an den Unmittelbaren Nachbarn vorbeigefahren.
Der Stacheldraht, das ist ein Draht, der Stacheln hat.


Bauernstolz; ein niedriger Stolz, welcher sich auf nichtswürdige Dinge gründet, und welcher sich niedriger, verächtlicher Mittel zu seiner Befriedigung bedient.
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Das ist doch bei gewerblichen Betrieben nicht anders. Warum steht denn der gesamte Verkehr zum Arbeitsbeginn und zum Arbeitsende überall in den Ballungsgebieten? Und, stört sich wirklich jemand daran? Der einzige Unterschied besteht in der vorhandenen Infrastruktur. Da selbst die großen Veredlungsbetriebe im Außenbereich liegen und evtl. nur über einen besseren Wirtschaftsweg erreichbar sind, fällt ein höheres Fahrzeugaufkommen dort natürlich viel stärker und negativer aus. Niemand würde in der Stadt oder im Gewerbegebiet Ruhe suchen. Im Außenbereich jedoch glauben alle, ein Recht darauf zu haben.
Nur die Götter gehen zugrunde, wenn wir endlich gottlos sind. K.Wecker
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@ jw #
jw schrieb:

Das ist wie bei einem Bordell, Verkehr gibt es ohne auch.

Respekt, du weißt scheinbar gut Bescheid.
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@ matttin #
matttin schrieb:

Das stimmt wohl... mein gedanke dabei war aber das du für einen 1.000 Kuh Betrieb ne paar Schubkarren Futter zusammen fahren musst. Und 1.000 Kühe scheißen auch ordentlich was zusammen. Das muss dann ja auch irgendwo hin. Denn um den hof verteilen ist bei der Betriebsgröße einfach mal vorbei.... und mit Nachbarn meinte ich nicht andere Bauern in der Gegend, sondern “normale“ Zivilisten....

Gut mir ging es jetzt um die Diskussion eigenes oder zugekauftes Futter. Die Herkunft dürfte also egal sein. So ein Stall bringt sicherlich Verkehrsbelastung und wird daher wahrscheinlich auch nicht mitten in einem Ort gebaut.
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